Erste Stimmen: - Die Geschichte traf mich mitten ins Herz - beeindruckend, emotional, berührend und absolut empfehlenswert! - Ein sehr intensives und persönliches Zeitdokument - bewegender Familienroman - Bewegend, aufregend und nah - Auf Spurensuche - Tiefgründig, bewegend und voller Emotionen - ein ganz besonderes Lesehighlight! - Ein mitreißender Roman, der zum Nachdenken anregt - Ein emotionaler Kraftakt - bewegendes Schicksal, uneingeschränkte Leseempfehlung Aachen, 2013. Nach der Trennung von ihrem Mann steht Nora Weiß vor dem Neuanfang, innerlich leer, orientierungslos, voller Fragen. Ihr bisheriges Leben - Ehe, Sicherheit, Vertrauen - liegt in Scherben. Als auch noch ihre geliebte Großmutter Xanna stirbt, wird Nora jäh mit einer weiteren Leere konfrontiert. Beim Ausräumen des alten Familienhauses, das voller Erinnerungen und Schweigen steckt, entdeckt Nora auf dem staubigen Dachboden eine unscheinbare Holzschatulle. In ihr: ein alter Ausweis mit einem fremden Namen, ein Davidstern, ein schlichter Metallring. Stumme Zeugen, die ein verborgenes, ein anderes Leben andeuten. Getrieben von Fragen über ihre Großmutter, begibt sich Nora gemeinsam mit dem Journalisten Andreas Schwarz auf eine Reise in die Vergangenheit, eine Spurensuche, die sie bis nach Belarus führt. Was sie dort über die geliebte Großmutter entdeckt, erschüttert Nora zutiefst. Wer war Xanna wirklich? Und warum hat sie ein Leben lang geschwiegen? Zwischen den Schatten des Zweiten Weltkriegs, den Narben verlorener Identitäten und den Fragen nach Schuld und Vergebung entdeckt Nora nicht nur die wahre Geschichte einer Frau, die sie zu kennen glaubte, sondern findet allmählich auch zu sich selbst zurück. Ein fesselnder Familienroman über ein erschütterndes Geheimnis, verdrängte Erinnerungen und die Suche nach der Wahrheit, tiefgründig, bewegend und voller Spannung.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
claudi-1963
Thalia Book Circle Community
5/5
07.12.2025
eBook (ePUB)
Mein Überleben unter Partisanen
“Ein Deutscher stößt mich in den Garten und ich laufe. Ich sehe nichts, nur das Schwarz der Nacht und das Weiß des Schnees. Hinter mir höre ich Schreie, ein Schuss fällt.” (Buchauszug)**
Aachen 2013:**
Noras Ehe steht vor einem Scherbenhaufen. Nach der Trennung möchte Nora einen Neuanfang wagen, doch dann stirbt auch noch ihre geliebte Großmutter. Beim Durchstöbern ihres Hauses findet sie auf dem Dachboden eine alte Holzschatulle. In diesem befindet sich ein Ausweis mit einem völlig fremden Namen und einem Davidstern. Voller Fragen, was es mit dieser Schatulle auf sich hat, begibt sich Nora auf Spurensuche. Bei ihrer ersten Spur in Paris findet sie wenig über ihre Großmutter heraus. Ihre nächste Spur führt sie zusammen mit dem Journalisten Andres Schwarz nach Belarus. Was sie dort über ihre Großmutter erfährt, erschüttert Nora. Nun kann sie auch verstehen, warum ihre Großmutter so ernst war und nie etwas über ihre Vergangenheit erzählt hat. Was sie über Großmutter Xannas (Hannah) Vergangenheit erfährt, hilft ihr bei ihrem Neustart in ein neues Leben.
