Viele Jahre sind vergangen, seit Millie mit ihren Cousinen durch die Landschaft von Prince Edward Island streifte – immer auf der Suche nach Mysterien – und sich die Mädchen gegenseitig Gruselgeschichten erzählten. Viel zu früh sollte Millies glückliche Kindheit ein abruptes Ende finden.Nachdem ihr Leben am Royal Opera House in London aus den Fugen geraten ist, flüchtet die junge Regieassistentin Lyra nach Kanada. In Evergreen Hall, oder dem Hexenhaus, wie es von ihren Großtanten genannt wird, ist jedoch nicht alles so idyllisch, wie es auf den ersten Blick scheint. Ein unheimliches Kratzen hält Lyra nachts wach. Als sie dem Geräusch auf den Dachboden folgt, findet sie dort das halbverbrannte Gemälde einer wunderschönen Frau, das sich als Schlüssel zu einem schrecklichen Familiengeheimnis erweist.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Es gibt so Vieles in einer Familiengeschichte, das man nicht weiß,.....
Es gibt so Vieles in einer Familiengeschichte, das man nicht weiß, versteht oder erahnen kann und nicht nur dort, sondern auch zwischen Himmel und Erde…
Lass dich ein auf eine „fantastische“ Reise, zu geheimnisvollen, verborgenen und ebenso wundervollen Orten und Schauplätzen, zu liebenswerten, aber auch zu grausamen Menschen, in die Zeiten der 20er, 40er, 60er, 80er und 90er Jahre -also quer durch das vergangene Jahrhundert-, mit all ihren historischen Ereignissen, Konventionen und Lebenseinstellungen dieser Perioden im Hintergrund, und zu mysteriösen, schaurigen sowie „ganz gewöhnlichen“ Vorkommnissen.
Die Geschichte beginnt wie viele Romane:
Sie wird betrogen, zieht zu ihrer Familie und sucht erst einmal Abstand zum Ex und ihrem Job, ihrem vorher alltäglichen Leben.
Aber dann folgt ein dicht gewebtes Netz aus Familiengeschehnissen in den verschiedenen Generationen, die eng miteinander verknüpft sind. Es wird klar, dass es merkwürdige und große, weltverändernde und erschütternde Geheimnisse gibt. Sie werden offenbart, freigelegt. Die Geschichte entwickelt sich zu etwas Mysteriösem, Fantastischem. Die Fäden der einzelnen Leben und Schicksale sind, stärker und tiefer als man glaubt, miteinander verwoben und verflechten sich immer weiter. Mehr und mehr kommt an tragischen Fehlentscheidungen, Misstrauen, Missgunst, Neid, Verlust, Teufeleien, Intrigen, Grausamkeiten,… zu Tage.
Es ist eine krasse Geschichte, die einen öfters erstaunt, fassungslos, traurig, wütend, beklommen, ängstlich, stirnrunzelnd und überrumpelt nach verschiedenen Abschnitten zurücklässt. Sie wartet mit vielen unerwarteten Wendungen auf, und durch die Zeitsprünge in der Erzählung zu den unterschiedlichen Protas und Plotteilen bleibt es spannend, da Vieles erst nur angerissen wird und sich alles erst im Laufe der Geschichte an seinen Platz begibt und zusammenfügt.
Ich habe diese „Reise“ geliebt. Sie war ganz anders wie erwartet, aber im positiven Sinne.
Eine Reise in die Vergangenheit, zu den eigenen Wurzeln, die nicht nur Veränderungen in einem selbst bewirken, sondern ebenso Einfluss auf alte Werte, Vorgehensweisen und Ansichten hat und einiges ins Rollen bringt. Es geschehen Dinge, die das Leben eines jeden beeinflussen, Erkenntnisse gewinnen die Oberhand, die alles zum Guten wenden. Und Freiheit und Frieden für jeden und alles bedeuten.
