Der präteritale Konjunktiv in der indirekten Rede. Die Verwendung von analytischen und synthetischen Formen im Generationenvergleich
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
27.03.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
27 (Printausgabe)
Dateigröße
979 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346843494
Der Fokus der Untersuchung liegt dabei auf der schriftlichen Standardsprache. Seit der Grammatikalisierung von werden zur Bildung des analytischen Konjunktivs II verdrängt die würde-Periphrase (und vor allem in dialektalem Sprachgebrauch auch die täte-Periphrase) in immer mehr Kontexten den synthetischen Konjunktiv II. In dieser Arbeit soll untersucht werden, ob sich dieses Sprachwandelphänomen auch in einer Apparent-Time-Studie beobachten lässt und welche Gründe es dafür geben könnte, dass sich gewisse synthetische Formen nach wie vor gegen analytische behaupten.
Analog zum Präteritumschwund zu Gunsten des Perfekts breiten sich analytische Verbalformen in der deutschen Sprache immer weiter aus. Dies betrifft seit dem Mittelalter neben Tempus und Genus Verbi auch das Modalsystem. Die Zunahme des periphrastischen Verbalkomplexes zur Umschreibung des synthetischen, präteritalen Konjunktivs - gebildet mit den Hilfsverben werden oder tun + Infinitiv - findet in allen Funktionsbereichen dieses Modus statt, so auch in seinem wichtigstem, der indirekten Rede.
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