1629 begibt sich die neunjährige Mayken mit ihrem Kindermädchen auf eine abenteuerliche Reise. Auf dem berühmtesten Schiff der holländisch-indischen Kompanie, der Batavia, will sie nach Java zu ihrem Vater, an den sie sich kaum noch erinnern kann. Fasziniert von dem Leben an Bord, erobert sie mit ihrer Neugier das riesige Schiff und gewinnt Freunde, wahre und falsche, auf Deck und unter Deck. Freunde, die ihr helfen zu überleben, als das Schiff auf ein Riff aufläuft und Chaos und Terror ausbrechen.
1989 ist der neunjährige Gil fasziniert von dem Schiffswrack der Batavia, das Wissenschaftler an der Küste vor einer kleinen Insel zu bergen versuchen. Seit dem Tod seiner Mutter lebt der Junge bei seinem Großvater, einem wortkargen Fischer, mit dem auf der Insel keiner etwas zu tun haben will. Das Leben mit dem alten Mann verstärkt in dem schüchternen Jungen das Gefühl der Einsamkeit. Doch vor allem bedrückt ihn, dass er nicht über die Geschehnisse nach dem Tod seiner Mutter reden kann.
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
mesu
4/5
18.02.2024
eBook (ePUB)
Das Schicksal ist erbarmungslos
Eine besondere Geschichte wird hier erzählt. Es sind zwei Zeitebenen: die Vergangenheit und die Zukunft, deren Wege und Schicksale sich kreuzen und verbinden.
1629 reist die junge Mayken mit ihrem Kindermädchen einer ungewissen Zukunft entgegen. Auf dem Schiff Batavia will sie nach Java zu ihrem unbekannten Vater, doch wird sie jemals dort ankommen? Auf dem Schiff beginnt eine ungeheure Tragödie, Freunde werden zu Feinden, Aberglaube und Hoffnung ereilen die Passagiere inmitten eines gewaltigen und oft gefährlichen Meeres. Es wird eine Fahrt ins Ungewisse...
1989 ist der junge Gil auf der Spur eines einst gesunkenen Schiffes vor einer kleinen Insel. Er lebt dort nach dem Tod seiner Mutter bei seinem Großvater, dem mürrischen, alten Fischer der eher ein Einzelgänger ist. Wissenschaftliche Ausgrabungen zu dem Schiffswrack sind eine spannende und willkommene Ablenkung für Gil, der sich dort auf der Insel nicht wirklich heimisch fühlt.
Diese beiden Lebenswege in unterschiedlichen Zeiten vereint die Autorin in desem Buch. Es ist eine Geschichte über den täglichen Kampf in einer zunehmend rauhen und gefährlichen Zeit. Sie zeigt die bösartige Veränderung mancher Menschen, die Grausamkeit einzelner Schicksale, aber auch die hoffnungsvollen Augenblicke in jedem Leben. Man fühlt sich zeitversetzt in zwei verschiedene Welten, und kann sich diese bildhaft vorstellen. Eine Geschichte die wirklich lesenswert ist.
