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Band 2

Der Bonbon-Mord zu Köln Kriminalroman | Historischer True Crime Anwaltskrimi

10

19,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.05.2026

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

328

Maße (B/H)

12/18,7 cm

Gewicht

312 g

Farbe

Hellblau / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-50905-3

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Sie legt großen Wert auf historische Genauigkeit, arbeitet intensiv mit alten Stadtplänen und recherchiert detailliert.«

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.05.2026

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

328

Maße (B/H)

12/18,7 cm

Gewicht

312 g

Farbe

Hellblau / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-50905-3

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: info@piper.de

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  • Jeanette Lube

    aus Magdeburg

    5/5

    17.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Tödliche Bonbons!

    Dieses Buch erschien 2026 in der Piper Verlag GmbH und beinhaltet 420 Seiten. „Keine Strafe ohne Schuld“ Wir befinden uns in Köln im Jahr 1848. Hier werden zwischen Freiheitsrufen und Pulvergeruch von einem Giftmischer mit Strychnin versetzte Schokoladen-Bonbons verteilt. Es erkranken viele, ein Kind stirbt. In Treppenhäusern wird geflüstert, Angst geht um in den Gassen, anonyme Zettel werden an Türen gefunden. Ein gefälschtes Fahndungsplakat macht aus Nachbarn Feinde, aus Verdacht wird ein Urteil. Draußen wachsen Barrikaden, zeitgleich ringt ein Gericht drinnen um Wahrheit, nach französischem Recht, unter preußischen Blicken. Nun müssen Bas Sello und Dr. Venedey ihre ganze Kunst aufwenden, um zu verhindern, dass ihre Mandantin auf der Guillotine endet, während um sie herum die Revolution tobt. Dies ist der zweite Teil der historischen Kriminalroman-Reihe der Autorinnen Eva-Maria Silber und Kirsten Wilczek. Schon der erste Teil „Der Blutmensch zu Köln“ hat mich komplett begeistert. Jeder Teil kann aber unabhängig voneinander gelesen werden, da die Handlung in sich abgeschlossen ist. Dieses Mal ist es wieder sehr spannend, denn hier geht ein Täter um, der Bonbons verteilt, die mit Strychnin gefüllt sind. Wer halbwegs gesund ist, kann dies überleben. Für einen vierjährigen Jungen endet dieses „Vergnügen“ jedoch tödlich. Und dann geht es los mit den Ermittlungen. Wer könnte der Täter gewesen sein? Zu der damaligen Zeit gestaltete es sich noch ziemlich schwierig, etwas herauszufinden, denn die Ermittlungsmethoden waren etwas anders als in der heutigen Zeit. Dass es sich um einen wahren Fall handelt, bedurfte vielzähliger Recherchen der Autorinnen. Alles wurde sehr authentisch geschrieben. Mir bereitete es ein großes Vergnügen, in diese Zeit einzutauchen. Alles wurde so beschrieben, dass ich das Gefühl hatte, mich selbst mitten im Geschehen der Handlung zu befinden. Die Zeit wurde sehr gut dargestellt und so erfuhr ich auch, was sich auf den Straßen so abspielte. Und es gibt auch wieder einen Bezug zum ersten Fall. Tja, und dann wird eine Täterin gefunden, mit der ich nicht gerechnet habe. Nun haben Bas Sello und Dr. Venedey jede Menge zu tun, um ihre Mandantin zu retten. Ist das gerechtfertigt? Ich verrate es nicht. Findet es heraus! Ich hatte wunderbare Lesemomente und fand es auch toll, dass Karl Marx hier eine Rolle bekommen hat! Es handelt sich wieder um einen spannenden, aufregenden, fesselnden und packenden Kriminalroman, der einfach Spaß macht, ihn zu lesen. Mich haben die beiden Autorinnen Eva-Maria Silber und Kirsten Wilczek wieder einmal vollends begeistert, fasziniert und komplett überzeugt. Für mich war dieses Buch wieder ein Lesehighlight, das mich in einen Zeit katapultierte, die ich mir aufgrund des tollen Schreibstils der beiden Autorinnen sehr gut vorstellen konnte. Und das hier geschriebenen Kölsch, also der Dialekt, hat mir sehr gut gefallen! Danke für dieses Lesevergnügen!

