Fünf Leichen in Fässern tief in der Elbe versenkt - Der zweite Fall für Polizeitaucherin Svea Roth beginnt mit einer grausamen EntdeckungBei einem Tauchgang in der Elbe wird Svea Roth auf fünf Fässer aufmerksam, die da nicht hingehören. Nach der Bergung und Öffnung finden die Beamten in jeder der Tonnen eine Leiche, auf brutale Art ermordet. Darunter ist auch eine junge Frau, die Tochter von Stefan Zwerner, alleinerziehender Vater und Mitglied in Sveas Tauchclub. Die junge Frau war Programmiererin, hatte in der letzten Zeit kaum noch Kontakt zu ihrer Familie. In welche Geschichte war sie hineingeraten, dass sie auf diese grausame Weise sterben musste?Der zweite Fall für Polizeitaucherin Svea Roth und ihren Kollegen Jan Brixn
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
crazy girl
aus Schleswig-Holstein
5/5
10.06.2024
Buch (Taschenbuch)
Die Toten aus der Elbe
Die Polizeitaucherin Svea Roth vom LKA Hamburg lebt auf dem Hausboot und der Waschbär "Maigret" besucht sie gelegentlich um ihre Chipstüte leer zu räubern. Ihr geschiedener Mann Lars hat endlich seine restlichen Sachen abgeholt aber sie kommt nicht über den Tod ihrer Tochter hinweg. Als ein gesunkenes Boot in der Elbe gefunden wird, taucht sie zusammen mit Lars hinunter. Dort finden sie fünf Fässer mit jeweils einer nackten Leiche. In der Gerichtsmedizin wird für alle fünf Toten der gleiche Todeszeitpunkt festgestellt. Svea erkennt das weibliche Opfer. Yvette Ziegler ist die Tochter von Sveas Mentor, der ihr bei der Ankunft in Deutschland geholfen hat in einem Tauchclub Fuß zu fassen. Alles deutet auf ein Verbrechen der Organisierten Kriminalität hin. Doch wie passt die IT-Expertin Yvette dazu?
Das Cover passt zu dieser Krimi-Reihe und der Titel auch. Die Protagonisten sind bekannt und das Privatleben entwickelt sich auch weiter. Die Handlungsschauplätze in und um Hamburg werden anschaulich beschrieben und ich kann die Wege nachvollziehen. Die Handlung ist spannend. Die Beschreibung der Tauchvorgänge sind für mich sehr informativ und lehrreich. Die Auflösung ist dann überraschend.
mellidiezahnfee
aus Upgant - Schott
5/5
03.03.2024
eBook (ePUB 3)
rasant
Dieser zweite Teil der Reihe hat mich noch etwas mehr begeistert als der Auftakt.
Das tolle Hamburger Flair bekommt hier einige Risse durch dunkle Machenschaften, die mafiös strukturiert sind und sich gleich in fünf Leichen am Elbgrund zeigen. Svea entdeckt diese Leichen und ist auch persönlich involviert, denn sie kennt eines der Opfer persönlich. Es ist die Tochter eines Mitglieds ihres Tauchclubs. Nicht nur das Auffinden der Leichen ist persönlich, auch die Ermittler werden während der Ermittlungen persönlich bedrängt. Zu viel steht für die Täter auf dem Spiel.
Die Geschichte ist schlüssig aufgebaut und alle Charaktere entwickeln sich konsequent in eine für mich logische und stimmige Richtung. Das Verhältnis von Persönlichem und Story ist manchmal etwas unausgewogen, aber nie langweilig. Die Figur der Svea Roth wird etwas näher, weil sie es schafft, ein wenig nachzudenken und Trauer zuzulassen, was dem Buch sehr gut tut.
Es geht rasant zu in diesem Buch und auch hier wieder der kleine Kritikpunkt, dass sich die Charaktere manchmal medizinisch viel zu schnell regenerieren. Wobei die Spannung den Leser förmlich dazu zwingt, immer weiter zu lesen und auf eine glückliche Auflösung zu hoffen.
Gut gefällt mir auch der Teamgeist der verschiedenen Abteilungen untereinander und das Flair des Hamburger Hafens, das in diesem Buch sehr gut eingefangen wird.