JosefineS
aus Schwarzenberg
4/5
24.05.2023
eBook (ePUB)
Nicht die Toten solltest du…
Nicht die Toten solltest du fürchten, vielmehr die Lebenden Mayken ist 1628 an Bord der Batavia. Sie ist auf dem langen und beschwerlichen Weg nach Java, zu ihrem Vater, an den sie sich kaum erinnern kann. Von Anfang an fasziniert sie das Treiben auf dem Schiff. Mit ihrer herzlich neugierigen Art und forschem Mut erobert sie zuerst die dunklen Stellen des Schiffes und immer mehr die Passagiere. Doch nicht jeder ist das was er zu sein vorgibt und das wahre Gesicht einiger zeigt sich als das Schiff kentert und nach Panik und Chaos schlussendlich die Gewalt ausbricht. Gil ist 1989 auf dem Weg nach Beacon Island, um nach dem Tod seiner Mutter bei seinem Großvater zu leben. Ein einsilbiger alter Mann, der verhasst bei den restlichen Fischern ist, legt keine sonderlich gute Fürsorge an den Tag. Gil der schon immer ein Einzelgänger war, drückt sich lieber auf der Insel oder bei den Wissenschaftlern rum. Doch dieses abgeschieden Fleckchen Erde hat einen merkwürdigen Einfluss auf die Menschen und plötzlich rückt das Recht des Stärkeren an erste Stelle und die Ereignisse geraten außer Kontrolle. Zwei Kinder, zwei Leben, ein Strudel aus Ereignissen und am Ende steht die Unschuld dem alles verschlingenden Kampf um Macht gegenüber. Jess Kidd lässt immer auch die etwas ernsteren Themen in ihre Werke einfließen, doch die Insel der Unschuldigen weicht weit von ihrem sonstigen Stil, mit von charmant nervigen Geistern geplagten Protagonisten, ab. In diesem Buch herrscht viel kindliche Verzweiflung über die grausame Welt der Erwachsenen. Unter all dem Schmerz finden sich auch rührende, herzerwärmende Momente, doch für Humor ist weder auf der Batavia, noch auf Beacon Island Platz. Wir wechseln zwischen zwei Handlungen, auf zwei verschiedenen Zeitebenen. Tatsächlich zieht sich die ein oder andere Parallele durch beide und in dunklen Stunden scheinen sich für einen Wimpernschlag hier Welten zu berühren. Wir verfolgen wie sich das Machtgefälle verschieben kann, wenn Menschen auf engem Raum unter unwirtlichen Bedingungen Leben. Wie Recht und Ordnung, ethische Grundsätze und menschliches Mitgefühl zu kippen drohen und Chaos ausbricht, sobald das vermeintliche Recht der Stärkeren regiert. Eine schaurige Vorstellung der man beim unvermeidlichen Untergang tatenlos beiwohnen muss. Jess Kidd beleuchtet eingehend sowohl Maykens Monate auf dem Schiff, als auch Gils seelischen Zustand. Was am Anfang zum einen Interessant bzw. auch langwierig erscheint, ist gegen Ende wichtig um emotional mit den Protagonisten verankert zu sein. Mit Mangel an Wissen über Gils Hintergrund würde uns als Leser der gleiche Fehler wie seinen Mitmenschen passieren. Wir würden urteilen, verurteilen und noch schlimmer Vorverurteilen. Nur wenn wir das große Ganze kennen, ist es uns eventuell möglich frei von voreiligen Schlüssen zu verstehen. Ohne Mayken ein Gesicht zu gebe, wäre es die reine Erzählung eines Schicksals gewesen, die wir lesen und allenfalls grob im Hinterkopf behalten. Jess Kidd lässt uns jedoch (basierend auf den Aufzeichnungen der Überlebenden dieser wahren Begebenheit) die Geschichte dieses Mädchens und all ihren durchlebten Gefühlen zu spüren. In dieser Form, die direkt das Herz des Lesers berührt, bleibt die Erzählung über dieses Unglück sicher noch lange im Kopf lebendig. Fazit: ein deutlich Ernster als gewohntes Werk, was zunächst lang Nähe zu den Protagonisten aufbaut, zum Schluss dafür aber umso mehr schmerzt.
JosefineS
aus Schwarzenberg
4/5
24.05.2023
eBook (ePUB)
Nicht die Toten solltest du fürchten, vielmehr die Lebenden
Mayken ist 1628 an Bord der Batavia. Sie ist auf dem langen und beschwerlichen Weg nach Java, zu ihrem Vater, an den sie sich kaum erinnern kann. Von Anfang an fasziniert sie das Treiben auf dem Schiff. Mit ihrer herzlich neugierigen Art und forschem Mut erobert sie zuerst die dunklen Stellen des Schiffes und immer mehr die Passagiere. Doch nicht jeder ist das was er zu sein vorgibt und das wahre Gesicht einiger zeigt sich als das Schiff kentert und nach Panik und Chaos schlussendlich die Gewalt ausbricht.
