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Band 1

Einen Herbst und einen Winter lang

Aus der Reihe Stadtlichter
22

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.06.2023

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

381

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/2,7 cm

Gewicht

404 g

Farbe

Messing

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-496-71429-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.06.2023

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

381

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/2,7 cm

Gewicht

404 g

Farbe

Messing

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-496-71429-6

Herstelleradresse


Email: info@bod.de

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  • Nadys Bücherwelt

    aus Freiburg

    5/5

    25.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Außergewöhnlich

    Meine Meinung: Margit Steinborn hat mich mit dieser neuen Reihe völlig begeistern können. Wir reisen in diesem 1. Band nach Berlin ins Jahr 1908. Die Klassengesellschaft ist hier besonders extrem. Während auf der einen Seite die Reichen und gutbetuchten Menschen leben, gibt es auf der anderen Seite die Armen und Bedürftigen, die jeden Tag um ihr Überleben kämpfen müssen. Sie hausen in Bruchbuden und nicht jeden Tag steht Essen auf dem Tisch. Hier lebt Isa mit ihrer Mutter und dem kleinen Bruder. Als ihr Vater bei einem Arbeitsunfall in der Maschinenfabrik Wittmann stirbt, wird ihr Leben noch dramatischer und von Herrn Wittmann kommt keinerlei Entschuldigung oder Unterstützung. Isas guter Freund Viktor, der ebenfalls in den Baracken wohnt, zeigt ihr, wie sie und ihr Bruder Moritz durch Betteln an Geld kommen können. Und so sitzen die Beiden schon bald auf dem Alexanderplatz und hoffen, dass sie ihre alleinerziehende Mutter unterstützen können. Durch ein tragisches Ereignis begegnet Isa dem zwei Jahre älteren Henning. Isa rettet seiner kleinen Schwester das Leben, doch durch den ganzen Umtrieb verlieren sie sich wieder aus den Augen. Doch vergessen kann sowohl Isa, als auch Henning ihre Begegnung nicht. Ohne das Isa weiß, dass Henning der Sohn des verhassten Wittmann ist, sucht sie seitdem immer wieder sein Gesicht in der Menge. Doch auch Henning versucht Isa wiederzufinden. Wie ich oben schon schrieb, hat mich dieser Roman völlig in den Bann gezogen. Margit Steinborn hat einen so farbenfrohen und fliesenden Schreibstil, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Die Charaktere sind so liebevoll gestaltet, dass ich mich sehr darüber freute, auch den 2. Band der Serie in meinem Regal stehen zu haben. Die Autorin hat mir den Unterschied der Zweiklassengesellschaft sehr nah gebracht und deshalb gebe ich diesem Band 5 von 5 Sterne und kann Euch diese Reihe wärmstens empfehlen. Eine Autorin, die man sich wirklich merken sollte!

  • Kathrin Wagner von Katis-Buecherwelt

    aus Witten

    5/5

    03.08.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein gefühlvoller Roman, der mich öfters zu Tränen gerührt hat.

