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Produktbild: Schmerz

Schmerz Perspektiven aus Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie

1

49,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

01.09.2025

Herausgeber

Christine Bauriedl-Schmidt + weitere

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

364 (Printausgabe)

Dateigröße

3270 KB

Auflage

1. Originalausgabe

Sprache

Deutsch

EAN

9783837963489

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

01.09.2025

Herausgeber

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

364 (Printausgabe)

Dateigröße

3270 KB

Auflage

1. Originalausgabe

Sprache

Deutsch

EAN

9783837963489

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  • Bewertung

    4/5

    10.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Viele wichtige Ansätze und Aspekte werden angesprochen und diskutiert, EInflüsse weniger

    Leiden und Schmerz sind jedem Menschen vertraut und verbindende Elemente des Menschseins insgesamt. Die psychische Belastung der Schmerzerfahrung kann zu Depressionen und sogar Suizidalität führen. Überhaupt eröffnet das psychosomatische Nachdenken über Schmerzstörungen einen weiten Raum komplexer Gefühle, traumatischer Erfahrungen, bestimmter Sprechweisen oder sehr konkreter Dimensionen therapeutischer Ansätze. Jenseits des Klinischen kann in soziokultureller Hinsicht nicht nur das Individuum Schmerz empfinden, sondern in einem übertragenen Sinne auch eine Gesellschaft oder Gruppe, die etwa von kollektiven Traumata oder schmerzhaften Verlusten betroffen ist. Gerade das Erleben von Vulnerabilität kann so Ausgangspunkt für individuelle und gesellschaftliche Veränderungen sein. Der Sammelband beginnt mit grundsätzlichen und verschiedenen Konzeptualisierung und Metatheorien von Schmerz und Schmerzstörungen. Schwerpunkte dabei sind, dass Schmerz sowohl als sinnvoll als auch sinnlos erlebt werden kann, dass Schmerz auf einer tieferen Ebene für Verlust steht, der kommunikative Charakter bei psychosomatischen Erkrankungen, der schmerzende Körper für traumatische Effekte und Schmerz als conditio humana in einem philosophischen und historischen Kontext. Der zweite Teil versammelt Beiträge, die sich mit den Konsequenzen in den psychoanalytischen und psychotherapeutischen Behandlungen von Patient*innen , die sehr komplex erkrankt sind, befassen. Dabei geht es um die psychoanalytische Arbeit in Dilemma zwischen Verstehen und Nichtverstehen und Fallvignetten von schwer Traumatisierten und die Indolenz, die sich in der Gegenübertragung widerspiegelt und selbst schmerzhaft sein kann. Der dritte Teil beschäftigt isch mit speziellen behandlungstechnischen Fragen. Ausgehend davon, dass Traumata sich als Körperengramme einschreiben und chronischer Schmerz auf diese Weise verstanden werden kann, wird auf die Notwendigkeit besondere therapeutische Sitzungen verwiesen. Außerdem werden die behandlungstechnischen Aspekte von „Fragen“ in der Behandlung diskutiert. Der vierte Teil beginnt mit der Klinik des Schmerzes mit Phänomenen der Kultur am Beispiel des Phantomschmerzes und Social Media, dann folgt ein Beitrag über Genderidentität im Zusammenhang mit dem Schmerz, sich nicht im eigenen Körper zu Hause zu fühlen. Im fünften Teil wird entlang der Biografie von Hans-Eberhard Richter die gesellschaftliche und kulturelle Verwobenheit, die dessen Verletzlichkeit und seine daraus entstandene Kreativität beschreibt, skizziert. Außerdem geht es um Paul Parin und seine Jagdleidenschaft. Kollektive Traumata oder schmerzhafter Verlust einer Gruppe werden im letzten Teil behandelt. Dabei stehen die Pandemie, der Klimawandel und die Erfahrungen Holocaust-Überlebender im Vordergrund. Dies ist ein Fachbuch über die Arten und Behandlung von Schmerzpatient*innen. Für Einsteiger*innen ist es nur teilweise geeignet, eher für Fortgeschrittene. Viele wichtige Ansätze und Aspekte werden angesprochen und diskutiert. Einflüsse, wie z. B. Stress, Angst, Unzufriedenheit, hektische, angespannte Lebensweise und überhöhte Leistungsansprüche können zu einer Zunahme von Schmerzen führen. Dies wird hier leider nicht berücksichtigt.

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