Produktbild: Die Kunst der Intervention

Die Kunst der Intervention 22 Therapeutinnen und Therapeuten im Gespräch

Aus der Reihe Therapie & Beratung
1

22,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.2023

Herausgeber

Uwe Britten

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

151

Maße (L/B/H)

20,5/14,6/1,1 cm

Gewicht

230 g

Farbe

Mauve

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-3244-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.2023

Herausgeber

Uwe Britten

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

151

Maße (L/B/H)

20,5/14,6/1,1 cm

Gewicht

230 g

Farbe

Mauve

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-3244-7

Herstelleradresse

Psychosozial Verlag GbR
Walltorstraße 10
35390 Gießen
DE

Email: info@psychosozial-verlag.de

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  • Bewertung

    3/5

    14.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Interessant für Therapeuten, weniger für Coachs

    Frei nach Paul Watzlawik könnte man für Therapeuten oder Coachs sein Axiom „Man kann nicht nicht kommunizieren.“ umschreiben in „Man kann nicht nicht intervenieren.“. Allein die Anwesenheit ist schon eine Intervention, denn Coach und Therapeut haben als Person unweigerlich eine Wirkung auf Setting, Beziehung und Kommunikation und damit sehr oft auch auf Erfolg oder Misserfolg von Therapie/Coaching. Wieviel eigene Intervention ist uns eigentlich bewusst? Unbeabsichtigte Fehler und Pannen im Miteinander haben auch einen Einfluss! Wie gehe ich als Therapeut/Coach mit diesen Fehlern um und wie kann ich meine Interventionen besser auf die Bedürfnisse meines Gegenübers anpassen, um einen bestmöglichen Erfolg zu erreichen? Zu diesen Fragen geben die 22 geführten Gespräche Antworten. Dabei werden zwei Schwerpunkte gebildet: Sprechen, kommunizieren, in Kontakt kommen und Therapeutisch(e) Räume öffnen. Unter Überschriften wie Biografisches Erzählen, Therapiefallen oder Süchtige Menschen, Leiblichkeit, Schuld und Schuldgefühle berichten die Experten aus ihren Fachgebieten und von ihren Erfahrungen. Die Gespräche geben einen Einblick in die Vorgehensweise von Therapeuten und die neuesten Entwicklungen dazu. Obwohl die theoretischen Ansätze gut erklärt werden, hätte ich mir mehr praktische Beispiele aus dem Therapiealltag gewünscht, um anhand eines konkreten Falles die Umsetzung besser nachvollziehen zu können. Und auch, um aus gemachten Fehlern zu lernen, um eigene blinde Flecken besser erkennen zu können. Eine stärkere, konkretere Sensibilisierung für die vielen möglichen Fallen hätte mir für meinen Alltag als Coach mehr geholfen. Fazit: Dieses Buch ist mehr für Therapeuten geschrieben, die hier unter gut gewählten Überschriften Expertenanregungen für die Vertiefung eigener Interventionen udn Vorgehensweisen finden können.

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Bewertungen (1)

  • Produktbild: Die Kunst der Intervention
  • Wahrnehmen, verstehen, intervenieren

    Interventionen
    Brigitte Schigl:
    »Ein kreativer, fast künstlerischer Prozess«

    Sprechen, kommunizieren, in Kontakt kommen

    Biografisches Erzählen
    Brigitte Boothe:
    »Im persönlichen Erzählen steckt immer ein Wunschdenken«

    Ausdruck von Gefühlen
    Andreas Knuf:
    »Wer tief in einer Gefühlsregung steckt, der schweigt«

    Eingeschränkte Kommunikation
    Günther Schwarz:
    »Gute Gespräche sind für Demenzkranke immer hilfreich«

    Therapiefallen
    Gitta Jacob:
    »Gute Therapiebeziehung und Konfrontationen schließen sich nicht aus«

    Psychotische Erfahrungen
    Friederike Schmidt-Hoffmann:
    »Hilfeangebote schreiben oft negativ erlebte Erfahrungen fort«

    Migrationserfahrungen von Kindern und Jugendlichen
    Matthias Klosinski:
    »Wir müssen unsere Selbstreflexion mitdenken«

    Therapeutisch(e) Räume öffnen

    Soziale Kontexte
    Silke B. Gahleitner:
    »Wir sollten mehr über soziale Beziehungen sprechen«

    Therapeutische Settings
    Stefan Weinmann:
    »Psychotherapeuten müssen raus aus ihren Therapiezimmern«

    Ortswechsel
    Klaus Obert:
    »Hausbesuche tragen zum Entstehen von Vertrauen bei«

    Süchtige Menschen
    Roland Voigtel:
    »All das sind Momente von Beziehung«

    Narzisstische Menschen
    Claas-Hinrich Lammers:
    »Neugierig auf narzisstische Patientinnen und Patienten«

    Mentalisieren des Anderen
    Ulrich Schultz-Venrath:
    »Affektfokussierte Fragen stellen, statt besserwisserische Antworten zu geben«

    Leiblichkeit
    Timo Storck:
    »Der Köper ist eben nicht allein unser ›Werkzeug‹«

    Dissoziationen
    Wolfgang Wöller:
    »Bei schweren dissoziativen Störungen finden wir sogar ein gespaltenes Persönlichkeitssystem«

    Borderline
    Ewald Rahn:
    »Vieles in der Borderlineerkrankung basiert auf Resignation«

    Suizidalität
    Tobias Teismann:
    »Präventiv sein, ohne hellsehen zu können«

    Schuld und Schuldgefühle
    Mathias Hirsch:
    »Der ursprüngliche Täter hat häufig zahlreiche Nachfolger«

    Mörder
    Hans-Ludwig Kröber:
    »Mehr Gewalterfahrungen als die durchschnittlichen Inhaftierten«

    Folter- und Isolationserfahrung
    Hartmut Berger:
    »Was immer noch bleibt, ist Containment«

    Glauben an Gott
    Georg Milzner:
    »Ein Gefühl dafür, dass es noch etwas Anderes in der Welt gibt«

    Zum Schluss

    Methodenvielfalt
    Bernhard Strauß:
    »Das Mehrperspektivische wird sich durchsetzen«

    Veröffentlichungshinweise