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Produktbild: Medien zwischen Macht und Ohnmacht

Medien zwischen Macht und Ohnmacht Wie Journalismus Vertrauen zurückgewinnen kann

2

28,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.07.2025

Verlag

S. Hirzel Verlag

Seitenzahl

254

Maße (L/B/H)

21,1/14,3/2,6 cm

Gewicht

455 g

Farbe

Eisblau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7776-3403-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.07.2025

Verlag

S. Hirzel Verlag

Seitenzahl

254

Maße (L/B/H)

21,1/14,3/2,6 cm

Gewicht

455 g

Farbe

Eisblau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7776-3403-6

Herstelleradresse

Hirzel S. Verlag
Maybachstraße 8
70469 Stuttgart
DE

Email: service@dav-medien.de

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  • Bewertung

    5/5

    01.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Inspirierende Diskursräume

    Ich lebe in Scheidung. In Scheidung von den klassischen Qualitätsmedien. „Medien zwischen Macht und Ohnmacht“, geschrieben von Rainer Nübel, Daniel Rölle und Nadia Zaboura darf und sollte als inspirierende, Diskursräume-öffnende Initialzündung gelten - gerade auch hinsichtlich der zahlreichen Beiträge darüber, wie wir unsere Demokratie verteidigen und schützen können! Auch wenn meine Print- und Digital-Abos weiter laufen, mein Vertrauen schwindet, manches kann ich nur noch zynisch betrachten - und da mir mein eigener Zynismus nicht sonderlich gefällt, gehe ich, wie wohl auch viele andere in eine Medien-Vermeidungshaltung. Wie ausgeprägt diese Haltung bereits ist, welche Rolle journalistische Formate spielen und wie gefährlich dies für ein demokratisches System ist, sind zentrale Themen des beim Hirzel Verlag erschienen Bandes „Medien zwischen Macht und Ohnmacht“. Es geht dabei um konstruktive Zugänge und Ansätze. Es geht um ein ideenreiches Arbeiten an und mit dokumentierten Entwicklungen, Statistiken und wissenschaftlich geführten Interviews. Sie zeigen die strukturellen Veränderungen, die wirtschaftlichen Verengungen und die auch daraus resultierenden Überforderungen und Fehlerquellen zahlreicher Journalist*innen. Andererseits zeichnen sie auch ein ernüchterndes Bild der Medienkonsumierenden, deren Medienkompetenz bereits schon bei einfachsten Unterscheidungen zwischen Meinung und Information und Reportage stark gesunken ist. Es geht “nur zusammen”. Und es geht um “Konvergenzmodelle”, die Nübel, Rölle und Zaboura als Theorie einführen, vielfältig beschreiben und praktizieren. Die “Konvergenz-Idee“ umfasst auch ein Umdenken, eine Neubewertung hergebrachter Begrifflichkeiten wie „rechts“, „links“, „konservativ“, „progressiv“ aber auch „Qualitätsmedium“ und „Journalismus“. Der dritte Teil mit seinen Fallbeispielen, Szenerien und Überlegungen gehört für mich zu den wichtigsten und inspirierendsten Texten über eine wünschenswert möglichst nahe Zukunft eines neuen relevanten, vertrauensfördernden, -starken Qualitäts-Journalismus.

  • Bewertung

    5/5

    01.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fesselnd, fundiert und hochaktuell – ein Weckruf für die Medienlandschaft

    Medien zwischen Macht und Ohnmacht“ ist ein beeindruckendes Sachbuch, das den Finger genau in die Wunde legt, ohne belehrend zu wirken. Nadia Zaboura und ihre Mitautoren analysieren messerscharf die Vertrauenskrise des Journalismus und zeigen gleichzeitig konstruktive Wege auf, wie Medien ihre Glaubwürdigkeit zurückgewinnen können. Besonders stark ist die Mischung aus analytischer Tiefe, klarer Sprache und praktischen Beispielen. Die Autorinnen schaffen es, komplexe Zusammenhänge zwischen Medien, Machtstrukturen und Gesellschaft verständlich aufzubereiten, ohne dabei an Tiefe zu verlieren. Statt reiner Kritik wird auch Verantwortung übernommen: Das Buch formuliert konkrete Lösungsansätze für Journalistinnen, Redaktionen und Medienhäuser. Ein Muss für alle, die sich für Medienethik, Demokratie und gesellschaftliche Kommunikation interessieren. Dieses Buch ist nicht nur lesenswert, sondern dringend notwendig – gerade in Zeiten von Polarisierung, Desinformation und wachsendem Misstrauen gegenüber traditionellen Medien. Fazit: Inspirierend, klug und relevant – ein wichtiger Beitrag zur Zukunft des Journalismus.

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