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Lass den Tag nicht vorübergehen Ein poetischer Künstlerroman über die Farbe Weiß und all das, was nur in der Stille sagbar ist

7

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.01.2026

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

382

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/2,7 cm

Gewicht

516 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8192-4652-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.01.2026

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

382

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/2,7 cm

Gewicht

516 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8192-4652-4

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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  • Bewertung

    5/5

    24.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein leiser, poetischer Roman, der lange nachhallt

    „Lass den Tag nicht vorübergehen“ von Frank Wilmes hat mich auf eine ganz ruhige und gleichzeitig sehr intensive Weise berührt. Durch die einfühlsame Schreibweise konnte ich mich sehr schnell gut in Theodor hineinversetzen. Seine Wahrnehmung der Welt, seine Stille und seine besondere Art, Dinge zu fühlen und zu betrachten, haben in mir etwas ausgelöst, das sich nur schwer beschreiben lässt. Gerade weil der Roman so leise erzählt ist, entfaltet er eine umso stärkere Wirkung. Besonders gefallen hat mir der Schreibstil. Das Buch liest sich sehr angenehm und fließend, ohne dabei oberflächlich zu sein. Viele Sätze wirken fast poetisch, vor allem die wiederkehrenden Beschreibungen der Natur, des Himmels oder des Lichts. Ich habe es sehr genossen, dass sich der Roman Zeit für diese kleinen Details nimmt. Dadurch entsteht eine besondere Atmosphäre, die ruhig und melancholisch, aber gleichzeitig auch sehr tröstlich wirkt. Theodors Entwicklung und seine Beziehung zur Kunst waren für mich sehr bewegend. Seine Suche nach einem Platz in einer lauten Welt und der Umgang mit Verlust und Vergänglichkeit wurden auf eine sehr ehrliche und feinfühlige Weise erzählt. Das Buch verzichtet bewusst auf große Dramatik und genau das macht es so stark. Für mich ist „Lass den Tag nicht vorübergehen“ ein Roman, der nicht laut sein muss, um tief zu berühren. Ein wunderschön geschriebenes Buch, das noch lange nach dem Lesen in mir nachklingt.

  • MirjS

    aus Essen

    5/5

    15.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Feine Nuancen der Stille

    Theodor, ein junger, brotloser Künstler, liebt und lebt die Stille, drückt sich aus, indem er sich ihr hingibt und sie in allen Farben weiß malt. Die wenigen Menschen in seinem Leben geben ihm dabei Halt, schätzen seine Andersartigkeit und unterstützen ihn, bis er schließlich eines Tages entdeckt und gefeierter Star der Kunstszene wird. Doch als ihn die Vergänglichkeit einholt, sie nach und nach verschwinden, verschwindet mit ihnen auch Theodors Verbindung zur Kunst und Stille wird zur Einsamkeit. Selten hat mich ein Buch so beeindruckt und in mir nachgehallt, wie Frank Wilmes „Lass den Tag nicht vorübergehen“. Es lässt sich schwer einordnen, ist schlicht wie eins von Theodors Gemälden - leise und nuanciert und dabei wahnsinnig ausdrucksstark und laut in der Stille. Melancholisch und extrem feinfühlig erzählt es von Schaffenskraft und Freundschaft, von Sehnsucht, Verlust und Einsamkeit und von einem Weg weiterzumachen, auch wenn einen die Endlichkeit einholt. Besonders eindrucksvoll empfand ich den poetischen und doch punktgenauen Schreibstil, der sich weder langer Sätze, noch überflüssiger Worte bedient, dafür aber jede Menge Raum (auch physisch!) für eigene Gedanken und Stille lässt. Diesbezüglich erscheint nicht nur jedes einzelne Wort und jeder Absatz ganz genau durchdacht, sondern auch die ausdrucksstarke Schilderung des künstlerischen Schaffensprozesses. Theodors Empfinden, seine Denkweise und seine Art zu Leben sind geradezu miterleb- und nachvollziehbar. Davon abgesehen, dass ich in jungen Jahren auch mein Glück an besagter Kunstakademie versucht habe, konnte ich weitere Parallelen entdecken, Eindrücke teilen und Theodors Gefühlswelt nachspüren. Ein unheimlich starker, gut gezeichneter, authentischer und beeindruckender Charakter! Fazit: Sicherlich kein Buch für Jedermann - ein wenig Kunstbegeisterung oder zumindest die Offenheit für Kunst, Stille und Melancholie sind hier sicherlich nicht verkehrt. Dann jedoch, wird man mit einer fein nuancierten, klugen und wortgewaltigen Erzählung belohnt, die sowohl zum stillen Innehalten, als auch zum tiefgreifenden Nachdenken einlädt.

  • Bewertung

    aus Rösrath

    5/5

    28.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr stimmungsvoll...

