Der Schlüssel zur Vergangenheit "Karen saß reglos da und starrte auf das Bild. Das Blut rauschte ihr in den Ohren. Es war, als hätte sie gleichzeitig mit dem Foto das Drama ihres Lebens zusammengesetzt." Ein ungeheuerlicher Verdacht lässt Margret Lückner nicht mehr ruhig schlafen. Sie bringt einen Brief auf den Weg und legt eine Fotografie dazu ... Ausgerechnet an der steilsten Stelle der Dornberger Straße versagen kurz darauf die Bremsen ihres Wagens. Der tödliche Autounfall entpuppt sich sehr schnell als Mord. Dass die unscheinbare Bibliothekarin ihrem untreuen Ehemann und der Tochter mit den Drogenschulden ein beträchtliches Vermögen hinterlässt, ist überaus interessant für Kommissar Domeyer und seine Kollegen vom Bielefelder KK11. Offenbart sich hier das Tatmotiv? Oder liegt der Schlüssel zur Lösung des Rätsels in Margrets Vergangenheit? Was wollte sie ihrer ehemaligen Freundin Karen so dringend mitteilen? Karen macht sich auf die Suche nach dem geheimnisvollen Brief - ohne zu ahnen, in welcher Gefahr sie schwebt.
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
Bewertung
aus Haßfurt
5/5
18.01.2019
Buch (Taschenbuch)
Der vierte Band um das Bielefelder KK11
Frau Lückner ist Bibliothekarin - und stirbt bei einem Autounfall. Warum? Bremsversagen! Mord bei einer Bibliothekarin? Ja!
So beginnt das Buch um die Ermittlungen des Teams KK11 in Bielefeld mit Kommissar Domeyer.
Am Anfang finden sich auch sehr schnell sehr viele Motive und mögliche Täter, doch das Team ermittelt zu allen Seiten und kommt auf eine Spur aus der Vergangenheit.
Natürlich ist auch das familiäre Umfeld nicht zu verachten: der untreue Ehemann, die missratene Tochter, der Bruder des ersten Ehemannes, der auch tödlich verunglückte... Was hat das alles mit Margrets Unfall zu tun?
Und dann gibt es da noch Karen, eine alte Freundin von Margret Lückner, der Margret einen Brief geschrieben hat. Doch diesen hat Karen nie erhalten.
Neugierig? Lesen!
Heike Rommel hat ein tolles viertes Buch geschrieben - auch als Quereinsteiger war es sehr spannend. Ein Stern Abzug gibt es trotzdem, da ich mit den vielen Personen am Anfang wirklich ein Problem hatte... Vielleicht hilft da, sich erstmal Band eins vorzuknöpfen ;) Und ich muss mal nach Bielefeld - mir die "Schauplätze" anschauen.
Zum Ende hin, nimmt das Buch an Fahrt auf und ist auch echt spannend. War ich mir doch nicht wirklich sicher, wer es letztendlich war!
Der Schreibstil ist flüssig und doch abwechslungsreich. Die Charaktere passten - ob Arbeit, Humor oder doch mal das Bauchgefühl. Es kam einfach gut rüber und man könnte das glatt als Drehbuch hernehmen.
Streiflicht
5/5
14.01.2019
Buch (Taschenbuch)
Vergangenheit und Gegenwart…
Vergangenheit und Gegenwart verbinden sich Dieses Buch hat mich erst ein bisschen ratlos und verzweifelt gemacht. Ich hatte mich sehr auf die Lektüre gefreut, aber zuerst kam ich überhaupt nicht rein. Gleichwohl fand ich die Geschichte inte-ressant und wollte das Buch auch nicht abbrechen. Also hab ich es ein paar Tage liegen gelassen und das hat dann auch geholfen. Dann war ich wohl in der richtigen Stimmung dafür und hatte auch Ruhe, mich ganz auf die Geschichte einzulassen. Und dann war ich plötzlich mittendrin und wollte unbedingt wissen, was damals und heute passiert ist und wie es ausgeht. Das Buch spielt einerseits in der Vergangenheit und andererseits in der Gegenwart. Die Ereignisse in der Vergangenheit beeinflussen das aktuelle Geschehen sehr. Gleichzeitig gibt es auch heute mehrere Erzählstränge und sehr viele Figuren, sodass man zwischendrin sehr aufpassen muss, nicht den Faden zu verlieren. Ich denke, wenn man die Vorgeschichte gekannt hätte, wäre es viel-leicht einfacher gewesen. Das war bei mir aber nicht der Fall, daher war es manchmal etwas hake-lig. Dennoch ist das Buch wirklich spannend und unterhaltsam, wenn man sich richtig darauf ein-lässt und mitdenkt. Insgesamt ein spannender Roman, der zeigt, dass die Vergangenheit nicht immer vergangen ist und dass in vielen Menschen schreckliche Abgründe lauern.
