Produktbild: Ich, Sperling

Ich, Sperling Roman | Der Sunday Times Bestseller | 'Bildgewaltig. Und sehr bewegend!' ELLE

125

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

59518

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

14.09.2023

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

592 (Printausgabe)

Dateigröße

1856 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Ute Leibmann

Sprache

Deutsch

EAN

9783423442633

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • navigierbarer Index
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Verkaufsrang

59518

Erscheinungsdatum

14.09.2023

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

592 (Printausgabe)

Dateigröße

1856 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Ute Leibmann

Sprache

Deutsch

EAN

9783423442633

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  • Bewertung

    5/5

    04.05.2025

    eBook (ePUB 3)

    Geschichte gemischt mit Philosophie

    Ich, Sperling von James Hynes ist ein ungewöhnlicher, faszinierender Roman, der sich zwischen historischer Fiktion und philosophischem Gedankenspiel bewegt. Erzählt wird die Geschichte von Sperling, einem jungen Sklaven im antiken Rom, der nach seinem Tod in verschiedenen Zeiten und Körpern wiedergeboren wird. Die Idee klingt zunächst skurril, entfaltet aber schnell eine unerwartete Tiefe. Ohne zu viel zu verraten: Hynes nutzt Sperlings Reisen durch die Jahrhunderte, um über Macht, Freiheit, Identität und Menschlichkeit zu reflektieren – und das auf überraschend persönliche Weise. Das Cover ist schlicht, aber wirkungsvoll gestaltet. Die dunklen Farben und das mystische Motiv passen zur melancholisch-zeitlosen Atmosphäre des Romans. Es ist ein Buch, das man nicht nur wegen des Inhalts, sondern auch wegen seines ästhetischen Erscheinungsbildes gerne zur Hand nimmt. James Hynes schreibt klug, eindringlich und oft mit einem trockenen, feinen Humor. Der Roman ist anspruchsvoll, aber nie schwerfällig. Gerade die Mischung aus historischen Details und existenziellen Fragen macht den Reiz des Buches aus. Sperling selbst ist als Figur sehr gelungen – verletzlich, scharfsinnig, wütend und doch immer auf der Suche nach einem Platz in der Welt. Ich, Sperling ist für Leser*innen interessant, die sich gerne mit tiefgründigen Themen auseinandersetzen und Lust auf einen Roman haben, der sich nicht klar einem Genre zuordnen lässt. Er fordert Aufmerksamkeit, belohnt aber mit einer vielschichtigen, originellen Lektüre. Für alle, die Literatur mit philosophischer Tiefe schätzen, ist dieses Buch eine klare Empfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2023

    eBook (ePUB 3)

    Hinterlässt Spuren

    "Ich, Sperling" hat zwar ein paar Schwächen, ist allerdings so beeindruckend, dass ich dem Buch dennoch 5 Sterne vergebe. In dem Werk geht es um einen kleinen Jungen, der als Sklave in einer verruchten Taverne in Cartago Nova aufwachsen muss. Die Köchin der Taverne und eine der Wölfinnen werden zu seinen Ziehmüttern und bringen ihm viel über die damalige Welt bei. Der Junge muss als Sklave schwere Arbeit verrichten und erfährt dabei viel Leid und Missbrauch. Spoiler und Warnung: Schwere Szenen erwarten den Leser, wenn der Kleine selbst zu einer Wölfin wird. Das Buch hat keine Kapitel, sondern nur Leseabschnitte und vier große Teile. Das macht das Lesen des Buchs manchmal etwas schwieriger. Weiterhin bleibt dem Leser die meiste Zeit verborgen, wie viel Zeit während des Verlaufs vergeht. Außerdem erfährt man nur etwas über die Kindheit und das Lebensende des Protagonisten, eine große Zeitspanne dazwischen bleibt im Dunkeln, wäre aber sicher auch sehr interessant gewesen. "Ich, Sperling" behandelt ein ungewöhnliches und bedrückendes Thema und schafft es, die eigentlich vollkommen fremde Welt vor dem geistigen Auge des Lesers zu erschaffen. Das Buch nimmt einen mit und führt alle Grausamkeiten der damaligen Zeit vor, aber nicht ohne stets ein paar kleine Funken der Hoffnung übrig zu lassen. Insgesamt ist das Buch ein beeindruckendes Werk, das Spuren hinterlässt und im Gedächtnis bleibt.

  • Bewertung

    aus Offenbach

    5/5

    01.10.2023

    eBook (ePUB 3)

    Informativ, mitreißend, erschütternd

    Das neue Buch von James Hynes führt uns ins 4. Jahrhundert n.Chr. in eine Welt, die in einem Bordell im spanischen Carthago Nova, dem heutigen Cartagena spielt, vor allem aber über die Sklaverei in dieser Zeit anschaulich und erschütternd Auskunft gibt. Im Mittelpunkt steht ein Junge, dessen Schicksal im Bordell beschlossen zu sein scheint. Seine Herkunft, sowie auch die Herkunft der anderen sogenannten Wölfinnen, die dort unter ärmsten Bedingungen arbeiten müssen, da sie Sklaven, also gekauft sind, wird mitfühlend und spannend erzählt. Die Figuren auch der umgebenden Bevölkerung oder der herrschenden Schicht (der Römer) sind sehr gut getroffen. Ich habe vieles über das Leben und den Handel mit Sklaven gelernt. Ebenso ist das Alltagsleben, dass ohne heutige Technik, Medikamente usw. auskommen musste, gut recherchiert dargestellt. Ein faszinierender Roman, unbedingt empfehlenswert.