Bewertung
5/5
28.08.2023
Buch (Taschenbuch)
Ein spannender Mysteryroman über ein Familiengeheimnis
Inhalt: Nachdem die Lyra, die als Regieassistentin am Royal Opera Haus in London arbeitet, erfahren hat, dass ihr Partner sie betrügt, ist sie am Boden zerstört. Um Abstand zu der Situation zu gewinnen, schlägt ihre Großmutter Millie vor, dass Lyra ihre drei Großtanten in Kanada besucht – ein Zweig der Familie, bei dem Millie einen Teil ihrer Jugend verbracht hat, der Lyra aber völlig unbekannt ist. In Kanada könnte es nicht schöner sein: Ihre Großtanten heißen Lyra freudig willkommen; ihr Anwesen, Evergreen Hall, ist wunderschön – doch nachts hört Lyra ein seltsames Kratzen im Haus, das sie auf die Spur eines wohlgehüteten Familiengeheimnisses bringt…
Persönliche Meinung: „Der See der verlorenen Träume“ ist ein Mysteryroman von Josephine Katharina Groß, der sich um ein Familiengeheimnis dreht. Erzählt wird die Handlung aus den Perspektiven verschiedener Familienmitglieder auf drei unterschiedlichen Zeitebenen. Während der erste Handlungsstrang 1996 spielt, aus Lyras Perspektive erzählt wird und die Aufklärung des Familiengeheimnisses behandelt, spielt ein weiterer Erzählstrang zwischen 1939 und 1945. Dieser wird teils aus der Perspektive Millies, teils aus derjenigen Violets (einer Großtante) erzählt. Hier wird die Kindheit und das Erwachsenwerden von Lyras Großmutter und -tanten in Kanada thematisiert, wobei dieser Handlungsstrang von Coming of Age-Elementen durchzogen ist (besonders die (erste) Liebe und die Findung des eigenen Selbst spielen eine große Rolle). Zu dem dritten Handlungsstrang, der zeitlich zwischen den beiden genannten spielt, möchte ich mich lieber ausschweigen; die Spoilergefahr ist zu groß . Die drei unterschiedlichen Stränge werden im Wechsel erzählt, wobei dieser Wechsel (und die abschließende Zusammenführung) schön und stimmig komponiert ist. Neben Mystery, Coming of Age und Liebesgeschichte findet sich zudem in „Der See der verlorenen Träume“ mehrfach ein latenter Grusel: Dieser ist zwar eher leicht; es wird aber trotzdem eine Atmosphäre erzeugt, die bis ins Mark geht. Der Schreibstil von Josephine Katharina Groß ist anschaulich, bildhaft und lässt sich sehr flüssig lesen. Zudem ist „Der See der verlorenen Träume“ mit einigen schön atmosphärischen Illustrationen ausgestattet, die die handelnden Figuren sowie die Szenerie veranschaulichen. Insgesamt ist „Der See der verlorenen Träume“ ein spannender Mysteryroman, bei dem auch Lesende, die Coming of Age, Liebesgeschichten und Grusel mögen, nicht zu kurz kommen werden.
Ste
5/5
28.08.2023
Buch (Taschenbuch)
Ein spannender Mysteryroman…
Ein spannender Mysteryroman über ein Familiengeheimnis Inhalt: Nachdem die Lyra, die als Regieassistentin am Royal Opera Haus in London arbeitet, erfahren hat, dass ihr Partner sie betrügt, ist sie am Boden zerstört. Um Abstand zu der Situation zu gewinnen, schlägt ihre Großmutter Millie vor, dass Lyra ihre drei Großtanten in Kanada besucht – ein Zweig der Familie, bei dem Millie einen Teil ihrer Jugend verbracht hat, der Lyra aber völlig unbekannt ist. In Kanada könnte es nicht schöner sein: Ihre Großtanten heißen Lyra freudig willkommen; ihr Anwesen, Evergreen Hall, ist wunderschön – doch nachts hört Lyra ein seltsames Kratzen im Haus, das sie auf die Spur eines wohlgehüteten Familiengeheimnisses bringt… Persönliche Meinung: „Der See der verlorenen Träume“ ist ein Mysteryroman von Josephine Katharina Groß, der sich um ein Familiengeheimnis dreht. Erzählt wird die