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Todesmarsch nach Jerusalem Intensiver Young Adult Roman über Verantwortung und Identität

5

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

Enemies To Lovers + weitere

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

06.10.2025

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

484

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/3,4 cm

Gewicht

650 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-695-19695-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

  • Enemies To Lovers
  • Forbidden Love/Romance
  • Historical Romance

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

06.10.2025

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

484

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/3,4 cm

Gewicht

650 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-695-19695-1

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    03.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Todesmarsch nach Jerusalem

    Maya kommt als Austauschschülerin an ein Leipziger Gymnasium. Sie soll ihre traumatischen Erlebnisse in der Heimat verarbeiten und Abstand gewinnen. Hier in Leipzig lernt sie den Schüler Leon kennen und beide freunden sich an. Leon hat jedoch eine familiäre Verbindung durch seinen Opa, einen Widerstandskämpfer zur NS-Zeit. Aber genau diese familiäre Verbindung droht die Freundschaft in Gefahr zu bringen… Es spielt in zwei Zeitebenen, einmal im Hier und Heute sowie schwenk Leon durch die Erzählungen über seinen Großvater in die NS-Zeit. Durch die beiden Zeitebenen werden die Konflikte damals und heute erhellt. Maya und Leon stehen gerade auf der Schwelle vom Kind zum Erwachsenen, was man in einigen Passagen recht gut erkennt. Aber das Buch ist auch für Leser ab 12 Jahren empfohlen. Mir hat das Buch recht gut gefallen. Es las sich für mich nicht immer ganz flüssig, aber dennoch gut. Ich kann dieses Werk insbesondere Jugendlichen Lesern empfehlen. Könnte ich mir auch sehr gut als Buchbesprechung in der Schule vorstellen. Für mich ist ein kein New Adult Buch, ich stelle es aber dennoch unter dieser Rubrik ein, um vielleicht die Aufmerksamkeit auf dieses Buch zu lenken.

  • Pia.blindeBuchwurmin

    5/5

    08.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Dieses Buch hat mich emotional verletzt, um mich dann wieder zu heilen.

    Wie viele Bücher aus der Zeit im und um den zweiten Weltkrieg ich schon gelesen habe. Einige. Auch gute. Jedoch so ein Buch, welches mich emotional so mit gerissen, so geschockt und berührt hat wie dieses,war noch nicht dabei. Diese Geschichte ist einmalig - und … sie ist wahr. Er, im sicheren Deutschland, in fester Familie aufgewachsen, politisch und weltlich engagiert und selbstbewusst. Sie, im unruhigen Israel geboren, traumatisiert, die Familie zerstört, Wut und Trauer in sich. Was geschieht wenn Charaktere, aus unterschiedlichen Kulturen, mit verschiedensten Geschichten und einer Vergangenheit, wie sie prägender nicht sein könnte, aufeinander treffen, wird in diesem Buch hautnah, emotional und mit viel Liebe zum Detail erzählt. Der Autor schafft es mit authentisch-bildlichem detaillierten Schreibstil, Vergangenheit und Gegenwart zu verbinden. Vergangenheit: Die Lebensgeschichte eines Mannes, Widerstandskämpfer, mutig, sich selbst treu, wird verraten, verhaftet und erlebt alle Facetten der Unmenschlichkeit im KZ und dem Leben im Krieg. Gegenwart: 7. Oktober 2023. Israel wird von der Hamas angegriffen. Terror, Krieg und Leid sind immer noch aktuell. Was das für zwei junge Erwachsenen bedeutet, wie sie gemeinsam auf eine Reise durch die Vergangenheit gehen, auf der Suche nach Antworten, verzeihen und verstehen lernen, erleben wir gefühlvoll und hautnah in diesem Buch. Jedes Kapitel ist eine Achterbahn der Gefühle. Erst rauscht man in die Tiefe der Grausamkeit, Schmerz und Verzweiflung. Um dann wieder langsam, Stück für Stück mit Hoffnung, Kraft und Menschlichkeit aufwärts zu fahren. Und obwohl sich Metaphern und Redewendungen, sowie Beschreibungen häufig wiederholen, tut dies dem Lesefluss keinen Abbruch. Das schafft nicht jeder Autor. Was am Ende bleibt? Eine wahre Geschichte die jeder kennen und niemals vergessen sollte und eine absolute Leseempfehlung. Jedoch sollte man sich darüber im Klaren sein, das es eine wirklich tiefe emotionale Lesereise wird. 