  • Schmökerwelten

    5/5

    25.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Noch besser als der Vorgänger

    "Der Bonbon-Mord zu Köln" von Eva-Maria Silber und Kirsten Wilczek ist der zweite Band der Reihe "Die Fälle von Bas Sello und Mathilde von Tabouillot". Da die Handlung in sich abgeschlossen ist, lässt sich das Buch aber auch problemlos ohne Vorkenntnisse lesen. Schon nach wenigen Seiten entfaltet sich ein unglaublich lebendiges Bild des Kölns im Jahr 1848. Die Autorinnen lassen die Stadt mit ihren Gassen, Plätzen und dem geschäftigen Treiben förmlich vor den Augen entstehen. Besonders schön fand ich, dass viele der beschriebenen Straßen und Orte auch heute noch existieren, dadurch hatte ich beim Lesen immer wieder das Gefühl, selbst durch das historische Köln zu spazieren. Auch sprachlich ist der Roman ein Genuss. Die Mischung aus kölschem Dialekt und der zeitgemäßen Ausdrucksweise verleiht der Geschichte eine ganz eigene Atmosphäre und viel Charme, ohne den Lesefluss zu beeinträchtigen. Der Kriminalfall rund um die vergifteten Bonbons ist spannend aufgebaut und wird von einer eindrucksvoll rekonstruierten Gerichtsverhandlung begleitet. Gerade dieser Teil hat mich begeistert, weil er einen faszinierenden Einblick in die Rechtsprechung des 19. Jahrhunderts vermittelt. Auch die Figuren haben mir wieder ausgesprochen gut gefallen. Bas Sello, Mathilde von Tabouillot und auch die weiteren Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet und wirken jederzeit authentisch. Man begleitet sie gerne durch diesen außergewöhnlichen Fall. Besonders beeindruckt hat mich, dass diesem Roman ein tatsächlicher Kriminalfall aus dem Köln des Jahres 1848 zugrunde liegt. Die Autorinnen machen daraus einen fesselnden True-Crime-Anwaltskriminalroman, dessen akribische Recherche auf jeder Seite spürbar ist. Gerade diese Verbindung aus historischen Quellen, authentischem Zeitkolorit und einer packenden Kriminalgeschichte macht das Buch für mich zu etwas ganz Besonderem. Wer sowohl historische Kriminalromane als auch Justizthriller mag, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Mir hat dieser zweite Band sogar noch ein kleines bisschen besser gefallen als sein Vorgänger. Fünf von fünf Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

  • Bewertung

    aus Griesbach

    5/5

    05.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Der bittere Geschmack der Wahrheit

    Mit „Der Bonbon-Mord zu Köln“ gelingt den Autorinnen erneut ein historischer Kriminalroman, der weit über die Grenzen klassischer Spannungsliteratur hinausreicht. Der zweite Band der Reihe entfaltet ein vielschichtiges Panorama des Revolutionsjahres 1848 und verbindet historische Präzision, juristische Expertise und psychologische Raffinesse zu einem ebenso intelligenten wie fesselnden Leseerlebnis. Ausgangspunkt ist ein erschütterndes Verbrechen: Ein mit Strychnin versetztes Schokoladenbonbon kostet ein Kind das Leben und versetzt die Kölner Bevölkerung in Angst und Schrecken. Doch der eigentliche Reiz dieses Romans liegt nicht in der bloßen Suche nach dem Täter. Vielmehr entwickelt sich die Handlung zu einer subtilen Reflexion über Schuld, Wahrheit und die Grenzen menschlicher Erkenntnis. Was zunächst als scheinbar eindeutiger Indizienfall erscheint, entpuppt sich zunehmend als komplexes Geflecht aus Vorurteilen, gesellschaftlichen Erwartungen und juristischen Fallstricken. Vor der bewegten Kulisse der Märzrevolution erhält die Handlung eine bemerkenswerte historische Tiefenschärfe. Demonstrationen für bürgerliche Freiheitsrechte, politische Mitbestimmung und soziale Gerechtigkeit bilden keinen dekorativen Hintergrund, sondern durchdringen das Geschehen bis in die Gerichtssäle hinein. Die gesellschaftlichen Umbrüche spiegeln sich in den Figuren ebenso wider wie in den moralischen Fragestellungen des Romans und verleihen der Erzählung eine zeitlose Aktualität. Besonders beeindruckend ist die wissenschaftliche und historische Genauigkeit, mit der die Autorinnen das Alltagsleben des 19. Jahrhunderts rekonstruieren. Die detaillierten Einblicke in die damalige Pharmazie, in der winzige Maßeinheiten wie Gran und Lot über Leben und Tod entscheiden konnten, sind weit mehr als akribisch recherchiertes Beiwerk. Sie eröffnen dem Leser ein Verständnis für die Präzision und Verantwortung eines Berufsstandes, dessen Wissen zugleich heilen und töten konnte. Gerade diese scheinbar unspektakulären Details entfalten eine außergewöhnliche atmosphärische Dichte und machen Geschichte sinnlich erfahrbar. Den dramaturgischen Höhepunkt bildet zweifellos der Gerichtsprozess. Hier offenbart sich die juristische Kompetenz der Autorinnen in besonderem Maße. Mit großer Authentizität wird ein Strafverfahren des 19. Jahrhunderts rekonstruiert, dessen argumentativer Schlagabtausch ebenso spannungsvoll wie intellektuell anspruchsvoll inszeniert ist. Die Verteidiger Bas Sello und Dr. Venedey kämpfen nicht allein gegen die Anklage, sondern gegen vorschnelle Gewissheiten und gesellschaftliche Vorverurteilungen. Bemerkenswert ist dabei die überraschend fortschrittliche Auseinandersetzung mit der Frage der Schuldfähigkeit – ein rechtsphilosophischer Diskurs, der seiner Epoche weit voraus erscheint und dem Roman eine zusätzliche gedankliche Dimension verleiht. Auch die Figuren gewinnen weiter an Kontur. Ihre persönliche Entwicklung erfolgt mit wohltuender Zurückhaltung und psychologischer Glaubwürdigkeit. Historisch belegte Persönlichkeiten und fiktionale Charaktere verschmelzen dabei zu einem organischen Ganzen, das die Atmosphäre des revolutionären Kölns mit außergewöhnlicher Lebendigkeit heraufbeschwört. Selbst die sprachliche Gestaltung trägt ihren Teil dazu bei: Das behutsam eingesetzte Kölsch verleiht dem Roman lokales Kolorit, ohne die Lesbarkeit einzuschränken, und verstärkt den Eindruck historischer Authentizität. „Der Bonbon-Mord zu Köln“ ist ein historischer Thriller von bemerkenswerter literarischer Qualität. Er verbindet kriminalistische Spannung mit gesellschaftlicher Analyse, historische Forschung mit erzählerischer Eleganz und juristische Präzision mit psychologischer Tiefe. Gerade die kunstvolle Verflechtung des politischen Zeitgeistes, der minutiös dargestellten apothekerlichen Arbeit und der eindrucksvoll rekonstruierten Gerichtsverhandlung macht diesen zweiten Band zu einem außergewöhnlichen Roman, der lange nachhallt. Man legt ihn mit der selten gewordenen Gewissheit aus der Hand, nicht nur hervorragend unterhalten, sondern zugleich historisch und intellektuell bereichert worden zu sein und mit dem dringenden Wunsch, dass diese herausragende Krimiserie bald ihre verdiente Fortsetzung findet.

