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Gebraucht Band 6053

Stupeur et tremblements Roman. Ausgezeichnet mit dem Grand prix du roman de l' Academie francaise 1999

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Verkaufsrang

112828

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.06.2001

Verlag

Hachette Livre - Bnf

Seitenzahl

186

Maße (L/B/H)

18/11,3/1,2 cm

Gewicht

126 g

Auflage

53. Auflage 2024

Sprache

Französisch

EAN

2710001711086

Beschreibung

Rezension

"Atemberaubend. Nothomb, in Frankreich ein literarischer Star, beleuchtet eine Grundsatzfrage: Sie die anderen verrückt oder sie selbst? Ihre Antworten darauf sind ein zweifaches Ja, noch ein Lachen und mehrere zum Brüllen komische wie bemerkenswerte Gedanken. Eine Lektüre mit Lachtränengarantie, von der mehr bleibt als feuchte Taschentücher." (Frankfurter Rundschau)
"Man könnte den Zusammenstoß zweier Kulturen auch als Geschichte von Anpassung oder Auflehnung erzählen und dabei ebenfalls eine gegen den Strich gebürstete Landeskunde einbringen. Doch Amelie Nothomb tut etwas viel Schöneres: Sie mischt aus asiatischer Gelassenheit und westeuropäischer Ironie eine ganz eigene Haltung. Ihre tragikomische Sicht auf den Konflikt zwischen Hierarchie und Menschlichkeit erinnert an Charlie Chaplins Siege über die Obrigkeit." (Sächsische Zeitung) "Ein Buch, das man lieben muß für die elegante Ökonomie der Sprache, für seine rhetorische Intelligenz und dafür, daß es den Leser auf spielerisch e Art befreit von dem spezifisch europäischen Zwang zur Interpretation." (Literaturen)
"Wieso gilt der Boykott der Männer-Toiletten im 44. Stock eines Tokioter Bürohauses als Akt der Sabotage? Die Antwort hierauf sollten sie nachlesen und sich das Vergnügen gönnen, das feine Zusammenspiel von Masochismus und Sadismus zu verfolgen, dem sich die Belgierin Amelie für ein Jahr freiwillig ausgesetzt hat. Das war, bevor sie eine zu Recht gefeierte Autorin wurde. Seien wir den Japanern dankbar." (Die Woche)

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Zustand

Akzeptabel

Verkaufsrang

112828

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.06.2001

Verlag

Hachette Livre - Bnf

Seitenzahl

186

Maße (L/B/H)

18/11,3/1,2 cm

Gewicht

126 g

Auflage

53. Auflage 2024

Sprache

Französisch

EAN

2710001711086

Herstelleradresse

Hachette
43 Quai De Grenelle
75905 Paris Cedex 15
FR

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  • Bewertung

    5/5

    17.12.2011

    Buch (Taschenbuch)

    Pas facile le monde du travail japonais pour une Belge!

    Un livre rythmé et drôle qui raconte bien les difficultés de l'intégration dans le monde du travail d'un pays étranger. Qu'il est terrible de se retrouver face à la réalité, dans un pays tant admiré.

  • Esther N.

    Orell Füssli Book Circle Community

    3/5

    02.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Kulturschock und Satire

    Amélie Nothombs autobiografischer Roman Stupeur et tremblements erschien 1999 und zählt zur zeitgenössischen Literatur. Darin verarbeitet die Autorin ihre Erfahrungen als junge Europäerin in einem japanischen Grossunternehmen. Die Erzählerin Amélie tritt voller Begeisterung eine Stelle in Tokio an. Schon bald merkt sie jedoch, dass ihre Vorstellungen und die Realität weit auseinanderliegen. Sie gerät in ein streng hierarchisches Arbeitsumfeld, in dem kulturelle Missverständnisse und starre Regeln ihren Alltag prägen. Aus anfänglichem Enthusiasmus werden zunehmend Zweifel und Frustration. Besonders prägend sind die Themen Kulturschock, Machtstrukturen und die Frage nach der eigenen Identität. Nothomb schildert ihre Erfahrungen in einem lebendigen, oft ironischen und teilweise bewusst überzeichneten Stil. Dadurch entsteht eine Atmosphäre, die zwischen Tragik und Satire schwankt. Für mich war nicht immer klar, was die Autorin letztlich aussagen wollte. Einerseits zeigt sie eindrücklich die Schwierigkeiten einer Ausländerin in einem fremden System. Andererseits hatte ich stellenweise den Eindruck, dass ihre sehr negativen Erfahrungen auf die gesamte japanische Kultur übertragen werden, was ich etwas problematisch fand. Die französische Sprache war für mich eine gewisse Herausforderung. Dem Inhalt konnte ich zwar gut folgen, doch die eigentliche Botschaft blieb mir teilweise verschlossen. Gerade die skurrile und überzeichnete Erzählweise machte es nicht immer einfach, den Roman einzuordnen. Trotzdem regt das Buch zum Nachdenken über Anpassung, Zugehörigkeit und die Rolle des Individuums in einer stark normierten Gesellschaft an.

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