Stell dir vor, du wächst auf in einer Welt voller Smartphones, Likes und endlosem Scrollen. Das Handy ist das Erste, was du morgens, und das Letzte, was du abends anschaust – ganz schön viel für ein Kind, oder? „Generation Glücklich” richtet sich an Kinder zwischen 9 und 12 Jahren, die genau in dieser Welt ihren eigenen Platz finden wollen – ohne sich dabei selbst zu verlieren.
Anknüpfend an seinen Weltbestseller „Generation Angst” hat Jonathan Haidt mit „Generation Glücklich” jetzt ein Buch geschrieben, das sich explizit an Kinder und Jugendliche richtet. Gemeinsam mit Catherine Price, ebenfalls Bestsellerautorin von Büchern wie „Endlich abschalten: Warum Urlaub vom Smartphone uns Zeit, Glück und Liebe schenkt”, erklärt er jungen Menschen in diesem Buch auf Augenhöhe, was hinter der ständigen Bildschirmzeit steckt, warum Social Media uns manchmal eher verunsichert als verbindet – und wie wir trotzdem glücklich, mutig und ganz wir selbst bleiben können. Mit echten Geschichten von jungen Erwachsenen, spannenden Fakten, Challenges, Comic-Elementen und kleinen Geheimnissen aus der Tech-Welt, die Kinder unbedingt kennen sollten.
- Geschrieben von internationalen Bestsellerautor*innen
- Liefert konkrete Tipps und Hilfestellungen für einen gesunden Umgang mit sozialen Medien
- Kindgerecht, informativ und ohne erhobenen Zeigefinger
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Zu verstehen, wie Social Media funktioniert und wie sie das Gehirn verändert
Stell dir vor, du wächst auf in einer Welt voller Smartphones, Likes und endlosem Scrollen, als wäre das Handy an der Hand festgewachsen. Das Handy ist das Erste, was du morgens, und das Letzte, was du abends anschaust – ganz schön viel für ein Kind, oder? «Generation Glücklich» richtet sich an Kinder zwischen 9 und 12 Jahren, die genau in dieser Welt ihren eigenen Platz finden wollen – ohne sich dabei virtuell selbst zu verlieren. Medienkompetenz, Selbstsicherheit, Selbstständigkeit im Umgang mit Medien – Fallstricke kennenlernen, Mechanismen auf Social Media verstehen an Hand von Comics und Übungen.
Das Kinderbuch spricht auf Augenhöhe an, ohne je belehrend zu wirken. Verständlich erklärt es die Mechanismen hinter Bildschirmen, wie zum Beispiel «Likes» als Gehirn-Belohnung funktionieren. An Hand von Challenges und konkreten Impulsen üben die Kinder. Es gibt Portrais von «Aufständischen» Jugendlichen, die erklären, wie sie es schaffen, bildschirmfreie Zeit für sie zu erringen. Mach Sport, such dir ein reales Hobby, beschäftige dich mit deinen realen Freunden, verbringt Zeit miteinander!
Sehr interessant ist, was die Tech-Giganten zu Social Media sagen. Der Geschäftsführer von TikTok verbietet sein Kindern das eigene Produkt, und der von Snapchat begrenzt die Bildschirmzeit seiner Kinder auf 90 Minuten pro Woche. Der Gründer von Storm8 verbietet seinen Kindern seine von ihm entwickelten Spiele, weil sie süchtig machen. Was sagt uns das? Ganz einfach: Sie verdienen mit Kindern eine Menge Geld und sie sind gewissenslos. Und wie verdient man mit den Kindern das Geld? Das wird anschaulich erklärt: Aufmerksamkeitsökonomie und der Dopaminkreislauf, der Hack in das Gehirn, das Belohnungsprinzip – die Neuverdrahtung des Gehirns – wobei die Aufmerksamkeit flöten geht. Körperliche Schäden entstehen durch Fehlhaltung und zu wenig Bewegung. Die Lügen der Social Media werden erklärt.