Fazit: Ein rasanter zweiter Teil und eine klare Leseempfehlung.
Gertie G.
aus Wien
4/5
26.03.2024
eBook (ePUB 3)
Komplexer Krimi
Vor wenigen Tagen habe ich den ersten Fall dieser Reihe rund um Polizeitaucherin Svea Roth gelesen. Die unbewältigte Trauer um ihr kleine Tochter Lena, die vor zwei Jahren gestorben ist, hält sie nach wie vor fest gefangen. Es scheint, als sie aktuell nicht 100% dienstfähig ist. Dabei steht ihr Team vor ziemlichen Herausforderungen und unter großem Druck seitens der Politik, denn im Hamburger Hafen wird ein versenktes Sportboot gefunden, in dem sich fünf, in Fässer gefangene Leichen befinden. Die weibliche Leiche ist Yvette Ziegler, die Tochter eines Hochseekapitäns und Tauchklubkollegen von Svea.
Ob der Brutalität mit der die fünf erschossen worden sind, liegt der Verdacht nahe, dass hier die OK, also die organisierte Kriminalität ihre schmutzigen Finger im Spiel hat. Als dann endlich der Laptop von Yvette, die eine begnadete Programmiererin gewesen sein soll, endlich gefunden und entschlüsselt worden ist, zählt buchstäblich jede Sekunde, um ein weiteres Verbrechen zu verhindern.
Meine Meinung:
Dieser zweite Krimi mit Svea Roth hat mir ein wenig besser gefallen, als der erste. Allerdings halte ich es für höchst problematisch, dass eine Polizeitaucherin, die unter einem PTBS leidet (und etwas anderes ist die extreme Trauer um die tote Tochter nicht), weiterhin an so schwierigen Einsätzen teilnimmt. Ihre eigene Sicherheit und die des Teams kann hier nicht mehr gewährleistet werden, da es immer wieder zu kurzfristigen Flashbacks kommen kann und auch kommt. Hier verstößt, meiner Meinung nach, Sveas Vorgesetzte gegen seine Sorgfaltspflicht. Doch immerhin, im Zuge der Ermittlungen, wird auch Svea klar, dass sie professionelle Hilfe braucht. Ich denke, das wird Teil eines dritten Bandes sein, in dem die Leser dann (hoffentlich) die Umstände rund um Lenas Tod erfahren werden. Bislang gibt es ja nur kurze Andeutungen und Spekulationen, zumal ja Sveas Mutter in Kolumbien ermordet worden ist.
Doch zurück zum aktuellen Fall. Spannend ist beschrieben, wie gewiefte Hacker in das Computersystem von Schiffen eindringen kann und die Möglichkeiten, die sich für Kriminelle daraus ergeben.
Schmunzeln muss ich wieder über Maigret, den Waschbären, der auf Sveas Hausboot Orgien mit Chips feiert.
Die Charaktere dürfen sich weiterentwickeln, was mir in Serien immer gut gefällt.
Fazit:
Diesen Krimi, der auch einen Einblick in den Hamburger Hafen gibt, den man üblicherweise als Tourist nicht zu sehen bekommt, bewerte ich mit 4 Sternen.
Leseratte-Y
4/5
19.03.2024
eBook (ePUB 3)
spannender Krimi
„Unter Druck“ ist der zweite Fall für Polizeitaucherin Svea Roth und ihren Kollegen Jan Brixn.
Fünf Fässer werden in der Elbe geborgen – in jedem eine Leiche. Ihre Identität ist unklar bis auf eine – die Tochter eines Mitgliedes aus Sveas Tauchclub. Wer sind die anderen Opfer? Warum mussten sie alle sterben? Viele Ermittlungsansätze, vieles geht ins Leere und dann geraten die Ermittler selbst in Gefahr …
Ich war gespannt auf den neuen Fall, da mich der erste nicht überzeugen konnte und muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Es gab einen gesunden Mix aus Ermittlungsarbeit und Privatleben. Der Schreibstil ist flüssig und spannend. Die Protagonisten und Handlungsorte sind authentisch dargestellt. Man kann sich gut hineinversetzen. Die Spannung besteht von Anfang bis Ende. Das Buch ist separat ohne den Vorgängerband durch Rückblenden lesbar. Fazit: Ein gelungener Krimi, für den ich gern eine Empfehlung gebe. Mal sehen, wie es mit den Ermittlern weitergeht.
