Das erste Mal sehen sich Anni und Fred in einem Café. Das zweite Mal nur eine halbe Stunde später an einem zugefrorenen See, in dem Anni morgens heimlich badet. Schon am nächsten Morgen taucht Fred mit ihr ins eiskalte Wasser. Die beiden nähern sich an, behutsam, und Anni erfährt, dass Fred trans ist. Auf einmal braucht es neue Wörter, weil die alten falsch oder verletzend sein können. Ein sensibler, lebensbejahender Roman über die erste Liebe, in der sich alles neu und wunderschön anfühlt.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Das Buch “Fred und ich” von Lena Hach hat zwar nicht viele Seiten, aber sehr viel klugen und wichtigen Inhalt. Es erzählt die Geschichte von Anni, die es gerade nicht leicht hat im Leben und mit einem traurigen Verlust kämpft. Da lernt sie Fred kennen und sie freunden sich an. Daran ändert sich auch nichts, als Anni bemerkt, dass Fred trans ist. Die Geschichte dieser außergewöhnlichen Freundschaft und sich anbahnenden jungen Liebe ist wunderbar einfühlsam und klug erzählt. Das Thema Transidentität ist hier auf wunderbar kindgerecht und ohne falsche Scham umgesetzt. Mir hat die Geschichte und der Schreibstil wirklich gut gefallen. Das Buch ist zum Weinen schön, klug und unbedingt empfehlenswert!
“Manchmal war ich unsicher, welche Wörter die richtigen sind. Die kleinsten können den größten Unterschied machen.”
Bewertung
5/5
04.04.2025
Buch (Taschenbuch)
Eines meiner Lese-Highlights
Eine wunderschöne, authentische Liebesgeschichte mit liebenswerten Figuren und der Besonderheit, dass Fred trans ist. Geschrieben in kurzen Sätzen und so für alle verständlich. Ein wertvolles Buch und eine schöne Lektüre. Ich hätte mir gewünscht, dass das Buch noch viel länger ist, ich wollte diese Geschichte nie mehr verlassen.
Bewertung
5/5
12.06.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Springt ins kalte Wasser
Eine Geschichte, nicht nur über einen Jungen, der trans ist, sondern auch ein Mädchen, das mit einem Verlust zu kämpfen hat. Die Beiden begegnen sich und es entsteht eine wirklich tolle, sensible Geschichte über Ängste und die erste Liebe. Viele Themen werden von Lena Hach auf gekonnte Weise angeschnitten, sodass sie auch in der Kürze des Buches wirken können. Ich war wirklich begeistert!
Bewertung
5/5
08.05.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
einfühlsam, sensibel, queer
Ein tolles, einfühlsames, zartes Kinderbuch zu den Thema erste Liebe und Diversität. Es ist sehr gut geeignet für Kinder, die nicht so gern oder nicht so viel lesen, das Buch ist schmal und hat verhältnismäßig große Schrift und kurze Kapitel. Es ist meiner Meinung nach von den Themen her und vom Umfang auch bestens geeignet als Schullektüre. Die kurze Geschichte spielt sich innerhalb von nur einer Woche ab - 7 Kapitel - Montag bis Sonntag - plus ein kurzer Pro- und Epilog. Aus der Ich-Perspektive heraus erzählt die Schülerin Anni diese kurze Episode aus ihrem Leben und das Kennenlernen Freds. Nachdenklich, selbstbewusst und ruhig ist Anni einerseits, andererseits ist sie auch unsicher und aufgrund ihrer neuen Verliebtheit kribbelig und aufgewühlt. Die beiden kommen sehr sympathisch rüber und Fred, aufgrund seiner Trans-Identität, ist einerseits die außergewöhnliche Person in der Geschichte, andererseits auch wieder nicht, denn die beiden gehen mit einer so leichten, offenen Selbstverständlichkeit miteinander um, dass es einem das Herz öffnet beim Lesen. Wunderbar!
Vieles wird nur angedeutet, es bleibt Raum zum Weiterdenken und Träumen und die Lesenden haben Zeit, die Geschichte für sich zu verarbeiten. Eine wunderschönes Buch für ALLE ab 10/ 11 Jahre.
