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  • Produktbild: Die Galerie des Wahnsinns
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Die Galerie des Wahnsinns Willkommen in der verrücktesten Kunstsammlung der Geschichte — Sonderbare Gemälde, obskure Schätze und andere Kuriositäten der Kunstgeschichte. Ein außergewöhnliches Kunstbuch für Kunstinteressierte und alle, die das Ungewöhnliche lieben

5

38,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8195

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.09.2025

Abbildungen

300 farbige Abbildungen

Verlag

Knesebeck

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

25,3/19,6/2,6 cm

Gewicht

956 g

Farbe

Kaffee / Beige

Auflage

1

Originaltitel

The Madman's Gallery

Übersetzt von

Lutz-W. Wolff

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95728-948-3

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8195

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.09.2025

Abbildungen

300 farbige Abbildungen

Verlag

Knesebeck

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

25,3/19,6/2,6 cm

Gewicht

956 g

Farbe

Kaffee / Beige

Auflage

1

Originaltitel

The Madman's Gallery

Übersetzt von

Lutz-W. Wolff

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95728-948-3

Herstelleradresse

Knesebeck Von Dem GmbH
Holzstr. 26
80469 München
DE

Email: vertrieb@knesebeck-verlag.de

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  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    20.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine klare Leseempfehlung!

    Sowohl der deutsche als auch der englische Original-Titel „The Madman‘s Gallery“ suggerieren, dass hier Werke gezeigt und beschrieben werden, die unter kognitiven Einschränkungen entstanden sind. Doch weit gefehlt! Edward Brooke-Hitching, dessen Atlanten ich im Regal stehen habe, zeigt uns hier über 100 un- und außergewöhnliche Kunstwerke, die im Laufe der Geschichte entstanden sind. Er spannt dabei den Bogen von prähistorischen Fruchtbarkeitssymbolen bis hin zu einem Bild, das KI-generiert ist, und für über 400.000 Euro verkauft worden ist. Die Liste der Kunstwerke ist chronologisch geordnet, so dass der interessierte Betrachter die Entwicklung der Kunst beobachten kann. In vielen Kunstwerken spiegelt sich die Zeit der Entstehung wieder, andererseits gibt es wie bei erwecken die aus (gemaltem) Obst und Gemüse „zusammengesetzten Bilder“ des Renaissancemalers Giuseppe Arcimboldo (ca. 1526-1593) eine Art Vorgriff auf jene Kunst, die beispielsweise unter Salavdor Dalí (1904-1989) als Surrealismus bezeichnet wird. Doch wie man aus den Lebensdaten sieht, haben sich die Surrealisten von Arcimboldo inspirieren lassen. Ich glaube auch nicht, dass die Darstellung der kleinen Steinstatuetten (S. 16 ff.) wie die Venus von Willendorf (die hier nur kurz genannt, aber nicht gezeigt wird), die vermutlich Fruchtbarkeitssymbole dargestell(t)en, dem „Wahnsinn“ der prähistorischen KünstlerInnen entsprungen sind, sondern ein Meisterleistung dieser Epoche sind. Auch die „Himmelsscheibe von Nebra“ (S.23) ist kein Objekt geistiger Umnachtung, sondern diente einem bestimmten Zweck, der sich uns nach wie vor nicht gänzlich erschließt. Die einzelnen Kunstwerke sind mit viel Wissen und ebenso viel Humor beschrieben. Zudem gibt es, wo es geboten ist, Querverweise in andere (spätere) Kulturen. So stellt er die kolossalen Steinköpfe der Tolmeken jene der US-amerikanischen Präsidenten gegenüber. Ich finde die Darstellung „Der Wundmann“ aus dem Jahr 1420 sehr interessant. Den Zyklus „Der Triumphzug von Kaiser Maximilian I.“ (S. 83), von Hans Burgkmair dem Älteren und anderen Künstlern, der aus 139 (nach anderen Quellen 147) einzelnen Holzschnitttafeln besteht und die gigantische Länge von 54 Metern umfasst, habe ich in einer Ausstellung in der Albertiina in Wien gesehen. Dieses imposante Gemälde ist wohl mehr dem Größenwahn des Auftraggebers Kaiser Maximilian I. als den Ausführenden zuzuschreiben. Auffallend ist, dass nur wenige Künstlerinnen Aufnahme in dieses Buch gefunden haben. Immerhin ist mit Artemisia Gentileschi (1593-1653) die wohl bekannteste Barockmalerin vertreten, sowie mit Frida Kahlo (1907-1954) und Marina Abramović Vertreterinnen der Moderne. Neben Klassikern wie Vermeer begegnen wir sakraler Kunst sowie Auftragsarbeiten, die berühmte Persönlichkeiten wie Herrscher oder Kaufleute darstellen, den unglaublich lebensecht wirken die Charakterköpfe von Franz Xaver Messerschmidt (1736-1783) sowie den während der NS-Zeit als „entartete Kunst“ bezeichneten Werken von Franz Marc (1880-1916) oder den Dadaisten. Der Exkurs in die Gegenwart bietet Einblick u.a. in die Arbeiten der Performancekünstlerin Marina Abramović. Das eingangs erwähnte KI-generierte Werk überrascht ein wenig. Meine Meinung: Mit seinem Streifzug durch die Kunstgeschichte, der auch einige skurrile Werke beleuchtet, macht Edward Brooke-Hitching Lust, das eine oder andere Museum zu besuchen. An dieser Stelle muss ich eine kleine Kritik anbringen: Mir fehlen bei einigen Kunstwerken Hinweise ob und in welchen Museen sie zu sehen sind. Aber, das ist wieder einmal jammern auf hohem Niveau. Fazit: Gerne gebe ich diesem Buch, das mit exzentrischen Kunstwerken, die unterhaltsam dargeboten werden, visuell beeindruckt, 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Bewertung