Ein Aufstand gegen den ständigen Gebrauch von Handys – eine Rebellion gegen Social Media - bitte alle mitmachen! – So die Aufforderung in diesem Kinderbuch. In Teil eins wird der Aufstieg der Techgiganten beschrieben und ihre Lügen erklärt. Die Kinder sollen animiert werden, draußen zu spielen, sich zu bewegen. Die «Neuverdrahtung», die die sozialen Medien in den Hirnen der jungen Leute ausgelöst hat, beginnend in den 1980ern, wird beschrieben. Social Media wird verständlich erklärt – gute Apps, schlechte Apps. «Schon gewusst?», eine Rubrik in Sprechblasen oder Wissenskästchen bringt Fakten, beschreibt Gefühle, die Social Media auslösen kann: gute Gefühle oder schlechte, erklärt, wie das Gehirn funktioniert. Likes, Followerzahlen und perfekt inszenierte Feeds können das Selbstwertgefühl verunsichern. Das Buch hilft Jugendlichen zu verstehen, wo die Gefährlichkeit liegt – und warum ihr Wert nichts mit Reichweite zu tun hat.
Auch Suchtgefahr und Mobbing im Netz werden besprochen, ebenso wird davor gewarnt, dass sich hinter jedem Kind im Netz in der Realität möglicherweise ein Pädophiler stecken könnte. Wie also rebelliert man gegen die vertane Zeit im Handy? In dem man sein Handy clever einsetzt. Lass dich nicht von denen benutzen, sondern nutze du die Apps zur Information. Suche dir echte Freunde. Es geht hier nicht um die Verdammung von Handys und Social Media, sondern um Medienkompetenz, verstehen, was dahinter steckt, wo die Gefahren liegen und wie man gesund damit umgeht, wie man seinen Vorteil zieht.
Dazu gibt es hilfreiche Tipps, wie man sich von diesen Medien loslöst und erkennt, wann sie sinnvoll sind und wann nicht. Von der Aufmachung her greift man auf kurze Texte und Infokästen zurück und auf Comicsequenzen. So ist der Text aufgelockert, gut zu lesen, dem Lesealter entsprechend. Das Kindersachbuch fördert die Medienkompetenz und die digitale Selbstbestimmung. Kinder erfahren, wie Apps und Plattformen funktionieren – und warum sie uns so lange am Bildschirm halten wollen. Dieses Wissen stärkt sie darin, bewusste Entscheidungen im Umgang zu treffen und sich eigene Grenzen zu setzen, statt sich unbemerkt treiben zu lassen und sich im Netz zu verlieren. Der Zuckersüß Verlag gibt eine Altersempfehlung ab 8 Jahren – dem schließe ich mich an. Das Buch eignet sich auch als Unterrichtsmaterial. Von solchen Büchern hätten wir gern noch mehr! Empfehlung!
Jonathan Haidt und Catherine Price erklären auf Augenhöhe, was hinter Social Media, Bildschirmzeit und Algorithmen steckt. Mit echten Geschichten, spannenden Fakten, Challenges und Comic-Elementen zeigt das Buch: Du musst dich nicht vom Algorithmus steuern lassen. Du kannst lernen, Technik bewusst zu nutzen – und dabei ganz du selbst zu bleiben.
Jonathan Haidt ist Professor für ethische Führung an der Stern School of Business der New York University. Er promovierte 1992 in Sozialpsychologie an der University of Pennsylvania und lehrte sechzehn Jahre lang an der University of Virginia. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der moralischen und politischen Psychologie, wie in seinem Buch „The Righteous Mind“ beschrieben. Sein neuestes Buch, „Generation Angst“, ist eine direkte Fortsetzung der Themen, die er in „The Coddling of the American Mind“ (zusammen mit Greg Lukianoff) behandelt hat.
Nicole
aus Nürnberg
5/5
13.09.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Sei ein Rebell
Meine Meinung zum Kindersachbuch:
Generation Glücklich
Dein Handbuch für mehr Spaß und Freiheit in einer Welt voller Bildschirme
Inhalt in meinen Worten:
Ein Kernpunkt in unserer Zeit, trotz Internet, Handys und was es nicht so alles für neue Technologie gibt, ist das immer mehr Menschen sich real einsam fühlen, denn das virtuelle Leben ersetzt nicht das, was reale Kontakte einem bieten können. Sei es durch Treffen, wo Abenteuer erlebt werden können, tiefgehende wertvolle Gespräche, oder auch einfach nur eine feste Umarmung. Wie schnell das aber alles geht, das alles nur noch virtuell stattfindet, davon bekommen gerade manche Generationen mehr mit, andere werden förmlich in diese jetzige Zeit geboren und müssen lernen, das Internet nicht alles ist. So ist es gut, dass es gerade solche Bücher für Kinder und Jugendliche gibt, die aufklären, ermutigen Zeit in der realen Welt zu verbringen, vielleicht Hobbys nachzugehen, und sich auszuprobieren. Denn das Buch hat den Schlachtruf in sich: Sei ein Rebell! Bist du bereit ein Rebell zu werden? Und was kannst du machen, damit du weniger Zeit am Rechner, Handy, Konsole etc. verbringen kannst? Nun hier gibt dieses Buch wertvolle Tipps!