Bewertung
5/5
22.01.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Erste Liebe
Seit ihr Lieblingsonkel gestorben ist, beschäftigt Anni sich intensiv mit ihrer Gesundheit und schwimmt jeden Morgen vor Unterrichtsbeginn eine Runde im nahegelegenen See, nachdem sie im Winter zunächst ein Loch in die Eisfläche schlägt. Dabei trifft sie eines morgens Fred, von dem sie sich zunächst gestört fühlt. In den nächsten Tagen aber begleitet er sie, beim Schwimmen und bei ihren Gedanken und sie fühlt ein Glück, das sie vorher nicht kannte. Und das Fred eine Trans-Identität hat, ist interessant für Anni aber nicht im geringsten ein Hindernis....Wunderschöner einfühlsamer Roman über die erste Liebe, bei die Person wichtig ist, nicht die Geschlechts-Zugehörigkeit!! ab 11 Jahre
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5/5
05.06.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Der zarte Anfang einer besonderen Liebesgeschichte
Als Anni auf Fred trifft öffnet das für Anni eine ganz neue Welt. Denn Fred ist Transgender und um ihn nicht versehentlich zu verletzen muss sie sich schlau machen. Welche Fragen sie stellen darf, wie sie mit Freds Verwandten umgeht und noch viel mehr. Die Geschichte eignet sich für Kinder ab 10 oder 11. Kann aber auch für ältere Kinder ein guter Einstieg sein die gerade erst mit dem Thema Trans in Berührung gekommen sind. Denn Lena Hach vermittelt Dinge wie Deadnames, Ablehnung in der Familie oder von anderen geoutet werden auf eine einfühlsame Weise die neugiereig macht selbst noch mehr herauszufinden.
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5/5
29.05.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein Stückchen Leben, eine Woche...
Ein Stückchen Leben, eine Woche - unaufgeregt erzählt, wobei das Eisbaden, das Anni ausübt, genauso besonders ist wie das Trans-sein Freds. Und weil beide neugiereig aufeinander sind, informieren sie sich, versuchen zu verstehen und begeleiten den/die andere*n. Wunderschön!
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5/5
24.05.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
'Fred und Ich' ist eine wunderschöne...
'Fred und Ich' ist eine wunderschöne Geschichte über die magische erste Liebe, welche nebenbei auch Thematiken wie Verlust und Transidentität sehr natürlich aufgreift.
Eine kurze und queere Empfehlung für jedes Alter!
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5/5
20.05.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Kurz, aber eine wichtige Message!
“Fred und Ich” ist unglaublich schönes Buch. Es handelt von der ersten Liebe, von neuen Erfahrungen und lädt dazu ein, einfühlsam mit Themen umzugehen, die wir selber vielleicht nicht so gut verstehen.
"Fred und Ich” liest sich wie eine längere Kurzgeschichte. Wer Kurzgeschichten mag und offen für neue, unbekannte Themen ist, ist hier definitiv gut aufgehoben. Genauso wie betroffene Menschen. Fred ist nämlich trans und ich kenne kaum Bücher, die so sensibel und normal mit der Thematik umgehen, wie dieses Buch. Das Buch ist für Kinder ab 11 Jahren gedacht, kann und sollte aber ebenso gut von älteren gelesen werden können.
