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Produktbild: Die Glasperlenmädchen
Artikelbild von Die Glasperlenmädchen
Lisa Wingate

1. Die Glasperlenmädchen

Die Glasperlenmädchen

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Heike Warmuth + weitere

Spieldauer

14 Stunden und 28 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

26.04.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

291

Verlag

Random House Audio

Originaltitel

The Book of Lost Friends (Ballantine, New York 2020)

Übersetzt von

Andrea Brandl

Sprache

Deutsch

EAN

9783837155990

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Spieldauer

14 Stunden und 28 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

26.04.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

291

Verlag

Random House Audio

Originaltitel

The Book of Lost Friends (Ballantine, New York 2020)

Übersetzt von

Andrea Brandl

Sprache

Deutsch

EAN

9783837155990

Herstelleradresse

Random House Audio [9]
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Fax: +49 89 41363333

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  • Bewertung

    4/5

    25.12.2023

    Hörbuch-Download (MP3)

    Idee gut, aber...

    1875: Nach dem Ende des Amerikanischen Bürgerkriegs macht sich Hannie, eine ehemalige Sklavin, auf den Weg nach Texas. Sie will ihre Eltern und Geschwister wiederfinden. Nur drei blaue Glasperlen sind ihr als Erinnerung geblieben – und als Erkennungsmerkmal, sollten sie sich jemals wiedersehen … 1987: Als die frischgebackene Lehrerin Benedetta das erste Mal die Schule in Augustine, Louisiana betritt, begegnen ihr Armut sowie Skepsis gegenüber Fremden und jeder Art von Fortschritt. Sie ruft ein Ahnenforschungsprojekt ins Leben – und stößt auf eine alte Geschichte, die alles verändert ... (Quelle Random-Bloggerportal/Verlag) Der Klappentext verspricht ein spannendes Buch, das auf zwei Zeitebenen spielt. Im Fokus steht die Geschichte von Hannie, einer Sklavin, die in der Vergangenheit ihre Familie wiederfinden möchte – eine Herausforderung in einer Zeit, die von Schwierigkeiten geprägt ist. Die Autorin schildert das Umfeld von Hannie äußerst authentisch, sodass Leser/Zuhörer das Gefühl haben, mitten im Geschehen zu sein. Die Lebensbedingungen der Sklaven zu dieser Zeit werden realistisch dargestellt, eine harte Zeit, in der schwache Leistung mit Bestrafung einherging. Im Kontrast dazu steht die Geschichte von Benedetta, die sich in der "heutigen" Zeit den Gegensätzen stellen muss. Sie kämpft für ihre Überzeugungen und versucht, die Geschichte zu erkunden, um Schlüsse für sich und ihre Familie zu ziehen. Die Pop-Ups, die in Form von "Vermisstenanzeigen" präsentiert werden, verbinden diese beiden Zeitebenen und nehmen die Leser/Zuhörer mit auf eine Erkundungstour. Lisa Wingate unternimmt den Versuch, die Leser auf eine historische Reise mitzunehmen, wobei sie eindringlich die amerikanische Geschichte und die Thematik der Versklavung beleuchtet. Es ist jedoch anzuerkennen, dass manche Leser Schwierigkeiten haben könnten, sich mit diesem Aspekt der amerikanischen Geschichte auseinanderzusetzen, wie er in diesem Buch aufgezeigt wird.

  • Bewertung

    5/5

    07.03.2023

    eBook (ePUB)

    Ein gelungenes Buch

    Während mir „Libellenschwestern“ thematisch zu sehr ans Herz ging, ist „Glasperlenmädchen“ ganz nach meinem Geschmack. Lisa Wingate hat einen fantastischen Schreibstil: Man taucht ab, fühlt mit den Figuren und setzt sich intensiv mit der Sklaverei auseinander. Wahre Begebenheiten liegen der Geschichte zugrunde und verleihen ihr eine zusätzliche Tiefe. Hier versteht jemand sein Handwerk und auch ich konnte dieses Buch nicht zur Seite legen. Das Lesen lohnt sich - versprochen!

  • Nicole

    aus Kalletal

    5/5

    13.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Einfach wie der Vorgänger ein super schönes Buch.Habe es mit Begeisterung gelesen und konnte es kaum aus der Hand legen

  • leseratte1310

    5/5

    13.03.2021

    eBook (ePUB)

