Ich, Sperling

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Roman | Der Sunday Times Bestseller

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.09.2023

Verlag

dtv

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

21,1/13,4/4,4 cm

Beschreibung

Rezension

Fesselnder Historienroman, der in die Welt der Antike entführt. ("Freundin")
Absolut lesenswert! ("Schaufenster Miltenberg")
Höchst spannend und informativ. ("Die Presse am Sonntag")
Bildgewaltig. Und sehr bewegend. ("Elle")
Der Autor James Hgnes, der für die «NewYork Times» oder die «Washington
Post» schreibt, schildert präzise recherchiert und in fantastisch bildlicher Sprache, wie die unterste Klasse im spätrömischen Reich lebte. ("Annabelle")
Ein saftiges Epos, dessen Stärke detaillierte Beschreibungen sind. ("Hörzu")
Nicht Helden oder Kaiser stehen in diesem fesselnden Roman aus der Spätzeit des römischen Reichs im Fokus, sondern die Ausgestoßenen und Außenseiter. Brillant. ("Freizeit (Kurier)")
Die 'Wölfin' Euterpe, die sich in mütterlicher Sorge um den hübschen 'Sperling' kümmert und ihm so etwas wie eine humane Erziehung vermittelt, zählt zu den
stärksten, nachhaltigsten Figuren des Romans. ("Badische Neueste Nachrichten")
Ein schmerzhaft schönes Leseerlebnis, das in seiner Darstellung von Liebe, Sexualität und Freundschaft alle Facetten des Menschseins umfasst. ("Flow")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.09.2023

Verlag

dtv

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

21,1/13,4/4,4 cm

Gewicht

696 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Ute Leibmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28355-7

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Ein sehr herausforderndes Buch

Wortschätzchen aus Kreis Heidelberg am 01.03.2024

Bewertungsnummer: 2143698

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem Roman erzählt James Hynes die Geschichte eines Sklavenjungen, der im 4. Jahrhundert in einer Hafenstadt auf der Iberischen Halbinsel lebt. Seine Eltern kennt man nicht, er ist nicht gewollt und nicht geliebt und wächst mitten unter Prostituierten auf. Kein schönes Leben, kein einfaches Buch. Der Leser erfährt dies von einem alten Mann, Jakob. Er ist der Junge, der von klein auf arbeiten musste, zunächst in der Küche, irgendwann als Botenjunge und Wasserträger und schließlich als Liebessklave. Er hat kaum Freude am und im Leben, erfährt nur immer wieder, dass er und sein Leben nichts wert sind. Das muss man beim Lesen verkraften und, ja, auch verschmerzen. Mir fiel das Lesen dieses Buches nicht leicht und ich denke, jeder sollte es sich wirklich gut überlegen, was da auf einen zukommt. Wer wie ich eine wunde Seele hat und sowieso schon trauert, der braucht auf alle Fälle genügend Taschentücher bei der Lektüre. Der Autor ist knallhart, beschönigt nichts, umschreibt nichts, sondern schildert nüchtern und direkt das Leben in der damaligen Zeit. Für Jakob ist es ohne echte Hoffnung und erbärmlich, und gerade daran misst sich das Leben der Privilegierten umso mehr. Das Gefälle ist unfassbar, unbeschreiblich, unerträglich. Entsprechend ist auch oft die Sprache schockierend und für mich so obszön, dass ich sehr lange für das Buch brauchte, weil ich diese Mischung nur in sehr kleinen Dosen vertragen habe, Hoffnungslosigkeit, Ungerechtigkeit, derbe Sprache, Leid. Ich erkenne die Leistung des Autors durchaus an und bin mir auch sicher, dass es Leser gibt, die diese Geschichte würdigen können. Da sie mich aber einfach nur runtergezogen hat, ich diese Art Geschichte ich nicht mag und froh bin, dass ich eindeutig in einer anderen Welt lebe, mir zudem zwischen dem Ende der Geschichte und dem alten Erzähler alles fehlt, kann ich leider nur drei Sterne geben.
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Ein sehr herausforderndes Buch

Wortschätzchen aus Kreis Heidelberg am 01.03.2024
Bewertungsnummer: 2143698
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem Roman erzählt James Hynes die Geschichte eines Sklavenjungen, der im 4. Jahrhundert in einer Hafenstadt auf der Iberischen Halbinsel lebt. Seine Eltern kennt man nicht, er ist nicht gewollt und nicht geliebt und wächst mitten unter Prostituierten auf. Kein schönes Leben, kein einfaches Buch. Der Leser erfährt dies von einem alten Mann, Jakob. Er ist der Junge, der von klein auf arbeiten musste, zunächst in der Küche, irgendwann als Botenjunge und Wasserträger und schließlich als Liebessklave. Er hat kaum Freude am und im Leben, erfährt nur immer wieder, dass er und sein Leben nichts wert sind. Das muss man beim Lesen verkraften und, ja, auch verschmerzen. Mir fiel das Lesen dieses Buches nicht leicht und ich denke, jeder sollte es sich wirklich gut überlegen, was da auf einen zukommt. Wer wie ich eine wunde Seele hat und sowieso schon trauert, der braucht auf alle Fälle genügend Taschentücher bei der Lektüre. Der Autor ist knallhart, beschönigt nichts, umschreibt nichts, sondern schildert nüchtern und direkt das Leben in der damaligen Zeit. Für Jakob ist es ohne echte Hoffnung und erbärmlich, und gerade daran misst sich das Leben der Privilegierten umso mehr. Das Gefälle ist unfassbar, unbeschreiblich, unerträglich. Entsprechend ist auch oft die Sprache schockierend und für mich so obszön, dass ich sehr lange für das Buch brauchte, weil ich diese Mischung nur in sehr kleinen Dosen vertragen habe, Hoffnungslosigkeit, Ungerechtigkeit, derbe Sprache, Leid. Ich erkenne die Leistung des Autors durchaus an und bin mir auch sicher, dass es Leser gibt, die diese Geschichte würdigen können. Da sie mich aber einfach nur runtergezogen hat, ich diese Art Geschichte ich nicht mag und froh bin, dass ich eindeutig in einer anderen Welt lebe, mir zudem zwischen dem Ende der Geschichte und dem alten Erzähler alles fehlt, kann ich leider nur drei Sterne geben.