Vampir989
aus Freudenberg
5/5
27.11.2018
Buch (Taschenbuch)
spannender und unterhaltsamer Krimi
Klapptext:
Der Schlüssel zur Vergangenheit
»Karen saß reglos da und starrte auf das Bild. Das Blut rauschte ihr in den Ohren. Es war, als hätte sie gleichzeitig mit dem Foto das Drama ihres Lebens zusammengesetzt.«
Ein ungeheuerlicher Verdacht lässt Margret Lückner nicht mehr ruhig schlafen. Sie bringt einen Brief auf den Weg und legt eine Fotografie dazu …
Ausgerechnet an der steilsten Stelle der Dornberger Straße versagen kurz darauf die Bremsen ihres Wagens. Der tödliche Autounfall entpuppt sich sehr schnell als Mord. Dass die unscheinbare Bibliothekarin ihrem untreuen Ehemann und der Tochter mit den Drogenschulden ein beträchtliches Vermögen hinterlässt, ist überaus interessant für Kommissar Domeyer und seine Kollegen vom Bielefelder KK11. Offenbart sich hier das Tatmotiv?
Oder liegt der Schlüssel zur Lösung des Rätsels in Margrets Vergangenheit?
Was wollte sie ihrer ehemaligen Freundin Karen so dringend mitteilen? Karen macht sich auf die Suche nach dem geheimnisvollen Brief – ohne zu ahnen, in welcher Gefahr sie schwebt …
Dies ist der 4.Fall einer Krimireihe mit Kommissar Domeyer und seinem Bielefelder Team.Das Buch kann aber auch ohne Vorkenntnisse der Vorgänger gelesen werden.
Da ich die Vorgänger schon kannte waren meine Erwartungen natürlich sehr groß.Und ich muss sagen das ich nicht enttäuscht wurde.Wieder einmal hat mich die Autorin mich mit dieser Lektüre in den Bann gezogen.
Der mir schon bekannte Schreibstil ist leicht,locker und flüssig.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit lesen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen.
Ich habe Kommissar Domeyer und sein Team bei den Ermittlungen begleitet.Dabei erlebte ich aufregende und interessante Momente.
Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben.Ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere welche bestens ausgearbeitet wurden.Besonders sympatisch fand ich Kommissar Domeyer und sein Team.Aber auch alle anderen Figuren waren sehr interessant.
Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Schon der Prolog hat mich einfach fasziniert und mitgerissen.Durch die sehr fesselnde und packende Erzählweise der Autorin wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Ich habe mitgefiebert,mitgebangt und mitgefühlt.Immer wieder gab es unvorhersehbare Wendungen und Ereignisse.Dadurch blieb es immer sehr aufregend und wahnsinnig spannend.Auch über das Privatleben der Ermittler habe ich so einiges erfahren.Das hat mir sehr gut gefallen.Heike Rommel hat es hervorragend verstanden mich immer wieder auf eine falsche Spur zu führen was den Täter anbelangt.Und so habe ich bis zum Schluss mitgerätselt wer es denn nun sein könnte.Auch hat sie den Humor nicht vergessen.Bei einigen Situationen habe ich mich köstlich amüsiert.Fasziniert haben mich auch die sehr ansprechenden und bildhaften Beschreibungen der einzelnen Schauplätze.So hatte ich das Gefühl selbst an diesen Orten zu sein und alles mit zu erleben.Die Handlung blieb von Anfang bis zum Ende einfach sehr aufregend.Der Abschluss hat mich begeistert und überzeugt. Zudem fand ich ihn sehr gelungen.Viel zu schnell war ich am Ende angelangt.Ich hätte noch ewig weiter lesen können.
