Produktbild: Samson und Nadjeschda

Samson und Nadjeschda Kriminalroman

Aus der Reihe detebe
110

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

55942

Erscheinungsdatum

27.07.2022

Illustriert von

Jurij Nikitin

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

3018 KB

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Samson i Nadezda

Übersetzt von

Sabine Grebing + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783257613056

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

55942

Erscheinungsdatum

27.07.2022

Illustriert von

Jurij Nikitin

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

3018 KB

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Samson i Nadezda

Übersetzt von

  • Sabine Grebing
  • Johanna Marx

Sprache

Deutsch

EAN

9783257613056

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  • Fredhel

    5/5

    16.08.2022

    eBook (ePUB 3)

    Ukrainischer Schelmenroman

    Ein Kriminalroman? Nein, eher ein Schelmenroman mit Samson in der Rolle des naiven Schelmes.  Man schreibt das Jahr 1919 in einem Kiew, in dem es drunter und drüber geht. Es herrscht Korruption und fast schon etwas wie Anarchie, weil verschiedenste Gruppierungen um die Vorherrschaft kämpfen. Bei einem Überfall verliert Samson erst seinen Vater, dann sein Ohr, das im Lauf der Geschichte ein interessantes Eigenleben entwickelt.  Per Zufall landet Samson bei der Polizei, wo er für Ordnung sorgen soll. Ein merkwürdiger Knochenfund, ein Oberschenkelknochen aus purem Silber, fasziniert ihn, und er widmet der Angelegenheit besondere Aufmerksamkeit. Wirklich eine verzwickte Geschichte, doch die Auflösung ist weit von einem Kriminalfall entfernt. Wie gesagt, eher ein Schelmenstück. Die Sprache ist umständlich, langatmig und sehr auf winzige Details fokussiert. Man muss es mögen, ansonsten fängt man am besten gar nicht erst mit dem Lesen an. Ich denke, ein besonderes Augenmerk richtet der Autor auch auf die sehr spezielle Situation, die damals in Kiew herrschte. Die Leute waren arm. Es gab noch eine (wechselnde?) Obrigkeit, die unkontrolliert Macht ausüben konnte. Bezahlt wurde in Gutscheinen, die man vielleicht einlösen konnte, vielleicht auch nicht. Kurz eine Situation, die man sich heute nicht mehr vorstellen kann. Mir hat das Buch sehr gefallen, deswegen 5 Lesesterne, aber es ist auch sehr, sehr speziell.

  • Grete

    aus Gudensberg

    4/5

    20.08.2022

    eBook (ePUB 3)

    Kiew 1919

    Kiew 1919, welche Wirren - sind in Kiew nicht immer Wirren, 1919 weiss man noch nicht wohin sich das alles entwickelt, Revolution, Russen, Belagerung, keine Kohle, kein Licht mittendrin wird der Vater von Samson ermordet. Samson verliert sein Ohr, aber irgendwie nicht das Gehör. Kurkow schmeisst uns mittern rein in das Gewirr der Zuständigkeiten. Samson vollkommen überrollt von der Situation handelt,er geht zur Polizei und wird dort direkt angestellt und versucht sein bestes zu tun für sich und die Gesellschaft. Er lernt Nadjeschda kennen und versucht sich ihr zu nähern. Aber eigentlich passiert nicht viel im Buch, aber mir hat die Stimmung gefallen, das Wirrwarr der Zuständigkeiten, wer auf wen schiesst und morgen doch wieder vereint ist, wer ist Feind wer ist Freund? Dieses ganze altertümliche Atmosphäre die Empörung über falsche Papiere, das Schreiben von langen Berichten auf Altpapier alles hat seine Ordnung und doch ist es das totale Chaos. Ein Krimi ist es nicht, aber eine schöne Geschichte im russischen/ukrainischen Stil. #netgalley#

  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    4/5

    09.08.2022

    eBook (ePUB 3)

