Produktbild: Lichtspiel

Lichtspiel Roman | "Ein Geniestreich von einem Roman, ein Buch, das bleiben wird." ARD Druckfrisch

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

10408

Erscheinungsdatum

10.10.2023

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

480 (Printausgabe)

Dateigröße

1643 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644018457

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ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

10408

Erscheinungsdatum

10.10.2023

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

480 (Printausgabe)

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1643 KB

Auflage

1. Auflage

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Deutsch

EAN

9783644018457

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  • Bewertung

    5/5

    11.11.2023

    eBook (ePUB 3)

    Lichtspiel

    Der Roman gefällt mir sehr gut. Die Hauptfigur war ein der Nazizeit bekannter Regisseur. Ich lese eBooks weil ich für unterwegs das leichte Gewicht der Lektüre schätze. Ansonsten lese ich lieber Print Ausgaben.

  • Bewertung

    aus Küsnacht ZH

    5/5

    06.11.2023

    eBook (ePUB 3)

    Hochinteressanter Inhalt, hervorragend erzählt

    Das Leben des Erfolgs - Regisseurs Pabst habe ich geschichtlich & moralisch als sehr interessant empfunden. Das Buch wird aber erst durch die hervorragende Erzählkunst von Daniel Kehlmann zum Meisterwerk. Jeder einzelne "Mosaikstein" ist spannend zu lesen, wobei mir insbesondere Schattenspiel, witzig erzählt aus der Sicht von Rupert Wooster sowie Molander mit der krimihaft beschriebenen Flucht aus Prag noch lange in Erinnerung bleiben werden. Sehr empfehlenswert und es bleibt zu hoffen, dass wir nicht wieder so lange auf ein neues Werk von Kehlmann warten müssen, wie seit Tyll.

  • Bewertung

    aus Stadthagen

    5/5

    03.11.2023

    eBook (ePUB 3)

    Zwischen Genie, Ego und Mitläufer

    Wie wird man zum Mitläufer, ist es Ego, die Möglichkeiten oder Resignation? Daniel Kehlmann nähert sich in diesem biografischen Roman mit dem Regisseur G. W. Pabst dieser Frage an. Ein gefeierter Regisseur der 1920er, vor dem Naziregime erst nach Frankreich, dann nach Los Angeles geflohen. Doch er kann dort kein Fuß fassen, auch die Garbo kann ihm nicht helfen. Sein Ego, angeknackst, ergreift die Möglichkeit eines Heimatbesuchs...doch eine Rückkehr ins Exil bleibt ein Wunschtraum. Eindrücklich verfolgt man, wie Pabst erst mehr gezwungen und unter Druck gesetzt, dann den Möglichkeiten erlegen, zum Mitläufer und Profiteur wird. Wie im Wahn begleitet man Pabst und seine Familie sowie seinen Verfall, geistig wie körperlich. Was wodurch bedingt ist, darf der Leser für sich selbst entscheiden. Und so bekommt man ein eindrückliches Bild und eine faszinierende Geschichte.

  • Heike

    aus Draßburg

    5/5

    20.10.2023

    eBook (ePUB 3)

    Von einem, der auszog, wiederkehrte und dableiben musste.