Auch das Cover finde ich sehr ansprechend.Schon beim ersten Anblick bekommt man Lust zum lesen.Für mich rundet es das geniale Werk ab.
Wieder einmal hatte ich viele aufregende und lesenswerte Stunden mit dieser Lektüre.Ich vergebe glatte 5 Sterne und freue mich schon auf einen weiteren Fall.
Elvira P.
aus Goch
5/5
22.11.2018
Buch (Taschenbuch)
Tödliche Entdeckung
Ein tödlicher Autounfall, verursacht von durchschnittenen Bremsleitungen und gekappten Bremsseilen der Handbremse, erfordert volle Aufmerksamkeit des Bielefelder Mordkommissariats. Bent Anderson und sein Team untersuchen das Umfeld der Bibliothekarin Margret Lückner, die bei diesem Anschlag ums Leben kam. Der Ehemann, von dem sie sich trennen wollte, und auch die Tochter Friederike haben ein Motiv, aber auch Alibis, die sie als Täter ausschließen.
Bei ihren Recherchen stoßen die Ermittler auf einen weiteren tödlichen Unfall bei einer Bergwanderung vor über 25 Jahren. Toni, der Bruder ihres ersten Ehemanns Hubert, ein erfahrener Bergwanderer, stürzte unter mysteriösen Umständen ab.
Vierzehn Tage vor Margrets Ermordung fand ein Treffen aller Teilnehmer dieser Bergwanderung statt. Zufall oder findet sich in der Vergangenheit ein weiteres Motiv?
Regionalkrimis sind doch was feines, für Ortskundige insbesondere. Sie wissen immer wo genau was passiert und können bei genauer Straßenbenennung nachvollziehen, warum Täter oder auch Ermittler manchmal sehr lange von A nach B brauchen. Für die vielen Fans der Krimis von Heike Rommel, die nicht in Bielefeld wohnen, ist es oftmals lästig, manchmal sogar nervig, die genauen Ortsangaben zu lesen. Für mich wäre da einfach weniger mehr.
Das ist jetzt meckern auf hohem Niveau, denn das ist das Einzige, was mir negativ aufgefallen ist.
Dies ist der vierte Fall des Bielefelder Kommissariats und zweite, den ich gelesen habe. Die Charaktere des Ermittlungsteams sind im ersten Fall so stark herausgearbeitet worden, so dass ich dieses Buch wie ein nach Hause kommen empfunden habe. Man kennt die Sorgen und Nöte jedes Einzelnen. Sie haben sich natürlich weiter entwickelt, aber das Typische ist erhalten geblieben. Man findet den heimlichen Schwulen, den besorgten, alleinerziehenden Vater, die von Beziehungspannen geplagte Ermittlerin und den sympathischen Töffel, der kein Fettnäpfchen auslässt.
Neben dem unterhaltsamen Ermittlungsteam gibt es noch einen Mordfall zu lösen. Dabei entpuppt sich dieses Team als gründlich, nachharkend und unkonventionell. Ich fand es interessant so lesen, wie jeder einzelne Ermittler Fakten checkte, aber auch immer wieder seinem Bauchgefühl nachging. Als Leser konnte ich ihnen immer gut folgen, meine eigenen Schlüsse ziehen bzw. Verdächtige benennen, um dann wieder eine andere Richtung zu verfolgen. Der Spannungsbogen wurde jederzeit hochgehalten. Für mich fühlte sich jede Wendung richtig an und auch das Ende logisch richtig und befriedigend.
Es hat einfach Spaß gemacht, diesen Krimi zu lesen. Nicht alle Probleme sind gelöst worden, aber das steigert die Vorfreude auf den nächsten Fall.
