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Lichtspiel Roman | Nominiert für den International Booker Prize 2026

120

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2840

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.08.2025

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

18,7/12,5/3,3 cm

Gewicht

369 g

Farbe

Schwarz / Weiß

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01345-4

Beschreibung

Rezension

Der Autor hat die Atmosphäre moralischer Zwielichtigkeit, die diesen Roman durchtränkt, perfekt im Griff … ein überragender Erzähler. ("The New York Times")
Ein Geniestreich von einem Roman, ein Buch, das bleiben wird. ("ARD "Druckfrisch"")
"Lichtspiel" ist ein großes Werk über moralisches Versagen. ("Zeit Literaturbeilage")
Ein wunderbares Buch, komisch und brillant. ("Zadie Smith")
Daniel Kehlmann, der beste deutsche Autor seiner Generation, zeigt, wie auch ein großer Künstler an moralischen Kompromissen mit dem Bösen zuschanden gehen kann. Blendend, ein wahrer Pageturner. ("Salman Rushdie")
Ein unvergleichlich gelungener und origineller Roman, von einem der intelligentesten Autoren unserer Zeit. ("Jeffrey Eugenides")
Kehlmanns atemberaubende Geschichte eines Scheiterns ist eine Mahnung an uns, unser Rückgrat zu stärken. ("The New York Review of Books")
"Lichtspiel" hat die ganze Dunkelheit, die quecksilbrige Zweideutigkeit und das glitzernde Unbehagen eines modernen Grimm‘schen Märchens sich: Es ist Kehlmanns bisher bestes Werk. ("The Guardian")
Die traurige Geschichte eines künstlerischen und moralischen Zusammenbruchs, aber auch ein mit hinreißender Freiheit, ja Bravour komponierter Roman des führenden deutschen Romanciers seiner Generation ("The New Yorker")
Schließe Frieden mit einem Ungeheuer, sagt Kehlmann, und es wird aufs Neue erscheinen, bei dir zuhaus, durch eine Falltür aus dem Keller, und dann ist es zu spät. ("The Daily Telegraph")

Produktdetails

Verkaufsrang

2840

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.08.2025

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

18,7/12,5/3,3 cm

Gewicht

369 g

Farbe

Schwarz / Weiß

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01345-4

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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1 Sterne

