"Ein fesselnder Thriller mit dem Inhalt eines exzellent recherchierten Aufklärungsreports"
- Frank Zachmann, internationaler Wirtschaftsbotschafter der Stadt Frankfurt
-Daten sind das neue Gold.-
Der Mensch produziert davon durchschnittlich zwei bis drei Gigabyte. Täglich. Heute ist jeder zum potenziellen Ziel eines digitalen Angriffs geworden. Gläsern. Berechenbar. Bereit, ausgebeutet zu werden.
Innerhalb der Firmenmauern von Google, Meta, Amazon, Apple
und Microsoft plant eine Gruppe skrupelloser Hardliner einen
Coup, um zur mächtigsten Entität in der digitalen Welt zu werden. Währenddessen befinden sich die internationalen Börsen im Sturzflug. Die alte Wirtschaft kämpft, um mit dem Tempo der Kryptoszene Schritt zu halten und dem anhaltenden Vertrauensverlust irgendwie entgegenzuwirken. Auch sie haben ihre eigenen Pläne, um den freien Fall zu stoppen - sie feuern mit allem, was noch übrig ist.
Unbemerkt vom Rest der Welt ist eine Gruppe hochqualifizierter Entwickler im Begriff, die buchstäbliche Revolution zu programmieren. Ihr Plan scheint unaufhaltsam - bis er kurz vor der Veröffentlichung des Codes die Aufmerksamkeit der falschen Leute auf sich zieht.
Während auf der einen Seite die Diplomatie an ihre Grenzen stößt, ist der Krieg an anderer Stelle bereits in vollem Gange. Dabei breitet sich das Unheil längst nicht nur im Internet aus - auch in der realen Welt droht ein brandgefährliches Chaos auszubrechen.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Spannender Thriller rund um KI und Datenhandel Je mehr sich alles digitale in unser Leben integriert, umso mehr müssen wir lernen. Lernen, was das alles bedeutet, wie wir damit umgehen (müssen) und was uns in Zukunft noch bevorstehen könnte. Wie schützen wir uns und unsere Daten? Unsere Familien und unser geistiges Eigentum? All die Fragen stelle ich mir selbst und daher haben mich das Buch und die Idee dahinter sehr angesprochen. Und darum geht es: In einer Welt, in der Daten das neue Gold sind, plant eine Gruppe Tech-Giganten einen skrupellosen Coup, um die digitale Vorherrschaft zu übernehmen, während die alte Wirtschaft im Chaos versinkt. Gleichzeitig arbeiten Entwickler heimlich an einer revolutionären Technologie – bis ihr Projekt in die falschen Hände gerät und sowohl online als auch in der realen Welt ein gefährlicher Krieg entbrennt. Zu Beginn wird zum Beispiel ein Schiff “lahm gelegt” und von Terroristen in deren Gewalt gebracht. Doch warum? Was wollen Sie? Der Thriller verbindet also Spannung mit hochaktuellen Themen rund um Datenmacht und Wirtschaftskrisen. Auch wenn es sich erstmal nach keinem klassischen Thriller anhört, hat mich das Buch doch ganz gut gefesselt. Man muss aber dran bleiben. Es ist kein Buch für zwischendurch. Man muss sich konzentrieren und am besten auch kein anderes nebenbei lesen. Es gibt viele verschiedene Stränge und Protagonisten. Und auch wenn die Kapitel selbst schön kurz und übersichtlich sind (was ich sehr schätze) ist es die Handlung keinesfalls. Es wird vieles recht detailreich beschrieben. Da könnte man sicher darüber streiten, ob alles so genau beschrieben werden muss, doch hat es mich persönlich ganz gut abgeholt und noch tiefer in die Geschichte eintauchen lassen. Sie wirken dadurch authentisch, nachvollziehbar, und so als würde man sie aus dem Bekanntenkreis kennen. Zudem wird man nicht nur unterhalten, sondern auch zum Nachdenken angeregt. Was ich anmerken möchte - ja, die Schrift ist für manche vielleicht etwas zu klein. Doch muss bedacht werden, dass das Buch selbst veröffentlicht wird und kein großer Verlag dahinter steht. Platz ist Geld. Für mich war es jedoch vollkommen ok und ich konnte alles gut lesen. Für mich war es eine gute Zeit beim Lesen und ich hoffe, da kommt noch mehr von dem Autor. ISBN: 978-3769300741 Umfang: 590 Seiten Autor: Jonas Schönberger Verlag: Selfpublishing Erscheinungsdatum: 11.11.24
Rebecca O.
