Deutliche Gebrauchsspuren z.B. Notizen. Könnte ein Mängelexemplar sein, aber voll funktionsfähig und lesbar. Die gelieferte Auflage und das Cover können ggf. abweichen.
«Ein Bär will nach oben» ist das phantastische Abenteuer des Bären Hal Jam, der aus dem Wald auszieht, um als Autor in der Glitzerwelt der Menschen Karriere zu machen. Erstaunlicherweise sehen seine Geschäftspartner aus der Verlags- und Medienbranche in ihm nie den zottigen Bären mit einem gestohlenen Roman unterm Arm, sondern einen grobschlächtigen Naturburschen, der perfekt medientauglich ist. Womöglich der nächste Hemingway?
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Der junge und motivierte Bär Hal Jam zieht aus seinem magischen, aber langweiligen Wald aus.
Er will seinen Traum verwirklichen. In der Welt der Menschen will er als Auto ganz große Karriere machen.
Auf die Menschenwelt wirkt er als ein verschrobener Autor – niemand erkennt in ihm den Bären. Er spiegelt für die Buchbranche das perfekte Medienbild. Als grobschlächtiger Naturbursche mit einem gestohlenen Roman unter dem Arm ist er genau das, was die Welt des Buches schon so lange suchte.
William Kotzwinkle lässt tief blicken. Er scheut sich nicht davor, seine eigene Branche auf die Schippe zu nehmen. Mit viel Witz und erstklassiger Ironie begleiten wir Hal Jam auf seinem Siegeszug.
Bewertung
aus Hamburg
5/5
11.10.2021
Buch (Taschenbuch)
Ein klasse Buch!
Allgemein verehre ich Bücher, die anspruchsvoll, aber nicht anspruchsvoll zu lesen, sind. Hier wird dies mit einzigartigem Humor und tiefgründigem Hinterfragen der menschlichen Natur verbunden, wobei Letzteres stets durch die frische unikate Art, sich selber die Ernsthaftigkeit zu nehmen, neutralisiert wird, sodass statt Schwermut bloß Lacher und fröhliche Motivation zum Nachdenken bleibt.
Bewertung
5/5
21.02.2019
Buch (Taschenbuch)
Lieblingsbücher zum 2.Mal gelesen:...
Lieblingsbücher zum 2.Mal gelesen:
Auch 20(!) Jahre nach ihrem Erscheinen ist diese Satire auf den Literaturbetrieb höchst amüsant zu lesen. Köstlich!
Armin K.
aus Stuttgart
5/5
15.12.2010
Buch (Taschenbuch)
Großartige, humorvolle Geschichte mit herrlicher Satire
Liebevoll getarnt als Geschichte über einen an Menschen gewöhnten Bären, der aus den amerikanischen Wäldern in die menschliche Gesellschaft New Yorks verschlagen wird, liefert Kotzwinkle hier eine humor- und stilvolle Satire moderner amerikanischer Gesellschaftsverhältnisse ab. Sämtliche Macken der Menschen von Erfolgssucht, Kindheitspsychosen bis hin zu Schlankheitswahn und Oberflächlichkeit sowie schlichtem Irrsinn werden dabei unterhaltsam, aber eindrücklich dem aufmerksamen Leser präsentiert, während er der Geschichte des Bären auf seinem Weg in der Welt der Menschen folgt. Es ist kein Kinderbuch, sondern nur ein gut lesbar geschriebener Roman, der nicht zu tief geht, aber dennoch keineswegs oberflächlich ist. Kotzwinkle-Fans lieben den Stil des amerikanischen Autors, obwohl alle seine Bücher ganz anders sind, haftet ihnen allen die sanfte, eindrückliche Behandlung des Themas der menschlichen Psyche an und das immer auf spannend-unterhaltsame Weise.