Meine Meinung:**
Niemals hätte ich unter diesem Cover eine so schockierende und berührende Geschichte vermutet. Dieses Buch ist in zwei Zeitebenen aufgebaut. Bei der einen nimmt uns die Autorin mit in die Gegenwart Noras, der Enkelin Hannahs. Ich brauchte ein bisschen, um mit Nora warm zu werden. Ich erlebe ihre Eheprobleme, die im weiteren Verlauf in die Spurensuche nach den Wurzeln ihrer Großmutter münden. Eigentlich war für alle klar, dass sie aus Paris stammt. Doch schnell muss Nora feststellen, dass diese Geschichte nur die halbe Wahrheit ist. Hier tauchen wir dann in den zweiten Handlungsstrang ein, bei dem wir Hannahs weiteres Leben verfolgen. Geboren und aufgewachsen ist sie nämlich nicht in Paris, sondern unter dem Namen Hannah in Belarus. Ihre große Familie bestand aus Mutter, Vater, Großvater und den fünf Kindern. Da sie jüdischen Glaubens sind, müssen sie durch den Vormarsch der Nazis in Belarus immer mehr mit Einschränkungen leben. Bis eines Tages die gesamte Familie von den Deutschen abgeholt wird. Hannah ist an diesem Tag die einzige, die diese Exekution ihrer Familie überlebt. Dabei beschönigt die Autorin nichts und schildert ganz drastisch, wie bestialisch die Nazis mit Hannahs Familie umgingen. Gerade diese Schilderungen und was Hannah noch in ihrem weiteren Leben mitmachen muss, das berührt mich sehr. Fortan lebt sie unter einer Gruppe Partisanen im Wald und nennt sich von da an Xanna. Ein Name, den sie selbst später nie mehr ablegen wird. Was Hannah alles im Laufe der Zeit ertragen muss, das kann kaum ein Mensch in einem Leben aushalten. Von daher kann ich gut nachvollziehen, warum sie um ihr altes Leben eine Mauer gebildet hat und nun ein zweites Leben führt. Bei Nora hatte ich das Gefühl, als ob man Hannahs Last, die über der Familie schwebt, spüren würde. Denn selbst das Schweigen bewirkt ja oft etwas innerhalb einer Familie. Erst als sie die ganze Wahrheit über ihre Großmutter erfährt, kann sie ihr Leben wirklich frei beginnen. Für mich war dieses Buch, nach “Poppy” und "Overkill-Tod der Schwalben“, eine der emotionalsten Geschichten. Wie schnell solche Erlebnisse und der Hass auf Juden wieder in den Fokus unserer Neuzeit rücken, sehen wir ja heutzutage. Von daher sollte man solche Lebensberichte niemals vergessen. Von mir gibt es 5 Sterne.**
claudi
aus Stuttgart
5/5
07.12.2025
eBook (ePUB)
"Ein Deutscher stößt mich in…
"Ein Deutscher stößt mich in den Garten und ich laufe. Ich sehe nichts, nur das Schwarz der Nacht und das Weiß des Schnees. Hinter mir höre ich Schreie, ein Schuss fällt." (Buchauszug) Aachen 2013: Noras Ehe steht vor einem Scherbenhaufen. Nach der Trennung möchte Nora einen Neuanfang wagen, doch dann stirbt auch noch ihre geliebte Großmutter. Beim Durchstöbern ihres Hauses findet sie auf dem Dachboden eine alte Holzschatulle. In diesem befindet sich ein Ausweis mit einem völlig fremden Namen und einem Davidstern. Voller Fragen, was es mit dieser Schatulle auf sich hat, begibt sich Nora auf Spurensuche. Bei ihrer ersten Spur in Paris findet sie wenig über ihre Großmutter heraus. Ihre nächste Spur führt sie zusammen mit dem Journalisten Andres Schwarz nach Belarus. Was sie dort über ihre Großmutter erfährt, erschüttert Nora. Nun kann sie auch verstehen, warum ihre Großmutter so ernst war und nie etwas über ihre Vergangenheit erzählt hat. Was sie über Großmutter Xannas (Hannah) Vergangenheit erfährt, hilft ihr bei ihrem Neustart in ein neues Leben. Meine Meinung: Niemals hätte ich unter diesem Cover eine so schockierende und berührende Geschichte vermutet. Dieses Buch ist in zwei Zeitebenen aufgebaut. Bei der einen nimmt uns die Autorin mit in die Gegenwart Noras, der Enkelin Hannahs. Ich brauchte ein bisschen, um mit Nora warm zu werden. Ich erlebe ihre Eheprobleme, die im weiteren