Wie ich das Gelesene empfand:
Ich war zuerst einmal überrascht wie bunt und schillernd es im Buch zugeht. Allein beim durchblättern sind mir die Grundfarben in den verschiedenen Facetten aufgefallen, dann aber auch dass das Buch einerseits durch laufenden Text mit bunten Bildern, und Textbalken mit wichtigen Punkten aufgeschlüsselt und dazwischen finden sich kleine Comicgeschichten, die einladen mit Kindern und Jugendlichen zu erleben, wie sie zu Rebellen werden, indem die Handyzeit und auch andere Zeiten gedrosselt werden, wie Jugendliche mit den Social Media Plattformen hadern und das Gefühl hatten, dass ihnen etwas genommen wird. Gut finde ich die Studien die die Texte begleiten, wie viele Monate man so an einem technischen Gerät hängen kann, und wie wertvoll dagegen die reale Zeit ist, die man mit Freunden oder mit Hobbys oder mit einfach bewusst mal Langeweile verbringen kann. Hier werden tolle Tipps gegeben wie die Zeit bewusst genutzt werden kann, auf was man achten darf und soll, und wie große Konzerne wie Instagram die Zeit von uns allen Menschen, egal ob groß oder klein kaufen und nicht immer gut mit den Inhalten umgehen!
Auch Gefahren werden aufgezeichnet und wie Kinder und Jugendliche sensibilisiert werden um wirkliche Gefahren zu entdecken und dementsprechend zu handeln.
An wen sich das Buch richtet:
Primär werden Kinder angesprochen, was schon auffällig ist an den Buchseiten und auch daran wie Comic und Text sich ergänzen, doch auch alle anderen die keine Kinder oder Jugendliche mehr sind, können mit diesem Buch wirklich etwas anfangen. Denn hier werden sehr viele praktische Tipps gegeben wie man Handy- und vor allem Social Media Zeit drosseln kann, ohne das Gefühl zu haben irgendwas zu verpassen, denn das ist doch eigentlich heute von jedem ein Problem.
Manche Themen kamen mir zu kurz:
Unter anderem finde ich es schwer dass das Thema virtueller Charakter und wie schwer es weh tun kann diese zu verlassen, dieses Thema wird einerseits gut aufgegriffen, andererseits fehlte mir hier dennoch noch ein wenig der Fokus. Denn das Problem ist ja nicht nur das Kinder und Jugendliche mittlerweile viel mehr am Handy kleben, als es noch vor 20 Jahren der Fall war, sondern das es wirklich auch eine eigene Identität im Netz gibt und wie schwer es sein kann, dass diese einfach übernommen wird von anderen Menschen, die das Konto hacken. Hier finde ich es wichtig das gerade schon vorher begonnen wird, eine reale Identität aufgebaut zu haben um eben damit besser umzugehen.
Was ich gut finde:
Tipps und Strategien wie man wirklich dieses Thema sinnvoll angehen kann, das Kinder die dieses Buch lesen direkt schon intensiver damit konfrontiert werden aber in aufrichtender und auf Augenhöhe, das sie lernen können, wie sie im realen Leben Fuß fassen können, wie sie ihren Ängsten begegnen können und das sie Rebellen werden können, wenn sie eben nicht dem Trend hinterherhechten und immer direkt alles mitverfolgen. Gut fände ich hier noch, dass das Thema Cybermobbing noch etwas mehr in den Fokus genommen wird.
Empfehlung:
Ein Buch das sich zwar an Kinder und Jugendliche richtet, das aber auch gerade Erwachsenen gute Tipps und Tricks mit an die Seite geben können und auch das jeder der dieses Buch liest direkt an das Social Media Detox Thema heran geführt werden. Es ist wirklich für jeden Leser*in etwas dabei, so das es klar wird, wie wichtig dieses Thema ist.
Bewertung:
Einerseits finde ich diese Botschaft aus diesem Buch extrem wichtig und gut das es so mal in den Fokus gerichtet wird, andererseits finde ich den Aufbau und den Umgangston klasse in diesem Buch. Es hat mir viele neue Blickwinkel geschenkt, weswegen ich dieses Buch euch wirklich sehr empfehlen möchte!