  • Bewertung

    5/5

    25.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Unfassbar intensiv

    Kein Jugendbuch wie viele andere Mayas Vater zieht mit Maya nach dem dem Tod der Schwester Tamar von Tel Aviv nach Leipzig. Sie ist fremd und voller Zweifel, hat eine posttraumatische Belastungsstörung und trauert um ihre Schwester, die in Tel Aviv bei einem Hamas Attentat getötet wurde. Dann trifft sie Leon und die beiden verlieben sich. Er ist nicht nur fasziniert von ihr, sondern auch von ihrer Geschichte. Aber ihre Liebe wird von der Vergangenheit überschattet und auch in der Gegenwart hat Maya es mit ihrer Herkunft nicht leicht. Und dann erzählt Leon ihr die Geschichte von seinem Ururgroßvater Otto, der zu Kriegszeiten ein Widerstandskämpfer war. Und ihre Liebe beginnt zu zerreissen Dieser Roman verbindet starke Gefühle mit wahren historischen, teils furchtbaren Dingen. Es geht um Schuld, Erinnerung, Schmerz und Hoffnung. Ist Versöhnung möglich, egal was passiert ist ? Hier denke ich besonders an die Mutter von Maya und so manches Mal musste ich mich doch zwingen nicht ins Buch zu springen und sie zu schütteln. Ein Young Adult Roman bei dem man sagen muss das er so ehrlich und manchmal schrecklich ist, das man vielleicht sogar aufhören möchte zu lesen, denn es geht sehr ins Detail. Aber so war es eben und ich glaube es ist Zeit das wir das endlich sehen und verstehen und wir dürfen unserer Jugend das nicht verschweigen. Mutige Autoren wie Marcel Richtsteiger schreiben es auf wie es war und das ist grandios gelungen. Ein Buch das ich nie mehr vergessen werde, bei dem ich geweint und gelacht habe mit Protagonisten,die sich direkt in mein Herz geschlichen haben

  • Bewertung

    4/5

    05.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Liebe kennt keine Grenzen

    Das Buch ist definitiv keine leichte Lektüre. Es gibt die Gegenwart und die Vergangenheit. In beiden Erzählungen geht es um den Krieg. Krieg zwischen den Palästinenser und den Israelis und dem 2. Weltkrieg. Beide Geschichten haben mich zu Tränen gerührt. Ich fand es sehr schlimm, was damals im zweiten Weltkrieg geschehen ist. Gerade in den Konzentrationslagern wo die Menschen wie Vieh behandelt worden sind. Wie sie einen Todesmarsch antreten mussten, den viele nicht überlebt haben. Ausgemergelt vom Hunger mussten Sie von früh bis spät laufen. In dieser schwierigen Zeit hat man sich an die Menschen geklammert, die dasselbe durchleben mussten. An die Hoffnung und sich gegenseitig Mut zu sprechen. Tamar ist mit der Überzeugung im Gazakrieg gestorben, dass Sie Frieden möchte. Sie wollte helfen und hat dafür ihr Leben gegeben. Beide Geschichten sind tragisch und man sieht einfach das ein Krieg immer Opfer fordert. Aber es gibt wenige Menschen die den Mut haben, sich gegen ihr eigenes Land zu stellen. Ich finde die Geschichte sehr schön und es zeigt einem das Liebe keine Grenzen kennt. Nicht alle Abschnitte im Buch haben mich gleich stark gefesselt, deswegen vergebe ich 4 von 5 Sternen. Trotzdem ist das Buch sehr lehrreich und es regt definitiv zum Nachdenken an.