Gil ist 1989 auf dem Weg nach Beacon Island, um nach dem Tod seiner Mutter bei seinem Großvater zu leben. Ein einsilbiger alter Mann, der verhasst bei den restlichen Fischern ist, legt keine sonderlich gute Fürsorge an den Tag. Gil der schon immer ein Einzelgänger war, drückt sich lieber auf der Insel oder bei den Wissenschaftlern rum. Doch dieses abgeschieden Fleckchen Erde hat einen merkwürdigen Einfluss auf die Menschen und plötzlich rückt das Recht des Stärkeren an erste Stelle und die Ereignisse geraten außer Kontrolle.
Zwei Kinder, zwei Leben, ein Strudel aus Ereignissen und am Ende steht die Unschuld dem alles verschlingenden Kampf um Macht gegenüber.
Jess Kidd lässt immer auch die etwas ernsteren Themen in ihre Werke einfließen, doch die Insel der Unschuldigen weicht weit von ihrem sonstigen Stil, mit von charmant nervigen Geistern geplagten Protagonisten, ab. In diesem Buch herrscht viel kindliche Verzweiflung über die grausame Welt der Erwachsenen. Unter all dem Schmerz finden sich auch rührende, herzerwärmende Momente, doch für Humor ist weder auf der Batavia, noch auf Beacon Island Platz. Wir wechseln zwischen zwei Handlungen, auf zwei verschiedenen Zeitebenen. Tatsächlich zieht sich die ein oder andere Parallele durch beide und in dunklen Stunden scheinen sich für einen Wimpernschlag hier Welten zu berühren. Wir verfolgen wie sich das Machtgefälle verschieben kann, wenn Menschen auf engem Raum unter unwirtlichen Bedingungen Leben. Wie Recht und Ordnung, ethische Grundsätze und menschliches Mitgefühl zu kippen drohen und Chaos ausbricht, sobald das vermeintliche Recht der Stärkeren regiert. Eine schaurige Vorstellung der man beim unvermeidlichen Untergang tatenlos beiwohnen muss. Jess Kidd beleuchtet eingehend sowohl Maykens Monate auf dem Schiff, als auch Gils seelischen Zustand. Was am Anfang zum einen Interessant bzw. auch langwierig erscheint, ist gegen Ende wichtig um emotional mit den Protagonisten verankert zu sein. Mit Mangel an Wissen über Gils Hintergrund würde uns als Leser der gleiche Fehler wie seinen Mitmenschen passieren. Wir würden urteilen, verurteilen und noch schlimmer Vorverurteilen. Nur wenn wir das große Ganze kennen, ist es uns eventuell möglich frei von voreiligen Schlüssen zu verstehen. Ohne Mayken ein Gesicht zu gebe, wäre es die reine Erzählung eines Schicksals gewesen, die wir lesen und allenfalls grob im Hinterkopf behalten. Jess Kidd lässt uns jedoch (basierend auf den Aufzeichnungen der Überlebenden dieser wahren Begebenheit) die Geschichte dieses Mädchens und all ihren durchlebten Gefühlen zu spüren. In dieser Form, die direkt das Herz des Lesers berührt, bleibt die Erzählung über dieses Unglück sicher noch lange im Kopf lebendig.
Fazit: ein deutlich Ernster als gewohntes Werk, was zunächst lang Nähe zu den Protagonisten aufbaut, zum Schluss dafür aber umso mehr schmerzt.
mariederkrehm
5/5
13.05.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Wieder mal ganz außergewöhnlich
Dies ist die Geschichte des Segelschiffs Batavia, das 1629 vor der Westküste Australiens gesunken ist. Es ist ebenso die Geschichte der neunjährigen Mayken, die auf der Batavia nach Java zu ihrem Vater reist. Und es ist die Geschichte des gleichaltrigen Gil, der 1989 nach Beacon Island zu seinem Großvater gebracht wird - auf eben jenen Landflecken, den die Schiffbrüchigen der Batavia einst für eine rettende Insel gehalten haben.