Deswegen gibt es auch klare fünf Sterne!
Bewertung
5/5
06.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Vom verzweifelten Kampf gegen die Tech-Giganten zu tief berührenden Gesprächen
Als ich dieses Buch kaufte, war ich ehrlich gesagt skeptisch. Mein 11-jähriger Sohn war längst im Griff der Tech-Giganten – ein schleichender Prozess, der bei harmlosen "Monster Truck"-Spielen auf dem Elterntablet begann und in einer Gier endete, die plötzlich nicht mehr zu bremsen war. Ganz egal, was wir Eltern unternahmen: pausenloses Bespassen, tagelange Ausflüge unternehmen, stundenlanges gemeinsames Lesen, Basteln und Malen, tausende von Playdates organisieren, 1 Tonne Mehl in gemeinsamen Backaktionen verarbeiten, kilometerweit Radfahren, von Gourmet-Tempel zu Gourmet-Tempel pilgern – nichts ist gut genug. Nichts kommt gegen die magischen Tools der Tech-Giganten an, die unseren Sohn mit ihren massgeschneiderten Videogames und Influencer-Videos voll im Griff hatten.
Drei Tage vor Beginn der langen Sommerferien dämmerte es mir: Wenn ich jetzt nicht die Notbremse ziehe, wird mein Sohn in diesen Sommerferien seine Kindheit an irgendwelche YouTuber verlieren. Ich beschloss, tief in die Trickkiste zu greifen. Ich kaufte trotz aller inneren Widersprüche das Buch "Generation Glücklich" und holte zusätzlich ca. 30 Bücher aus der Bibliothek, von denen ich wusste, dass mein Sohn sie liebt. Ich verpackte jedes Buch in neutralem Papier, beschriftete es mit einem "Mystery"-Titel, legte eine Eieruhr dazu und machte einen Deal: Ab dem ersten Tag der Sommerferien gibt es 45 Minuten Bildschirmzeit für 30 Minuten Lesen - täglich - beliebig oft.
Was anfangs auf Widerstand stieß, entwickelte sich schnell zur Überraschung. Die Mystery-Buch-Kiste weckte seine Neugier und erstaunlicherweise auch seine Begeisterung fürs Lesen. Als er dann "Generation Glücklich" auspackte, war er zuerst einmal genervt, weil es auf den ersten Blick wie ein Sachbuch rüberkam und eben kein witziger "Dogman" oder "Tom Gates" war. Doch als er die ersten Seiten zu lesen begann, fand er es eigentlich recht spannend. Als es ihm irgendwann doch zu trocken wurde, bat er mich, ihm vorzulesen – und das war sogar noch besser als das selbstständige Lesen:
Es ergaben sich viele schöne Gespräche; mein Sohn fing an, Fragen zu stellen, suchte den Austausch mit mir und genoss sichtlich die gemeinsame Zeit. Die Kinder merken: "Okay, wir haben ein Problem, aber ich bin mit diesem Problem nicht alleine."
Heute, wo mein Sohn und ich gemeinsam die letzten Seiten des Buches gelesen haben, kommen mir die Tränen – so sehr hat mich dieses Erlebnis berührt. Als ich das Buch kaufte, sagte ich noch zur Verkäuferin, dass der Gedanke der Autoren nett sei, aber in der realen Welt wohl kaum umsetzbar. Ich wurde eines Besseren belehrt.
Mein Fazit: Wenn richtig angewendet, dann sollte dieses Buch zur absoluten Pflichtlektüre aller 10- bis 12-Jährigen sein – aber zwingend in enger Begleitung von Erwachsenen, Seite für Seite.
Nina
5/5
11.06.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Tolles Buch!
Ein unglaublich tolles Buch, das verständlich eine gesunde Handhabung der digitalen Medien nahebringt. Wissenschaftliche und psychologische Hintergrundinfos sind sehr anschaulich und ganz selbstverständlich einbezogen. Ich würde das Buch so ca. ab 10 Jahren, bzw. ab dem ersten Handy empfehlen.
Auch für so manchen Erwachsenen sinnvoll :)
LaLi
5/5
29.05.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Wer benutzt hier eigentlich wen?
Merkst du bei dir selbst auch, welche Anziehung dein Handy auf dich hat? Wie oft hast du es in der Hand? Fällt es dir manchmal schwer, es wieder wegzulegen?
