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Produktbild: Das Ende der Arbeitswelt, wie wir sie kannten

Das Ende der Arbeitswelt, wie wir sie kannten Die fünf Handlungsfelder für Unternehmen mit Zukunft

Aus der Reihe Haufe Fachbuch
1

29,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.02.2026

Verlag

Haufe-Lexware

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

22,6/16,9/1,4 cm

Gewicht

366 g

Farbe

Schwarz / Silbergrau

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-648-19777-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.02.2026

Verlag

Haufe-Lexware

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

22,6/16,9/1,4 cm

Gewicht

366 g

Farbe

Schwarz / Silbergrau

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-648-19777-6

Herstelleradresse

Haufe-Lexware GmbH
Munzinger Straße 9
79111 Freiburg
DE

Email: handel@haufe-lexware.com

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  • WortGewand

    aus Krefeld

    5/5

    11.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Mehr Menschlichkeit für die Arbeitswelt!

    Genau hier setzt dieses Buch von Dr. David Bausch an. Er beschreibt unsere Gegenwart als eine Zeit der Polykrisen: Pandemie, geopolitische Spannungen, Klimakrise, wirtschaftliche Unsicherheit und die KI-Transformation wirken gleichzeitig auf Organisationen ein. Stabilität wird seltener. Anpassungsfähigkeit wird zur zentralen Zukunftskompetenz. Seine zentrale These hat mich besonders angesprochen: Die Zukunft der Arbeit entscheidet sich nicht primär an Technologie, sondern an der menschlichen Qualität von Organisationen. Dabei stellt er Organisationen einige grundlegende, wesentliche Fragen. Ein Thema ist dabei zentral: mentale Gesundheit. Aus individueller Sicht ist sie Grundlage für Lernfähigkeit, Kreativität und gute Entscheidungen. Aus Unternehmenssicht ist sie ein entscheidender Faktor für Leistungsfähigkeit, Bindung und nachhaltige Performance. Organisationen, die psychologische Sicherheit ermöglichen, schaffen damit nicht nur ein menschlicheres Arbeitsumfeld, sondern auch bessere wirtschaftliche Ergebnisse. Berührt hat mich in diesem Zusammenhang auch ein Gedanke von Nora Dietrich: Wenn Menschen in Machtpositionen den Mut haben, Verletzlichkeit zu zeigen, entsteht für andere die Erlaubnis, ebenfalls ehrlich zu sein. Verletzlichkeit ist dabei keine Schwäche. Sie schafft Vertrauen, ermöglicht Dialog und öffnet Räume für echtes Lernen. Er bündelt diese Perspektiven in seinem Modell der „Big Five of Humane Work“. Besonders bereichernd fand ich auch die Interviews mit verschiedenen Vordenker:innen, die im Buch ihre Perspektiven auf eine menschlichere Arbeitswelt teilen. Diese Stimmen erweitern die Perspektive des Buches um viele kluge und praxisnahe Impulse. Sehr einfühlsam ist auch das Geleitwort von Jule Jankowski, die Organisationen mit einem Mobile vergleicht: ein System miteinander verbundener Elemente, das nur stabil bleibt, wenn seine Teile im Gleichgewicht sind. Kultur entsteht dabei nicht abstrakt im System, sondern täglich durch unser Verhalten und unsere Entscheidungen. Im Vorwort betont Cawa Younosi zudem sehr treffend, dass genau diese fünf Felder nicht länger isoliert betrachtet werden dürfen. Erst ihr Zusammenspiel schafft Organisationen, die menschlich und leistungsfähig zugleich sind. Was dieses Buch für mich besonders macht: Es ist kein Change-Handbuch, kein KI-Alarmruf und kein Schnellrezept. Es ist ein klarer Appell für Menschlichkeit als strategische Ressource moderner Organisationen. Gerade in einer Zeit, in der viele Menschen Change-Müdigkeit und Unsicherheit erleben, halte ich diese Perspektive für entscheidend. Für mich ist nach der Lektüre noch klarer: Eine menschlichere Arbeitswelt ist kein „Nice-to-have“. Sie ist eine wirtschaftliche und kulturelle Notwendigkeit für zukunftsfähige Organisationen. Vielleicht erleben wir tatsächlich eine Zeitenwende der Arbeitswelt. Nicht, weil alles nur schneller oder digitaler wird. Sondern weil wir neu verstehen müssen, wie Organisationen funktionieren und wie wir darin miteinander arbeiten wollen. Für mich enthält dieses Buch sehr viele wertvolle Denkanstöße fachlich, organisatorisch und auch persönlich.

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