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Produktbild: Soziale und pädagogische Arbeit bei Traumatisierung

Soziale und pädagogische Arbeit bei Traumatisierung

1

33,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.03.2025

Abbildungen

5 Abb. 7 Tab.

Verlag

Ernst Reinhardt Verlag

Seitenzahl

248

Maße (L/B/H)

22,9/14,9/1,9 cm

Gewicht

416 g

Farbe

Kaffee / Lichtgrau

Auflage

5., überarbeitete Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-497-03303-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.03.2025

Abbildungen

5 Abb. 7 Tab.

Verlag

Ernst Reinhardt Verlag

Seitenzahl

248

Maße (L/B/H)

22,9/14,9/1,9 cm

Gewicht

416 g

Farbe

Kaffee / Lichtgrau

Auflage

5., überarbeitete Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-497-03303-4

Herstelleradresse

Reinhardt Ernst
Kemnatenstraße 46
80639 München
DE

Email: info@reinhardt-verlag.de

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  • Patryk

    aus Hamburg

    5/5

    08.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein anderer Blick auf Trauma, Verhalten und Pädagogik…

    Dieses Buch gehört für mich zu den Fachbüchern, die meinen Blick auf Pädagogik nachhaltig verändert haben. Ich habe es inzwischen mehr als einmal gelesen und auch die überarbeitete 5. Auflage hat mir noch einmal gezeigt, wie wertvoll ein fundiertes Wissen über Traumatisierung für pädagogisches Handeln sein kann. Corinna Scherwath und Sibylle Friedrich vermitteln komplexe Zusammenhänge verständlich, fundiert und nah an der pädagogischen Praxis. Erkenntnisse aus der Forschung zu Trauma, Bindung und Hirnentwicklung werden mit Fallbeispielen und konkreten Handlungsmöglichkeiten verbunden. Besonders wertvoll finde ich den konsequent verstehensorientierten Blick auf menschliches Verhalten, der sich durch das gesamte Buch zieht. Verhalten nicht vorschnell zu bewerten, sondern verstehen zu wollen, was dahinterliegen könnte, verändert den pädagogischen Blick grundlegend. Welche Erfahrungen hat ein Mensch gemacht? Welche Funktion könnte ein Verhalten erfüllen? Was braucht dieser Mensch, um Sicherheit und Vertrauen entwickeln zu können? Das Buch liefert darauf keine vermeintlich einfachen Antworten. Es vermittelt vielmehr das Wissen, das dabei helfen kann, andere und oft wichtigere Fragen zu stellen. Beziehung, Sicherheit, Beteiligung und Selbstwirksamkeit erhalten dabei ebenso Raum wie die Rolle der pädagogischen Fachkräfte selbst. Professionelle Grenzen, eigene Belastungen und Selbstfürsorge werden nicht ausgeklammert. Das macht das Buch für mich besonders wertvoll, weil Traumapädagogik hier nicht auf einzelne Methoden oder den Umgang mit bestimmten Verhaltensweisen reduziert wird. Es geht um ein grundlegendes Verständnis davon, wie Erfahrungen Menschen prägen können und was daraus für pädagogisches Handeln folgt. Die überarbeitete 5. Auflage empfinde ich an vielen Stellen noch einmal als besonders klar und deutlich. Auch nach mehrmaligem Lesen entdecke ich Gedanken, die mich erneut zum Nachdenken über meine eigene pädagogische Haltung und Praxis bringen. Für mich ist dieses Buch deshalb weit mehr als eine Einführung in Traumapädagogik. Es vermittelt Fachwissen, verändert Perspektiven und trägt dazu bei, Menschen hinter ihrem Verhalten besser zu verstehen. Genau dieses Verständnis halte ich für einen wesentlichen Bestandteil guter Pädagogik. Eine uneingeschränkte Leseempfehlung.

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  • Produktbild: Soziale und pädagogische Arbeit bei Traumatisierung
  • Inhalt
    Vorwort zur 5. Auflage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
    Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
    1 Was ist ein Trauma? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
    1.1 Psychobiologische Reaktionen auf ein Trauma . . . . . . . . 23
    Die traumatische Zange. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
    Traumatisierung aus der Perspektive des
    Nervensystems. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
    1.2 Symptombildung als Traumafolge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
    Posttraumatische Belastungsstörungen. . . . . . . . . . . . . . . 30
    Entwicklungsverzögerungen
    als Folge traumatischer Erschütterungen. . . . . . . . . . . . . 41
    Instabile Bindungsentwicklung
    als traumabasierte Folgeerscheinungen. . . . . . . . . . . . . . . 45
    Schuld- und Schamgefühle. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
    Dissoziative Phänomene . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
    1.3 Traumaspezifisches Symptomverstehen . . . . . . . . . . . . . . 51
    1.4 Biografische Erkundungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
    Traumatische Situationsfaktoren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
    Diskriminierungserfahrungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
    1.5 Risiko- und Schutzfaktoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
    Risikofaktoren und Vulnerabilitäten. . . . . . . . . . . . . . . . . 60
    Schutzfaktoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
    2 Leitlinien traumabezogener Interventionen
    im sozialpädagogischen Alltag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71
    2.1 "Erst verstehen - dann handeln" (P. Moor) . . . . . . . . . . . 71
    Das Konzept des guten Grundes. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
    Traumapädagogische Navigation
    in sozialpädagogischen Arbeitsfeldern. . . . . . . . . . . . . . . 80
    2.2 Safety First - pädagogische Orte als sichere Orte . . . . . . 81
    2.3 Die Fachkraft als sicherer Hafen -
    Bindungsorientierung in der Traumapädagogik . . . . . . . 95
    Die Pädagogin als primäre Bindungsperson
    und fürsorgliches Introjekt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105
    Personale Kompetenzen und Voraussetzungen
    für bindungsorientierte Pädagogik. . . . . . . . . . . . . . . . . . 107
    2.4 Stabilisierung und Ressourcenorientierung . . . . . . . . . . . 108
    Konsequente Ressourcenorientierung in der Praxis. . . . 110
    Pädagogische Schatzsuche auf der Insel der
    Persönlichkeit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 112
    Die Schatzkarte des pädagogischen Alltags. . . . . . . . . . . 120
    2.5 Arbeit mit dem Trauma . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 133
    Psychoedukation. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 134
    Enttabuisierung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138
    Traumasensible Biografiearbeit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140
    2.6 Das multidimensionale Selbst -
    Ego-States und Innere Teams . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142
    Es ist normal, verschieden zu sein. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145
    Traumapädagogische Ego-State-Arbeit . . . . . . . . . . . . . . 154
    2.7 Traumabasierte Störungen der Affekt- und
    Impulskontrolle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 160
    Präventive Entschärfungsmaßnahmen. . . . . . . . . . . . . . . 162
    Stressbarometer / Stressskala. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 165
    Katastrophenschutz - Strategien zur Distanzierung
    und Selbstberuhigung . . . . . . . . . . .