Bewertung
aus Glauchau
5/5
18.11.2018
Buch (Taschenbuch)
Spannender Fall
„...Es schien ein sonniger Sommermorgen wie jeder andere zu werden. Sie ahnte nicht, dass es ihr letzter sein würde...“
Als Margret ihren Wagen aus der Garage holt, stellt sie fest, dass das rückseitige Fenster eingeschlagen ist. Sie muss auf Arbeit und kann sich jetzt nicht damit befassen. Auf der abschüssigen Straße will sie den Wagen abbremsen, doch die Bremse funktioniert nicht. Gleiches gilt für die Handbremse. Margret rast in den Gegenverkehr und stirbt.
Bei der Untersuchung des Unfallautos fallen die manipulierten Bremsen auf. Der Fall landet bei Kommissar Dominik Domeyer und seinen Bielefelder Kollegen. Es ist nicht der erste Fall des Teams.
Die Autorin hat einen fesselnden Krimi geschrieben. Die Geschichte hat mich schnell in ihren Bann gezogen.
Margret war Bibliothekarin in der Uni. Gleichzeitig hat sie seltene Erstausgaben gesammelt. Sie hinterlässt ein beträchtliches Erbe. Das macht Mann und Tochter zu den ersten Verdächtigen. Von ihrem Mann hatte sie sich vor kurzem getrennt. Der sucht nun verzweifelt nach einer Finanzierung für seine Galerie. Die Tochter Frederike wollte sich an der Schauspielschule in Leipzig bewerben. Auch sie hielt bei der Mutter gern die Hand auf, zumal ihr Freund im Drogenmilieu heftige Schulden gemacht hat..
Der Schriftstil lässt sich flott lesen. Er ist abwechslungsreich und passt sich den Handlungssträngen an.
Zum einen geht es um die Verifizierung der Alibis im familiären Milieu. Dazu wird Frank nach Leipzig geschickt.
Als Kommissar Domeyer allerdings Margrets todkranken Ex-Mann Hubert Achleiter besucht, ergibt sich ein zweiter Ermittlungsansatz. Dort erfährt er von Geschehnissen, die mehr als 20 Jahre zurückliegen. Deshalb hatte Hubert vor ein paar Wochen alte Bekannte eingeladen. Er wollte eine Antwort vor einem Tod. Die aber blieb aus.
In einen weiteren Handlungsstrang lerne ich Karen kennen. Sie erfährt, dass Margret ihr einen Brief geschrieben hat und wundert sich, dass der nicht ankommt. Nach einer Bronchitis fühlt sie sich allerdings noch nicht wieder fit. Außerdem ist sie in letzter Zeit ständig müde. Hinzu kommt, dass Karen unter einer Angststörung leidet. Wie es dazu kam, habe ich im Prolog erfahren.
Sehr detailliert darf ich das Team bei seiner Arbeit begleiten. So bin ich immer auf den gleichen Wissensstand wie die Kriminalisten. Fast jeder der Befragten scheint Dreck am Stecken zu haben.
Natürlich spielen auch die privaten Probleme eine gewisse Rolle. Frank aus dem Team muss aus seiner Wohnung raus und findet kurzfristig keinen bezahlbaren Wohnraum in Bielefeld. Deshalb wohnt er übergangsweise bei Nina, da ihr Bruder Kai ausgezogen ist. Konflikte bleiben dabei nicht aus. Das klingt dann so.
„...Frank, wie oft soll ich `s dir noch sagen: Die Handtücher sind im Badeschrank ganz oben. Brauchst du für deinen Superbody denn jeden Tag ein neues?...“
Nina kann ganz schön sarkastisch werden. Im allgemeinen aber stimmt die Atmosphäre im Team. Im Ernstfall kann man sich aufeinander verlassen.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es war spannend geschrieben und in vielen Szenen sehr realistisch, vor allem, wenn es ums Drogenmilieu ging. Die Geschichte wurde außerdem konsequent zu Ende geführt.
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