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5/5
05.04.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Fred und ich
Jeden Morgen geht Anni in die Bäckerei und holt sich ein Brötchen und Kaffee. Eines Tages sieht sie dort einen Jungen mit einer unmöglichen Frisur. Sie überlebt noch, ob sie ihm die Visitenkarte ihrer Mutter (Friseurin) geben soll und ist dadurch so abgelenkt, dass sie ihren Hammer in der Bäckerei vergisst. Hammer? Wieso hat sie einen Hammer dabei? Dafür muss man wissen, dass Anni ein ungewöhnliches Hobby hat: Eisbaden! Den Hammer braucht sie, um das Eis im See aufzubrechen. Am See trifft sie den seltsamen Jungen wieder. Sie findet ihn ziemlich nervig und bescheuert. Er hält sie übrigens auch für ziemlich bescheuert und vor allem für lebensmüde, weil Eisbaden gefährlich ist. Da kann man einen Herzinfarkt kriegen. Doch Anni meint, die richtige Vorbereitung ist alles. Sie badet, zieht sich um und sitzt neben dem Jungen auf der Bank. Weil sie Kaffee trinkt, kommt sie sich ziemlich erwachsen vor. Dann muss sie zur Schule. Muss er nicht zur Schule? Annis beste Freundin Elmira redet nur von Schminken und Jungs und von der Klassenfahrt in den Schwarzwald übernächste Woche. Am nächsten Morgen ist der Junge wieder am See. Er meint, Anni solle nicht allein eisbaden, weil ihr dann keiner helfen kann, falls etwas passiert, und er würde auf sie aufpassen. Er hat sogar eine Rettungsdecke dabei, für alle Fälle. Was für ein Macho! Er kann ja mitmachen, meint Anni. Er macht es tatsächlich. Er sagt, er heißt Fred. Als er sich auszieht, sieht Anni seine Brüste. Ist Fred ein Mädchen? Ist Fred vielleicht die Abkürzung von Frederike? Im Informatikunterricht beginnt Anni zu googeln und stößt dabei auf den Begriff “trans”. Sie trifft Fred nun täglich am See. Er muss nicht zur Schule, weil er in Berlin wohnt. Dort sind gerade Ferien, und er macht hier ein Praktikum in der Bäckerei, die seiner Tante gehört. Sie essen Mohnschnecken, die er selbst gemacht hat und reden über alles mögliche. Anni erzählt von ihrem Onkel Franz, den sie sehr geliebt hat und der vor einiger Zeit bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam und auch davon, welche Ängste das bei ihr ausgelöst hat. Auch, dass sie vor hat, die Klassenfahrt zu schwänzen, vertraut sie Fred an. Fred erzählt von seiner letzten Klassenfahrt, auf der er ins Mädchenzimmer musste, weil es viele Leute gibt, die einfach nicht verstehen wollen, dass er ein Junge ist, schon immer einer war. Die beiden rennen um den See, dabei stolpert Anni eine Böschung hinunter und bricht in den vereisten See ein. Fred ruft seine Tante an, und sie bringen Anni nach Hause. Anni vertraut Elmira an, dass sie sich verliebt hat, in einen tollen, netten Jungen, der in der Bäckerei arbeitet. Dass Fred “trans” ist, erwähnt sie nicht. Am nächsten Tag kommt Fred nicht zum See. Anni besucht ihn, und seine Tante sagt: “Sie” ist krank. Die Tante kommt mit Freds Identität als Junge nicht so recht klar. Sie denkt, das sei nur eine Phase, doch Fred weiß es besser. Bevor Anni sich versieht, rutscht ihr ein “Ich mag dich.” raus. Fred scheint sie auch zu mögen. Als es ihm besser geht, verabreden die beiden sich abends im Friseursalon von Annis Mutter. Fred wollte sich schon lange mal die Haare färben. Anni hat alles mit Lichterketten für ihr Date dekoriert. Fred bekommt die volle Verwöhnbehandlung mit Kopf- und Nackenmassage, bevor es ans Färben (grün!) geht. Fred meint, dass Anni ihn mutiger macht. Anni lacht. Gerade sie mit ihrer ständigen Angst macht ihn mutig. Dann lackieren sie sich noch gegenseitig die Fußnägel. Anni nimmt Fred mit zum Spieleabend bei Elmira, wo sie eine Menge Spaß haben. Doch irgendwann wird es Zeit für Fred, nach Berlin zurückzukehren …
Eine total schöne Geschichte über die erste Liebe, leicht und doch voller Tiefgang! In diesem recht dünnen Büchlein steckt weit mehr, als man anfangs denkt. Schade, dass die Geschichte so schnell vorbei ist. Man hat Anni und Fred gerade erst richtig kennengelernt und muss sich schon von ihnen trennen. Eine Fortsetzung wäre hier echt angesagt!
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