Interessant geschrieben, doch die Figuren bleiben mir fremd

Juliane (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 06.02.2026

Bewertungsnummer: 3038162

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, mein erstes von Daniel Kehlmann. Das Thema hat mich sofort gepackt. Ein berühmter Regisseur im dritten Reich, der denkt, er ist davor gefeit, in die Fänge von Propaganda zu geraten und doch scheitert. Von G.W.Pabst hatte ich schon gehört, aber kenne seine Biografie nicht. Der Leser begegnet ihm hier kurz nach seinem Erfolgshöhepunkt. Er ist in die USA geflohen, spricht kaum Englisch und scheitert mit seinem ersten Film gnadenlos. Im Haifischbecken der Filmbranche gibt es keine zweite Chance. Pabst bekommt keinen Fuß mehr auf den Boden und verlässt Hollywood zähneknirschend wieder. Seine kranke Mutter ruft ihn zurück nach Österreich, ein Weg ins Verderben. Kurz nachdem er zuhause angekommen ist, bricht der Krieg aus und es gibt kein zurück. So hängen Pabst und seine Familie im Keller ihres Schlosses fest, vertrieben vom Hausmeister, der die neuen Machtverhältnisse nutzt und die Rollen verkehrt. Dieser Teil ist sehr spannend, wenn auch die Figuren der Hausmeister-Familie durchweg etwas seltsam anmuten. Nach und nach gerät der Regisseur in die Fänge der Filmpropaganda, erst unter Druck und dann fügt er sich, schaut weg, arrangiert sich, hinterfragt nicht und dreht ein Meisterwerk nach dem anderen. Eine tragische Figur ist seine Frau, die nach und nach verblasst. Immer wieder wird die Perspektive gewechselt. Mal der Sohn, mal ein britischer Schriftsteller in Gefangenschaft, mal ein Kameramann und und und. Das sorgt für Abwechslung, überfordert mich aber von Zeit zu Zeit. Es gibt viele Randfiguren, Schauspieler, Drehbuchautoren, schöne Frauen und finstere Gestalten. Der komplexe Schreibstil fordert den Leser zeitweise, ist aber auch wieder sehr eindringlich. Leider bleiben mir die Figuren seltsam fremd. Ich dringe nicht zu ihnen vor, bleibe auf Distanz. Lediglich der Kameramann Franz, dessen Perspektive den Rahmen der Geschichte bildet, ist für mich greifbar und berührt mich sehr. Sein Blick auf den nicht fertiggestellten Film Pabsts, bewegt mich und regt zum Nachdenken an. Er wurde nie gedreht! Kann man etwas ungeschehen machen, wenn man nur selbst stark genug daran glaubt? Die Filmrollen verschollen oder zumindest fast. Diese Drehzeit in Prag, die Manie des Regisseurs, die Situation der Statisten und beklemmende Situation ist so gut beschrieben, dass man sich beinahe vor Ort glaubt und dem Meister beim Schneiden über die Schulter schaut. Dieser Teil ist für mich der stärkste im ganzen Buch. Dennoch kann ich die Begeisterungsstürme nicht ganz teilen. Ein eindringliches Buch über ein wichtiges Thema, bei dem ich aber leider zu sehr auf Distanz bleibe.

Interessant geschrieben, doch die Figuren bleiben mir fremd

Juliane (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 06.02.2026
Bewertungsnummer: 3038162
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, mein erstes von Daniel Kehlmann. Das Thema hat mich sofort gepackt. Ein berühmter Regisseur im dritten Reich, der denkt, er ist davor gefeit, in die Fänge von Propaganda zu geraten und doch scheitert. Von G.W.Pabst hatte ich schon gehört, aber kenne seine Biografie nicht. Der Leser begegnet ihm hier kurz nach seinem Erfolgshöhepunkt. Er ist in die USA geflohen, spricht kaum Englisch und scheitert mit seinem ersten Film gnadenlos. Im Haifischbecken der Filmbranche gibt es keine zweite Chance. Pabst bekommt keinen Fuß mehr auf den Boden und verlässt Hollywood zähneknirschend wieder. Seine kranke Mutter ruft ihn zurück nach Österreich, ein Weg ins Verderben. Kurz nachdem er zuhause angekommen ist, bricht der Krieg aus und es gibt kein zurück. So hängen Pabst und seine Familie im Keller ihres Schlosses fest, vertrieben vom Hausmeister, der die neuen Machtverhältnisse nutzt und die Rollen verkehrt. Dieser Teil ist sehr spannend, wenn auch die Figuren der Hausmeister-Familie durchweg etwas seltsam anmuten. Nach und nach gerät der Regisseur in die Fänge der Filmpropaganda, erst unter Druck und dann fügt er sich, schaut weg, arrangiert sich, hinterfragt nicht und dreht ein Meisterwerk nach dem anderen. Eine tragische Figur ist seine Frau, die nach und nach verblasst. Immer wieder wird die Perspektive gewechselt. Mal der Sohn, mal ein britischer Schriftsteller in Gefangenschaft, mal ein Kameramann und und und. Das sorgt für Abwechslung, überfordert mich aber von Zeit zu Zeit. Es gibt viele Randfiguren, Schauspieler, Drehbuchautoren, schöne Frauen und finstere Gestalten. Der komplexe Schreibstil fordert den Leser zeitweise, ist aber auch wieder sehr eindringlich. Leider bleiben mir die Figuren seltsam fremd. Ich dringe nicht zu ihnen vor, bleibe auf Distanz. Lediglich der Kameramann Franz, dessen Perspektive den Rahmen der Geschichte bildet, ist für mich greifbar und berührt mich sehr. Sein Blick auf den nicht fertiggestellten Film Pabsts, bewegt mich und regt zum Nachdenken an. Er wurde nie gedreht! Kann man etwas ungeschehen machen, wenn man nur selbst stark genug daran glaubt? Die Filmrollen verschollen oder zumindest fast. Diese Drehzeit in Prag, die Manie des Regisseurs, die Situation der Statisten und beklemmende Situation ist so gut beschrieben, dass man sich beinahe vor Ort glaubt und dem Meister beim Schneiden über die Schulter schaut. Dieser Teil ist für mich der stärkste im ganzen Buch. Dennoch kann ich die Begeisterungsstürme nicht ganz teilen. Ein eindringliches Buch über ein wichtiges Thema, bei dem ich aber leider zu sehr auf Distanz bleibe.