Verlauf in die Spurensuche nach den Wurzeln ihrer Großmutter münden. Eigentlich war für alle klar, dass sie aus Paris stammt. Doch schnell muss Nora feststellen, dass diese Geschichte nur die halbe Wahrheit ist. Hier tauchen wir dann in den zweiten Handlungsstrang ein, bei dem wir Hannahs weiteres Leben verfolgen. Geboren und aufgewachsen ist sie nämlich nicht in Paris, sondern unter dem Namen Hannah in Belarus. Ihre große Familie bestand aus Mutter, Vater, Großvater und den fünf Kindern. Da sie jüdischen Glaubens sind, müssen sie durch den Vormarsch der Nazis in Belarus immer mehr mit Einschränkungen leben. Bis eines Tages die gesamte Familie von den Deutschen abgeholt wird. Hannah ist an diesem Tag die einzige, die diese Exekution ihrer Familie überlebt. Dabei beschönigt die Autorin nichts und schildert ganz drastisch, wie bestialisch die Nazis mit Hannahs Familie umgingen. Gerade diese Schilderungen und was Hannah noch in ihrem weiteren Leben mitmachen muss, das berührt mich sehr. Fortan lebt sie unter einer Gruppe Partisanen im Wald und nennt sich von da an Xanna. Ein Name, den sie selbst später nie mehr ablegen wird. Was Hannah alles im Laufe der Zeit ertragen muss, das kann kaum ein Mensch in einem Leben aushalten. Von daher kann ich gut nachvollziehen, warum sie um ihr altes Leben eine Mauer gebildet hat und nun ein zweites Leben führt. Bei Nora hatte ich das Gefühl, als ob man Hannahs Last, die über der Familie schwebt, spüren würde. Denn selbst das Schweigen bewirkt ja oft etwas innerhalb einer Familie. Erst als sie die ganze Wahrheit über ihre Großmutter erfährt, kann sie ihr Leben wirklich frei beginnen. Für mich war dieses Buch, nach "Poppy" und "Overkill-Tod der Schwalben“, eine der emotionalsten Geschichten. Wie schnell solche Erlebnisse und der Hass auf Juden wieder in den Fokus unserer Neuzeit rücken, sehen wir ja heutzutage. Von daher sollte man solche Lebensberichte niemals vergessen. Von mir gibt es 5 Sterne.
Dunkle Lilith
5/5
04.11.2025
eBook (ePUB)
Auf Spurensuche in die Vergangenheit
Noras Leben ist gerade starken Veränderungen unterworfen. Erst stirbt ihre Großmutter Xanna, dann zieht plötzlich auch noch ihr Mann aus dem gemeinsamen Haus und sie bleibt mit dem kleinen Sohn allein zurück.
Als sie mit ihrer Mutter das Haus der Großmutter ausräumt, fällt ihr ein kleines Kästchen in die Hände mit einem Davidstern, einem einfachen Ring und einem russischen Dokument. Keiner kann sich den Inhalt erklären, Xanna wurde in Paris geboren und hatte keine Verbindung zu Russland.
Nora fährt nach Paris, findet dort aber keinen Nachweis von Xannas Geburt.
Durch die Vermittlung ihrer Freundin Ella lernt sie den Journalisten Andreas kennen, den diese Geschichte sehr interessiert, und er findet heraus dass das Dokument eine Geburtsurkunde aus Belarus ist. Eines Morgens steht er mit seinem Wagen vor Noras Haus um sich mit ihr auf eine spannende Spurensuche nach dem ersten Leben ihrer Großmutter zu begeben.
Dieser Roman von Astrid Korten ist sehr berührend, die eigene Familie betreffend, voller Tragik – und die Geschichte geht sehr tief. Es wird das Schicksal von Xanna in Belarus aufgedeckt.
Sicher kein Einzelschicksal, und dadurch umso erschreckender weil sich dieses in den heutigen Kriegen ganz ähnlich ereignen könnte.
Astrid Korten schreibt auch dieses Mal mit einem gewissen Spannungsmoment, welches ihr so liegt. Und es passt sehr gut zu diesem Buch mit allem, was nach und nach entblättert wird, bis das Schicksal von Xanna ganz klar vor uns liegt.
Man ist immer mitten im Geschehen, damals wie heute. Der Stil der Autorin mit Gegenwart und Rückblenden zu arbeiten, ist sehr vertraut und sie beherrscht es meisterhaft. Auch Noras Gefühle und ihre Entwicklungssprünge während der Geschichte beschreibt sie sehr realistisch.