  • Bewertung

    5/5

    14.09.2023

    eBook (ePUB 3)

    Tiefsinniger Roman

    Mich hat das wunderschöne Buchcover sofort in seinen Bann gezogen. Das Cover ist ungewöhnlich, im Mosaikstil und mit einem Sperling und eine Schlange versehen. Meine Fantasie war sofort angeregt und der doch etwas merkwürdige Titel: ich, Sperling, hat mich neugierig gemacht. Ich möchte nicht den Klappentext zitieren und generell schreibe ich in meinen Rezensionen nicht den Inhalt des Buches, denn die Personen oder die einzelnen Handlungsstränge sind auf dem Klappentext nachzulesen. Gefallen hat mir die Geschichte sofort. Sie beginnt mir Ich, Jakob, Sohn von Niemanden.....Wenn das nicht neugierig macht! Die Erzählperspektive wechselt mal aus der Sicht der Ich Perspektive, mal aus der Perspektive des alten Jakobs. Der Schreibstil ist schonungslos, fesselnd und sehr tiefgründig. Die Geschichte ist schwer zu verdauen. Die schonungslose Darstellung von Sklaverei, Sex und Gewalt zur Zeit des Römischen Reiches ist brutal und schmerzhaft. Man kann die dort erschaffene Welt förmlich spüren, riechen und hören. Dennoch macht dieser Roman Hoffnung, denn die Beschreibung einer Gemeinschaft, von Liebe, Loyalität und Freundschaft lässt mich ans Gute in der Welt glauben. Das Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven und behandelt Themen, wie körperliche und psychische Gewalt, Vergewaltigung, soziale Ausgrenzung, Tod und Prostitution. Der Roman ist einfallsreich, gut recherchiert und von subtiler Anziehungskraft.

  • Bewertung

    aus Bad Mergentheim

    5/5

    13.09.2023

    eBook (ePUB 3)

    brutal

    Ein sehr interessantes Cover im Stil römischer Mosaike - eine sehr gute und passende Idee! Der Titel passt sowohl zum farbenfrohen Cover, als auch zum Inhalt des Buches. Der Autor James Hynes schafft es, seine Leser in den Bann zu ziehen. Der Schreibstil gefällt mir sehr. Die Spannung ist immer present. Der Stil des Ich-Erzählers, macht das ganze Geschehen noch lebendiger, aber auch viel brutaler. man kann sich in den ich-Erzähler gut, vielleicht zu gut, einfühlen. Dadurch wird das Buch aber zur fast "unverdaulichen Kost". Der Autor beschönigt nichts. EDer Ich-Erzähler nennt sich selbst Jakob, doch seine Ziehmutter nannte ihn Sperling. Später bekam er noch weitere Namen. Er hat sich immer angepasst. Sein Leben war hart und brutal. Er hatte oft Hunger. Mit seiner Fantasie hat er es geschafft, sich nicht unterkriegen zu lassen. Als alter Mann blickt er zurück. Ein sehr empfehlenswertes Buch, aber nichts für schwache Gemüter!

Kundinnen und Kunden meinen

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74

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42

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7

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1

1

Bewertungen (125)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Andrea Nordmann

    Andrea Nordmann

    Thalia Vechta

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Ich, Jacob, Sohn von niemanden, Vater von niemandem, Geliebt von niemandem..."

    Melacholisch und ergreifend bis zum Schluß. Zeugnis eines Ausgestoßenen in der christlichen Gesellschaft über Gewalt und Sex, Liebe, Familie und dem stetigen Drang nach Freiheit.
  • Zum Bewerterprofil von Anja Lindenau

    Anja Lindenau

    Thalia Moers

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nichts für Zartbesaitete!

    Der historische Roman führt uns das Leben eines Jungen im römisch besetzten spanischen Carthago Nova im 4. Jahrhundert n.Chr. sehr bildhaft vor Augen. Eigentlich wollte ich "nur mal reinlesen", konnte aber mit der Lektüre nicht mehr aufhören. In einer Zeit, in der ein Menschenleben als Sklave absolut nichts galt, gibt es hier Freundschaft und Liebe. Aber in absoluter Brutalität wird gezeigt, wie unvorstellbar grausam das Leben sein kann, und wie ein kleiner Junge es schafft zu überleben. Was für ein Buch!
  • Zum Bewerterprofil von Alexander Manthey

    Alexander Manthey

    Thalia Berlin – Eastgate

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In einer Zeit,wo es um das nackte...

