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Lea

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Walter Kreye

Spieldauer

8 Stunden und 29 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

17.06.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

92

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844931914

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Walter Kreye

Spieldauer

8 Stunden und 29 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

17.06.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

92

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844931914

Herstelleradresse

Hörbuch Hamburg HHV GmbH
Völckersstr. 18
22765 Hamburg
Deutschland
Email: info@hoerbuch-hamburg.de
Url: www.hoerbuch-hamburg.de
Telephone: +49 40 89720780
Fax: +49 40 897207810

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  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    25.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    eindringlich und aufwühlend

    Kometenhafter Aufstieg einer aussergewöhnlichen Begabung - und ebensolcher Absturz - ein Leben, das immer mehr zerbröselt… zurück bleibt ein Scherbenhaufen, an dem sich nicht nur der Vater wund ritzt sondern auch die Lesenden… So jedenfalls mein Eindruck! ‘Lea’ von Pascal Mercier ist keine leichte Kost. In einem Cafe in Saint-Rémy (Provence) begegnen sich zufällig Adrian Herzog und Martijn Van Vliet. Sie kommen ins Gespräch, fahren zusammen zurück nach Bern - eine Heimreise, die für Herzog zur Reise ins Leben eines Anderen wird… In erschütternden, aufwühlenden Bildern erzählt Van Vliet die Geschichte seiner Tochter Lea. In ihrer Trauer um die verstorbene Mutter festgefroren, taut die 8-jährige unter Geigenklängen auf. Unversehens im Berner Bahnhof in ihr Herz gefallen, will auch sie das Geigenspiel erlernen. Der verwitwete Vater tut alles, um seiner zu neuem Leben erwachten Tochter den Wunsch zu erfüllen. - Aus der Leidenschaft wird immer mehr Obsession und letztendlich Destruktion - sowohl für die Tochter als auch in für den Vater. Man fällt gleicherweise in die Seelenabgründe des einen wie des andern… - Van Vliet reflektiert die Jahre vom Beginn des Übens bis zum Zusammenbruch… und Adrian Herzog hört geduldig zu - wird in den Sog der starken Bilder und Momente hinein gezogen - und rührt dabei an seine eigene Geschichte - ebenfalls (nach Scheidung) allein erziehend, hat er seine Tochter in ein Internat gegeben. Der Faden zu ihr scheint, wenn nicht ganz zerrissen, so doch sehr dünn… Van Vliets Erzählung wird zu einem Anknüpfungspunkt zu seiner eigenen Geschichte und Beziehung zur Tochter. Die Novelle lässt sich nicht eigentlich in einer Rezension verbalisieren - man muss sich ihr stellen und sie in sich hinein gleiten, fallen lassen… Mich hat sie enorm berührt. Wie Mercier es versteht, das Psychogramm der einzelnen Beteiligten zu zeichnen, ist einfach nur fantastisch - und genau darum auch beklemmend. Ich habe das Gefühl, aus dieser Geschichte geht man anders heraus als hinein…

  • Stefanie Loebel

    aus Berlin

    5/5

    14.04.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Entfremdung zwischen Vater und Tochter und Musik als Bindeglied

    Eine eindrucksvolle und beklemmende Geschichte über das Nicht-Loslassen-Können eines Vaters sowie darüber, warum neben einer bedingungslosen Leidenschaft auch immer noch weitere Aspekte dem Leben eines Menschen einen Sinn geben sollten. Eine Geschichte über Musik als Heilung, der Schwierigkeit, Gefühle zu zeigen, und einer Besessenheit, die schließlich in einer Tragödie endet. Wunderschön geschrieben und hervorragend durch das Nachwort des Autors abgerundet.

  • Désirée Hasler

    aus Schönbühl

    5/5

    16.10.2011

    Buch (Taschenbuch)

    Ein weiteres Meisterwerk vom Schweizer Pascal Mercier (eigentlich Peter Bieri)

    Es isit die traurig-schöne Vater Tochter Beziehung eines Vaters einer berühmten Geigenspielerin Frankreichs. Die Geschichte spielt in Frankreich der heutigen Zeit. Der Vater erzählt einem für ihn fremden die Lebensgeschichte seiner Tochter. Tragisch, schön, und liebevoll.

  • Sylvi Hörtz

    aus Berlin

    5/5

    24.09.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Eindrucksvoller Vater-Tochter-Roman

    Pascal Mercier erzählt die bewegende Geschichte eines talentierten Mädchens, das in jungen Jahren mit dem Tod der Mutter konfrontiert wird und daraufhin Freude und Erfüllung in der Musik sucht. Doch Lea's anfängliche Euphorie im Umgang mit der Geige schlägt mit zunehmendem Erfolg in Perfektionsmus und Obsession um. Obwohl ihr Vater die Gefahr zu sehen scheint, gelingt es ihm nicht, die Notbremse zu ziehen. Aus Angst sich seiner Tochter weiter zu entfremden, fördert er stattdessen mit allen Mitteln ihre musikalische Begabung. Doch das scheint genau der falsche Weg zu sein ... Der Autor beschreibt auf sehr eindrucksvolle Weise, wie ein Vater um jeden Preis versucht, seine Tochter gücklich zu machen und sie nicht zu verlieren. Ein sehr emotionaler und stilistisch gut geschriebener Roman, der den Leser voll und ganz in den Bann zieht. Sehr empfehlenswert.

  • Bewertung

    aus Hückeswagen

    5/5

    30.05.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Gut gemeint?

    Während einer langen Zugreise erzählt ein Vater einem Mitreisenden die Geschichte von sich und seiner Tochter. Als seine Tochter acht Jahre alt ist, stirbt die Mutter und er versucht mit allen Mitteln, seiner Tochter zu helfen und ihr ein glückliches Leben zu ermöglichen. Der Leser sieht sich mit der Frage konfrontiert, ob es möglich ist, alles für sein Kind zu tun, immer in dem Bestreben, das für das Kind Richtige zu machen und am Ende bewirkt möglicherweise das vermeintlich Richtige exakt das Falsche. Ein Buch, mit dessen Inhalt man sich auseinandersetzt und das lange Stoff zum Nachdenken bietet!

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Bewertungen (15)

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  • Zum Bewerterprofil von Dorothea Bereswill

    Dorothea Bereswill

    Thalia Sindelfingen – Breuningerland

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Neben dem "Nachtzug nach Lissabon"...

    Neben dem "Nachtzug nach Lissabon" mein Lieblings-Mercier. Dort ein mehrere hundert Seiten langes komplexes Geflecht, hier eine zarte Novelle - beides mit der Mercier eigenen Eindringlichkeit und psychologischen Prägnanz erzählt. "Lea" - ein Meisterwerk um Verlust und Sehnsucht.

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Bewertungen (1)

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