    Mördersuche in Kiew

    Samson muss mit ansehen, wie sein Vater ermordet wird. Dabei wird er selbst ebenfalls verwundet. Ein Hieb und seine Ohrmuschel liegt auf der Straße. Er kann sie zwar bergen aber nach einem Besuch beim Arzt muss er sich mit dem Verlust abfinden. Das Annähen verspricht keinen Erfolg. Aber zum Glück verbindet der Arzt die Wunde, sodass der Blutfluss gestoppt wird. Dass er danach für die Polizei in Kiew arbeitet und sogar noch ein nettes Mädchen kennenlernt, hilft ihm, sein Schicksal zu ertragen. „Samson und Nadjeschda“ ist nicht „nur“ ein Kriminalroman, sondern auch eine Milieustudie. Samson lebt in Kiew und das bei einer Frau die ihn nervt. Sie ist zwar ganz nett, aber sie will ihn verkuppeln. Und nun, da er nur noch eine Ohrmuschel hat meint sie, dass eine Heirat für ihn noch wichtiger wurde. Das vergisst sie, als Samson noch zwei Soldaten in seiner Wohnung unterbringen muss. Die beiden sind nicht ehrlich und es ist gut, dass Samson ohne Ohrmuschel außerordentlich gut hört. Das wiederum hilft ihm auch bei seiner Arbeit. Er wird mit dem Aufklären von Mord und Raub beauftragt. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten findet er sich sehr gut zurecht. Kein leicht zu lesendes Buch. Es gibt etliche Wechsel bei den Zeiten und der rote Faden ist nicht immer gut erkennbar. Gefallen hat mir, dass der Autor recht authentisch berichtet, wie die Situation damals in Kiew war. Die Furcht vor Denunzianten und die absolute Treue, welche Obrigkeiten vom Volk verlangten. Das Cover ist wie eigentlich immer bei Diogenes passend ausgewählt

  • CanYouSeeMe

    4/5

    27.07.2022

    eBook (ePUB 3)

    Samson und Nadjeschda

    Der Kriminalroman "Samson und Nadjeschda" von Autor Andrej Kurkow ist der Auftakt zu einer Reihe an Büchern und dieser Auftakt ist durchaus gelungen. Wenngleich ich einige Schwierigkeiten hatte in die Handlung hinein zu kommen, hat mich das Buch insgesamt überzeugen können. Die Handlung beginnt mitten im Geschehen, Samsons Vater wird getötet, ihm selbst ein Ohr abgetrennt. Das Ohr wird für den weiteren Verlauf des Buches von hoher Wichtigkeit sein. Doch dann dümpelt die Story einige Zeit vor sich hin, ich hatte den Eindruck, dass nicht wirklich etwas nenneswertes passiert. Die wichtigsten Charaktere wurden gemächlich eingeführt, als Leser:in hatte man etwa die Hälfte des Buches Zeit diese gut kennen zu lernen. Erst in der zweiten Buchhälfte nahm die Story deutlich an Geschwindigkeit und Dynamik zu. Sprache und Schreibstil haben mir durchweg gut gefallen, ich habe mir die Szenen allesamt gut vor meinem inneren Auge vorstellen können. Auch die Charaktere sind allesamt realistisch und ausreichend detailiert beschrieben. Der Autor hat es insbesondere geschafft Kiew im Jahre 1919 lebendig erscheinen zu lassen, ich konnte mir die damaligen Umstände sehr bildlich vorstellen. Nachdem die Handlung an Fahrt aufgenommen hat, habe ich mit Samson auf die Auflösung um den Fall hingefiebert. Dabei ist jedoch der Kl,appentext des buches ein wenig irreführend, denn Nadjeschda spielt keine nennenswerte Rolle bei den Ermittlungen.

  • wiechmann8052

    aus Belm

    4/5

    02.07.2022

    eBook (ePUB 3)

