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Produktbild: Ein unheimlich guter Mensch
Artikelbild von Ein unheimlich guter Mensch
Kirsten King

1. Ein unheimlich guter Mensch

Ein unheimlich guter Mensch Roman | »Messerscharf, urkomisch und doch wird man sich auf schmerzhafte Weise darin wiederfinden.« Monika Kim, Autorin von »Das Beste sind die Augen« | Millenialroman

Gesprochen von
102
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Chantal Busse

Spieldauer

8 Stunden und 35 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

26.05.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

36

Verlag

Ecco Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783753001197

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Chantal Busse

Spieldauer

8 Stunden und 35 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

26.05.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

36

Verlag

Ecco Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783753001197

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  • Julia

    5/5

    22.06.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Böse Lillian

    "Ein unheimlich guter Mensch" ist eines der Bücher, das ich nach dem Lesen zugeklappt habe (bzw. eigentlich habe ich es als Hörbuch gehört, große Empfehlung auch für die Sprecherin Chantal Busse) und mir dachte, wow, das war genial. Die 29-jährige Lillian arbeitet (zumindest zu Beginn des Romans recht erfolgreich) im Marketing und wird wie sie denkt auch in der Liebe endlich Erfolg haben, denn Henry wird sich bestimmt endlich bald so richtig auf eine Beziehung mit ihr einlassen. Dann macht er jedoch (für sie) total unerwartet Schluss. Mit einer Freundin beschließt die betrunkene Lillian nun, Henry mit einem Schadenszauber zu belegen. Am nächsten Morgen wacht sie zu der Nachricht auf, dass Henry tot aufgefunden wurde - und sie dummerweise als Verdächtige gilt. Daraufhin nimmt die Handlung richtig Fahrt auf, Lillian wird immer wahnhafter und verliert komplett den Bezug zur Realität. Beim Lesen wird sie zudem immer unsympathischer, ihr Leben fällt zunehmend auseinander - und das macht das Ganze so spannend, bis die Geschichte am Ende ihren Höhepunkt findet und mit einem Knall endet, der mich fassungslos zurückgelassen hat. Große Empfehlung!

  • Karina

    aus Wiesbaden

    5/5

    05.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Kein unheimlich guter Mensch

    Oh wow - ich weiß gar nicht, ob ich eine Protagonistin jemals so ätzend fand. Klar, irgendwie ist Lillian auch eine arme Socke, aber mein Mitleid hielt sich trotzdem ziemlich in Grenzen. 'Ein unheimlich guter Mensch' ist Lillian nämlich nicht wirklich. Sie selbst sieht das natürlich ganz anders - und genau das ist die Krux an dieser Geschichte. Lillian sehnt sich nach Liebe, einer Partnerschaft, nach Freunden und eigentlich ganz generell nach mehr Aufmerksamkeit. Die Art, wie sie versucht, diese zu bekommen, ist allerdings ... sagen wir mal: ziemlich speziell und definitiv nicht zur Nachahmung empfohlen. Lillian hat eine Beziehung mit Henry, die sie gerne vertiefen möchte. Bisher ist das Ganze allerdings eher körperlicher Natur. Doch dann zieht Henry einen Schlussstrich - und plötzlich überschlagen sich die Ereignisse. Lillian reitet sich immer tiefer in die Sch..... Verzeiht. Viel mehr möchte ich gar nicht verraten. Ihr müsst dieses Buch selbst lesen und euch einfach darauf einlassen. Denn diese Antiheldin ist so durch und durch unsympathisch - und gleichzeitig so unglaublich unterhaltsam! Wenn ihr mit Protagonistinnen klarkommt, die alles andere als liebenswert sind, könnte euch dieses Buch richtig begeistern. Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung für ein paar herrlich unterhaltsame Lesestunden.

