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Produktbild: Heike monogatari - Die Erzählung von den Heike - Mittelalterliche japanische Literatur - Reclam

Heike monogatari - Die Erzählung von den Heike - Mittelalterliche japanische Literatur - Reclam Gehört in jede Bibliothek der Weltliteratur neben das "Nibelungenlied" und die Epen Homers

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59,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

11.10.2022

Verlag

Reclam Verlag

Seitenzahl

844 (Printausgabe)

Dateigröße

31623 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Björn Adelmeier

Sprache

Deutsch

EAN

9783159620602

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

11.10.2022

Verlag

Reclam Verlag

Seitenzahl

844 (Printausgabe)

Dateigröße

31623 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Björn Adelmeier

Sprache

Deutsch

EAN

9783159620602

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  • Bewertung

    5/5

    22.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine gelungene Übersetzung in toller Ausstattung

    Schon der Einstieg in dieses literarische Mammutwerk der japanischen Literatur - der Klang der Tempelglocke von Jetavana als Motiv der Vergänglichkeit - schafft es, die heutige Leserschaft ins vormoderne Japan zu entführen. Es handelt sich hier um eine zeitgemäße Übersetzung, die den deutschsprachigen Leser:innen eine ganz neue Welt erschließt, welche zugleich vollkommen verständlich scheint und in der Beschaffenheit ihrer Motive noch immer Gültigkeit hat. Die Sprache ist nicht übermäßig ausladend oder schwülstig, was wohltuend ist angesichts der Herausforderung, die nuancierte Höflichkeitssprache des Altjapanischen wiederzugeben. Die Übersetzung konzentriert sich auf die Klarheit, welche in der zentralen Botschaft dieses Textes immer wieder aufscheint: Alles auf unserer Welt ist unbeständig und vergänglich wie der Staub vor dem Wind. Nur das Werk selbst scheint dagegen gefeit. Ein ebenso umfangreicher wie erhellender Anhang rundet diese schöne Ausgabe ab.

  • Bewertung

    1/5

    27.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Komplett daneben

    Es mag auf den ersten Blick erfreulich wirken, dass es nun endlich eine deutsche Gesamtübersetzung zu diesem wohl einflussreichsten Werk der japanischen Literaturgeschichte gibt. Der Einband und die Materialqualität des Buches helfen dabei, diese Illusion gerade so lange aufrecht zu erhalten, bis man einige der Kapitel angelesen hat. Es wird schnell klar, dass Herr Adelmeier sich für einen Übersetzungsstil möglichst eng am Originaltext entschieden hat. Während dies in vielen Sprachen ein löblicher Vorsatz wäre, ist es im Fall von klassischem Japanisch bestenfalls nicht ideal und macht die Übersetzung schlechtestenfalls kaum lesbar. Das Ergebnis ist ein Text, in dem viele Sätze unnötig verschachtelt sind und sich unnatürliche Passive sowie Nominalisierungen häufen. Zusätzlich werden die weit über hundert wichtigen Charaktere des Werkes je nach Situation mit Nachname, Vorname, Titel, Hofrang, Rufname oder einer Kombination von diesen bezeichnet, was die Verwirrung abrundet. Auch außerhalb dieser mehr als fraglichen Übersetzungspraxis häufen sich die Probleme: Herr Adelmeier zeigt deutlich, dass ihm sowohl das notwendige Gespür für die deutsche Sprache als auch das nötige Fachwissen zu klassischem Japanisch und den Themen der Werkes fehlt. Ersteres zeigt sich u.a. in der unsinnigen Verwendung von Worten ("Willkür, die sich bereits auftürmt"), in Anachronismen ("Soldat" anstatt "Krieger") und im Ausdruck des Honorativs ("Sie" anstatt das viel passendere "Ihr"). Letzteres schlägt sich nieder in z.B. der Fehlinterpretation von Rufnamen als Ämter, der Übersetzung von "hana" als "Blüte" anstatt "Kirschblüte", der pauschalen Abfertigung des sehr wichtigen Begriffes "aware" als "melancholisch" und in vielem mehr. Besonders schade ist es, dass alle diese Fehler (und die unzähligen hier nicht genannten) hätten verhindert werden können. Die japanische Ausgabe des Heike monogatari, nach der sich Herr Adelmeier gemäß eigener Behauptung hauptsächlich gerichtet hat, enthält eine Fülle an wissenschaftlichen Anmerkungen, welche viele der inhaltlichen Fehler hätten verhindern können. Auch ein Lektorat der Übersetzung vor Veröffentlichung scheint in keinster Weise stattgefunden zu haben. Anders lässt sich das Vorhandensein einer derartigen Menge an Fehlern (darunter auch viele Einheitlichkeitsfehler) und schlechten Übersetzungentscheidungen m.E. nicht erklären. Da ist es beinahe schon verwunderlich, dass sich im Text vergleichsweise wenige Rechtschreibfehler finden. Was Herr Adelmeier, besonders aber die Verantwortlichen beim Reclam-Verlag hier produziert haben, halte ich für einen Bärendienst am großartigen Heike monogatari und seiner jahrhundertealten Tradition. Nicht zum Kauf empfohlen!