    aus Leipzig

    5/5

    03.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ist das Kunst?

    Ist das Kunst? Ich fand Kunst schon immer sehr interessant. Wie haben Menschen ihre Gedanken ausgedrückt? Was ging in ihnen vor, wenn sie bestimmte Bilder gemalt haben? Wie hat die jeweilige Zeit sie beeinflusst? Doch in dem Buch geht es noch einmal um etwas ganz anderes. In über 100 der ungewöhnlichsten Kunstwerke der Geschichte, von schreienden Skulpturen über magische Manuskripte bis zu surrealen Gemälden und rätselhaften Bildern, erzählt es Kurioses aus der Welt der Kunst. Es entführt uns in ein kurioses Kunstkabinett, das die Grenzen zwischen Genie und Wahnsinn verschwimmen lässt. Die Kunstwerke sind chronologisch sortiert. Das mag ich, denn so kann man die Werke durch die Zeit erkunden und springt nicht wahllos hin und her. Auf ca. zwei bis vier Seiten wird uns dann also mit viel Witz, aber natürlich auch Wissen eines der 100 Werke näher gebracht. Manchmal gibt es noch Einblicke in weitere ähnliche Werke aus der Zeit. Es ist schon kurios, was so alles entstanden ist und warum. Zum Schluss gibt es dann auch ein KI Bild, das für über 400.00 Euro verkauft wurde. Also nicht nur vor vielen Jahrzehnten war Kunst manchmal komisch. Sie ist es immer noch. Es ist definitiv ein Buch für Menschen, die Kunst, Kurioses und vor allem beides zusammen mögen. Ich werde jedenfalls immer mal wieder darin blättern. ISBN: 978-3957289483 Autoren: Edward Brooke-Hitching Verlag: Knesebeck Veröffentlicht. 25.09.25 Umfang: 256 Seiten

  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    09.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Skurrile Kunstwerke

    Ein tolles Buch durch die Kunstgeschichte, das sich vor allem für außergewöhnliche Kunstwerke und Kuriositäten interessiert. In dem reich bebilderten Band erfahren wir viel z.B. über besondere Gemälde und Künstler, die das Spezielle suchten. Mir hat die große Bandbreite von Vorzeit bis zur Gegenwart und die witzigen Texte gut gefallen. Sehr empfehlenswert.

  • dracoma

    aus LANDAU

    5/5

    27.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mein Lese-Eindruck: Edward…

