Faust I, II und Urfaust

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.01.1990

Verlag

Petersberg Verlag

Seitenzahl

576

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.01.1990

Verlag

Petersberg Verlag

Seitenzahl

576

Maße (L/B)

20/13,6 cm

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7553-0027-4

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Wieso Weltliteratur?

Bewertung am 13.12.2023

Bewertungsnummer: 2087847

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das gebundene Buch ist wunderschön gestaltet: Roter Stoff mit goldenem Tiefdruck. Man nimmt es gerne zur Hand. Und das ist auch notwendig, 414 Seiten gereimter Theaterdialog praktisch ohne Handlung lesen sich nicht in einem Rutsch. Und als Fazit: Wieso Weltliteratur? Die Reime sind holprig, die Handlung ist dürftig und langweilig, die Beschreibungen sind ungenau und oberflächlich. Sie zeugen nicht von einer genauen Beobachtungsgabe des Autors, sondern beschreiben nur Vorstellungen und Vorurteile seiner Gesellschaftsschicht. Wilhelm Busch und Joachim Ringelnatz haben es deutlich besser gekonnt. Deutlich wird aber beim Lesen, dass Zitate aus dem Faust auch heute noch als eine Art "Geheimsprache" des sogenannten Bildungsbürgertums gelten können. Da kaum jemand sich diesen öden Text privat in Gänze antun wird, wird mit Benutzung der teilweise wirklich platten Reime signalisiert: Ich habe die Oberstufe eines Gymnasiums besucht. Ich komme aus reichem (gutem) Hause. Meine Eltern konnten es sich leisten, mich drei weitere Jahre durchzufüttern, trotz Streichung von Schüler-Bafög. Ich bin so angepasst, dass meine Eltern mich über die Volljährigkeit hinaus bei sich aufgenommen haben. Diese "Geheimsprache" kann niemand sonst lernen, selbst dann nicht, wenn die- oder derjenige im 2. Bildungsweg den Master mit Auszeichnung absolviert hat.
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Wieso Weltliteratur?

Bewertung am 13.12.2023
Bewertungsnummer: 2087847
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das gebundene Buch ist wunderschön gestaltet: Roter Stoff mit goldenem Tiefdruck. Man nimmt es gerne zur Hand. Und das ist auch notwendig, 414 Seiten gereimter Theaterdialog praktisch ohne Handlung lesen sich nicht in einem Rutsch. Und als Fazit: Wieso Weltliteratur? Die Reime sind holprig, die Handlung ist dürftig und langweilig, die Beschreibungen sind ungenau und oberflächlich. Sie zeugen nicht von einer genauen Beobachtungsgabe des Autors, sondern beschreiben nur Vorstellungen und Vorurteile seiner Gesellschaftsschicht. Wilhelm Busch und Joachim Ringelnatz haben es deutlich besser gekonnt. Deutlich wird aber beim Lesen, dass Zitate aus dem Faust auch heute noch als eine Art "Geheimsprache" des sogenannten Bildungsbürgertums gelten können. Da kaum jemand sich diesen öden Text privat in Gänze antun wird, wird mit Benutzung der teilweise wirklich platten Reime signalisiert: Ich habe die Oberstufe eines Gymnasiums besucht. Ich komme aus reichem (gutem) Hause. Meine Eltern konnten es sich leisten, mich drei weitere Jahre durchzufüttern, trotz Streichung von Schüler-Bafög. Ich bin so angepasst, dass meine Eltern mich über die Volljährigkeit hinaus bei sich aufgenommen haben. Diese "Geheimsprache" kann niemand sonst lernen, selbst dann nicht, wenn die- oder derjenige im 2. Bildungsweg den Master mit Auszeichnung absolviert hat.

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Wundervolle Adaption von Goethes Werk

monerl aus Langen am 18.08.2022

Bewertungsnummer: 1769541

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schon immer wollte ich Goethes "Faust" lesen, da dieser Klassiker in aller Munde ist. Doch gehörte ich damals wohl zu dem Jahrgang, in dem selbst im Deutsch-Leistungskurs "Faust" nicht durchgenommen wurde. Die Rotation der Bücher führte dazu, dass dieses Werk mir bisher verschlossen war. Vor vielen Jahren lud ich mir über das Gutenberg-Projekt beide Teile von "Faust" als eBooks herunter. Irgendwie graute mir jedoch davor, mir dieses opulente Werk alleine erarbeiten zu müssen und vergaß es über die Jahre. Doch dann hörte ich von Fausts Adaption als Graphic Novel und war sofort begeistert. Es war klar, das Buch muss ich lesen! Und nun klappte ich die Buchdeckel zu und musste das Gelesene, wie auch Gesehene sich setzen lassen. Der Einstieg war recht schwer, da ich von der Thematik und Handlung wirklich keine Ahnung hatte. Ich fühlte mich als Literaturbanausin. Somit musste ich pausieren, um mir Informationen über Goethes "Faust I" zu holen. Ich las mich bei Wikipedia ein und hatte irgendwann das Gefühl, nun auch bereit für die graphische Umsetzung zu sein. Die zeichnerische Umsetzung der Geschichte ist wundervoll gelungen! Sie ergänzt sehr gut den spärlichen Text. Die Handlung wird nachvollziehbar, auch wenn natürlich einiges - bezogen auf das ursprüngliche Werk - ausgelassen werden musste. Die Farben der Panels transportieren gelungen die Düsternis, die Goethes "Faust I" innehat. Nichts an dieser Graphic Novel ist verspielt. Wer hier Goethes Reime erwartet, wird enttäuscht sein. Diese Adaption hat ihr Augenmerk auf der zeichnerischen Umsetzung, wie man es von einer Graphic Novel erwarten darf. Sie kann als eine ausgezeichnete Ergänzung zum Original gesehen werden und ist m.M.n. nicht nur interessant für Graphic Novel - Begeisterte, wie mich. Mich jedenfalls brachte diese Graphic Novel dazu, mich endlich mit Goethes "Faust I" zu beschäftigen. Voller Freude las ich das Original und verglich es mit diesem zeichnerischen Werk. Ich verlor über die Beschäftigung mit der zeichnerischen Adaption die Angst vor dem Original. Und das ist, in mehrfacher Hinsicht, Alexander Pavlenko und Jan Krauß zu verdanken! Daher gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung!
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Wundervolle Adaption von Goethes Werk