5/5
19.11.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Sind unsere Daten sicher? Komplexer Thriller
Was passiert mit unseren Daten, die wir täglich überall angeben? Mit dieser noch weiteren brandaktuellen Fragen beschäftigt sich „Genesis“ von Jonas Schönberger. Das ist jetzt natürlich sehr einfach zusammengefasst, denn es ist schwer, dieses umfangreiche Werk in so wenigen Worten zu beschreiben. Doch fangen wir von vorne an. Das Cover besticht in Schwarz und Blautönen mit einer Skyline und einer außergewöhnlichen Schriftart. Passt für mich perfekt zu einem Polit- und Technologiethriller. Die Story ist in drei Teile aufgeteilt. Part 1 startet direkt mitten im Geschehen mit einem Angriff auf ein japanisches Schiff und den darauffolgenden Handlungen. Rasant, teils blutig und spannend sind die Attribute, die ich hier verwenden würde. Part 2 beschäftigt mit den Hintergründen und beleuchtet den Werdegang einiger Protagonisten sowie die Geschehnisse, vor denen in Part 1. Hier ist es eher ruhiger, doch für mich war dieser Teil wichtig fürs Verständnis. In Part 3 erleben wir nun die Folgen des Angriffs. Es herrscht wieder ein höheres Tempo. Im gesamten Thriller werden brandaktuelle Themen wie Datenschutz, Kryptoszene, Machtmissbrauch aber auch Einblicke in das Bankenwesen, Coding, das Militär und Geheimdienste rund um den Globus behandelt. Für manche könnte das vielleicht zu viel des Guten sein, ich fand es sehr interessant. Vielleicht hilft es auch, dass ich mich gerade für die Technologiethemen auch sonst interessiere. Kleiner Kritikpunkt: es gibt wirklich sehr sehr viele Charaktere, von denen dadurch natürlich einige eher oberflächlich und blass bleiben. Großer Pluspunkt aber hier: das Personenverzeichnis am Anfang, so dass man immer mal nachschauen kann. Das Buch ist mit knapp 600 Seiten und einer sehr kleinen Schrift kein Leichtgewicht – weder inhaltlich noch vom Umfang her. Die wirtschaftlichen Gründe dafür kann ich aber absolut nachvollziehen. Definitiv kein Buch für zwischendurch, sondern ein sehr komplexer und vielschichtiger Thriller, bei dem man dranbleiben und konzentriert lesen sollte. Wem die Themen aber zusagen, der erhält ein klasse recherchiertes Lesevergnügen, welches mich sehr gut unterhalten hat. 4,5 Sterne
Kate
4/5
27.03.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Aktueller Wirtschafts-Tech-Thriller!
REZENSION
Genesis - Jonas Schönberger
Hardcover
Rezensionsexemplar via @hannibal_story
Seiten: 592 Seiten
Verlag: 1iO
4/5 ⭐️
»Daten sind das neue Gold.«
Adam hat eine Idee: die Daten aller User weltweit mithilfe einer Blockchain zu dezentralisieren und somit sicherer zu machen. Er holt sich dafür die Hilfe seiner beiden Mitbewohner. Doch was als gute Idee anfing, endet in einem großen Komplott.
Vorweg - das Buch ist vermutlich nicht für jedermann. Mich hat's aber total interessiert und ich fand's direkt sehr spannend. Ich schaue gerne Polit- und Wirtschaftsthriller, mich interessiert das total - demnach war die Thematik super interessant für mich.
Jonas hat hier grandiose Recherchearbeit betrieben. Vieles aus dem Fachjargon hat er gut erläutert und verständlich gemacht und es auch wirklich gut ins Buch integriert. Mit den vielen Charakteren hatte ich in diesem Fall auch keine Probleme, ich brauchte das Personenverzeichnis insgesamt vielleicht 2 Mal (übrigens finde ich das auch top mitgedacht).