Beim Lesen wird man immer wieder emotional gefordert - man fragt sich oft, was kann ein Mensch eigentlich alles aushalten und wie verkraften.
Es ist ein sehr persönliches Buch, und ich bedanke mich bei der Autorin für den Mut, diese Geschichte zu teilen und in die Öffentlichkeit zu bringen. Ich bin sowohl berührt als auch begeistert davon und wünsche dem Roman viel Erfolg – deshalb auch eine unbedingte Leseempfehlung!
Angela J
aus Neuengörs
5/5
28.10.2025
eBook (ePUB)
Ein Familiengeheimnis und ein bewegendes Leben ... Absolutes Highlight
"Ich denke in zwei Leben: das Leben davor und das danach"
Eine Geschichte auf zwei Zeitebenen, im Jetzt geht es um Nora, die schwere Zeiten durchmacht. Ihre Großmutter ist verstorben, der Mann hat sich von ihr getrennt und sie muss eine berufliche Auszeit nehmen ... Da macht sie sich auf die Spuren ihrer Großmutter, über deren Leben sie nicht viel weiß. Eine Kiste mit ominösen Inhalt, der so gar nicht zu Xanna passt, macht neugierig. Bei den Reisen nach Paris und Glusk, im heutigen Belarus, kommt sie ihr näher und nicht nur ihr.
In der zweiten Zeitebene geht es um Xanna und ihr Leben. Diese Reise in die Vergangenheit hat mich tief berührt, was sie alles erleben musste, ist sehr berührend, emotional und hat mich auch traurig und wütend gemacht.
Ein weiteres Jahreshighlight, mich konnte die Autorin begeistern und zum Nachdenken anregen.
Christine Busch
aus Nalbach
5/5
09.10.2025
eBook (ePUB)
Wer war Xanna wirklich?
In diesem historischen Familienroman treffen wir auf zwei Frauen. Da ist Nora, die nach zehn Jahren Zusammenleben mit Thomas nun tatsächlich verheiratet ist. Endlich hat sie das verwirktlicht, was immer ihr großer Traum war: Ehe, einen Sohn und ein Haus.
Dann ist da Xanna, die Großmutter von Nora, mit der sie kaum noch Kontakt hatte. Diese verstirbt mit 90 Jahren.
Als wäre das nicht schlimm genug, wird Nora plötzlich von ihrem Mann verlassen. Für sie bricht eine Welt zusammen. Einzige Stütze in dieser Zeit ist ihre beste Freundin Ella. Diese versucht mit ihrer überschäumenden Art, Nora aus ihrer Frustration und ihren Selbstzweifeln herauszuhelfen.
Als Nora beim sortieren des Nachlasses ihrer Großmutter geheimnisvolle Unterlagen findet, bringt Ella sie mit dem Journalisten Andreas zusammen. Gemeinsam machen sie sich auf eine Reise in die Vergangenheit von Xanna.
Der Prolog beginnt im Jahre 1941 und ab da begleiten wir eine Frau, die in einem blutbefleckten Mantel aufgefunden wird.
Bei Nora befinden wir uns im Jahre 2013.
Der Autorin ist es sehr gut gelungen, in diesem Roman eine Spannung aufzubauen, sodass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Wer war diese Frau im Jahr 1941? Was hat sie erlebt? Warum wäre sie am liebsten tot? Wie geht es Nora bei dieser Reise in die Vergangenheit?
Mich hat dieser Roman sehr berührt. Besonders die Geschichte der Frau die man im Schnee fand. Von ihrem Verlust, aber auch von der Stärke in ihr, dann doch weiterleben zu wollen. Von einer Liebe zu einem Mann in einer schrecklichen Zeit. Von der Hoffnung auf ein glückliches Leben.
Wenn ich auch zu Anfang mit Nora ein paar Probleme hatte, ist auch sie mir im weiteren Verlauf ans Herz gewachsen.Während der Reise in die Vergangenheit lässt sie ihr bisheriges Leben Revue passieren und findet zu sich selbst.
Dieser historische Familienroman hat mich emotional sehr mitgenommen. Besonders, da er sich auf die Erinnerungen und wahren Begebenheiten der Autorin stützt.
Ein lesenswerter Roman.
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