monerl aus Langen am 18.08.2022
Bewertungsnummer: 1769541
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schon immer wollte ich Goethes "Faust" lesen, da dieser Klassiker in aller Munde ist. Doch gehörte ich damals wohl zu dem Jahrgang, in dem selbst im Deutsch-Leistungskurs "Faust" nicht durchgenommen wurde. Die Rotation der Bücher führte dazu, dass dieses Werk mir bisher verschlossen war. Vor vielen Jahren lud ich mir über das Gutenberg-Projekt beide Teile von "Faust" als eBooks herunter. Irgendwie graute mir jedoch davor, mir dieses opulente Werk alleine erarbeiten zu müssen und vergaß es über die Jahre. Doch dann hörte ich von Fausts Adaption als Graphic Novel und war sofort begeistert. Es war klar, das Buch muss ich lesen! Und nun klappte ich die Buchdeckel zu und musste das Gelesene, wie auch Gesehene sich setzen lassen. Der Einstieg war recht schwer, da ich von der Thematik und Handlung wirklich keine Ahnung hatte. Ich fühlte mich als Literaturbanausin. Somit musste ich pausieren, um mir Informationen über Goethes "Faust I" zu holen. Ich las mich bei Wikipedia ein und hatte irgendwann das Gefühl, nun auch bereit für die graphische Umsetzung zu sein. Die zeichnerische Umsetzung der Geschichte ist wundervoll gelungen! Sie ergänzt sehr gut den spärlichen Text. Die Handlung wird nachvollziehbar, auch wenn natürlich einiges - bezogen auf das ursprüngliche Werk - ausgelassen werden musste. Die Farben der Panels transportieren gelungen die Düsternis, die Goethes "Faust I" innehat. Nichts an dieser Graphic Novel ist verspielt. Wer hier Goethes Reime erwartet, wird enttäuscht sein. Diese Adaption hat ihr Augenmerk auf der zeichnerischen Umsetzung, wie man es von einer Graphic Novel erwarten darf. Sie kann als eine ausgezeichnete Ergänzung zum Original gesehen werden und ist m.M.n. nicht nur interessant für Graphic Novel - Begeisterte, wie mich. Mich jedenfalls brachte diese Graphic Novel dazu, mich endlich mit Goethes "Faust I" zu beschäftigen. Voller Freude las ich das Original und verglich es mit diesem zeichnerischen Werk. Ich verlor über die Beschäftigung mit der zeichnerischen Adaption die Angst vor dem Original. Und das ist, in mehrfacher Hinsicht, Alexander Pavlenko und Jan Krauß zu verdanken! Daher gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung!

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S. Kurewitz

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Der Tragödie erster Teil

Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

Ein Klassiker in Reimen. Toll zu lesen, tragisch, aber auch amüsant. Goethes Werk Faust stellt eine Verbindung zwischen Himmel, Hölle und Erde dar und ist fantasievoller geschrieben, als man zunächst annehmen möchte. Auch bekannte Schauplätze, wie etwa der Harz oder Auerbachs Keller in Leipzig, haben hohen Wiedererkennungswert.
5/5

Der Tragödie erster Teil

Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

Ein Klassiker in Reimen. Toll zu lesen, tragisch, aber auch amüsant. Goethes Werk Faust stellt eine Verbindung zwischen Himmel, Hölle und Erde dar und ist fantasievoller geschrieben, als man zunächst annehmen möchte. Auch bekannte Schauplätze, wie etwa der Harz oder Auerbachs Keller in Leipzig, haben hohen Wiedererkennungswert.

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Eine sehr moderne Adaption, die trotz aller Ironie genug Respekt hat, um dem Original gerecht werden zu wollen. Flix spart weder mit Anspielungen noch mit Seitenhieben und gewinnt dem Stoff interessante neue Facetten ab. Es ersetzt Goethe nicht, steht aber spannend daneben.
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Eine sehr moderne Adaption, die trotz aller Ironie genug Respekt hat, um dem Original gerecht werden zu wollen. Flix spart weder mit Anspielungen noch mit Seitenhieben und gewinnt dem Stoff interessante neue Facetten ab. Es ersetzt Goethe nicht, steht aber spannend daneben.

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