    Ein Buch, welches vielleicht nicht jedermann mögen wird, mir aber äußerst gut gefallen hat. In einer eher episodisch angelegten Erzählweise mit vielen recht kurzen Kapiteln darf der Leser den Maler Theodor über viele Jahre hinweg begleiten, Theodor, der der lieber den Kontakt mit den Toden pflegt (Friedhofsbesuche), als dass er aktiv den menschlichen Kontakt sucht. Natürlich kann Theodor anfangs von seiner Kunst nicht leben, braucht Jobs, um sein Leben zu finanziere. Das Leben meint es gut mit Theodor, als er bei 'Sir Walter' einen Job als Gärtner bekommt; Sir Walter verfügt über Kontakte in die Kunstszene, die schon bald Theodors Bilder zu schätzen weiß. Eine aufflammende Liebe vergeht und Theodor bezieht sich auf seine Malerei, in der er versucht, die Stille abzubilden, der lauten Welt etwas entgegenzusetzen. Er lernt Herrn Jäger kennen, einen Fahrradreperateur, der sich selbst genügt, mit seiner Werkstatt; es entsteht eine stille Freundschaft, die sich immer mehr in eine 'Versorgungs-Freundschaft wandelt. Um Theodor herum wird gestorben, während sein Bekanntheitsgrad steigt und er die ersehnte Stille der Welt immer mehr nur beim Besuch der Toten auf dem Friedhof erfährt... Ein stiller und gefühlvoller Roman, der innehalten lässt, um aus dem Tempo der Welt auszusteigen!

  • Mirkula

    5/5

    21.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn Stille lauter wird als Worte

    Wow… dieses Buch wirkt leise – und genau deshalb so intensiv. Lass den Tag nicht vorübergehen von Frank Wilmes erzählt mit Theodor eine Geschichte, die sich nicht über große Wendungen definiert, sondern über Zwischentöne. Theodor ist kein lauter Charakter – eher jemand, der sich vor der Lautstärke der Welt zurückzieht und in der Kunst einen Ort findet, an dem Stille überhaupt erst hörbar wird. Besonders spannend fand ich den Umgang mit seiner Kunst. Die Farbe Weiß – in all ihren Nuancen – ist nicht einfach nur ein Stilmittel, sondern Ausdruck von etwas viel Tieferem: Rückzug, Schutz, aber auch Sehnsucht nach innerer Ruhe. Gerade dieser Fokus auf das „Weniger“ macht das Buch so besonders. Im Verlauf der Geschichte verändert sich Theodors Leben stark, vor allem durch die Aufmerksamkeit, die er plötzlich bekommt. Was eigentlich wie ein Erfolg wirkt, kippt nach und nach in etwas anderes: Die äußere Anerkennung wird lauter, während seine eigene innere Stimme leiser wird. Diese Entwicklung fand ich sehr eindrücklich, weil sie zeigt, wie nah Erfolg und Verlust manchmal beieinander liegen. Auch die Begegnungen mit anderen Figuren – sei es aus der Kunstszene oder aus seinem persönlichen Umfeld – wirken weniger wie klassische Nebenhandlungen, sondern eher wie Spiegel. Sie bringen neue Perspektiven rein, stellen Fragen oder lösen etwas in ihm aus, ohne dass es je aufgesetzt wirkt. Der Schreibstil passt perfekt dazu: viele kurze Kapitel, viele Dialoge, oft reduziert – fast so, als würde der Text selbst versuchen, Raum für Stille zu lassen. Man liest schnell, aber bleibt gedanklich immer wieder hängen. Für mich ist das kein Buch, das man wegen der Handlung liest, sondern wegen der Atmosphäre und der Fragen, die es aufwirft: Wie viel Stille braucht ein Mensch? Was passiert, wenn sie verloren geht? Und was bleibt, wenn Erfolg plötzlich alles überdeckt, wofür man eigentlich steht? Ein ruhiger, sehr besonderer Roman über Kunst, Einsamkeit und die leise Suche nach sich selbst.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    24.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine anspruchsvolle Geschichte, die mir noch lange in Erinnerung bleiben wird

    In der Geschichte geht es um Theodor. Er malt Weiß in allen Schattierungen. Mit der Hilfe von Sir Walter wird die Kunstszene auf Theodor aufmerksam. Seine Bilder wurden gefeiert und seine Ausstellungen sind schon Monate im Voraus ausverkauft. Allerdings wird die Einsamkeit hinter seinem Leben als gefeierter Künstler immer dunkler. Als die wenigen Menschen, die ihm nahestehen, nach und nach sterben, verschwindet auch seine Schaffenskraft und seine Freude an der Kunst. Aber ausgerechnet mit einer verstorbenen findet er zurück zu seiner Kunst. Diese Geschichte war sehr anspruchsvoll zu lesen, aber sie wird mir definitiv noch lange in Erinnerung bleiben und ich konnte auch wieder einiges lernen aus der Geschichte und ich konnte auch einiges Gemeinsamkeiten mit Theodor feststellen. Von mir gibt es sehr gerne 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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