    Eine neue Zeit

    Ein Zeit des Umbruchs, eine gefährliche Zeit, das Leben kann von jetzt auf gleich zu Ende sein. 1919 in Kiew, vorher russisches Zarenreich jetzt auf dem Weg zur Sowjetunion. Keiner weiß so genau was richtig und was falsch ist, jeder handelt nach Gefühl oder hängt sein Fähnchen in den Wind. Samson ist ein intelligenter junger Mann, friedlich und seit kurzen ganz allein. Mutter und Schwester starben in den Kriegsjahren an Krankheiten und der Vater wurde auf offener Straße erschlagen. Er verliert dabei ein Ohr. Seitdem hört er anders und denkt anders. Nadjeschda ist eine junge Frau die er durch Zufall kennen lernt. Sie ist zielstrebig und von der neuen Ordnung restlos überzeugt, Wo Samson zweifelt, zeigt sie die Richtung gemeinsam machen sie das Beste aus der Situation. Samson landet bei der Miliz weil er schreiben und lesen kann. Dann hat er seinen ersten Fall. Ein silberner Knochen und ein qualitativ sehr guter Anzug. Die Atmosphäre ist düster, passt zu den Vorstellungen die man von dieser Zeit hat. Schwermütig wie russische Geschichten, Romane oder Musik. Ein Hauch von Traurigkeit gepaart mit einem Jetzt erst recht. Der Kriminalfall ist ungewöhnlich, was Samson alles bedenken muss und wo er sich Informationen beschafft. Wie Nadjeschda hinter ihm steht, immer geradeaus blickend, während Samson auch hinten Augen und vor allem Ohren hat. Die Zeit an sich ist schwer vorstellbar, der Autor vermittelt aber mir als Leserin ein leises Gefühl das ich die beiden ein Stück weit begleite. Ich bekam eine Ahnung davon was ich als Nächstes erwarten durfte und war dann trotz der so verschiedenen Umstände ( meine Behaglichkeit gegen die Ungewissheit und Angst ) mitten im Geschehen. Weitere Fälle von diesem Paar würde ich mir wünschen.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Evgenia Bolshakova

    Evgenia Bolshakova

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie man sein Ohr und sein Herz...

    Wie man sein Ohr und sein Herz verliert, und dabei seinen Verstand behält, denn es gilt einen mysteriösen Fall zu lösen und das ohne jegliche Erfahrung im Kriminalwesen!
  • Zum Bewerterprofil von Dirk Lengersdorf

    Dirk Lengersdorf

    Thalia Mayersche Heinsberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein historischer Kriminalroman...

    Ein historischer Kriminalroman der anderen Art, der während der Russischen Revolution in Kiew spielt. Der junge einohrige Held hat bei der Polizei alle Hände voll zu tun, sich um Korruption, Enteignung und Mangelverwaltung zu kümmern. Literarisch und hochkomisch!
  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Küchler

    Dagmar Küchler

    Thalia Mayersche Essen Innenstadt

    Buchhändler*in

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    4/5

    15.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ...ein Schelm kommt selten allein!

    Kiew 1919... Ein Land im Umbruch. Die Stadt wurde gerade von der russischen Revolution überrannt, als Samson bei einer der Auseinandersetzungen ein Ohr verliert. Aber trotz des Makels erhält er einen Platz in der neu gegründeten Stadtpolizei. Als Untertitel wird vom Verlag der Roman als Kriminalgeschichte bezeichnet. Im weitesten Sinne ist es auch richtig, aber bei Kurkow geht es um mehr. Eine Welt die zusammenbricht und Menschen, die sich neu einleben und zurechtfinden müssen. Die Sprache ist sehr lebendig und lädt mit manchem Tiefgang auch gerne zum Schmunzeln ein. Ein richtig spannender Schelmenroman.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Page

    Simone Page

    Thalia Kaufbeuren

    Buchhändler*in

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    4/5

    12.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das neue Buch von Kurkow ist diesmal...

    Das neue Buch von Kurkow ist diesmal ein Krimi,welcher vor 100 Jahren in Kiew spielt. Paralelen zu heute, sind daher unvermeidbar.Man wünscht dem Protagonisten,der trotz oder wegen seines fehelnen Ohres, ein mehr als ausgezeichnetes Gehör hat,ein langes Leben mit seiner Liebsten.
  • Zum Bewerterprofil von Kerstin Hahne

    Kerstin Hahne

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    3/5

    22.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kriminalroman?,historische Erzählung,...

    Kriminalroman?,historische Erzählung, Phantastik(wer kann schon noch mit einem abgeschnittenen Ohr weiterhören) - dieser Roman Kurkows ist mit slawisch-sarkastischem Humor und zarter Liebesgeschichte sowie eindrücklicher Schilderungen Kiews nach der russ.Revolution was Besonderes

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