Rita
aus Wolframs-Eschenbach
4/5
09.03.2024
Buch (Taschenbuch)
Spannender Schauplatz - Hamburger Hafen
Svea Roth, Polizeitaucherin, geschieden, lebt auf einem Hausboot und trauert immer noch um ihre verstorbene Tochter Lena. Der Teamleiter der Bereitschaft Karl Hansen benötigt ihre Hilfe. Zusammen mit Lars entdeckt sie bei einem Tauchgang in der Elbe ein leckes Boot mit fünf Fässern und in jedem Faß befindet sich eine Leiche, nackt mit einer Schnur um den Hals . Es sind insgesamt vier männliche Leichen und eine weibliche. Alle wurden zur selben Zeit schossen und alles weist in Richtung Hinrichtung. Svea erkennt die weibliche Leiche. Es handelt sich um Yvette Ziegler, deren Vater ihr Mentor bei ihrer Ankunft in Deutschland war und mit ihr im selben Tauchclub ist. Yvette hatte zu ihrer Familie derzeit keinen Kontakt, arbeitete als Programmiererin und hatte oftmals Geldprobleme. Vielleicht könnte hier eine Gemeinsamkeit mit den anderen Opfern zu suchen sein? Nach und nach werden die anderen Leichen identifiziert und es verdichten sich die Anzeichen auf den Hafen und Drogengeschäfte. Doch ganz so einfach stellen sich die Ermittlungen schlußendlich doch nicht heraus, denn es gibt einige Twists, die dann alles nochmals verändern.
Von Derek Meister habe ich schon einige Bücher gelesen, die mir sehr gut gefielen, deshalb war ich neugierig, was er unter seinem Pseudonym Marc Jansen plant. Den ersten Band dieser Reihe kannte ich nicht, das stellte aber kein Problem dar. Einzig, ich wußte nicht, ob es zu dem Tod der Tochter ein besonderes Vorkommnis gab. Daher war mir die ständig eingeflochtene Trauer um ihre Tochter Lena etwas zuviel, ebenso das Privatleben samt Waschbär. Sehr gut beschrieben fand ich die Atmosphäre des Hamburger Hafens, hier fühlte ich mich mitgenommen. Anfangs wurden etliche Baustellen aufgemacht - organisierte Kriminalität, Drogen und mafiaähnliches Vorgehen sind keine neuen Themen im Krimigenre, aber den Plot fand ich gut durchdacht. Insgesamt war mir dieser Band etwas zu ruhig, erst im letzten Drittel zog das Tempo an und es wurde richtig spannend. Ich hätte allerdings gerne mehr über das Thema „Tauchen“ erfahren. Das Cover finde ich gut gelungen und stimmig zum Inhalt.
Ich hatte unterhaltsame Lesestunden, der Krimi ließ sich flüssig lesen und ich empfehle ihn gerne weiter.
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5/5
31.03.2024
Buch (Taschenbuch)
Hamburg, die Elbe und 5 Fässer....
Hamburg, die Elbe und 5 Fässer. In jedem Fass eine Leiche und Svea Roth kennt eine Tote. Was ist da passiert? Sie beginnt zu recherchieren und es tut sich Unglaubliches auf.
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4/5
21.05.2024
Buch (Taschenbuch)
Versenkte Fässer, mehrere Leichen,...
Versenkte Fässer, mehrere Leichen, keine Gemeinsamkeiten und Verdächtige aus Sveas Tauchclub. Im neuen Fall für Svea und Jan, bleibt es erst undurchsichtig, dann wird es persönlich und dann internatonal. Teil 2 ist noch packender und ich hoffe auf einen baldigen dritten Fall.
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4/5
22.03.2024
Buch (Taschenbuch)
Klasse Fortführung der Hamburger...
Klasse Fortführung der Hamburger Krimireihe. Vielleicht nimmt die Rahmengeschichte ein kleines wenig zu viel Raum ein, das tut dem Buch aber kaum Abbruch. Ein wirklich süffiger und spannender Krimi mit ganz viel Lokalkolorit und einem stets aktuellen Thema.
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