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Produktbild: Das Polarlichtcafé

Das Polarlichtcafé Ein Norwegen-Roman | Ein Hurtigruten-Roman

29

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

13760

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.07.2025

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

430

Maße (L/B/H)

19/11,3/3,8 cm

Gewicht

346 g

Farbe

Tanne / Lichtgrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4169-0

Beschreibung

Rezension

»Dieser Roman erzählt eine Geschichte aus der jüngsten Vergangenheit - ist deshalb aber nicht weniger interessant.« ("Instagram")
»Kabus verbindet Fjordkulisse mit emotionalem Tiefgang.« ("Laura")

Produktdetails

Verkaufsrang

13760

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.07.2025

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

430

Maße (L/B/H)

19/11,3/3,8 cm

Gewicht

346 g

Farbe

Tanne / Lichtgrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4169-0

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    02.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Familiengeschichte

    „Das Polarlichtcafe“ ist ein wundervoller Roman, der in zwei Zeitebenen spielt.  Die Familiengeschichte wird in der Gegenwart durch Jule beleuchtet. Sie findet im Nachlass Aufzeichnungen des Großvaters. Er war zu Zeiten, als es noch zwei deutsche Staaten gab, als Reisejournalist für die DDR tätig war. Jule begibt sich anhand dieser Aufzeichnungen auf die Reise nach Norwegen.  Der zweite Erzählstrang lässt uns auf den Hurtigruten Janne kennenlernen. Sie arbeitet dort als Köchin. Christine Kabus versteht es, den Leser auf eine sehr anschauliche Art und Weise an der literarischen Reise nach Norwegen teilhaben zu lassen. Man kann ihre Liebe zu dem Land spüren. Seht authentisch und der Schreibstil gefällt mir auch sehr gut. Die Story finde ich sehr spannend. Sofort bin ich im Lesefluss und möchte unbedingt ergründen, was es mit dem Großvater auf sich hatte. Der Sprung zwischen den Zeitebenen klärt dann nach und nach alles auf. Ich habe das Lesen genossen und nebenher noch einige Information über Politik Ost-West erhalten, was im Buch jedoch nicht vordergründig ist. Sehr kurzweilig und für Norwegen-Fans absolut lesenswert.

  • Bewertung

    aus Kaiserslautern

    5/5

    22.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Gelungene Mischung aus außergewöhnlichen Menschen, wunderbaren Landschaften und dunkler Historie

    Bereits das Cover des Buches hat mich sehr angesprochen, zeigt es doch die typische Fjordlandschaft, die mir auch bei meinen Reisen nach Norwegen immer das Herz hat aufgehen lassen. Die junge Frau an der Reling mit Blick auf das kleine Dorf, den das Schliff anzulaufen - oder zu verlassen - scheint, das passt gut zur Handlung. Sehr spannend finde ich den Prolog, und es dauert viele Seiten, bis man erfährt, um wen es hier geht. Das ist gut gemacht. Die Geschichte ist sehr gut geschrieben, flüssig und unterhaltsam zu lesen, auf zwei Zeitebenen, spielend in Erfurt in der Gegenwart und in Norwegen in den 60er Jahren und heute. Sehr beindruckt haben mich an vielen Stellen die Beschreibungen der Hurtigruten Tour mit den Ausflügen in die norwegischen Städte und Landschaften. Da ich selbst schon zweimal in Norwegen war, davon tatsächlich einmal mit der Polarlys, sind viele Erinnerungen wach geworden, und ich kann bestätigen, wie gut diese mit Worten gemalten Bilder der Realität entsprechen. Tief bewegt und auch bedrückt hat mich, vor allem in der zweiten Buchhälfte, dass noch einmal die Situation in der ehemaligen DDR detailliert beleuchtet und beschrieben wurde. Was uns heute entsetzlich und unvorstellbar vorkommt, war damals Alltag, und es sollte nie, nie, nie vergessen werden. Aber offensichtlich haben viele Menschen es schon vergessen oder wollen es nicht glauben oder wahrhaben - wie sonst könnte es aktuelle Stimmen geben, die sich nach den alten Zuständen sehnen? Was mich auch sehr berührt und entsetzt hat, waren die Atombombentests der Russen damals - wie ähnlich die Haltung zum Rest der Welt wie heute - das machte mir richtig gehend Angst. Die Situationen ähneln sich... So angenehm dieses Buch von den Beschreibungen der wunderschönen Landschaft, der Liebesgeschichte von Janne und Rainer, der sich anbahnenden Romanze zwischen Jule und Per und der zusammen geführten Familie sich liest, so haben die geschichtlichen Beschreibungen der 60er Jahre mit den Zuständen in der DDR und der politischen Haltung Russlands doch hohe Prägnanz und machen aus einer Familien- und Liebesgeschichte etwas viel Tieferes, Bewegenderes. Und es werden mit Erschrecken Parallelen zur Jetztzeit deutlich. Ich würde einen wie immer strukturierten Folgeband supergerne lesen.

