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Produktbild: Das Geheimnis der Glasmacherin

Das Geheimnis der Glasmacherin Venedig damals, heute und für alle Zeiten — Roman

4

19,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

23362

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.09.2025

Verlag

Atlantik Verlag

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

20,9/13,5/3,8 cm

Gewicht

490 g

Farbe

Seidengrau / Ozeanblau

Auflage

1

Übersetzt von

Claudia Feldmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-02097-7

Beschreibung

Rezension

»Alles von Tracy Chevalier ist warmherzig und lebensklug erzählt.« ("NDR Kultur")
»Es funktioniert wirklich gut und ich bin gerne durch die Jahrhunderte gereist.« ("NDR eat.READ.sleep.")
»Ein bezaubernder Roman!« ("Elif Shafak")
»Tracy Chevalier erweckt die Schönheit der venezianischen Lagune zum Leben und nimmt uns mit auf eine unvergessliche Reise durch die Zeit.« ("Philippa Gregory")
»Umwerfend! Die Geschichte fließt wie geschmolzenes Glas durch diesen einzigartigen Roman.« ("Kirkus Review")
»Von der Glasmacherei geht ein unentrinnbarer Zauber von betörender Schönheit aus.« ("Booklist")
»Ein Triumph! Genial und bewundernswert.« ("Philip Pullman")
»Eine bezaubernde Liebeserklärung an die Glaskunst und die Schönheit Venedigs.« ("Geraldine Brooks")
»Tracy Chevalier ist eine unserer großen Geschichtenerzählerinnen.« ("Amy Bloom")
»Ein Roman von atemberaubender Schönheit.« ("Kate Quinn")

Produktdetails

Verkaufsrang

23362

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.09.2025

Verlag

Atlantik Verlag

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

20,9/13,5/3,8 cm

Gewicht

490 g

Farbe

Seidengrau / Ozeanblau

Auflage

1

Übersetzt von

Claudia Feldmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-02097-7

Herstelleradresse

Atlantik Verlag
Harvestehuder Weg 42
20149 Hamburg
DE

Email: vertrieb@hoca.de

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  • Bewertung

    4/5

    03.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Atmosphärisch und lehrreich

    Kurzkommentar: Ein gewaltiges und farbenprächtiges Spektrum durch die Jahrhunderte eröffnet sich dem Lesenden. Familientradition, Kunsthandwerk, Handel, Tourismus. Tolles Ambiente und eine ergreifende Geschichte.

  • Alexandra

    Book Circle Community

    4/5

    01.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Überlebenskampf

    Die Geschichte hat mich schnell gefesselt. Der Schreibstil ist bildhaft. Man hat das Gefühl im Gedränge von Venedig selbst zu sein. Der Leser begleitet die Familie Rosso, eine Glasmacher-Familie, über mehrere Generationen hinweg. Sie beschreibt wie Venedig und die Insel Murano die Pest überleben. Wie sie Freunde und Familienmitglieder verlieren. Wie sie mit Angst, dem Tod und Einschränkungen und Lebensmittelknappheit trotzdem überleben. Der Leser erfährt wie Venedig den Napoleon-Krieg übersteht, die Zwiespalt der ersten Eisenbahn und all die anderen Kriege bis in die Neuzeit. Selbst die Corono-Pandemie wird erwähnt. Durch all die Einschränkungen wird aufgezeigt, dass es eigentlich immer wieder die Frauen der Familie Rosso waren, die neue Geschäftsideen entwickelt haben und die Familie über Wasser gehalten hat, auch wenn dies Zeiten waren, in denen eine Frau “nichts wert war”. Gegen Ende wurde das Buch für mich allerdings etwas langatmig. Das liegt vielleicht auch darin, dass man die Hauptfiguren von 1600-2019 begleitet. Die Hauptfiguren altern nicht entsprechend wie die Jahrhunderte in der Weltgeschichte vorüberziehen. Andererseits hat die Autorin wahre Zeitgeschehnisse eingearbeitet und das Muranoglas gibt es noch heute. Im Grossen und Ganzen ist das Buch ein Zeugnis der Geschichte, mit all ihren Höhen und Tiefen und eine unglückliche Liebesgeschichte.