Vor der Lektüre sei angeraten, die historische Rahmenhandlung zu recherchieren, denn der Roman gibt die Wahrnehmungen der Kinder wieder und lässt das aus, was sie nicht erleben oder was die Erwachsenen ihnen zu wissen ersparen. Andernfalls bleibt der sogenannte „Suspense“ aus, also die Spannung, die das Vorhersehbare beim Lesen erzeugt.
Dies wäre kein Jess Kidd-Roman, wenn übernatürliche Wesen und geisterhafte Verbindungen ausgespart und die Brücke zum Jenseits ausgelassen würde. Das Buch ist wieder mal außergewöhnlich und überhaupt ganz großes Kino.
Der Übersetzerwechsel tut dem Werk (Original: The Night Ship) allerdings nicht gut. Die Sätze rattern über weite Strecken eintönig voran, es fehlt die Finesse, der Wortreichtum und insgesamt der Schmelz, mit dem das Übersetzerpaar Wasel und Timmermann die drei vorhergehenden Romane der britischen Autorin überzogen haben.
Bewertung
5/5
12.05.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Unheimlich spannend - im wahrsten Sinne des Wortes
Jess erzählt uns die Geschichte zweier neunjähriger Kinder auf zwei Zeitebenen.
Mayken sticht 1628 mit der Batavia, einem Schiff der Niederländischen Ostindien-Kompanie in See, um nach dem Tod ihrer Mutter zu ihrem Vater zu gelangen, einem reichen Handelsvertreter in Java. Mayken ist ein aufgewecktes, neugieriges Kind, dass sich nicht um Verbote schert, und die Langeweile auf der mehrmonatigen Reise damit verbringt, die unteren Decks der Batavia zu erforschen. Ich mochte Mayken sofort, ihre Unbekümmertheit, ihre Furchtlosigkeit, ihre Freundlichkeit zu jedermann. Doch die Eintönigkeit, die fremden Geräusche, die Gerüchte um die unteren Decks lassen alte schaurige Geschichten lebendig werden. Bullebak, ein aalähnliches Wesen treibt sein Unwesen an Bord und ist angeblich für den Tod von einiger Menschen verantwortlich.
Die Batavia sank vor der Küste Westaustraliens, die wenigen Überlebenden stranden auf einer kargen Insel. Die anschließende Meuterei wird vielen von ihnen das Leben kosten. (So weit die reale Geschichte.)
1989 wird der neunjährige Gil auf dieser Insel ankommen, auf der sich in der Saison ein paar Langustenfischer in kargen Behausungen niedergelassen haben. Auch Gil hat seine Mutter verloren und soll nun auf Beacon Island seinem wortkargen Großvater beim Fischen helfen. Hatte er bisher kein leichtes Leben, so wird es ihm hier nicht besser gehen, steht er doch schnell im Kreuzfeuer der rivalisierenden Erwachsenen. Das Einzige, was Gil fasziniert, sind die Ausgrabungen der Wissenschaftler, die die Überreste der damals gesunkenen Batavia bergen. Auch diese Gegend ist wie geschaffen für gruselige Geschichten, heißt es doch, Little Mays Geist würde noch immer auf der Insel leben.
Das schöne friedliche Cover täuscht darüber hinweg, was wir in Kidds neustem Buch zu erwarten haben. Es ist mein 2. Buch der Autorin, aber ich bin jetzt schon ein großer Fan von ihrem außergewöhnlichen Erzählstil. Auch hier begegnen wir wieder typischen Außenseitern und Übernatürlichem. Man sollte hier zumindest etwas für Schauergeschichten übrighaben und sich mitreißen lassen.
