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Produktbild: Fanny Leicht - Eine Frau und ihr schwäbisches Bierimperium

Fanny Leicht - Eine Frau und ihr schwäbisches Bierimperium Historischer Roman

5

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.09.2025

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/2,2 cm

Gewicht

322 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

3. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-0873-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.09.2025

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/2,2 cm

Gewicht

322 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

3. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-0873-1

Herstelleradresse

Gmeiner Verlag
Im Ehnried 5
88605 Meßkirch
DE

Email: info@gmeiner-verlag.de

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    12.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    288 Seiten voller Braukunst und einer interessanten Familiengeschichte

    Es war dem Cover geschuldet, dass ich auf dieses Buch aufmerksam wurde. Obwohl ich von Fanny Leicht noch nie gehört oder gelesen hatte, war mir Schwabenbräu durchaus ein Begriff. Ich bin im Stuttgarter Umland aufgewachsen, und auf nahezu allen Festlichkeiten gab es Schwabenbräu als Hausbier. Es war mir somit ein großes Bedürfnis, diesen Roman lesen zu wollen, um vielleicht auch ein paar Kindheitserinnerungen aufleben zu lassen. Der Roman startet lange bevor Fanny geboren wurde. Es ist sozusagen eine Zeitreise der Familie Leicht, in die Fanny geheiratet hatte. Der Autor beschreibt mehrere Generationen der Leichts, um dann schlussendlich bei Robert zu landen. Robert ist Brauer und auf Wanderschaft, arbeitet in mehreren Brauereien und verdingt sich damit seine Erfahrungen und natürlich auch sein Geld. Fannys Bruder stirbt in jungen Jahren und sie verspricht ihm am Totenbett, sich um die elterliche Brauerei zu kümmern. Dieses ist aber als Frau leider nicht möglich. Das Brauhandwerk war ausschließlich den Männern vorbehalten. Also musste ein Brauer her. Ihr ahnt es schon, hier treffen Robert und Fanny aufeinander.  Der Autor, selbst Diplom Braumeister, beschreibt die Lebensgeschichte der Beiden teils sehr faktisch, aber auch mit einer netten Geschichte. Der Leser begleitet die beiden Hauptprotagonistin durch schöne, harmonische Zeiten, aber auch dunklen Stunden, die durch den Nationalsozialismus geprägt sind. Aber stets bleibt deutlich, dass Fanny eine Kämpferin ist und ganz genau weiß, was sie will. Sie setzt sich nebenbei auch noch für die Ausbildung der Frauen ein. Ja, Fanny Leicht war eine absolute starke Frau.  Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, auch wenn teilweise die Aufzählung von Fakten den Lesefluss etwas zäh werden ließen.  Vielen Dank dafür, dass ich eine so starke Frau in einer damaligen absoluten Männerdomäne kennenlernen durfte. Schade, dann man ihr Andenken nicht mehr so wertschätzt, wie sie es eigentlich verdient hätte.

  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    20.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine starke Frau

    Ein spannender Roman über eine spannende Frau: Aus einfachen Verhältnissen stammend, baut Fanny Leicht mit ihrer Familie ein Bierimperium auf, das bis in das letzte Jahrhundert reicht. Sehr gut geschrieben und die Realität von Frauen in dieser Zeit genau bestimmend, bekommen wir einen Einblick in eine Aufstiegsfamilie, die wesentlichen von Fanny Leicht geprägt war. Sehr interessant und sehr empfehlenswert.

  • Chattys Bücherblog

    5/5

    07.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    288 Seiten voller Braukunst und einer interessanten Familiengeschichte

    Es war dem Cover geschuldet, dass ich auf dieses Buch aufmerksam wurde. Obwohl ich von Fanny Leicht noch nie gehört oder gelesen hatte, war mir Schwabenbräu durchaus ein Begriff. Ich bin im Stuttgarter Umland aufgewachsen, und auf nahezu allen Festlichkeiten gab es Schwabenbräu als Hausbier. Es war mir somit ein großes Bedürfnis, diesen Roman lesen zu wollen, um vielleicht auch ein paar Kindheitserinnerungen aufleben zu lassen. Der Roman startet lange bevor Fanny geboren wurde. Es ist sozusagen eine Zeitreise der Familie Leicht, in die Fanny geheiratet hatte. Der Autor beschreibt mehrere Generationen der Leichts, um dann schlussendlich bei Robert zu landen. Robert ist Brauer und auf Wanderschaft, arbeitet in mehreren Brauereien und verdingt sich damit seine Erfahrungen und natürlich auch sein Geld. Fannys Bruder stirbt in jungen Jahren und sie verspricht ihm am Totenbett, sich um die elterliche Brauerei zu kümmern. Dieses ist aber als Frau leider nicht möglich. Das Brauhandwerk war ausschließlich den Männern vorbehalten. Also musste ein Brauer her. Ihr ahnt es schon, hier treffen Robert und Fanny aufeinander. Der Autor, selbst Diplom Braumeister, beschreibt die Lebensgeschichte der Beiden teils sehr faktisch, aber auch mit einer netten Geschichte. Der Leser begleitet die beiden Hauptprotagonistin durch schöne, harmonische Zeiten, aber auch dunklen Stunden, die durch den Nationalsozialismus geprägt sind. Aber stets bleibt deutlich, dass Fanny eine Kämpferin ist und ganz genau weiß, was sie will. Sie setzt sich nebenbei auch noch für die Ausbildung der Frauen ein. Ja, Fanny Leicht war eine absolute starke Frau. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, auch wenn teilweise die Aufzählung von Fakten den Lesefluss etwas zäh werden ließen. Vielen Dank dafür, dass ich eine so starke Frau in einer damaligen absoluten Männerdomäne kennenlernen durfte. Schade, dann man ihr Andenken nicht mehr so wertschätzt, wie sie es eigentlich verdient hätte.

