Die Familie Jensen lebt seit Generationen in Moose Creek, einem idyllischen Ort in den Bergen von Montana. Hier glaubt man, alles voneinander zu wissen – doch das täuscht. Als Bea und ihr Mann Jeremy nach einem gescheiterten Traum aus Kalifornien zurückkehren, müssen sie sich neuen Herausforderungen stellen. Und auch Beas Vater Mitch kämpft mit unerfüllten Hoffnungen. Doch vor der größten Aufgabe steht Grandma June, die seit Jahrzehnten ein Geheimnis hütet. Weil ihre Demenz voranschreitet, ist es an der Zeit, die dramatische Wahrheit zu enthüllen … Eine generationenübergreifende Geschichte, die vom Licht der Hoffnung in schweren Zeiten erzählt.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Mit ihrem Roman „Das Leuchten der Berge“ ist der Autorin Katie Powner ein wunderschönes Werk gelungen. Es gelingt ihr, schwere Themen wie Krankheit, Verlust und Trauerbewältigung auf behutsame und feine Weise der Leserschaft näher zu bringen und sich damit auseinander zu setzen.
Sie erzählt die Geschichte von drei Generationen, die mit Krisen zu kämpfen haben und ihre unterschiedliche Herangehensweise und Verarbeitung davon. Der Handlungsschwerpunkt ist ein beschaulicher und idyllischer Ort in den Bergen von Montana. Diese Kulisse ist einfach ideal für das Geschehen. Die Großmutter June lebt mit einem großen Geheimnis, von dem niemand sonst Bescheid weiß und das sie schwer niederdrückt. Hinzu kommt ihre Krankheit Demenz, die im Laufe des Buches immer weiter fortschreitet. Der Sohn Mitch kämpft mit dem Tod seiner Frau von vor 2 Jahren und hat sich komplett von der Außenwelt abgeschottet. Dann ist da noch dessen Tochter Bea, die mit ihrem Mann nach einer gescheiterten Berufslaufbahn und einer großen Überraschung nach Hause zurückkehrt.
Mit einer wunderbaren Feinheit und Zerbrechlichkeit beschreibt die Autorin, wie die verschiedenen Charaktere aufeinandertreffen, sich wieder näherkommen und alte Wunden heilen. Dabei zeigt das Buch deutlich auf, dass auch schwierige Zeiten zu unserem Leben dazugehören, aber wir in der Entscheidung stehen, ob diese Umstände uns kaputt machen oder wachsen lassen. Sowohl näher zu Gott, als auch näher zu unseren Mitmenschen, die uns lieben und nur das Beste für uns wollen.
Auch wenn ich anfangs durch die Schwere der Thematik etwas gebraucht habe, bis ich in die Geschichte eintauchen konnte, bin ich dankbar, wie die Autorin damit umging und mit welchen Worten sie die Geschehnisse schildert. Aus eigener, leidvoller Erfahrung weiß ich, wie schwer die Krankheit Demenz für den Kranken, aber auch für die Angehörigen sein kann. Karin Powner gelingt es, der Leserschaft damit keine Angst zu macht oder sie sogar abzuschrecken, sondern sie nimmt sie mit hinein und vermittelt Hoffnung. Ich empfehle den Roman gerne weiter, möchte aber betonen, dass es keine leichte, aber dafür eine umso tiefere und wichtigere Kost ist.