    Absolut lesenswert

    1875: Jep Loach soll im Auftrag seines Onkels die Sklaven von Goswood Grove nach Westen in Sicherheit bringen, damit sie nicht befreit werden können. Doch Jep verkauft auf dem Weg einen nach dem anderen. So verliert die sechsjährige Hannie Gossett ihre gesamte Familie. Ihre Mutter hat jedem ihrer Kinder noch ein Band mit drei blauen Glasperlen gegeben, die ein Erkennungszeichen sein sollten, wenn sie sich wiedersehen. Nur Hannie kommt zur Plantage zurück. Als Lavinia, die Tochter der Plantagenbesitzer, und ihre Halbschwester Juneau Jane ihren Vater suchen wollen, um das Erbe zu klären, schließt sich Hannie an, denn sie will ihre Familie wiederfinden. Benedetta Silva tritt 1987 eine Stelle an einer Schule in Augustine in Louisiana an. Die Schüler kommen aus armen Verhältnissen und haben kein Interesse am Unterricht und der Rektor Pevoto hat wohl auch resigniert. Doch Benedetta versucht mit allen Mitteln ihre Schüler zum Lernen zu bringen. Überall im Ort stößt man auf die Vergangenheit und so startet sie ein Projekt, dass sich mit der Vergangenheit beschäftigt. Ihre Schüler haben plötzlich kreative Ideen und sind hochmotiviert. Was sie herausfinden, verändert das Leben vieler Menschen. Die Autorin Lisa Wingate hatte mich schon mit „Libellenschwestern“ begeistert. Auch bei diesem Roman hat sie wieder von einer wahren Begebenheit inspirieren lassen. Diese bewegende Geschichte hat mir wieder sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und fesselnd. Abwechselnd erfahren wir, was sich auf den verschiedenen Zeitebenen abspielt. Die eingestreuten Vermisstenanzeigen zeigen, wie verzweifelt sich die Menschen nach ihren Lieben sehnen und dass sie ihre Angehörigen noch nicht abgeschrieben haben. Dieses Buch handelt von starken Charakteren, denen es das Leben nicht leicht macht, die aber kämpferisch sind und nicht aufgeben. Als Hannie ohne ihre Familie zur Plantage zurückkehrt, wird sie von Tati aufgenommen. Sie sind kurz davor, ihren eigenen Grund zu haben und damit frei zu sein. Doch auch wenn Hannie Tati sehr dankbar ist, will sie wissen, was mit ihrer Mutter, den Geschwistern und all den anderen geschehen ist. Auch Benedetta hat eine komplizierte Vergangenheit und ist noch nirgendwo angekommen. Doch alle die Kinder, die sie unterrichtet, liegen ihr am Herzen und sie will ihnen Chancen ermöglichen. Es ist toll zu erleben, mit welchem Engagement sie sich für die Kinder einsetzt und mit wie viel Enthusiasmus diese Schüler plötzlich an ihre Aufgabe herangehen. Doch das gefällt den Privilegierten im Ort nicht. Erst wenn man seine Vergangenheit kennt, kann man hoffnungsvoll in die Zukunft sehen. Das versucht Benny Silva ihren Schülern zu vermitteln. Ich kann dieses ganz besondere Lese-Highlight nur empfehlen!

  • Bewertung

    3/5

    11.05.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Südstaaten-Geschichte ohne grosse Aufregung

    Die junge Lehrerin Benny Silva startet im Jahr 1987 ein Ahnenforschungsprojekt mit ihren Schülern. Dabei stösst sie auf die verzweigten Spuren der Familie Gossett. Hannie Gossett lebte als ehemalige Sklavin der Familie Gossett auf dem Landgut, welches Benny nun erforscht. Hannie hat 1875 bei ihrem Kampf um Freiheit ein waghalsiges Abenteuer erlebt. Leider konnte dieses Buch meine Erwartungen nicht erfüllen. Anhand des Klappentextes bin ich davon ausgegangen, dass die Geschichte, wie sich Hannie und ihre Familie dank der Glasperlen wiedergefunden haben im Vordergrund steht und dass wohl auch diese Geschichte im Ahnenforschungsprojekt eine Rolle spielen würde. Das war jedoch nicht der Fall, stattdessen wurden die Geschichten von Hannie und Benny parallel erzählt und hatten bis auf einige wenige Sätze am Ende des Buches keinen Bezug zueinander. Die beiden Handlungsstränge haben sich sehr gezogen und es dauerte gefühlt ewig, bis mal was spannendes passiert ist. Die Geschichte von Hannie war leider zunehmend etwas überzogen und wurde so für mich unglaubwürdig. Ich habe schon andere Bücher aus der Zeit der Sklaven gelesen, welche mich deutlich mehr fesseln konnten. Das gelang leider diesem Buch gar nicht. Bis zum Ende war mir nicht so ganz klar, wer denn nun eigentlich mit wem auf welchen Wegen verwandt war und weshalb genau das alles passiert ist, was Hannie erlebt hat. Interessant war es, einen Einblick in das Leben in Louisiana 1875 und 1987 bekommen zu haben - erschreckend, wie wenig sich da teilweise geändert hat. Das Buch ist in Ordnung, konnte mich aber nicht wirklich begeistern, weswegen ich es nur vorsichtig empfehlen kann.

Kundinnen und Kunden meinen

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