Produktbild: Café Babylon

Café Babylon Berlin, Romanisches Café, 1913–1933

2

26,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

3750

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.08.2026

Abbildungen

mit 34 Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,9/14,9/3,4 cm

Gewicht

557 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-83658-9

Beschreibung

Rezension

"Wenn es jemals in der deutschen Hauptstadt einen 'place to be' gab, dann war es das Romanische Café. Jetzt kann man es in einem mitreißenden Buch wieder erleben. ... Buckard hat sein Buch mit jener ansteckenden Munterkeit geschrieben, die spüren lässt, dass er sich nicht nur thematisch, sondern auch stilistisch auf der Höhe der Weimarer Republik bewegt."




WELT, Tilman Krause






"Es ist ein Buch, das glücklich macht. Und zutiefst traurig, wenn man am Ende mit Christian Buckard zuschauen muss, wie die Nazis es mit Gewalt und Aufhetzung schafften, die junge, verletzliche Republik erst in Angst und Schrecken zu versetzen und dann zu zertrampeln."




Leipziger Zeitung, Ralf Julke






"Der Titel 'Café Babylon' hat ein Serien-affines breiteres Publikum im Blick. Das kommt durchaus auf seine Kosten. ... Wird einleuchtend deutlich, dass das Anekdotische nicht nur ein naheliegender, sondern auch ein ergiebiger Weg ist, sich diesem Ort umfassend anzunähern."




Deutschlandfunk, Hans von Trotha



Produktdetails

Verkaufsrang

3750

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.08.2026

Abbildungen

mit 34 Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,9/14,9/3,4 cm

Gewicht

557 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-83658-9

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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  • Johanna

    aus München

    5/5

    30.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Europäische Kulturgeschichte im Café

    Das Café als Treffpunkt, Heimstatt, Arbeitsplatz, private Akademie, Jobbörse, Netzwerkzentrum, Beobachtungsplatz. Eine Möglichkeit, der Einsamkeit in der Großstadt zu entfliehen oder zusammen mit einem Glas Wasser so viele Zuckerstücke zu erhalten, dass man an diesem Tag nicht verhungerte. Der Ort, an dem Karrieren begannen und Träume platzten. All das war das Romanische Café in Berlin für die Bohème zwanzig Jahre lang. Das „Romanische“ war nicht nur ein europaweit berühmtes Literaten- und Künstlercafé. Dort verkehrten Philosophen, Schriftstellerinnen, Journalisten, Maler, Schauspielerinnen, Theaterdirektoren, Verleger, Filmproduzenten, Regisseure und alle, die meinten, Talent zu haben, und auf ihre Entdeckung warteten. Zu bestimmten Zeiten war es auch „die Vorhalle der Zionistischen Kongresse gewesen, die alle paar Jahre in Europa stattfanden.“ Zeitweise war es Anlaufpunkt für jüdische Intellektuelle, die nach dem Untergang des Zarenreiches und der Revolution in Russland eine neue Heimat suchten, eine Art „Transitherberge“. Schon in den Zwanziger Jahren wurde das Café dann immer wieder Schauplatz antisemitischer bzw. nationalsozialistischer Überfälle und Zerstörungen, bis dann ab 1933 die Stammgäste verhaftet waren oder getötet oder außer Landes. Christian Buckard dokumentiert die glorreichen und die dunklen Zeiten im „Café Babylon“ von 1913-1933 und im Epilog darüber hinaus. Eine unglaubliche Fülle von Informationen, Lebensläufen und Anekdoten! Namen, die jeder kennt und Namen, die kaum jemand kennt. Buckard vermittelt das Ergebnis seiner umfangreichen Recherche in einem leichten, sehr gut lesbaren Tonfall, der präzise und sehr anschaulich einen fesselnden Erzählbogen schafft. Das umfangreiche Personenregister im Anhang lädt dazu ein, das Buch auch nach der Lektüre als Nachschlagewerk zur Kultur der Weimarer Republik zu nutzen. Denn wo sonst tummelten sich auf so engem Raum (und - nebenbei bemerkt - in so rauchgeschwängerter Luft) so viele Intellektuelle wie im Romanischen Café! Vielstimmig und vielsprachig.

  • Bellis-Perennis

    aus Wien

    5/5

    21.09.2026

    eBook (PDF)

    Eine klare Leseempfehlung!

    Was im Wien der Zwischenkriegszeit das Café Herrenhof oder das Café Central ist, nämlich ein „Wohnzimmer“ für Exilanten, Literaten, Künstler und sonstige Heimatlose, ist in Berlin das Romanische Café. Wie der Titel „Café Babylon“ andeutet, ist dieses Kaffeehaus temporäre Heimat zahlreiche interessante Menschen unterschiedlicher Herkunft, weshalb ein babylonisches Sprachengewirr herrscht. Autor Christian Buckard lässt die zwanzig Jahre zwischen 1913 bis 1933 Revue passieren. Das Buch ist nicht nur die Geschichte einer Berliner Institution sondern auch jene von den Besuchern und den Kellnern. Wir treffen das Who ist Who der damaligen Gesellschaft von Filmregisseuren wie Erich Pommer und Billy Wilder über den „rasenden Reporter“ Egon Erwin Kisch, Erich Kästner, Kurt Tucholsky und Max Schmeling sowie starke Frauen wie Else Lasker-Schüler, Mascha Kaléko und Elisabeth Bergner. Über die Frauen hätte ich gerne noch mehr gelesen, gibt ihnen das Café in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg bis zur Machtergreifung Hitlers eine bis dahin nie gekannte Freiheit. 1933 ist Schluss, Schluss mit der Weimarer Republik, Schluss mit der Freiheit der Kunst, der Literatur und der Menschen, Schluss mit dem Treffen der Intellektuellen im Romanischen Café. Sie werden von den neuen Herrschern verfemt, verfolgt, vertrieben und ermordet. Das Gebäude des Romanischen Cafés wird durch einen Bombenangriff zerstört und nicht wieder aufgebaut. An seiner Stelle in der Tauentzienstraße 9-11 ist heute das Europa Center zu finden, in dem interessierten Besucher mit einigen Ausstellungen das Romanische Café vorgestellt wird. Fazit: Gerne gebe ich dieser Biografie einer Institution 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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    P. Kurbach

    Thalia Osnabrück

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    5/5

    29.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Atmosphärisch dicht erzählt.

    Auf nach Berlin. Das Romanischen Café in Berlin ist ein wahrer Treffpunkt der Bohéme und dem Autoren gelingt es, dieses Lebensgefühl mit all seinen Höhen und Tiefen gut lesbar einzufangen. So entsteht vor den Augen der Lesenden ein vielschichtiges Gesellschaftsportrait.

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