    Mein Lese-Eindruck: Edward Brooke-Hitching will sich, so sein Vorwort, ausdrücklich nicht mit den kanonisierten und bekannten Werken der Kunstgeschichte befassen, sondern mit eher vergessenen, absonderlichen und auch verrückten Kunstobjekten. Diesem Anspruch wird sein Buch gerecht. In chronologisch geordneten und übersichtlich gestalteten Kapiteln stellt er seine ausgewählten Objekte vor. Dabei spannt er einen großen Bogen und fasst den ganzen Globus, unterschiedliche Traditionen und alle Epochen ins Auge, beginnend mit der sog. Venus vom Hohlen Fels aus der Schwäbischen Alb bis zu Bildern der KI. Jedes Kapitel ist reich bebildert und sichert damit die Anschaulichkeit. Mit jedem Kunstobjekt spricht der Autor einen bestimmten Themenkreis an, den er dann mit anderen Objekten aus anderen Epochen und anderen Kulturkreisen ergänzt. Damit schafft er interessante Querverbindungen, die den Leser über den eigenen kulturellen Tellerrand hinausschauen lassen. Die Themenkreise sind recht unterschiedlich: Phantastisches, Memento Mori, behaarte Frauen, Monster, Propaganda, missglückte Restaurierungen etc. . Interessant und neu, allerdings auch grausig, war für mich die „Kunst des Kannibalismus“: ethnografische Gemälde des niederländischen Malers Albert Eckhout, der zusammen mit Kollegen die Ureinwohner Brasiliens malte, um sie im kolonialen Mutterland zu zeigen. Oder man erfährt, dass Jack Pollock, „Jack the Dripper“, mit seiner Aktionskunst nicht der Erste war, der die Farben scheinbar wahllos aufs Papier tropfen ließ, sondern ein chinesischer Maler, „der Tintenschleuderer Wang“, der bereits im 8. Jhdt diese Technik in grotesk-exzessiven Sitzungen anwandte. Das Buch richtet sich an den interessierten Laien. Der Autor verzichtet daher auf detaillierte Beschreibungen des Objekts und kunsthistorische Fachtermini, sondern wendet sich direkt der Besonderheit des Werks zu. Mit Anekdoten zur Entstehung, zur Rezeption etc. reichert er die Kapitel an und rückt damit die Werke über die Jahrhunderte hinweg dicht an den Leser heran. Am Schluss beruhigt er den besorgten Leser: nein, die KI wird den Künstler nicht überflüssig machen. Die Antriebskräfte der menschlichen Fantasie – Trauer, Wut, Humor etc. – können von keiner KI übernommen werden. Was abzuwarten bleibt. Fazit: Ein kurzweiliges Buch für den Laien, vielfältig, interessant, reich bebildert, anschaulich. Ein sehr originelles Geschenk!

  • drawe

    aus Landau

    5/5

    27.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unterhaltsam, anschaulich, kurzweilig!

    Edward Brooke-Hitching will sich, so sein Vorwort, ausdrücklich nicht mit den kanonisierten und bekannten Werken der Kunstgeschichte befassen, sondern mit eher vergessenen, absonderlichen und auch verrückten Kunstobjekten. Diesem Anspruch wird sein Buch gerecht. In chronologisch geordneten und übersichtlich gestalteten Kapiteln stellt er seine ausgewählten Objekte vor. Dabei spannt er einen großen Bogen und fasst den ganzen Globus, unterschiedliche Traditionen und alle Epochen ins Auge, beginnend mit der sog. Venus vom Hohlen Fels aus der Schwäbischen Alb bis zu Bildern der KI. Jedes Kapitel ist reich bebildert und sichert damit die Anschaulichkeit. Mit jedem Kunstobjekt spricht der Autor einen bestimmten Themenkreis an, den er dann mit anderen Objekten aus anderen Epochen und anderen Kulturkreisen ergänzt. Damit schafft er interessante Querverbindungen, die den Leser über den eigenen kulturellen Tellerrand hinausschauen lassen. Die Themenkreise sind recht unterschiedlich: Phantastisches, Memento Mori, behaarte Frauen, Monster, Propaganda, missglückte Restaurierungen etc. . Interessant und neu, allerdings auch grausig, war für mich die „Kunst des Kannibalismus“: ethnografische Gemälde des niederländischen Malers Albert Eckhout, der zusammen mit Kollegen die Ureinwohner Brasiliens malte, um sie im kolonialen Mutterland zu zeigen. Oder man erfährt, dass Jack Pollock, „Jack the Dripper“, mit seiner Aktionskunst nicht der Erste war, der die Farben scheinbar wahllos aufs Papier tropfen ließ, sondern ein chinesischer Maler, „der Tintenschleuderer Wang“, der bereits im 8. Jhdt diese Technik in grotesk-exzessiven Sitzungen anwandte. Das Buch richtet sich an den interessierten Laien. Der Autor verzichtet daher auf detaillierte Beschreibungen des Objekts und kunsthistorische Fachtermini, sondern wendet sich direkt der Besonderheit des Werks zu. Mit Anekdoten zur Entstehung, zur Rezeption etc. reichert er die Kapitel an und rückt damit die Werke über die Jahrhunderte hinweg dicht an den Leser heran. Am Schluss beruhigt er den besorgten Leser: nein, die KI wird den Künstler nicht überflüssig machen. Die Antriebskräfte der menschlichen Fantasie – Trauer, Wut, Humor etc. – können von keiner KI übernommen werden. Was abzuwarten bleibt. Fazit: Ein kurzweiliges Buch für den Laien, vielfältig, interessant, reich bebildert, anschaulich. Ein sehr originelles Geschenk!

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