  • Bewertung

    5/5

    13.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein mitreißendes Buch, eine spannende Geschichte über die Suche in der Vergangenheit, die bis ins Heute reicht.

    „Jule, eine junge Töpferin aus Erfurt, entdeckt im Nachlass ihres Großvaters den Bericht über seine Norwegentour aus dem Jahr 1961, der sie sofort fesselt. Keiner in der Familie wusste, dass er als Reisejournalist für einen Ostberliner Verlag schrieb. Jule begibt sich auf Spurensuche“ Die Geschichte beginnt mitten in einem Wintersturm in Norwegen und hat mich sofort mitgerissen. Eine sehr detailreiche, absolut logisch in sich verwobene Geschichte, die in zwei Zeitsträngen erzählt wird. Mit den Protagonisten kann man sich sofort identifizieren, Sie sind in ihrem Wesen, Leben und Fühlen sehr detailreich dargestellt. Während des Lesens fährt man eine Achterbahn aus Mitgefühl, Freude, Hoffnung, Trauer und teilweise auch Entsetzen. Da nämlich, wo es um die Beziehung zwischen Janne und ihren Eltern geht, beziehungsweise auch als das Schicksal von Jules Großvater erzählt wird. Mehr wird hier dazu natürlich nicht verraten. Besonders beeindruckt hat mich das Buch einerseits durch die Schilderungen der norwegischen Landschaft, Kultur und Lebensweise. Andererseits durch einen unglaublichen Detailreichtum. Dies zeigt sich in den immer wieder auftauchenden Verbindungen zur tatsächlich stattgefundenen politischen Geschichte in Norwegen und der DDR. Ebenso werden die Geschichte der Hurtigruten im Speziellen und die Bedeutung der Kreuzfahrtschiffe im Allgemeinen für diesen norwegischen Landstrich immer wieder zum Thema gemacht. Auch dies eine wunderbare Verbindung zur Realität. Ebenso zeigt sich dieser Detailreichtum durch viele tiefgehende Schilderungen, wenn zum Beispiel Jule begeistert darüber spricht, was der Unterschied ist Keramik in einem Holzofen oder in einem elektrischen Ofen zu brennen. Genau diese akribisch recherchierten Details geben der Geschichte eine frappierende Glaubwürdigkeit. Genauso könnte es sich tatsächlich zugetragen haben. Und genau deshalb Ist dieses Buch für mich so spannend, man vergisst zwischendurch einfach, dass es sich zwischen all den wahren Begebenheiten um eine erfundene Geschichte handelt. Ich bin kein Fan von Liebesromanen und genau das schätze ich an diesem Buch. Natürlich gehört so eine Familiengeschichte auch die Liebe, diese fühlt sich hier aber genauso selbstverständlich an wie im echten Leben. Ohne überflüssigen Gesäusel und aufgesetzte Gefühle. Für mich gibt es für dieses Buch eine uneingeschränkte Empfehlung. Normalerweise verschenke ich Bücher direkt weiter, dieses hier wird in meinem Besitz bleiben. Es ist auf jeden Fall ein zweites Mal lesenswert. Ich denke, dass man dabei noch das ein oder andere Detail entdecken kann.

