Historische Baudenkmäler der Salzindustrie in Österreich und Bayern Eine kurze industriearchäologische Rundfahrt
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- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
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Sprache:Deutsch
47,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
04.01.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
120
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,9 cm
Gewicht
185 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-346-55428-4
Fachbuch aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, Note: k. A., , Sprache: Deutsch, Abstract: Das vorliegende Buch unternimmt den Versuch einer vergleichenden Darstellung der historischen Salzgewinnung in Österreich und Bayern. Die Monografie widmet sich zunächst grundlegenden Fragen in Verbindung mit Salzchemie, Entstehung von Salzlagerstätten und Arten der Salzgewinnung. In weiterer Folge wird im Detail auf die historische Salzindustrie in Österreich und Bayern eingegangen, wobei nach einigen einleitenden Abschnitten das Hauptaugenmerk auf entsprechende Produktionsstätten in den beiden Ländern gelegt werden soll. Diese ehemaligen Zentren der Salzindustrie werden aus historischer und industriearchäologischer Sicht näher beleuchtet. Ein besonderes Ziel dieser Analyse besteht in der Darstellung des gegenwärtigen Zustandes der einzelnen Wirtschaftsstrukturen, wofür auch umfangreiches Bildmaterial zur Verwendung gelangte. Diese wirtschaftsgeschichtliche und industriearchäologische Studie wurde nicht zuletzt auch deshalb durchgeführt, weil Österreich und Bayern in Bezug auf ihre Fläche und Einwohnerzahl als durchaus komparable Staatsgebilde gelten. In beiden Ländern setzte die Industrialisierung der Salzproduktion etwa zur gleichen Zeit ein und durchliefen die mit der Förderung des weißen Goldes beschäftigten Betriebe im 19. und 20. Jahrhundert eine ähnliche Entwicklung. Sowohl Österreich als auch Bayern zeigten sich stets um den Erhalt jener mit der Salzindustrie verbundenen Baustrukturen bemüht, wobei die betreffenden architektonischen Ensembles eine umfangreiche historische Dokumentation und zum Teil vom ursprünglichen Zweck stark abweichende Nutzung erfahren. Die Salzproduktion blickt auf eine bereits mehrere tausend Jahre alte Tradition zurück. Nachdem sich in manchen alpinen Regionen schon die Kelten und später die Römer der Gewinnung des weißen Goldes zugewendet hatten, erfuhr der Salzabbau im Mittelalter nach einigen Jahrhunderten des Stillstandes eine Renaissance. In der Nachfolgezeit zeichnete sich die Salzförderung infolge zunehmender Technologisierung durch eine stetige Steigerung aus. Nach der Industrialisierung der Salzproduktion im 19. Jahrhundert durchlief das Gewerbe im 20. Jahrhundert mehrere Krisen, die zur Stilllegung zahlreicher Betriebe führten. Das vorliegende Buch widmet sich der Geschichte ausgewählter Regionen und Städte des Salzbergbaus in Österreich und Bayern und legt zudem sein Hauptaugenmerk auf jene historischen Baustrukturen, welche im Zusammenhang mit der ehemaligen Produktion des weißen Goldes stehen.
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