papa_tom
5/5
26.02.2025
Buch (Taschenbuch)
„Anspruchsvoll, schwer und…
„Anspruchsvoll, schwer und doch behutsam“ Mit ihrem Roman „Das Leuchten der Berge“ ist der Autorin Katie Powner ein wunderschönes Werk gelungen. Es gelingt ihr, schwere Themen wie Krankheit, Verlust und Trauerbewältigung auf behutsame und feine Weise der Leserschaft näher zu bringen und sich damit auseinander zu setzen. Sie erzählt die Geschichte von drei Generationen, die mit Krisen zu kämpfen haben und ihre unterschiedliche Herangehensweise und Verarbeitung davon. Der Handlungsschwerpunkt ist ein beschaulicher und idyllischer Ort in den Bergen von Montana. Diese Kulisse ist einfach ideal für das Geschehen. Die Großmutter June lebt mit einem großen Geheimnis, von dem niemand sonst Bescheid weiß und das sie schwer niederdrückt. Hinzu kommt ihre Krankheit Demenz, die im Laufe des Buches immer weiter fortschreitet. Der Sohn Mitch kämpft mit dem Tod seiner Frau von vor 2 Jahren und hat sich komplett von der Außenwelt abgeschottet. Dann ist da noch dessen Tochter Bea, die mit ihrem Mann nach einer gescheiterten Berufslaufbahn und einer großen Überraschung nach Hause zurückkehrt. Mit einer wunderbaren Feinheit und Zerbrechlichkeit beschreibt die Autorin, wie die verschiedenen Charaktere aufeinandertreffen, sich wieder näherkommen und alte Wunden heilen. Dabei zeigt das Buch deutlich auf, dass auch schwierige Zeiten zu unserem Leben dazugehören, aber wir in der Entscheidung stehen, ob diese Umstände uns kaputt machen oder wachsen lassen. Sowohl näher zu Gott, als auch näher zu unseren Mitmenschen, die uns lieben und nur das Beste für uns wollen. Auch wenn ich anfangs durch die Schwere der Thematik etwas gebraucht habe, bis ich in die Geschichte eintauchen konnte, bin ich dankbar, wie die Autorin damit umging und mit welchen Worten sie die Geschehnisse schildert. Aus eigener, leidvoller Erfahrung weiß ich, wie schwer die Krankheit Demenz für den Kranken, aber auch für die Angehörigen sein kann. Karin Powner gelingt es, der Leserschaft damit keine Angst zu macht oder sie sogar abzuschrecken, sondern sie nimmt sie mit hinein und vermittelt Hoffnung. Ich empfehle den Roman gerne weiter, möchte aber betonen, dass es keine leichte, aber dafür eine umso tiefere und wichtigere Kost ist.
peedee
Book Circle Community
5/5
13.01.2025
Buch (Taschenbuch)
Bittersüss
Die Jensens leben seit Generationen in Moose Creek, Montana. Nur Bea ist ausgebrochen und nach Kalifornien gegangen. Als sie nun mit ihrem Mann Jeremy zurückkommt, warten verschiedene Herausforderungen auf sie: die unverarbeitete Trauer um ihre verstorbene Mutter Caroline, das zerrüttete Verhältnis zu ihrem Vater Mitch, die bevorstehenden Veränderungen. Mitch hat das Gefühl, nach dem Verlust seiner Frau auch noch seine Tochter verloren zu haben. Doch nun ist sie wieder da. Sein Vater Randolf erzählt ihm, dass June Probleme mit dem Gedächtnis hat und zunehmend verwirrt sei. Was ist mit seiner Mutter los?
Erster Eindruck: Das Cover und der Titel gefallen mir ausnehmend gut. Das Licht strahlt für mich Hoffnung aus.
Die Geschichte wird aus drei verschiedenen Blickwinkeln erzählt: Oma June, Vater Mitch und Enkelin Bea.
June merkt, dass sich bei ihr etwas verändert. Das gefällt ihr gar nicht. Sie ist vergesslich, verwechselt Namen. Sie spürt, dass ihr die Zeit der Klarheit davonläuft. Sie hat ein Geheimnis, das sie seit Jahrzehnten hütet. Kann sie es erzählen? Mitch hat sich nach dem Tod seiner Frau sehr zurückgezogen und Bea mit ihrer Trauer allein gelassen. Sie ist dann weggezogen, was aber dem Wunsch von Caroline entsprach, die immer wollte, dass sie das kleine Städtchen verlassen sollte, um in die Welt hinauszuziehen. Bea hat geheiratet und kommt nun mit Jeremy, dessen Arbeitgeber Pleite gemacht hat und somit alle entlassen musste, nach Moose Creek zurück. Es soll nur vorübergehend sein, bis ihnen beiden klar ist, wie es weitergehen soll.