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Ein Meisterwerk der Erzählkunst!

Bewertung am 07.01.2024

Bewertungsnummer: 2104295

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch ist meiner Meinung nach ein Meisterwerk der Erzählkunst, denn es hat mich nicht nur über fast 600 Seiten komplett gefesselt, sonder hat es auch geschafft, dass ich Tage später immer wieder dran denken muss. Erzählt ist die Geschichte aus der Sicht eines kleinen Jungens, wobei sein älteres/ altes Ich immer Mal wieder Kommentare und Erklärungen einwirft. Dabei ist es das ältere/ alte Ich, der seine Lebensgeschichte aufschreibt, ohne dass er wirklich daran glaubt, dass jemand jemals seine Geschichte zu lesen bekommt. Die Erzählweise ist durchweg unglaublich klar und schnörkellos, was das Buch nicht nur sehr angenehm und flüssig zu lesen macht, sondern es auch trotz, oder gerade wegen der schweren Kost des Themas/ Inhalts, unglaublich fesselnd macht. Absolut zu empfehlen! Tolle Arbeit von James Hynes und der Übersetzerin Ute Leibmann.
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Ein Meisterwerk der Erzählkunst!

Bewertung am 07.01.2024
Bewertungsnummer: 2104295
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch ist meiner Meinung nach ein Meisterwerk der Erzählkunst, denn es hat mich nicht nur über fast 600 Seiten komplett gefesselt, sonder hat es auch geschafft, dass ich Tage später immer wieder dran denken muss. Erzählt ist die Geschichte aus der Sicht eines kleinen Jungens, wobei sein älteres/ altes Ich immer Mal wieder Kommentare und Erklärungen einwirft. Dabei ist es das ältere/ alte Ich, der seine Lebensgeschichte aufschreibt, ohne dass er wirklich daran glaubt, dass jemand jemals seine Geschichte zu lesen bekommt. Die Erzählweise ist durchweg unglaublich klar und schnörkellos, was das Buch nicht nur sehr angenehm und flüssig zu lesen macht, sondern es auch trotz, oder gerade wegen der schweren Kost des Themas/ Inhalts, unglaublich fesselnd macht. Absolut zu empfehlen! Tolle Arbeit von James Hynes und der Übersetzerin Ute Leibmann.

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Andrea Nordmann

Thalia Vechta

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5/5

"Ich, Jacob, Sohn von niemanden, Vater von niemandem, Geliebt von niemandem..."

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Melacholisch und ergreifend bis zum Schluß. Zeugnis eines Ausgestoßenen in der christlichen Gesellschaft über Gewalt und Sex, Liebe, Familie und dem stetigen Drang nach Freiheit.
5/5

"Ich, Jacob, Sohn von niemanden, Vater von niemandem, Geliebt von niemandem..."

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Melacholisch und ergreifend bis zum Schluß. Zeugnis eines Ausgestoßenen in der christlichen Gesellschaft über Gewalt und Sex, Liebe, Familie und dem stetigen Drang nach Freiheit.

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Anja Lindenau

Thalia Moers

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5/5

Nichts für Zartbesaitete!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der historische Roman führt uns das Leben eines Jungen im römisch besetzten spanischen Carthago Nova im 4. Jahrhundert n.Chr. sehr bildhaft vor Augen. Eigentlich wollte ich "nur mal reinlesen", konnte aber mit der Lektüre nicht mehr aufhören. In einer Zeit, in der ein Menschenleben als Sklave absolut nichts galt, gibt es hier Freundschaft und Liebe. Aber in absoluter Brutalität wird gezeigt, wie unvorstellbar grausam das Leben sein kann, und wie ein kleiner Junge es schafft zu überleben. Was für ein Buch!
5/5

Nichts für Zartbesaitete!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der historische Roman führt uns das Leben eines Jungen im römisch besetzten spanischen Carthago Nova im 4. Jahrhundert n.Chr. sehr bildhaft vor Augen. Eigentlich wollte ich "nur mal reinlesen", konnte aber mit der Lektüre nicht mehr aufhören. In einer Zeit, in der ein Menschenleben als Sklave absolut nichts galt, gibt es hier Freundschaft und Liebe. Aber in absoluter Brutalität wird gezeigt, wie unvorstellbar grausam das Leben sein kann, und wie ein kleiner Junge es schafft zu überleben. Was für ein Buch!

Anja Lindenau
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