Weiblichkeitskonzept und evangelische Armenfürsorge im Kaiserreich. Religiöse Wurzeln des Wohlfahrtstaates
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
04.04.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
29 (Printausgabe)
Dateigröße
600 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346619983
Zudem werden die Rolle der Säkularisation für die Protestanten sowie die Säkularisationsthese im Kaiserreich aufgegriffen. Das vierten Kapitel beschäftigt sich mit den Lösungsvorschlägen der Kirche zur sozialen Frage und Frauenfrage. Es werden die Gründungen vom Kaiserswerther Krankenhaus bzw. Mutterhaus und das Programm der "Inneren Mission" skizziert, die den Anfang der Gründungen zahlreicher weiterer diakonisch-sozialer Einrichtungen bildeten. Am Beispiel vom Diakonissenwesen und der Inneren Mission wird zudem aufgezeigt, dass die Überlegungen im Kaiserreich, durch das Vereinswesen, konkret durch die Frauenvereine, einen Ausweg aus der sozialen und sittlichgeistlichen Nöte zu finden, bereits eine Tradition hatte.
Mit der karitativen Frauenorganisationen setzt sich das fünften Kapitel am Beispiel der evangelischen Frauenaktivitäten vor der Reichsgründung auseinander. Zudem legt es dar, welche wichtige Frauenvereine für die Armenfürsorge im Kaiserreich gebildet wurden. Das sechsten Kapitel skizziert Fliedners Weiblichkeitskonzept und Wicherns Ansichten über den Frauenberuf. Warum die praktische Umsetzung der Armenfürsorge überwiegend von Frauenvereinen umgesetzt wurde und wie sich das Engagement der Frauen auf dem sozialen Gebiet erklärt, soll das Auseinandersetzen mit dem Frauenbild in der protestantischen Kirche klären. Eine Zusammenfassung und ein kurzes Fazit im siebten Kapitel schließen die vorliegende Arbeit ab.
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