Das Buch ist in 3 Teile aufgeteilt, welche im Jetzt (Teil 1 & 3) und der Vergangenheit (Teil 2 und anfangs Teil 3) spielen. In Teil 2 & 3 erfährt man die Hintergründe zu Teil 1 und am Ende bündelt sich alles zu einem roten Faden. Die Auflösung fand ich insgesamt sehr gut gelungen, hätte vllt noch einen Tick spannender/"actionreicher" sein können.
Meine einzigen "richtigen" Kritikpunkte betreffen aber die Länge des Buches - manches hätte etwas kürzer sein dürfen, es wurde etwas ausschweifend hier und da. Und die Romance Subplots hätte ich persönlich nicht unbedingt gebraucht, aber da ist ja jeder anders
Alles in allem kann ich das Buch jedem ans Herz legen, der sich mit aktuellen Geschehnissen befasst, was alles so möglich ist in der digitalen Welt und auch Leuten, die Polit- und Wirtschaftsthriller gerne mögen.
Vielen Dank Jonas für das Rezensionsexemplar, es war mir ein Fest!
Klaus Effing
aus Köln
4/5
14.03.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Krimineller Datenhandel, gute Geschichte, mit einigen Längen
Jonas Schönbergers Thriller "Genesis" entführt die Leser:innen in die digitale Welt von heute – wo Daten das neue Gold sind und Machtkämpfe zwischen Tech-Giganten und geheimen Gruppierungen toben. Die Handlung ist spannend, mit zahlreichen Twists, bleibt aber dennoch leicht verständlich. Das macht das Buch unterhaltsam, ohne dass man sich in komplizierten Details verliert.
Im Mittelpunkt stehen drei junge Männer, die KI-Spezialisten sind und sich in einem Netz aus Intrigen, digitaler Macht und Gefahr verstricken bzw. dort hineingezogen werden. Eine junge Frau sorgt für die dann doch erwartbare Liebesgeschichte, die sich in die Handlung einfügt. Dazu kommen zahlreiche Nebenfiguren, die unterschiedliche Handlungsstränge tragen – bis sich am Ende alles zusammenfügt.
Besonders gelungen ist die fundierte technologische Recherche: Themen wie Künstliche Intelligenz, Cybersicherheit und digitale Machtstrukturen werden verständlich aufbereitet. Dabei wird deutlich, dass es den „Bösen“ (Datenhändlern) im Roman darum geht, die weltweit vorhandenen Daten der Menschen für wirtschaftliche Interessen und sogar umstürzlerische Zwecke zu nutzen. Genau das zeigt, dass Datensicherheit künftig ein völlig neues Niveau erreichen muss. „Genesis“ sensibilisiert auf spannende Weise für diese Thematik und regt zum Nachdenken an. Dies ist ein Verdienst des Autors.
Allerdings gibt es ein paar wenige Schwächen: Mit knapp 600 Seiten zieht sich die Geschichte stellenweise in die Länge, und der Schreibstil ist manchmal etwas ausschweifend. Besonders die kleine Schriftart im Printformat kann den Lesefluss beeinträchtigen.
Fazit: Solider Tech-Thriller mit spannender Thematik, aber ohne besonderen literarischen Tiefgang. Gute Unterhaltung für Fans von digitalen Verschwörungen – und für alle, die sich für die Zukunft der Technologie interessieren!
thrill.tastic
3/5
07.01.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ich habe Daten, also bin ich.
"Ich habe Daten, also bin ich." - S. 242
"Wir haben alle etwas zu verbergen. Und das ist gut so." - S. 586, Nachwort des Autors
Innerhalb der mächtigsten Tech-Giganten der Welt schmiedet eine Gruppe von Hardlinern einen perfiden Plan, um zur ultimativen Macht in der digitalen und analogen Welt aufzusteigen. Währenddessen arbeiten einige Studenten an einer revolutionären Idee. Ihr Code verspricht, alles zu verändern – bis sie ins Visier gefährlicher Gegner geraten. Diplomatie versagt, Konflikte eskalieren, und während online die Welt brennt, droht auch offline der totale Kollaps.
In "Genesis" von Jonas Schönberger taucht man tief in die Abgründe der modernen digitalen Welt ein. Es geht um Manipulation, Machtkämpfe und die verheerenden Folgen der Digitalisierung für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Thematik ist brandaktuell und von großer gesellschaftlicher Relevanz – deshalb musste ich das Buch einfach lesen.