  • Alrik Gerlach

    aus NordWestMecklenburg

    4/5

    02.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Venedig brennt nicht – es glüht

    Zwischen flirrendem Glas und schattigen Kanälen entfaltet sich diese Geschichte wie ein warmes Licht in einer alten Werkstatt. Orsola ist nicht laut, nicht dramatisch, aber sie brennt – und genau dieses stille Feuer trägt durch jede Seite. Das Buch nimmt dich nicht an die Hand, es flüstert dich rein, zeigt dir Murano in goldener Hitze und kühlem Morgendunst. Fast wie Urlaub, nur ohne Touristen und deutlich mehr Herz. Die Atmosphäre ist unglaublich dicht. Man hört Werkzeuge klirren, riecht Rauch, fühlt das Glühen des Ofens auf der Haut. Und dann diese langsame, unaufgeregte Härte: gegen Regeln, gegen Rollen, gegen Erwartungen. Kein Hollywood-Drama, kein künstlicher Krach – stattdessen stille Rebellion, Geduld und Mut, der nicht schreit, sondern arbeitet. Gefällt nicht jedem, aber genau das macht’s so stark. Klar, manchmal zieht sich die Handlung wie warme Zuckermasse. Es wird erklärt, gezeigt, gehaucht statt geknallt. Wer Explosionen will, sollte einen anderen Ofen aufsuchen. Wer aber Lust hat auf Geschichte, Handwerk, eine Frau mit Rückgrat und das leise Klingen von Glas, der findet hier ein kleines Funkeln. Am Ende sitzt man da wie ein frisch geblasenes Glasobjekt: ein bisschen weich im Innern, glänzend außen und überrascht, wie viel Gefühl in einer ruhigen Geschichte stecken kann. Historische Stärke ohne Kitsch, Emotion ohne Seifenoper – das hat Stil. Murano bleibt länger im Kopf als gedacht. Und irgendwo zwischen Funken und Flüstern kam die Erkenntnis: Stärke kann ruhig sein. Und trotzdem alles verändern.

  • Jasika

    3/5

    07.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Als ich im letzten Jahr in…

    Als ich im letzten Jahr in Venedig war, blieb mir besonders ein Moment im Gedächtnis: ein Schaufenster auf Murano, in dem das Licht auf winzigen Glasperlen tanzte. Jede schien ihre eigene Geschichte zu erzählen. Dieses Gefühl hat mich beim Lesen von Tracy Chevaliers "Das Geheimnis der Glasmacherin" sofort wieder eingeholt. Die Geschichte führt ins Jahr 1468. Nach dem Tod des Glasmeisters Lorenzo Rosso steht seine Familie vor einem Neuanfang. Seine Tochter Orsola darf die Werkstatt eigentlich nicht betreten, doch sie zieht es immer wieder zum Feuer, zu den Öfen, zum glühenden Material. Im Verborgenen lernt sie, Glasperlen herzustellen, und findet so einen Weg, das Erbe ihres Vaters weiterzuführen, gegen alle Regeln ihrer Zeit. Tracy Chevalier zeichnet die Welt der Glasmacher mit großer Sorgfalt. Man riecht den Rauch, hört das leise Knistern, sieht die schimmernden Farben entstehen. Doch die Geschichte bleibt nicht in dieser Epoche stehen. Orsolas Leben dehnt sich über Jahrhunderte, sie erlebt Pest, Kriege, Revolutionen und selbst die Gegenwart. Sie scheint nicht zu altern, wandert wie ein stiller Zeuge durch die Zeit, während andere kommen und gehen. Diese Idee hat mich gleichermaßen fasziniert und irritiert. Einerseits öffnet sie den Blick auf Venedigs Wandel, auf das, was bleibt, wenn Menschen und Zeiten vergehen. Andererseits bleibt Orsola dadurch auf Distanz, fast unnahbar. Ich hätte mir mehr Gefühl, mehr innere Bewegung gewünscht – weniger Beobachtung, mehr Leben. Trotzdem entfaltet der Roman eine leise Schönheit. Er zeigt Venedig jenseits des Postkartenbildes, als Stadt der Handwerker, der Geduld und der Erinnerung. Wer bereit ist, sich auf den ruhigen Rhythmus einzulassen, spürt beim Lesen etwas von der Zeitlosigkeit, die Murano umgibt. Fazit: Eine atmosphärisch dichte Geschichte über das Vermächtnis der Glaskunst und die Kraft des Durchhaltens. Historisch detailreich, ruhig erzählt, berührend in Momenten, aber nicht durchgehend fesselnd.

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