Handlung aus den Perspektiven verschiedener Familienmitglieder auf drei unterschiedlichen Zeitebenen. Während der erste Handlungsstrang 1996 spielt, aus Lyras Perspektive erzählt wird und die Aufklärung des Familiengeheimnisses behandelt, spielt ein weiterer Erzählstrang zwischen 1939 und 1945. Dieser wird teils aus der Perspektive Millies, teils aus derjenigen Violets (einer Großtante) erzählt. Hier wird die Kindheit und das Erwachsenwerden von Lyras Großmutter und -tanten in Kanada thematisiert, wobei dieser Handlungsstrang von Coming of Age-Elementen durchzogen ist (besonders die (erste) Liebe und die Findung des eigenen Selbst spielen eine große Rolle). Zu dem dritten Handlungsstrang, der zeitlich zwischen den beiden genannten spielt, möchte ich mich lieber ausschweigen; die Spoilergefahr ist zu groß . Die drei unterschiedlichen Stränge werden im Wechsel erzählt, wobei dieser Wechsel (und die abschließende Zusammenführung) schön und stimmig komponiert ist. Neben Mystery, Coming of Age und Liebesgeschichte findet sich zudem in „Der See der verlorenen Träume“ mehrfach ein latenter Grusel: Dieser ist zwar eher leicht; es wird aber trotzdem eine Atmosphäre erzeugt, die bis ins Mark geht. Der Schreibstil von Josephine Katharina Groß ist anschaulich, bildhaft und lässt sich sehr flüssig lesen. Zudem ist „Der See der verlorenen Träume“ mit einigen schön atmosphärischen Illustrationen ausgestattet, die die handelnden Figuren sowie die Szenerie veranschaulichen. Insgesamt ist „Der See der verlorenen Träume“ ein spannender Mysteryroman, bei dem auch Lesende, die Coming of Age, Liebesgeschichten und Grusel mögen, nicht zu kurz kommen werden.
Lisa
aus Weinheim
5/5
18.07.2023
Buch (Taschenbuch)
Für mich ein absolute Highlight!
Eines haben die Autorin Josephine Katharina Groß und ich absolut gemeinsam! Die Liebe zu vergangen Zeiten, Erinnerungen, Erbstücke und Fotos.
„Der See der verlorenen Träume“ ist wieder ein rundum gelungenes Buch. Nicht nur die Geschichte und der Schreibstil konnten mich begeistern, sondern auch die wunderschöne Gestaltung des Buches. Die zahlreichen Illustrationen lassen die Seiten lebendig wirken.
Erzählt wird die Geschichte durch mehrere Zeitstränge und Tagebucheinträge. Der „See der verlorenen Träume“ schlummert voller Geheimnisse.
Die Protagonistin Lyra flüchtet, als ihr Leben in London aus den Fugen geraten ist, zu ihren Großtanten nach Kanada. Sie nennen ihr zu Hause selbst Hexenhaus und schon bald kommt Lyra hinter das schreckliche Familiengeheimnis.
Aufmerksam wird sie, als sie auf dem Dachboden ein halb verbranntes Gemälde einer wunderschönen Frau entdeckt. Dann ist da plötzlich noch ein Tagebuch auf ihrem Kopfkissen und ein unheimliches Kratzen, welches Lyra nachts wach hält.
Für mich ein absolutes Highlight! Empfehlung an alle Romantiker, die sich gerne in nostalgische Familiengeschichten begeben!
Bewertung
5/5
25.05.2023
Buch (Taschenbuch)
Gruselige Geheimnisse
Lyras will einfach nur raus. Da bekommt sie die Gelegenheit die Kindheitsfreundinnen ihrer Oma kennenzulernen. Dort entdeckt sie ein Netz aus Geheimnissen, Freundschaften und Mysterien. Lyra entdeckt nach und nach die Geheimnisse die sich am See verstecken und taucht immer tiefer ein in dunkle Welten.
Wer auf gruselige und geheimnisvolle Geschichten steht, wird dieses Buch mitreißend finden. Von der ersten Seite an wird man mitgenommen in dunkle Abgründe, tiefe Freundschaften und unheimliche Geheimnisse. Spannend bis zur letzten Seite.
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