Die meisten von uns tragen leichtfertig all ihre sensiblen Daten auf ihren Smartphones mit sich herum und stellen sie immer wieder auf verschiedensten Plattformen online zur Verfügung, ohne sich groß Gedanken darüber zu machen. Dass man vielleicht doch den ein oder anderen Gedanken daran verschwenden sollte, zeigt Jonas Schönberger in seinem vierten Roman sehr eindringlich. Er schafft es, die komplexen Mechanismen der digitalen Welt – von Kryptowährungen bis hin zur Cybersicherheit – detailreich und gut verständlich darzustellen. Die kurzen Kapitel und der flüssige Schreibstil haben mir gefallen, nur die Schrift im Print empfand ich als zu klein. Deshalb bin ich auf das E-Book umgestiegen, obwohl ich das Cover wirklich wunderschön finde.
Trotz der Qualitäten von "Genesis" gibt es einige Aspekte, die meinen Lesegenuss getrübt haben. Das Buch spielt an vielen verschiedenen Orten und Zeitpunkten, die nicht chronologisch verlaufen. Es wirft ein Licht auf wichtige und nebensächliche Figuren gleichermaßen, da hätte ich mir eine klarere Prioritätensetzung gewünscht. Die vielen Perspektiven brachten mich vor allem zu Beginn des Buches ziemlich durcheinander. Während die Verbindung zwischen den verschiedenen Handlungssträngen schon bald deutlich wird, war mir trotzdem lange unklar, warum man bestimmte Personen kennenlernt und wohin die Geschichte insgesamt führt.
Es gibt zwar "die Guten", diese tauchen jedoch sehr spät auf. Gleichzeitig ist man genauso intensiv – wenn nicht sogar mehr – bei anderen Figuren, die alle unsympathisch sind. Ich brauche nicht unbedingt einen Sympathieträgeraber mir hat es gefehlt, einem Protagonisten oder einer kleinen Gruppe von Anfang bis Ende durch das Buch zu folgen. Mein Gehirn suchte ständig nach der einen Hauptfigur, konnte sie aber lange nicht finden. Irgendwann trifft man schließlich auf Adam, der als neurodivergente Person im Autismus-Spektrum überfordert von seinen Mitbewohnern Vadim und Junichiro ist. Er ist lieber für sich, aber um seine Vision umzusetzen, braucht er die Hilfe der beiden, und schließlich bilden sie ein unterhaltsames Entwicklerteam. Die Szenen der drei haben mir mit Abstand am besten gefallen, aber trotzdem kam ich ihnen nicht wirklich nahe.
Ich finde, Thriller leben auch von der Tiefe und Greifbarkeit ihrer Figuren, und das hat mir völlig gefehlt. Bis zum Schluss waren mir alle egal, und teilweise war ich froh, mich von dem ein oder anderen frauenverachtenden Schlipsträger mit zu viel Geld wieder verabschieden zu dürfen.
Ich lerne gerne etwas beim Lesen, aber für Unterhaltungsliteratur ist das Maß an Hintergrundwissen fast überfordernd. "Genesis" ist in meinen Augen ein Aufklärungsreport im Thriller-Gewand und definitiv kein Buch, das man nebenbei liest. Es richtet sich an Leser, die eine Vorliebe für Polit- und Tech-Thriller haben und Interesse an den komplexen technologischen Entwicklungen unserer Zeit mitbringen. Für diejenigen, die vorrangig unterhalten werden möchten, ist es jedoch weniger geeignet.
Durch die enge Nähe zur Realität war ich beim Lesen häufiger schockiert und wütend, was dazu führte, dass ich mir etwas mehr Zeit für die Lektüre nehmen musste. Die Glaubwürdigkeit macht jedoch auch den Reiz des Buches aus.
Auch wenn "Genesis" etwas zu viel will, ist es trotzdem lobenswert, dass der Autor mit diesem Werk die Aufmerksamkeit auf so wichtige Themen lenkt, die unsere Gegenwart und noch viel mehr unsere Zukunft bestimmen werden. Ich denke, jeder Mensch, der das Internet nutzt, sollte sich einmal in irgendeiner Form damit auseinandersetzen.
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