  • Magdalena

    aus Köln

    5/5

    12.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Atmosphärisch und informativ - Norwegen 1961 und heute

    Es ist der zweite Norwegen-Roman, den ich von der Autorin gelesen habe und auch dieser hat mir sehr gut gefallen. Die Handlung spielt auf zwei Zeitebenen, in den Jahren 2024 und 1961. 2024: Jule hilft ihrem Vater bei der Auflösung seines Elternhauses in Sömmerda bei Erfurt. Dabei findet sie die Aufzeichnungen ihres Großvaters Rainer, die dieser in Norwegen im Jahr 1961 gemacht hatte. Niemand aus der Familie wusste, dass Rainer mal in Norwegen war. Spontan begibt sich Jule auf eine Fahrt mit dem Hurtigruten Postschiff, um auf den Spuren ihres Opas zu wandeln. Juni 1961: Janne lebt mit ihren Eltern auf einer kleinen Insel am Kongsfjord. Mit dem Leuchtturmwärter Mihkkal sind die vier die einzigen Bewohner der Insel. Sie beliefern die Hurtigruten Schiffe mit selbst gebackenem Kuchen und betreiben in den Sommermonaten das titelgebende Polarlicht Café. Als Jannes Vater schwer krank wird, ziehen die Eltern nach Süd-Norwegen, wo ihm das Klima besser bekommt. Janne beschließt, das Café alleine weiterzuführen. Kurz vor dem Mittsommerfest kommen zwei Deutsche auf die Insel. Sie haben von einem ostdeutschen Verlag den Auftrag, Fotos und Berichte für einen Reiseführer über Norwegen zu machen. Bei Janne und Rainer ist es Liebe auf den ersten Blick. Rainer möchte seinen Auftrag ausführen, sein Honorar erhalten und zu Janne nach Norwegen zurückkehren. Doch nur wenige Wochen später wird die Mauer gebaut, und ihre Liebesgeschichte findet ein trauriges und abruptes Ende. 2024: Jule stößt in Rainers Aufzeichnungen auf die Erwähnung des Polarlicht-Cafés, das - wie sie herausfindet - immer noch existiert. Ihre Überraschung ist groß, als ihr aufgeht, dass das Café von Rainers Tochter und Enkelin betrieben wird. Da Jule von ihrer Norwegenreise auf einem Vlog berichtet, erfahren wir sehr viel über Norwegen, seine Kultur, Geschichte und Bräuche. In den Passagen, in denen Jule für ihren Vlog berichtet, hat das Buch viel von einem Reiseführer/Sachbuch, was ich informativ und interessant fand. Der Teil über Rainers Leben in der DDR wird sehr kurz gehalten, aber es handelt sich ja auch um einen Norwegen-Roman :-; Das Buch empfehle ich denen, die vorhaben, nach Norwegen zu reisen, denen, die schon dort waren und in Erinnerungen schwelgen möchten, aber auch allen anderen, die Lust auf eine schöne norwegisch-deutsche Geschichte haben.

  • ullap64

    aus Kleve

    5/5

    13.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Liebe über alle Grenzen

    Im Nachlass ihres verstorbenen Großvaters entdeckt die junge Erfurterin Jule Unterlagen, die auf einen, der Familie bisher unbekannten, Bezug des Großvaters nach Norwegen hindeuten. Einmal neugierig geworden, macht sich Jule auf den Weg in den hohen Norden, wo der Großvater zu Beginn der 60er Jahre als Reisejournalist unterwegs war. Die Geschichte ist auf zwei Zeitebenen und aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt. Als Leser habe ich mit grosser Spannung erwartet, wie sich diese im Verlauf der Handlung zusammenführen. Dies ist der Autorin sehr gut gelungen. Neben wunderbaren Landschaftsbeschreibungen einer mir bisher unbekannten Gegend ist auch die Darstellung der Beziehung von Menschen unterschiedlicher Länder und politischer Hintergründe eine tolle Leistung dieses Romans, bei der auch der eiserne Vorhang die Liebe nicht aufhalten kann. Sehr feinfühlig sind hier die Gefühle der Menschen als auch familiäre Strukturen dargestellt.  Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt, lediglich einige wenige Längen bis zur Mitte des Romans lassen mich bei der Bewertung einen halben Punkt abziehen, aufgerundet macht das aber immer noch die volle Sternezahl!

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