Sehr seltsam

Bewertung aus Linz am 13.04.2026

Bewertungsnummer: 3108385

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Irgendwie bin ich gar nicht reingekommen in dieses Buch. Alle sind seltsam oder unsympathisch, viele Szenen bleiben offen und unerklärt, manche sind alptraumhaft. Ich frage mich, warum ich das Buch gelesen habe.

Sehr seltsam

Bewertung aus Linz am 13.04.2026
Bewertungsnummer: 3108385
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Irgendwie bin ich gar nicht reingekommen in dieses Buch. Alle sind seltsam oder unsympathisch, viele Szenen bleiben offen und unerklärt, manche sind alptraumhaft. Ich frage mich, warum ich das Buch gelesen habe.

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Lichtspiel

von Daniel Kehlmann

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Alexander S.

Thalia Nürnberg

Zum Portrait

5/5

Ein Buch, das in Erinnerung bleibt!

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Egal über Was oder Wen Daniel Kehlmann schreibt, er hat diesen einzigartigen Sound, der wie ein literarischer Fingerabdruck jeden seiner Sätze kennzeichnet. Unsere "harte" deutsche Sprache verliert in seinen Texten in genau den richtigen Momenten ihre Ecken und Kanten, ohne irgendetwas von ihrer Präzision einzubüßen; oder anders ausgedrückt: "Verdammt, klingt das gut!" Lichtspiel ist kein Wohlfühlbuch, was angesichts seiner im dritten Reich angesiedelten Geschichte auch niemanden überraschen dürfte. Genauso wenig steht jedoch außer Frage, dass es Kehlmann wieder einmal gelungen ist, eine packende Geschichte zu erzählen, die atmosphärisch selbst den besten Thrillern in nichts nachsteht. Am Beispiel eines Filmregisseurs, der sich den Nazis andient, werden Kompromisse mit dem Bösen, egal wie nichtig sie manchmal auch erscheinen mögen, als moralisches Versagen enttarnt. Eine erschütternde Erzählung, die aufgrund ihres behäbigen Tempos ein wenig Zeit und Einfühlungsvermögen von den Lesenden fordert, dann aber in den richtigen Momenten beherzt zupackt und uns aus dem Staunen (und Bangen) nicht mehr herauskommen lässt.
  • Alexander S.
  • Buchhändler/-in

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5/5

Ein Buch, das in Erinnerung bleibt!