  • Bewertung

    5/5

    23.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Vaihingens große Wohltäterin – und Mrs Schwabenbräu!

    Endlich kann man sich über die unglaubliche und höchst beeindruckende Geschichte von Schwabenbräu informieren – und wie gleichberechtigt wichtig Fanny, die Ehefrau von Robert Leicht, für den Aufstieg der Brauerei war. Ehre, wem Ehre gebührt! Soooo schade, dass diese einstmals modernste Brauerei zumindest Deutschlands, die z. B. als erste LKWs von Daimler-Benz einsetzte, von Dinkelacker geschluckt wurde (wie auch Sanwald). Und ebenfalls sehr, sehr schade, dass sowohl Schwaben Bräu als auch Sanwald heute im Hause Dinkelacker immer mehr in den Hintergrund rücken, weil sie einfach keine Lobby mehr haben. Siehe auch das beschämende Nachwort des Autors dazu: "Die aktuelle Website der Dinkelacker-Schwaben Bräu GmbH & Co. KG erwähnt Fanny Leicht übrigens mit keiner Silbe."

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    20.09.2025

    eBook (PDF)

    Fakten und Fiktion gut verknüpft

    Dieser historische Roman von Günter Thömmes beschäftigt sich mit Fanny Leicht, die Ende des 19. Jahrhunderts, nach dem frühen Tod ihres Bruder, heimlich das Brauhandwerk bei ihrem Vater Carl Johann Widmaier erlernt. Allerdings muss Fanny, um die Konzession zu behalten, einen Braumeister heiraten. In Robert Leicht findet sie einen fortschrittlichen Ehemann und Geschäftspartner. Dennoch kommt Fanny nicht gegen die gesellschaftlichen Konventionen an. So werden Robert zahlreiche Ehrungen wie Kommerzienrat zuteil, während Fanny mehrmals leer ausgeht. Sie darf zwar mildtätig sein, aber gewürdigt wird sie erst nach ihrem Tod als man die von ihr gestiftet Mädchenoberschule nach ihr benennt. Das Fanny-Leicht-Gymnasium in Vaihingen besteht heute noch. Bevor wir uns Fanny widmen können, entführt uns der Autor zwei Generationen zuvor in die Familiengeschichten der Leichts und Widmaiers. Diese durchaus spannende Reise ist notwendig, um die gesellschaftlichen und familiären Hintergrund zu verstehen, der auch die eine oder andere Widrigkeit mit Verwandten mit sich bringt. Ich bin ja ein Fan von historischen Romanen, die sich mit beinahe fast vergessenen starken Frauen beschäftigen. Ich trinke zwar kein Bier, doch der eine oder ander Name einer Brauerei ist mir geläufig. Als Wienerin kenne ich natürlich die Schwechater Brauerei, die von Franz Anton Dreher, der 1760 ein kleines Brauhaus nahe Wien pachtet, gegründet worden ist. Seine Nachkommen werden die Brauerei weiter ausbauen, bis die 130-jährige Familientradition mit dem Tod von Anton Eugen Dreher (1871-1925) erlischt. Die Schwechater Brauerei firmiert heute gemeinsam mit anderen Brauereien als Brau-Union unter einem Dach. Was ich nachlesen möchte, wann den Frauen das Bier brauen untersagt worden ist. Wenn ich mich richtig erinnere, wurde im Mittelalter bis zur Neuzeit in bäuerlichen (?) Haushalten Bier gebraut. Vermutlich nur zum Eigengebrauch und mit geringem Alkoholgehalt. Fazit: Gerne gebe ich diesem Ausflug in die Kunst des Bierbrauens 5 Sterne.

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