    In einer Zeit,wo es um das nackte Überleben geht,wächst der Protagonist heran. Viel Liebe gibt es für ihn nicht und der einzige Halt, den er hat, sind die "Wölfinnen".So düster und drückend dieser Roman auch ist, die Hoffnung schwingt immer mit und lässt die Geschichte erstrahlen
  • Zum Bewerterprofil von P. Päßler

    P. Päßler

    Thalia Dresden – Haus des Buches

    Buchhändler*in

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    3/5

    10.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Weder der beste, noch der schlechteste historische Roman, der je geschrieben wurde...

    Ich lese sehr gerne historische Romane aus der Zeit der griechisch-römischen Antike, wobei es da leider im Vergleich zu anderen Genres keine große Auswahl gibt. Umso gespannter war ich auf "Ich, Sperling", der schon vorab sehr, sehr viel Lob erfahren hat, sogar von Leuten, die das Genre sonst nicht lesen. Diesen Lobeshymnen kann ich mich nicht ganz uneingeschränkt anschließen. Zwar ist es ein gut recherchiertes Buch, dass den Alltag in einem Bordell jener Zeit sehr lebendig und glaubhaft darstellt. *) Aber: Im Vergleich mit dem Umfang des Buches gibt es erstaunlich wenig Handlung. Der Erzähler möchte sein Leben erzählen, beschränkt sich dabei aber auf sehr wenige Jahre am Anfang seines Lebens und da auch mehr oder weniger auf eine Wiederholung von Alltagsszenen, danach bricht die Geschichte ziemlich aprupt ab. Man kann sich zwar grob zusammenreimen, was in der Zwischenzeit passiert sein könnte, trotzdem empfand ich das Ende als unbefriedigend und sehr unrund. Deswegen ist das Buch für mich keine außergewöhnliche Leseerfahrung, sondern nur eine mittelmäßige. Ich habe sowohl bessere als auch schlechtere Romane in dem Genre gelesen. *) Ein oft genannter Punkt, sowohl bei Kritik, als auch bei Lob ist die drastische Schilderung gewisser Ereignisse. Für einen historischen Roman empfand ich die Darstellung als ziemlich "normal", wenn vielleicht auch gewollt sehr ausführlich und reißerisch. Leser:innen, die öfter zu historischen Romanen greifen, werden das Level der Gewalt als im Genre gängig einstufen. Wer sonst eher literarisch unterwegs ist - und das ist (leider) die Zielgruppe an die das Buch vermarktet wird, wird es vermutlich schlimmer empfinden.
  • Zum Bewerterprofil von Matthias Kesper

    Matthias Kesper

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    3/5

    19.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Ich bin das Imperium im Kleinen, das Resultat von Mord, Hurerei, Niedertracht und Zwangsarbeit..."

    "Ich bin ein zerbrochenes Werkzeug und lebe in einem Haus voller ungelesener Bücher und kaputter Werkzeuge, den Überbleibseln eines toten Reichs. Ich bin der letzte Römer, Kaiser der Trümmer..." Da sitzt ein alter Mann in einem Haus in Britannien, denkt über sein Leben nach, wie einst alles für ihn begann. Seine frühesten Erinnerungen reichen zurück in die frühe Kindheit, ein anderes Land, warm, sehr warm, fast nur blauer Himmel, kein Vergleich zu seinem derzeitigen Aufenthaltsort. Und er beginnt, sein Leben zu erzählen: Ende des vierten nachchristlichen Jahrhunderts ist das römische Weltreich im dramatischen Sinkflug befindlich, aufgeteilt in Ost- und West-Rom, einig nur noch in der Uneinigkeit. In "Carthago Nova", i.e. Cartagena, lebt ein namenloser Junge in einer schäbigen Taverne als Küchenhilfe. Versklavt als Kleinkind kennt er nur die Küche, den "Dominus", den Wirt und Verwalter, die Köchin und die fünf Prostituierten des dazu gehörigen Bordells... Wissen Sie, was ich einfach nicht leiden kann? Mogelpackungen! Und dieses Buch ist eine: Tolle Aufmachung, guter, Lust aufs lesen machender, Klappentext, 600 Seiten stark, so gehört sich das für einen historischen Roman. Als ich anfing zu lesen, erwartete ich einen Roman, der ein ganzes Zeitalter widerspiegelt, gebündelt in einer Person. Denken Sie einfach an "Sinuhe der Ägypter", den "Medicus" oder an "Röde Orm". Im vorliegenden Werk ist dem nicht so. Nur wenige Jahre der Kindheit des Protagonisten werden, ausufernd, erzählt, glauben Sie mir, danach wissen Sie alles über Prostitution, Bordelle und Gewalt in einer Hafenstadt, wenig über die Zeit, das Buch endet mit der beginnenden Adoleszenz des Knaben. Über die Jahrzehnte danach: Kein Wort. Entweder Herr Hynes plant eine erkleckliche Anzahl an Folgeromanen, die an schierem Umfang selbst Prousts "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" sprengen dürften, oder.. Ja was denn? Als Rezensent bleibe ich mehr als ratlos zurück... Das Ganze ist flüssig geschrieben, zwar irgendwie typische amerikanische Schreibschule, aber... Ich hör schon auf, die Chance auf einen weiteren großen historischen Roman wurde vertan. Schade, allein die gewählte Zeit birgt soviel Stoff...

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