  • Mondprinzessin

    aus Deutschland

    4/5

    17.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Todesmarsch nach Jerusalem - Marcel Richtsteiger

    Jerusalem und KZ Sachsenhausen, Gegenwart und Vergangenheit - Schuld vs. Vergebung, Widerstand vs. Terror, Trauer vs. Hass Maya kommt als Austauschschülerin nach Leipzig, um Abstand zu den traumatischen Erlebnissen in ihrer Heimat Israel zu gewinnen. Recht schnell lernt sie Leon kennen und lieben. Einen Jungen, der für seine politischen Überzeugungen eintritt, eine familiäre Verbindungen zu den Grauen der NS-Zeit hat und von Maya fasziniert ist. Doch genau diese Eigenschaften führen dazu, dass es in ihrer aufblühenden Beziehung zu kriseln anfängt. Die Handlung des Buches verläuft auf zwei Zeitschienen. Zum einen in der Gegenwart mit Leon und Maya, deren Geschichte in Leipzig, Tel Aviv sowie Jerusalem spielt und mit dem Israel-Palästina-Konflikt verknüpft ist. Zum anderen in der Vergangenheit mit Leons Vorfahren Otto, welcher überzeugter Kommunist und Widerstandskämpfer im 3. Reich war. Seine Überzeugungen haben ihm nicht nur fünf Jahre Zuchthaus eingebracht, sondern auch den Transport ins KZ Sachsenhausen. Durch die abwechselnd erzählten Zeitabschnitte lernen wir die Gedanken und Gefühle der Charaktere kennen und können Parallelen ziehen, nur um festzustellen, wie ähnlich die Auswirkungen der jeweiligen Kriege / Konflikte auf die Menschen doch sind. Dahingehend möchte ich noch sagen, dass diese Parallelen / Verbindungen für mich auch wunderbar in dem Cover symbolisiert werden, dadurch dass der Davidstern mit Hammer und Sichel „verschmolzen“ ist. Unterstützt wird das ganze durch den wirklich passenden Buchtitel. Während ich mir von Otto ein sehr gutes Bild in meinem Kopf konstruieren konnte mit den ganzen Erzählungen / Beschreibungen über seine Heimat, sein Familienleben und sein politisches Engagement, dagegen empfand ich Leon und Maya fast ein wenig eindimensional dargestellt. Das mag daran liegen, dass ihre Beziehung zueinander mit all ihren Hindernissen im Vordergrund stehen soll. Für mich hätte es nur ein runderes Bild ergeben, wenn wir. Noch etwas abseits dieser Geschehnisse über die zwei erfahren hätten. Meine einzige wirkliche Kritik ist, dass Leon und Maya mir zu sehr oder zu abrupt zwischen sehr reif für ihr Alter und dann wieder kindisch-naiv gewechselt sind. Das Buch erzählt eindringlich, was Hass und der Wunsch nach Vergeltung in Menschen auslösen kann, zu was sie fähig werden. Es erzählt erschreckend ehrlich und bildhaft über die Zustände in den Konzentrationslagern und während des Todesmarsch, wie Menschen aus puren Trotz überlebt haben und am Ende doch von einem stillen Hinnehmen des Unausweichlichen gefangen wurden. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, als ich Ottos Erlebnisse gelesen habe, weil ich wie gefangen war in meinem Lesefluss. Schlussendlich lässt sich sagen, dass es in dem Buch nicht um einfache Liebesgeschichte mit verschiedenen Meinungen geht, sondern darum, dass Konflikte versteckte Facetten haben, dass Vergebung nicht vergessen bedeutet, dass Hass eine Wahl ist und überwunden werden kann. Das Buch bekommt eine ganz klare Leseempfehlung von mir. Aber an alle zukünftigen Leser und Leserinnen, seid euch bewusst, dass ihr euch auf eine mehr als intensive und emotionale Lesezeit einlasst.

Kundinnen und Kunden meinen

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