Die Geschichte ist bittersüss: Einerseits schwere Momente durch die Verarbeitung der Trauer und das Begreifen der fortschreitenden Demenz, andererseits leichte, fröhliche Momente, insbesondere wenn Grandma June ihre klaren Zeiten hat. Zum Schmunzeln gebracht hat mich auch die Eifersucht von Mitch auf seinen Schwiegersohn: er als Vater war doch immer der Mann, an den sich Bea wandte, und nun ist da plötzlich Jeremy. Immerhin ist Mitch bewusst, dass er völlig irrational handelt.
Verlust, Vergangenheitsbewältigung, Zukunft, Liebe, Glaube, Freundschaft – dies sind die behandelten Stichworte. Ich habe mich in Moose Creek sehr wohl gefühlt. Ich mochte insbesondere Frank, den Pastor und Freund von Mitch. Obwohl Mitch seit dem Tod seiner Frau Caroline nicht mehr zur Kirche ging und auch den Kontakt mit Frank mied, ist dieser trotzdem da, als Mitch ihn aufsucht. Von mir gibt es 5 Sterne.
Jürg K.
5/5
08.01.2025
Buch (Taschenbuch)
Familiengeschichte vor wunderbarer Landschaft
Auf das Buch aufmerksam wurde ich durch das tolle Cover. Seit Generationen lebt Familie Jensen im Ort Moose Creek mitten in den Bergen von Montana. Es scheint, als hier jeder alles vom andern weiss. Doch das ist ein Irrtum. Bea und ihr Mann Jeremy kehren desillusioniert von Kalifornien nach Moose Creek zurück. Ihre berufliche Perspektive dort haben sich nicht erfüllt. Oma June ist gut in Geschichten erzählen, nur eine erzählt sie nicht. Wenn sie sie erzählt, wird die Familie Jensen nicht mehr dieselbe sein. In dieser sehr gut geschriebenen Familiengeschichte kann man sich beim Lesen verlieren. Es wird einiges geschildert was jeder Familie passieren kann. Die Protagonisten sind alle sehr gut beschrieben und das Band der Familie eindrücklich geschildert. Das Lesen ist spannend und aufschlussreich. Dieses Buch kann ich empfehlen.
Bewertung
4/5
27.03.2025
Buch (Taschenbuch)
Eine zweite Chance
Ein malerisches Dorf in den Bergen Montanas. Hier in Moose Creek kennt jeder jeden und Neues spricht sich in Windeseile herum.
Das erfahren Jeremy und Bea, die dorthin zurückkehren: in Beas Heimat, wo ihr Vater und ihre geliebten Großeltern wohnen. Doch was ist mit Grandma June los? Sie spricht Bea mit falschem Namen an und scheint leicht verwirrt.
Mitch, ihr Vater kämpft sich durchs Leben. Kann sie ihm helfen und kann das alte gegenseitige Vertrauen wieder aufgebaut werden? Eine Herausforderung jagt die nächste.
Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen und der Einstieg war leicht. Die Kapitel über Grandma June werden in "Ich-Form" erzählt, so dass man sich sehr gut in ihre Gefühlslage hineinversetzen kann. Es ist für alle Beteiligten nicht leicht, mit dem Werdegang einer Demenz fertig zu werden.
Die Autorin versteht es zu schildern, alten Beziehungen eine zweite Chance zu geben. Trauerbewältigung ist ein großes Thema und wie gehe ich damit um, wenn mir das Liebste genommen wurde?
Auch wird deutlich, dass aus vergangenen Fehlern wunderschönes entstehen kann.
Der christliche Glaube wird verhalten eingebracht, da hätte ich mir etwas mehr gewünscht, z.B. wie lebe und erlebe ich den Glauben in den täglichen Herausforderungen?
Ein schöner Roman, der auf dunkle Wege Sonnenstrahlen schickt und die Herzen erwärmt.
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