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Egal über Was oder Wen Daniel Kehlmann schreibt, er hat diesen einzigartigen Sound, der wie ein literarischer Fingerabdruck jeden seiner Sätze kennzeichnet. Unsere "harte" deutsche Sprache verliert in seinen Texten in genau den richtigen Momenten ihre Ecken und Kanten, ohne irgendetwas von ihrer Präzision einzubüßen; oder anders ausgedrückt: "Verdammt, klingt das gut!" Lichtspiel ist kein Wohlfühlbuch, was angesichts seiner im dritten Reich angesiedelten Geschichte auch niemanden überraschen dürfte. Genauso wenig steht jedoch außer Frage, dass es Kehlmann wieder einmal gelungen ist, eine packende Geschichte zu erzählen, die atmosphärisch selbst den besten Thrillern in nichts nachsteht. Am Beispiel eines Filmregisseurs, der sich den Nazis andient, werden Kompromisse mit dem Bösen, egal wie nichtig sie manchmal auch erscheinen mögen, als moralisches Versagen enttarnt. Eine erschütternde Erzählung, die aufgrund ihres behäbigen Tempos ein wenig Zeit und Einfühlungsvermögen von den Lesenden fordert, dann aber in den richtigen Momenten beherzt zupackt und uns aus dem Staunen (und Bangen) nicht mehr herauskommen lässt.

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Britta Schatz

Thalia Mayersche Bünde

Zum Portrait

5/5

G W Pabst und der Fall Molander

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Mit 'Lichtspiel' ist Daniel Kehlmann wieder ein sehr guter biografisch-fiktionaler Roman gelungen. Im Gegensatz zu 'Tyll', in dem die Präsenz des Till Eulenspiegel gefehlt hat, ist G.W. Pabst allgegenwärtig. Der Leser wird auf eine Reise mitgenommen, die am Anfang in Amerika zur Zeit des zweiten Weltkriegs spielt. G W Pabst ist ein deutscher Regisseur, der versucht in Amerika Fuß zu fassen, leider mit recht mäßigem Erfolg. Verwechselt wird er zu dem sehr oft mit Zeitgenossen wie Fritz Lang oder Murnau. Durch einen vermeintlichen Brief von seiner Mutter wird er wieder nach Österreich gelockt und von den Nazis 'verführt' für sie Filme zu produzieren. Der Abschluss des Filmes 'Der Fall Molander' wird regelrecht zu einer Besessenheit von Pabst. Teilweise ist dieses Buch wie ein Film geschrieben mit kafkaesken, surrealen Szenen. Kehlmann ist ein Meister der Beklemmung. Er braucht nur wenige Worte um den Horror des Krieges heraufzubeschwören. Auch wenn die Hauptfigur Pabst sich gerne als Mitläufer darstellt, der keine Wahl hatte, ist er ein Opportunist, gefangen zwischen künstlerischer Leidenschaft, Selbstbetrug und politischen Zwängen. Sehr lesenswert.
  • Britta Schatz
  • Buchhändler/-in

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5/5

G W Pabst und der Fall Molander

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Mit 'Lichtspiel' ist Daniel Kehlmann wieder ein sehr guter biografisch-fiktionaler Roman gelungen. Im Gegensatz zu 'Tyll', in dem die Präsenz des Till Eulenspiegel gefehlt hat, ist G.W. Pabst allgegenwärtig. Der Leser wird auf eine Reise mitgenommen, die am Anfang in Amerika zur Zeit des zweiten Weltkriegs spielt. G W Pabst ist ein deutscher Regisseur, der versucht in Amerika Fuß zu fassen, leider mit recht mäßigem Erfolg. Verwechselt wird er zu dem sehr oft mit Zeitgenossen wie Fritz Lang oder Murnau. Durch einen vermeintlichen Brief von seiner Mutter wird er wieder nach Österreich gelockt und von den Nazis 'verführt' für sie Filme zu produzieren. Der Abschluss des Filmes 'Der Fall Molander' wird regelrecht zu einer Besessenheit von Pabst. Teilweise ist dieses Buch wie ein Film geschrieben mit kafkaesken, surrealen Szenen. Kehlmann ist ein Meister der Beklemmung. Er braucht nur wenige Worte um den Horror des Krieges heraufzubeschwören. Auch wenn die Hauptfigur Pabst sich gerne als Mitläufer darstellt, der keine Wahl hatte, ist er ein Opportunist, gefangen zwischen künstlerischer Leidenschaft, Selbstbetrug und politischen Zwängen. Sehr lesenswert.

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Lichtspiel

von Daniel Kehlmann

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