Im vorliegenden Buch findet ein Bär auf Nahrungssuche ein Manuskript eines erholungsbedürftigen Autors im Wald. Er nimmt es an sich und avanciert zum gefeierten Bestseller-Autor in der Welt der Menschen. Während er sukzessive die Eigenschaften eines animalischen Waldbewohners ablegt und sich bemüht, zum Menschen zu werden (er lernt den Zimmerservice in Hotels ebenso zu schätzen wie Supermarkt-Regale voller Honig und Marmelade), entwickelt sich der bestohlene Autor vom zivilisierten Großstadt-Professor zu einem bedrückten Waldbewohner, der sich in Aussehen und Gebahren immer mehr einem Bären annährt. Letztlich treffen beide erst vor Gericht aufeinander mit überraschendem Ausgang. Damit endet das Buch allerdings noch nicht. Als Leser ist man unwillkürlich ein Fan des Bären (und hat etwas Mitleid mit dem Autor) und kann sich ein Schmunzeln nicht verkneifen, wenn er auf seine Weise Gespräche mit Literaturagenten und Marketing-Leuten sowie Talkshow-Moderatoren und anderen Autoren hat. Immer wird er anders verstanden, da die Menschen Erwartungen und Auffassungen in ihn projizieren und ihn nie als Bär in schlecht sitzendem Anzug mit Gummischlips erkennen. Für sie ist er ein zweiter Hemmingway. Selbst beim wilden Sex (mit anschließenden Suizid-Versuch des Bären am nächsten Morgen), als voluminöser Tänzer in New Yorker Discos oder wenn er sich in Bären-Manier öffentlich auf dem Boden wälzt, kommt niemand auf die Idee, ihn für anders als nur exzentrisch zu halten.
Ein Bär will nach oben ist ein Buch, von dem man begeistert ist und an dem man nach der letzten Seite unbedingt weiterlesen möchte und sich eine Fortsetzung wünscht wohl wissend, dass diese kaum an eine so gut konstruierte und spannend-unterhaltsame Geschichte anknüpfen kann. Was wohl ein Grund für den Erfolg Kotzwinkles ist, da er keine Fortsetzungen, sondern nur Einzeltitel schreibt. Dabei schreibt er in der Regel sehr moderat, ohne Übertreibungen oder Brüche in der Handlung. Exzessive Gewalt- oder Sex-Darstellungen gibt es nicht es wird dezent, aber verständlich beschrieben, in diesem Werk zusätzlich mit angenehmen satirischen Einlagen auch wenn das ganze Buch faktisch eine einzige Satire ist.
Dieses Buch ist für feinsinnige, humorvolle und an leichter satirischer Kost interessierte Leser von 12-100+ genau das Richtige dass es mittlerweile die zigste Auflage davon gibt, belegt meine Annahme. (Auch im englischen Original ist es sehr zu empfehlen!)
Odilie Pressberger
aus Regensburg (Donau EKZ)
4/5
22.06.2009
Buch (Taschenbuch)
Kotzwinkle,Ein Bär will nach oben
Ein echter,richtiger Bär findet im Wald ein Manuskript,bringt dieses in die Großstadt zum Verlag und wird der "shooting-star" der Literaturszene.Ist aber ein Bär,brummt nur rum.Und alle Chefsekretärinnen sagen:"Was für ein cooler Typ.Was hat er für eine klare Haltung!" Daneben wird die Geschichte des Schriftstellers erzählt,der im Wald sein Manuskript verloren hat.Aberwitzig komisch!Grandios!
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5/5
17.11.2022
Buch (Taschenbuch)
Kartoffelchips und auf zwei Beinen gehen, was will ein Bär mehr?
Ein Bär findet ein Manuskript im Wald und beschließt in die glitzernde Welt der Menschen zu gehen und sein Glück als Autor zu versuchen. Mit einer ordentlichen Portion Glück, bärenstarken Charme und einer gewissen Ähnlichkeit zu Hemingway wird das Buch veröffentlich und zu einem der gefeiertsten Romane des Landes. Währenddessen kämpft der echte Autor für Gerechtigkeit und verliert sich dabei immer mehr in sich selbst und in der Natur aus welcher der Bär einst stammte.
William Kotzwinkel übt nicht nur humorvoll Kritik an dem Literaturbetrieb, sondern auch, durch die Augen des Bären, an der ganzen Menschheit.
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