    Wieder einmal hat der geniale Autor Daniel Kehlmann einer historischen Person einen Roman gewidmet. Doch im Gegensatz zu Humboldt, dessen Leben bereits reichlich erforscht war, als Kehlmann sich ihm zuwandte, musste er diesmal selbst in den Archiven wühlen und Fakten ans Tageslicht verhelfen. Der neue Roman "Lichtspiel" dreht sich um den österreichischen Regisseur G. W. Pabst, der zeitgleich mit Fritz Lang und Ernst Lubisch zu den großen Filmemachern der Weimarer Republik gehörte Er galt insbesondere als Meister der nahtlosen Schnittkunst und als Entdecker von Greta Garbo und der inzwischen vergessenen Louise Brooks. Mit seinen Filmen wie "Westfront 1918" "Dreigroschenoper" oder "Die freudlose Gasse" u.a. fix politisch im linken Spektrum verankert, war er gezwungen nach seiner Rückkehr aus Amerika, wo es ihm nicht gelang, schöpferisch Fuß zu fassen, sich mit den Nazis zu arrangieren, um arbeiten zu können. Auch wenn er versucht hat, diese Periode nach dem Krieg filmisch aufzuarbeiten, konnte er an seine früheren Erfolge nicht mehr anschließen. Die großen faktischen Lücken seines Lebenslaufes füllt Daniel Kehlmann mit brillanter Fantasie, genau so könnte es gewesen sein. Fiktive Personen treiben die Handlung voran, in eleganter Weise vermischen sich Fakten und Fiktion zu einem spannenden Ganzen, was uns , so ganz nebenbei , auch die Welt ein wenig erklärt. Ein wirklicher Lesegenuss, den ich nur weiterempfehlen kann.

  • JoBerlin

    aus Berlin

    5/5

    09.10.2023

    eBook (ePUB 3)

    Hinter den Kulissen

    Georg Wilhelm Pabst zählt zu den großen Regisseuren der Weimarer Republik. Er drehte mit internationalen Stars der 20er Jahre, wie zum Beispiel Greta Garbo, Asta Nielsen, Louise Brooks. 1933 geht er nach Amerika, hier liegt die Zukunft des Films, hier kann er frei von Nazirepressalien arbeiten. Doch der erfolgsgewohnte Regisseur scheitert, zu schlecht sind seine Englischkenntnisse, zu unterschiedlich die Arbeitsweisen. 1939 besucht er seine kranke Mutter in Österreich und wird dort vom Kriegsbeginn überrascht, eine Rückkehr in die USA ist nun nicht mehr möglich. Schon in den ersten Tagen auf seinem österreichischen Gut wird klar, wer nun das Sagen hat, welche Regeln nun gelten. Die Szenen mit dem Gutsverwalter Jerzabek, NSDAP-Mitglied, sind sehr gut geschrieben, hinter der äußerlichen Servilität lauert nicht nur subtile Abneigung, es ist da bereits etwas Bedrohliches, etwas ganz Ungeheuerliches zu erahnen. Beängstigend gut geschrieben sind auch Szenen auf einem Bahnhof an der österreichischen Grenze, die Angst vor Kontrolle, Willkür, Gewalt kriecht mit jeder Zeile in ganz unheimlicher Stimmung weiter voran. Und Pabst beginnt – entgegen seiner politischen Überzeugung - unter Nazivorgaben Filme zu machen, die natürlich nicht ohne mehr oder weniger subtile Propagandatöne auskommen und ihn in die Nähe der Kollaborateure rückt. Später bietet er alles auf, um diesen Vorwürfen effizient zu begegnen. Die von Daniel Kehlmann gewählten Kapitelüberschriften – Draußen, Drinnen, Danach – können somit als Lebenswegweiser des Regisseurs gesehen werden. Daniel Kehlmann komponiert seinen Roman an vielen Stellen mit filmischen Mitteln, so wirkt ein Treffen von Bekannten und Kollegen Pabsts in Frankreich eben wie ein Lichtspiel in Auf- und Abblenden gesetzt, Schicksale blitzen hell auf und entschwinden wieder im Dunkel. Einigen Lebenswegen möchte ich noch weitergehend folgen. Der Roman jedenfalls hat mir stilistisch und inhaltlich sehr gut gefallen.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (120)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Alexander S.

    Alexander S.

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.02.2026

    eBook (ePUB 3)

    Ein Buch, das in Erinnerung bleibt!