    Zum Cover: Das Cover finde ich sehr ansprechend und passend zur Geschichte und zeigt hier schon den innigen Zusammenhalt der Protagonisten. Der Hintergrund ist farblich nostalgisch gestaltet und die jungen Kinder rücken in den Vordergrund, und gaben mir beim Betrachten bereits ein wehmütiges Gefühl. Meine Meinung: Mit " Einen Herbst und einen Winter lang" von Margit Steinborn wurde ich in die Zeit 1908 in Berlin zurückversetzt und erlebte eine Zeitreise mit viel Schmerz und Leid, Hoffnung und Liebe. Berlin 1908 zur Zeit der Klassenunterschiede zwischen Oberschicht und Arbeiterschaft: Isa lebt mit ihrer Mutter und Bruder Moritz im Scheunenviertel und verlassen durch ihren Vater versucht sie die Familie zusammenzuhalten und mit zu versorgen. Dabei hilft der Nachbarsjunge Viktor den Geschwistern und lernt ihnen das Betteln und Stehlen, um über die Runden zu kommen. Eigentlich will Isa das überhaupt nicht, und ihr schlechtes Gewissen zermürbt sie, doch es bleibt ihr keine andere Möglichkeit. Als eines Tages ein schlimmer Unfall passiert und Isa einem kleinen Mädchen aus der Oberschicht das Leben rettet, trifft sie auf dessen Bruder Henning. Der junge Mann ist Isa dankbar für ihren Einsatz und möchte sich bei ihr bedanken. Doch er sucht das Bettelkind jahrelang ohne Erfolg, bis die Beiden sich erneut über den Weg laufen und er tut alles, um diesen Kontakt nicht wieder abbrechen zu lassen. Diese Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt und mitfiebern lassen. Es war für mich eine Zeitreise mit vielen Emotionen, die sich authentisch anfühlten, wenn auch sehr hart die Umstände geschildert wurden - so konnte ich mir gut vorstellen, dass es sich genauso damals zugetragen hat. Die Oberschichten feierten ein Fest nach dem anderen und schlossen neue Zusammenkünfte. Die Arbeitergesellschaft dagegen schufteten hart in den Betrieben und konnten sich kaum ernähren. Arbeitssicherung wurde damals noch nicht so groß geschrieben wie heute und für die Unternehmer war es zu kostspielig. Der Schreibstil von Margit Steinborn ist gefühlvoll, bildhaft und mitreißend. Ich durchlebte mehrere Phasen von Emotionen, wie Hoffnung, Schmerz & Leid, aber auch große Gefühle wie Liebe, Zusammenhalt & Fürsorge. Es gab einige Ereignisse, die mich innerlich zerrissen und zu Tränen rührten, und auch Szenen, in dem mir das Herz aufging. Einfach nur wundervoll! Die Charaktere lernte ich schnell und immer tiefgründiger kennen. Ihre Handlungen waren nachvollziehbar, auch wenn ich mir manchmal etwas anderes gewünscht hätte. Isa ist eine sehr fürsorgliche und kämpferische Persönlichkeit. Ich habe sie bewundert für ihre Kraft und ihren Frohsinn, obwohl ihre Umstände nicht die besten waren. Henning war mir sympathisch und tat mir oftmals leid, weil er sich einsam und missverstanden fühlte. Die Nebencharaktere schätzte ich auch sehr, nur die Eltern von Henning waren mir zu stark an sich selbstdenkend, was bei Vater Max mit der Zeit etwas besser wurde. Ich hoffe hier, dass er sich etwas mehr für seine Mitmenschen erwärmen wird. Das Ende hat mich stark getroffen, nicht nur das es offen für Band 2 blieb, sondern auch was sich alles zugetragen hat zum bevorstehenden Krieg und zwischen Isa und Henning. Ich kann es kaum erwarten, dass es im Oktober 2023 weitergehen wird. __________________________________________________________________ Fazit: "Einen Herbst und einen Winter lang" von Margit Steinborn ist ein mitreißender erster Teil der "Stadtlichter-Saga" und beschreibt die verarmten Schichten und die Oberschichten Berlins um 1908-1913 vor dem Ersten Weltkrieg. Ein gefühlvoller Roman, der mich öfters zu Tränen gerührt hat. Mein Lesehighlight im August 2023. ~ Klassengesellschaft zur Zeit Berlins 1908 - 1913 ~ authentisch ~ fesselnd und ergreifend ~ Lesehighlight ~

  • LitTour

    aus Wiehl

    5/5

    11.07.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein sehr gelungener Sozial-,…

    Ein sehr gelungener Sozial-, Entwicklungs- und Liebesroman zur Zeit des Kaiserreichs in Berlin Sechs Jahre lang begleiten wir Isa ,ihre Familie und Viktor, ihren Freund seit Kindertagen, sowie Henning, einen Industriellensohn und dessen Familie von 1908 bis 1914. Wir werden einerseits Zeugen der Armut und Verzweiflung im Scheunenviertel Berlins, die bereits Kinder zum Betteln und Stehlen auf die Straße treibt und andererseits nehmen wir an rauschenden Festen und der Sorglosigkeit der sozialen Oberschicht teil. Isa gelingt es, für ihre Familie zu sorgen, die nach einem Arbeitsunfall des Vaters und trotz harter Arbeit der Mutter oft nicht genug zum Leben hat. Sie selbst kommt dabei zu kurz, denn regelmäßige Schulbesuche sind nicht möglich. Eines Tages rettet sie die kleine Lotta, Tochter des Industriellen Wittmann, vor Pferdehufen , wird aber nicht direkt als Retterin wahrgenommen. Einzig Henning Wittmann, etwas älter als Isa, der sie und ihren Bruder beretis mehrfach beim Betteln gesehen und ihnen etwas mehr Gekd zugesteckt hat, zeigt sich erkenntlich, indem er ihr eine Puppe als Geschenk zukommen lässt. Ihre Wege trennen sich, doch nach ein paar Jahren stehen sie sich plötzlich unvermutet wieder gegenüber und beide spüren bereits, dass sie etwas zueinander zieht. Henning setzt alles in Bewegung, Isa wiederzufinden und nachdem ihm dies gelungen ist, überzeugt er seinen Vater die einstige Retterin Lottas als Gesellschafterin einzustellen. Isa, lehnt zunächst ab, da ihr Vater in der Fabrik der Wittmanns seinen Unfal und danach seinen sozialen und emotionalen Abstieg erlitt. Doch Hennings Beharrlichkeit hat sie wenig entgegenzusetzen und wird eine wunderbare Betreuerin für Lotta, der sie mit ihrem verletzten Bein sogar das Tanzen beibringt. Ihre ARbeitsstelle ist aber auch für sie eine win-win-Situation: Durch die Teilnahme an Lottas Unterricht und mit Lottas Unterstützung lernt sie schließlich auch Lesen und Schreiben. Henning entwickelt sich zu einem sehr sozialkritischen Menschen, der u.a. auch über Verbesserungen des Arbeitsumfelds für Lohnarbeiter nachdenkt, und nimmt Kontakt zu seiner Mutter auf, die ihre Familie vor Jahren verlassen musste und nun in England lebt. Während seines Aufenthalts in England bahnt sich der 1. Weltkrieg an, der auch das Leben der Protagonisten durcheinanderwirbelt: Nach seiner Rückkehr geteht er Isa seine Liebe. Doch da ist auch noch Viktor... Einen Herbst und einen Winter lang ist ein Buch, das berührt, aufrührt, begeistert und das man kaum beiseitelegen mag.. Man darf gespannt sein,, wie es mit Isa, Viktor, Henning und den anderen weitergeht.