  • MarGen

    5/5

    26.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein unheimlich wilder Ritt

    Was für ein wilder Ritt! Am Anfang hatte ich ein bisschen Probleme mit der Lektüre, weil ich Lillian so unfassbar unsympathisch fand, dass ich kurz dachte, ich könnte keine Sekunde weiterlesen, was in ihrem Kopf vorgeht. Denn als Leser ist man mittendrin in ihren teilweise wirklich kruden Gedanken und ich kam mit dem Kopfschütteln gar nicht mehr hinterher. Aber auf der anderen Seite war es auch wie der sprichwörtliche Unfall, bei dem man einfach nicht wegschauen kann bzw. in diesem Fall einfach weiterlesen muss. Lillian behandelt im Grunde alle Menschen in ihrem Umfeld schlecht, vor allem auch ihre einzige Freundin Jamie, schafft es aber immer wieder, sich als Opfer darzustellen. Dabei rechtfertigt sie jede noch so schlimme Handlung vor sich selbst und ja, sie schafft es tatsächlich auch, dass ich zwar objektiv nicht verstehen kann, dass sie so handelt, aber subjektiv durchaus sehen kann, dass es sich in ihrem Kopf richtig anfühlt. Schon das ist eine unglaublich großartige Leistung der Autorin, wie überhaupt der ganze Schreibstil. Ich habe selten ein Buch gleichzeitig so abstoßend und unterhaltsam gefunden wie dieses. Manchmal hätte ich mir vielleicht noch eine andere Perspektive gewünscht, zum Beispiel Jamies, und sei es auch nur, um Lillians Gedankenwelt und Ich-Bezogenheit ein paar Momente zu entfliehen. Anderseits hätte das das Buch wahrscheinlich komplett verändert und es war schon echt gut so, wie es ist. Das Ende schafft es, dem Ganzen dann noch die Krone aufzusetzen und ein bisschen bin ich froh, unbeschadet aus der Sache rausgekommen zu sein. Aber ich würde es immer wieder tun.

  • Bewertung

    5/5

    17.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Delulu mit Leiche

    Lillian hat einen Plan: Sie wird die perfekte Freundin, bis Henry sich endlich traut, “Ich liebe dich” zu sagen. Stattdessen bekommt sie eine Trennung und dreht durch. Ein betrunkener YouTube-Fluch später soll Henry reumütig zu ihr zurückkriechen. Kommt er nicht, denn er ist tot. Und dann die nächste Ohrfeige: Er hatte die ganze Zeit eine feste Freundin. Lillian, plötzlich Hauptverdächtige und trauernde Ex in Personalunion, stolpert von da an durch ihre eigene, hochgradig unqualifizierte Mordermittlung und hinterlässt überall, wo sie auftaucht, ein kleines Trümmerfeld. Was diesen Debütroman trägt, ist nicht die Krimihandlung, sondern Lillian selbst. Sie ist egozentrisch, selbstgerecht, komplett wahnhaft in Bezug auf ihre eigene Beziehung und genau deshalb eine der unterhaltsamsten Erzählerinnen, die mir seit Langem begegnet sind. Kirsten King, die vorher als Kulturjournalistin und Drehbuchautorin gearbeitet hat, schreibt mit einem Timing, das man sonst eher aus guten Sitcoms kennt: messerscharfe Pointen, absurd treffende Beobachtungen über Millennial-Dating und Selbstbetrug, dazu eine Sprache, die nie müde wird, sich selbst zu übertreffen. Man ertappt sich dabei, wie man über Sätze lacht, obwohl (oder gerade weil) man weiß, dass man eigentlich entsetzt sein sollte. Genau darin liegt die Kunst: King macht aus einer zutiefst unsympathischen Figur keine Karikatur, sondern jemanden, in dem man, gegen den eigenen Willen, Splitter der eigenen Ausreden und Selbstlügen wiederfindet. Der Wortwitz ist dabei nie Selbstzweck, sondern das Werkzeug, mit dem Lillian in Szene gesetzt wird: schonungslos, komisch, unangenehm nah dran. Wer ein astreines Krimi-Rätsel erwartet, wird vielleicht enttäuscht. Die Auflösung ist eher Nebensache. Wer dagegen Lust auf einen bitterbösen, sprachlich brillanten Ritt durch eine toxische “Situationship” hat, bekommt hier eines der unterhaltsamsten Leseerlebnisse des Sommers.

