Ontologische Ordnungswechsel mit Michel Foucault Vorschlag einer polykontexturalen Lesart der Diskurstheorie
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
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Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
31.05.2024
Verlag
SpringerSeitenzahl
343 (Printausgabe)
Dateigröße
3001 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783662690222
Ordnung muss behauptet werden, um sie untersuchen zu können. Dass jedoch keine Ordnung ohne den Verweis auf ihr Komplement zu haben ist, bemerkte schon Foucault im Rahmen seiner Diskurstheorie. In dem Moment, in dem das ordnende Subjekt in Zusammenhang mit der Unruhe des wissenschaftlichen Diskurses gebracht wird, erklärt auch Foucault sich selbst zum Problem. Jenes onto-epistemologische Problem, welchem sich kaum eine noch so methodisch kontrollierte Wissenschaft entziehen kann, lässt die Autorin im Rahmen eines Theoriedialoges nunmehr erneut verhandeln. Darin werden Theoriefiguren aus den Laws of Form George Spencer-Browns und der Polykontexturalitätstheorie Gotthard Günthers aufgegriffen, im Hinblick auf ihren methodologischen Wert diskutiert und im Rahmen einer (onto)logischen Untersuchung der Theoriegenese Foucaults zur Anwendung gebracht. Im Ergebnis wird eine polykontexturale Lesart der Diskurstheorie vorgeschlagen: Ordnung bleibt darin keine bloße Behauptung, vielmehr wird sie zur Reflexionsform, innerhalb derer ontologische Ordnungswechsel methodologisch möglich werden.
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