Kein Wunder, denn Smartphones und Apps wurden höchst professionell dafür designt, möglichst viel unserer Aufmerksamkeit und Zeit zu bekommen.
Genau darum geht es in diesem Buch. Schritt für Schritt wird erklärt, wie Tech-Giganten arbeiten, warum Apps so fesselnd sind und was das mit unserem Gehirn und Nervensystem macht. Zwischendrin begleiten wir im Comicstil Jugendliche mit und ohne Smartphone und sehen, wie unterschiedlich ihr Alltag aussieht.
Die Botschaft des Buches ist klar: Nutze Technik bewusst und intelligent und lass dich nicht von ihr benutzen. Lebe dein echtes Leben!
Meine Meinung:
Ganz ehrlich? Auch ich muss meinen Handykonsum immer wieder bewusst hinterfragen. Manchmal nehme ich es nur kurz in die Hand, um etwas nachzusehen und plötzlich sind mehrere Minuten verschwunden. Und mein Gehirn ist bereits ausgereift! Wie intensiv muss das dann erst für Kinder und Jugendliche sein, deren Gehirn sich noch mitten in einer hochsensiblen Entwicklungsphase befindet?
Das Buch erklärt unglaublich verständlich, wie Tech-Konzerne arbeiten, warum bestimmte Mechanismen so gut funktionieren und was dabei neurologisch passiert. Besonders positiv finde ich, dass die Sprache klar und verständlich bleibt, ohne zwanghaft jugendlich oder „cool“ wirken zu wollen. Trotz der vielen Informationen wirkt das Buch durch die Gestaltung, Comics und Illustrationen angenehm aufgelockert.
Die praktischen Tipps haben mir ebenfalls richtig gut gefallen. Einige nutze ich selbst bereits, zum Beispiel Zeitlimits am Handy. Den Hinweis, den Bildschirm auf Schwarz-Weiß umzustellen, fand ich aber besonders spannend und tatsächlich hilfreich. Die Apps verlieren dadurch ihren Reiz und das Handy wirkt sofort weniger anziehend.
Besonders hängen geblieben ist bei mir auch der Gedanke, dass viele junge Erwachsene im Nachhinein sagen, sie hätten gerne später ein Smartphone bekommen. Ich kann das total nachvollziehen. Ich bin unglaublich dankbar, dass meine Jugend noch weitgehend ohne diesen dauerhaften digitalen Druck stattgefunden hat.
Das Buch zeigt eindrücklich, wie sehr Smartphones unser Denken, Fühlen und unser Nervensystem beeinflussen können. Gerade weil junge Menschen ihre ersten Smartphones oft in einer Phase bekommen, in der ihr Gehirn sich neu strukturiert und entwickelt, finde ich dieses Wissen unglaublich wichtig.
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5/5
27.07.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein Ratgeber für die ganze Familie
Kein Kind findet es witzig, dass die Eltern ständig jammern, die Kinder würden zuviel am Bildschirm kleben. Keiner will hören: "Früher sind wir viel mehr rausgegangen..." aber habt ihr euch mal vor Augen geführt, was es heitß, jeden Rag eine Stunde Bildschirmzeit zu haben? Mal nachgerechnet, wieviele Stunden da zusammenkommen? In diesem Buch wird der Medienkonsum kritisch unter die Lupe genommen. Mit Erfahrungsberichten von jungen Erwachsenen und Beispielen, wie soziale Medien bewusst süchtig machende Kontrolle über die Nutzer haben wollen.
Eltern, lasst dieses Buch einfach mal auf dem Tisch liegen. Die Aufmachung mit Comics und Infografiken reizt so sehr zum reinblättern, dass die Kinder schnell danach greifen. Und hoffentlich (auch wie wir) daraus lernen, wie wir uns das Glück ohne Bildschirm zurückholen können.
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5/5
26.07.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Nicht nur für Kinder interessant!
Ein wunderschön gestaltetes Buch über die Gefahren und die ausgeklügelte Psychologie hinter süchtig machenden sozialen Medien.
Dank der vielen Bilder und Comics ist es leicht verständlich; ich halte es für sehr wichtig für Jugendliche sowie für Eltern von Kindern, die ein Smartphone besitzen.
Auch als Erwachsener fand ich dieses Buch äußerst aufschlussreich. Ich kann es jedem – unabhängig vom Alter – empfehlen, insbesondere all jenen, die sich dabei ertappen, wie sie stundenlang online scrollen, und die daran etwas ändern möchten.
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