  • Kunde

    aus Berlin

    5/5

    11.07.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Berliner Leben voller…

    Berliner Leben voller Gegensätze Der Start der "Stadtlichter"-Reihe führt uns ins Jahr 1908 nach Berlin. Die junge Ida lebt im Scheunenviertel der Stadt und kämpft, seit dem Unfall des Vater, aufgrund dessen die Familie zerbrach, ums tägliche Überleben. Ihr bleibt nur die Möglichkeit auf dem Alexanderplatz zu betteln. Ein zufälliges Ereignis führt sie mit Henning zusammen... Der Handlungsort passt hervorragend zur Geschichte. Berlin bietet den perfekten Rahmen für diese mitreißende Familiensaga. Die wirtschaftlich, die politische und die gesellschaftliche Situation kommt hier voll zum Tragen. Es ist spannend zu sehen, wie das Leben dort zur Kaiserzeit bis hin zum ersten Weltkrieg verlief. Vertraute Orte, die es auch heute noch gibt, in diesem historischen Kontext, aus einem anderen Blickwinkel kennenzulernen, ist unglaublich spannend. Das Zusammentreffen von Ida und Hennig knüpft nicht nur neue Verbindungen, es deckt auch eine Verbindung zwischen dem Leben beiden Familien auf. Mir gefällt die Handlung sehr gut. Dank der Figuren bekommt sie Tiefe und wirkt sehr authentisch. Zwei sehr gegensätzliche Familien, aus verschiedenen Gesellschaftsschichten, die aber doch einiges gemeinsam haben, gewähren Einblicke in ihr privates Leben. Man fühlt sich direkt an Zeit und Ort versetzt und erlebt den damaligen Zeitgeist hautnah mit. Eine wunderbare Geschichte, voller Emotionen, Tragik und Hoffnung. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Band!!!

  • Leser

    aus Berlin

    5/5

    11.07.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Berliner Leben voller Gegensätze

    Der Start der "Stadtlichter"-Reihe führt uns ins Jahr 1908 nach Berlin. Die junge Ida lebt im Scheunenviertel der Stadt und kämpft, seit dem Unfall des Vater, aufgrund dessen die Familie zerbrach, ums tägliche Überleben. Ihr bleibt nur die Möglichkeit auf dem Alexanderplatz zu betteln. Ein zufälliges Ereignis führt sie mit Henning zusammen... Der Handlungsort passt hervorragend zur Geschichte. Berlin bietet den perfekten Rahmen für diese mitreißende Familiensaga. Die wirtschaftlich, die politische und die gesellschaftliche Situation kommt hier voll zum Tragen. Es ist spannend zu sehen, wie das Leben dort zur Kaiserzeit bis hin zum ersten Weltkrieg verlief. Vertraute Orte, die es auch heute noch gibt, in diesem historischen Kontext, aus einem anderen Blickwinkel kennenzulernen, ist unglaublich spannend. Das Zusammentreffen von Ida und Hennig knüpft nicht nur neue Verbindungen, es deckt auch eine Verbindung zwischen dem Leben beiden Familien auf. Mir gefällt die Handlung sehr gut. Dank der Figuren bekommt sie Tiefe und wirkt sehr authentisch. Zwei sehr gegensätzliche Familien, aus verschiedenen Gesellschaftsschichten, die aber doch einiges gemeinsam haben, gewähren Einblicke in ihr privates Leben. Man fühlt sich direkt an Zeit und Ort versetzt und erlebt den damaligen Zeitgeist hautnah mit. Eine wunderbare Geschichte, voller Emotionen, Tragik und Hoffnung. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Band!!!

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