  • Bewertung

    1/5

    21.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wahrhaftige Tragödie

    Ich beschäftige mich seit mehreren Jahren mit dem Heike Monogatari und bin der Auffassung mich auf dieses Werk spezialisiert zu haben. Demnach kenne ich die vorhandenen Übersetzungen ins englische und einige im modernen japanisch. Die Qualität dieser Fassung ist unter dem Niveau von allen existierenden Übersetzungen die mir bislang untergekommen sind, dazu zähle ich auch meine welche ich eher zum eigenen Vergnügen als zu wissenschaftlichen Zwecken geschrieben habe. Ich möchte Anhand der übersetzten Waka (eine Gedichtform des alten Japan, welche aus einem Festen Silbenmaß besteht) das Werk Adelmeiers mit den Übersetzungen der renommierten Japanologin und Übersetzerin Helen Craig McCullough gegenüberstellen, sodass sich die Kaufinteressenten zunächst ein eigenes Bild dieses Werkes machen können: Buch 1 Kapitel 7 (Kapitel 6 in der deutschen Fassung) In that grievous hour, I did not sink out of sight: now i am fated to leave a reputation unheard of in ages past Leid treibt den Knotens, unterzugeh'n bleibt verwehrt dem Flussbambus gleich als unerhörtes Beispiel wird mein Name fortfließen. Buch 1 Kapitel 7 (Kapitel 6 in der deutschen Fassung), Antwort auf das vorherige Gedicht Did I ever think to find myself returning, sacred vows unpronounced, to gaze once more upon the same moon in the heavens? Hätt's niemals gedacht, in diesem bitt'ren Dasein im Kreise kommend - desselben Wolkenpalasts, dass ich seinen Mond seh'n würd'. Buch 5 Kapitel 11 There will be more dew drenching the sleeve of the one bowed down by sorrow than wets the sleeve of the one who parts the eastland grasses Auf östlichem Weg sich durch Gräser schlagende - mehr als die Ärmel werden die nicht fortgeh'nden von Tautropfen überströmt. Buch 7 Kapitel 13 (Kapitel 11 in der deutschen Fassung) The years have gone by, and now the month has arrived when decay threatens even the tranquil dwelling replendent with flowers in bloom. So friedvoll und still trug es Blüten, dieses Haus - nun, Jahre später, der im Westen untergeht, wie der Mond erscheint es doch. Buch 7 Kapitel 16 (Kapitel 15 in der deutschen Fassung) It lies ruined now - the old Shiga capital at Sazanami - yet the Nara cherry trees bloom as in days gone by Zierlicher Wellen Kaiserhauptstadt von Shiga - ward sie auch öde, ganz wie früher Nagaras Bergkirschblüten, sie prangen. Buch 9 Kapitel 11 (Kapitel 10 in der deutschen Fassung) I can no more turn back than can an arrow in flight shot when a warrior extends the bow of birchwood handed down from his forebears. »Der unter Kriegern von den Ahnen geerbte, der Riten-Bogen wenn er einmal gespannt ist, wie sollt' man ihn zurückzieh'n? Buch 9 Kapitel 14 (13 in der deutschen Fassung) ------------------------- If, journeying on, I seek shelter at nightfall beneath a tree, might cherry blossoms become my host for this evening. Auf dem Weg dämmert' s - wenn ich den Schatten des Baums als Obdach nehme, ob die Blüten dann heut' Nacht meine Gastgeber wohl sind? *Der Einbezug der Kirschblüten ist in diesem Fall essentiell, da dies das Todesgedicht des Tadanori ist. Kirschblüten sind in der japanischen Lyric ein Symbol für die Vergänglichkeit und den Tod. Die Auslassung der Kirschblüten raubt diesem Gedicht den Sinn. Es gibt noch zahlreiche weitere Beispiele, doch ich hoffe diese Auswahl reicht um sich ein Bild zu machen. Ich empfehle allen die an einer Übersetzung des Heike Monogatari interessiert sind, sich an die englischen Übersetzungen von Helen Craig McCullough, Burton Watson oder Royall Tyler zu halten oder auf eine neue deutsche Übersetzung zu warten.

  • Bewertung

    1/5

    18.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Liest sich wie eine Bedienungsanleitung

    Liest sich einfach nur mies. Keine gute Übersetzung. Gibt viel bessere auf Englisch oder Holländisch. Die deutsche Übersetzung ist Mist. „als die Kinder den Generalleutnant dritten Hofranges flehentlich baten" ... der Generalleutnant ist ihr Vater .... und sie verabschieden sich vielleicht zum letzten Mal im Leben von ihm. Wie sehr kann man noch einen so emotionalen Moment zerstören?

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