  • Bewertung

    5/5

    17.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Meisterwerk der düsteren Unterhaltung

    Kirsten King liefert mit „Ein unheimlich guter Mensch“ ein berauschendes Debüt ab. Wer eine brave, sympathische Hauptfigur sucht, ist hier an der falschen Adresse und genau das macht den Roman zu einem absoluten Jahreshit. Die Story ist so absurd wie genial: Die 29-jährige Lillian wird von ihrem Ex nach einer ungeklärten „Situationship“ eiskalt abgesägt. In einem Rausch belegt sie ihn via YouTube-Anleitung mit einem Fluch und am nächsten Tag ist der Typ tatsächlich tot. Plötzlich steht Lillian nicht nur unter Mordverdacht, sondern muss auch noch erfahren, dass er seit Jahren eine feste Freundin hatte. Statt den Kopf in den Sand zu stecken, stürzt sie sich voller Wahn und Egoismus mitten in die Ermittlungen, um das Narrativ der traumatisierten Ex-Freundin für sich zu beanspruchen. Lillian als Antiheldin ist eine Naturgewalt. Sie ist vollkommen wahnhaft, narzisstisch, zynisch und verhält sich an jeder Weggabelung absolut unvernünftig und doch kann man nicht anders, als gebannt an den Seiten zu kleben. King schreibt mit einer so messerscharfen, bösen Prise Humor über Popkultur, moderne Dating-Chaos-Riten und die tiefen egoistischen Abgründe in uns allen, dass man ständig laut auflachen muss. Ein absolutes 5/5-Sterne-Leseerlebnis für alle, die komplexe, moralisch graue Frauenfiguren und bitterböse Satire lieben.

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Bewertungen (102)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Sina Hufnagel

    Sina Hufnagel

    Thalia Baden-Baden – Wagener Galerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr narzisstisch

    Wie narzisstisch kann eine Frau sein? Mit viel schwarzem Humor geschrieben. Ich habe diesen Roman sehr gerne gelesen, da ich in dieser Form so eine Geschichte noch nicht kannte. Mal was absolut anderes.
  • Zum Bewerterprofil von Sandra Nonnenmacher

    Sandra Nonnenmacher

    Thalia Essen – Limbecker Platz

    Buchhändler*in

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    4/5

    16.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein großes: WTF?!

    Wie schon der Klappentext verrät, wird man hier nicht auf eine sympathische Protagonistin treffen. Eher so weird girl fiction. Sie ist boshaft und durchtrieben. Ich mochte sie nicht und konnte nicht aufhören zu lesen..... Female Rage, ja.
  • Zum Bewerterprofil von Pia Engelmann

    Pia Engelmann

    Thalia Bremen – Weserpark Buchhandlung

    Buchhändler*in

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    4/5

    13.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Fiebertraum von einem Buch

    Lillian könnte den Preis für unliebsamste Hauptfigur ever gewinnen und genau das ist der Grund dafür, dass ich dieses Buch verschlungen hab!!! Sie ist sie Personifizierung von "delulu" und eine Narzisstin durch und durch. Das alles fügt sich zusammen zu einer fesselnden Story und einem super Pageturner!!
  • Zum Bewerterprofil von Lilli Hertwig

    Lilli Hertwig

    Thalia Halle

    Buchhändler*in

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    3/5

    15.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Krass, krasser, Lillian

    Dieses Buch war ein einziger Fiebertraum und ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ein guter oder schlechter. Lillian als Protagonistin ist wahrlich besonders und bietet wunderbare Einblicke in die mögliche Gedankenwelt von narzisstischen Menschen, allerdings war es mir an manchen Stellen zu extrem. Trotzdem konnte ich mir ab und zu ein Lachen nicht verkneifen (kreative Äußerungen trifft sie ohne Probleme), weswegen es mir nicht an Unterhaltung gefehlt hat. "Ein unheimlich guter Mensch" ist für alle geeignet, die gerne Geschichten über einzigartige Protagonist:innen lesen, die in ihrer eigenen Welt leben.
  • Zum Bewerterprofil von Franziska Marschner

    Franziska Marschner

    Thalia Paderborn

    Buchhändler*in

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    2/5

    20.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein unheimlich anstrengender Mensch

    Lillian ist der so ziemlich unsympathischste Charakter, den ich je gelesen haben. Auch wenn mir bewusst ist, dass dieser Charakter gewollt so geschrieben ist, war es unerträglich. Die Geschichte war nicht so überzeugend, dafür ließ es sich einfach gut weglesen. Wer sich gern tiefer mit narzistischen Persönlichkeiten beschäftigen möchte, der kann sich gerne Lillian und dieser absurden Geschichte widmen. Aber Vorsicht: Man kommt an den Punkt, wo man der Protagonistin absolut nichts Gutes wünscht und fast schon Hass für einen fiktiven Charakter entwickelt.

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Bewertungen (6)

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