    Egal über Was oder Wen Daniel Kehlmann schreibt, er hat diesen einzigartigen Sound, der wie ein literarischer Fingerabdruck jeden seiner Sätze kennzeichnet. Unsere "harte" deutsche Sprache verliert in seinen Texten in genau den richtigen Momenten ihre Ecken und Kanten, ohne irgendetwas von ihrer Präzision einzubüßen; oder anders ausgedrückt: "Verdammt, klingt das gut!" Lichtspiel ist kein Wohlfühlbuch, was angesichts seiner im dritten Reich angesiedelten Geschichte auch niemanden überraschen dürfte. Genauso wenig steht jedoch außer Frage, dass es Kehlmann wieder einmal gelungen ist, eine packende Geschichte zu erzählen, die atmosphärisch selbst den besten Thrillern in nichts nachsteht. Am Beispiel eines Filmregisseurs, der sich den Nazis andient, werden Kompromisse mit dem Bösen, egal wie nichtig sie manchmal auch erscheinen mögen, als moralisches Versagen enttarnt. Eine erschütternde Erzählung, die aufgrund ihres behäbigen Tempos ein wenig Zeit und Einfühlungsvermögen von den Lesenden fordert, dann aber in den richtigen Momenten beherzt zupackt und uns aus dem Staunen (und Bangen) nicht mehr herauskommen lässt.
  • Zum Bewerterprofil von Britta Schatz

    Britta Schatz

    Thalia Mayersche Bünde

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.02.2025

    eBook (ePUB 3)

    G W Pabst und der Fall Molander

    Mit 'Lichtspiel' ist Daniel Kehlmann wieder ein sehr guter biografisch-fiktionaler Roman gelungen. Im Gegensatz zu 'Tyll', in dem die Präsenz des Till Eulenspiegel gefehlt hat, ist G.W. Pabst allgegenwärtig. Der Leser wird auf eine Reise mitgenommen, die am Anfang in Amerika zur Zeit des zweiten Weltkriegs spielt. G W Pabst ist ein deutscher Regisseur, der versucht in Amerika Fuß zu fassen, leider mit recht mäßigem Erfolg. Verwechselt wird er zu dem sehr oft mit Zeitgenossen wie Fritz Lang oder Murnau. Durch einen vermeintlichen Brief von seiner Mutter wird er wieder nach Österreich gelockt und von den Nazis 'verführt' für sie Filme zu produzieren. Der Abschluss des Filmes 'Der Fall Molander' wird regelrecht zu einer Besessenheit von Pabst. Teilweise ist dieses Buch wie ein Film geschrieben mit kafkaesken, surrealen Szenen. Kehlmann ist ein Meister der Beklemmung. Er braucht nur wenige Worte um den Horror des Krieges heraufzubeschwören. Auch wenn die Hauptfigur Pabst sich gerne als Mitläufer darstellt, der keine Wahl hatte, ist er ein Opportunist, gefangen zwischen künstlerischer Leidenschaft, Selbstbetrug und politischen Zwängen. Sehr lesenswert.
  • Zum Bewerterprofil von Ricarda Martius

    Ricarda Martius

    Thalia Dresden – dresden.karree

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Welche Kompromisse lässt man zu,...

    Welche Kompromisse lässt man zu, um die eigenen künstlerischen Ansprüche verwirklichen zu können? Mit vielen Grautönen erzählt Daniel Kehlmann absolut mitreißend die Geschichte des Regisseurs G.W.Pabsts als eine Antwort auf diese Frage.
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Zimmermann

    Ulrike Zimmermann

    Thalia Mayersche Köln-Mülheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.02.2024

    Hörbuch-Download

    Von Ulrich Noethen erstklassig gelesen!

    Jede Szene sitzt, die Sätze gehen unter die Haut. Starke Charaktere. Kehlmann hat mit "Lichtspiel" ein Buch der Stunde geschrieben, das nichts an Aktualität eingebüßt hat. Für Geschichtsinteressierte als auch für Filmbegeisterte unbedingt zu empfehlen. Ein wahres Kunstwerk!
  • Zum Bewerterprofil von Philipp Buschatz

    Philipp Buschatz

    Thalia Mayersche Köln-Mülheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was für ein fantastisches Buch...

    Was für ein fantastisches Buch über die heute etwas in Vergessenheit geratene Regielegende G.W. Pabst, die in der Nazizeit einen Pakt mit dem Teufel einging. Erzählkunst vom Feinsten!!!

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