Ich mochte es sehr, wie sie die beiden Geschichten fiktiv miteinander verknüpfte. Gerade das Wissen um das wahre, grausame Ende der Passagiere der Batavia hat die Spannung enorm angezogen. Doch auch in Gils Geschichte liegt eine spürbare Bedrohung, die sich parallel zuspitzt. Hier wird von menschlichen Abgründen, Elend, Überlebensinstikt, Ungerechtigkeit und Außenseitern erzählt, das mir zum Teil sehr nahe gegangen sind. Einzig die Zeit, die Mayken auf dem Schiff mit ihren Erkundungen verbringt, ist zumindest teilweise heiter, wenn auch immer mit lauerenden Gefahren gespickt. Doch die Düsternis, die Kidd hier gekonnt inszeniert, hat mich gepackt. Sie hat zwei Welten konstruiert, die für zarte Kinderseelen nicht die richtigen Orte sind und doch müssen Mayken und Gil irgendwie damit zurechtkommen und Strategien entwickeln, nicht daran zu zerbrechen. Auch da hat mich Kidd überzeugt, dass es oftmals nur die Flucht in eine Fantasie- oder Scheinwelt sein kann.
Wahrscheinlich wird die Geschichte aufgrund des Übernatürlichen nicht jedermanns Geschmack sein, aber ich wurde bestens unterhalten. Aber wer historischer Abenteuergeschichten mag, ist hier mit Sicherheit richtig.
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5/5
30.10.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Düster und gnadenlos
1629 - eine monatelange Schifffahrt, die die neunjährige Mayken zu ihrem Vater bringen soll. Diese endet aber mit einem Schiffbruch auf einem entlegenen Korallenriff, basierend auf realen historischen Ereignissen.
1989 – der neunjährige Gil kommt nach dem Tod seiner Mutter zu seinem Großvater, der auf einem kargen Korallenriff als Fischer lebt.
Beide Zeitebenen laufen parallel und ich war total gefesselt. Das erbarmungslose Leben holt beide Kinder ein und mit ihrer starken Kraft der Phantasie wirken sie der harten Realität entgegen.
Ich weiß Jess Kidds ganz eigenen Stil sehr zu schätzen. Keine leichte Kost und nichts für zwischendurch!
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5/5
19.06.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Zwei 9jährige, die ihre Mutter...
Zwei 9jährige, die ihre Mutter verloren haben. Auf ganz unterschiedliche Weise und mehr als 350 Jahre getrennt voneinander. Was sie verbindet ist diese kleine Insel. Und noch etwas: die Schroffheit der Welt und der Erwachsenen. J. Kidd hat eine unnachahmliche Art zu Schreiben!
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5/5
08.06.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein grandioser Roman, der auf wahren Begebenheiten beruht
Im Jahr 1628 segelt das niederländische Schiff "Batavia" über das Meer. Es ist auf dem Weg zu Handels-niederlassungen und kentert an einer der Wallabi-Inseln, 60 km vor der australischen Küste. Mit an Bord reist die neunjährige Mayken.
Im Jahr 1989 kommt der neunjährige Gil, nach dem Tod seiner Mutter, zum schrulligen Großvater, der als Fischer auf eben einer dieser Inseln lebt.
Jess Kidd erzählt meisterlich vom Schicksal dieser Kinder. Sie schafft es auf magische Weise, deren Sichtweise auf das oft unverständliche Verhalten der Erwachsenen darzustellen. Wie schaffen es Kinder, mit Geschehnissen umzugehen, die eigentlich unaussprechlich sind und welchen Platz nehmen dabei Fantasie und Überlebensinstinkt ein?
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5/5
05.06.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Die Insel der Unschuldigen
Jess Kidds Romane sind einfach einzigartig und haben seit Jahren einen festen Platz in meines Jahreshighlights. Auch "Die Insel der Unschuldigen" konnte mich wieder absolut überzeugen.
Zwei Kinder, die Jahrhunderte voneinander trennt, die aber doch einiges gemeinsam haben.
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5/5
08.05.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ich liebe die Geschichten von...
Ich liebe die Geschichten von Jess Kidd! Niemand schreibt wie sie, ihre Fantasie und ihre Erzählkunst sind unvergleichbar. Diesmal gibt es zwei Erzählstränge, was auch noch für reichlich Spannung sorgt aber mit dabei sind wie immer die Geister, die um uns leben. Großartig!!!
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