  • Witch-Journal

    5/5

    04.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Toll geschrieben

    Mit diesem Buch legt das Autorenduo Eva-Maria Silber und Kirsten Wilczek einen absolut fesselnden und düsteren Justiz-Krimi vor. Wer historische True-Crime-Fälle und die Romane von Alex Beer liebt, wird an diesem atmosphärischen Meisterwerk nicht vorbeikommen. Köln im Revolutionsjahr 1848: Ein perfider Giftmörder versetzt die gesamte Stadt in nackte Angst. Mit tödlichem Strychnin versetzte Schokoladen-Bonbons werden verteilt – zahlreiche Bürger erkranken schwer, und schließlich fordert das Gift das Leben eines unschuldigen Kindes. Paranoia und Hysterie greifen wie ein Lauffeuer um sich. Als auch noch ein gefälschtes Fahndungsplakat auftaucht, das eine astronomische Belohnung verspricht, bricht im Volk der blanke Wahnsinn aus: Anonyme Anzeigen und gegenseitige Verdächtigungen jagen eine unkontrollierbare Welle der Hetze durch die Straßen. Schließlich landet eine Verdächtige im Visier der Justiz. Vor dem Hintergrund der tobenden Revolution beginnt im Gerichtssaal ein Wettlauf gegen die Zeit, um die Frau vor dem grausamen Tod auf der Guillotine zu bewahren. Die Hauptcharaktere werden von den Autorinnen meisterhaft in den Fokus gerückt. Allen voran die beiden Verteidiger Bas Sello und Dr. Venedey, die mit ihrem scharfen Verstand, juristischem Geschick und purem Kampfgeist das Buch zum Leben erwecken. Die Zusammenarbeit des Autorenduos ist hierbei schlichtweg brillant: Durch die Kombination aus fesselnder Erzählkunst und juristischer Fachexpertise greift jedes Zahnrad perfekt ineinander. Man spürt in jedem Kapitel, dass jedes historische Detail akribisch recherchiert wurde und absolut stimmt. Diese historische Genauigkeit verleiht der Geschichte eine enorme Tiefe und Authentizität. Die Spannung ist von der ersten Seite an greifbar und spitzt sich durch das geschäftige, revolutionäre Treiben in Köln dramatisch zu. Der Schreibstil des Duos ist ein wahrer Genuss für alle Literaturliebhaber. Er ist ungemein ansprechend, farbig, lebendig und wunderbar wortreich. Die Autorinnen schaffen es, das Köln des 19. Jahrhunderts so plastisch darzustellen, dass man den Schmutz der Gassen riechen und das Tuscheln der verängstigten Bürger hören kann. Das atmosphärische Cover setzt dem Ganzen die Krone auf: Es passt perfekt zur düsteren Epoche und fängt die historische Justiz-Stimmung visuell erstklassig ein. Dieses Buch ist ein absoluter Volltreffer! Silber und Wilczek ist ein grandioser Mix aus historischem True-Crime und packendem Gerichtsdrama gelungen. Ein farbenprächtiger, hochspannender Roman, der zeigt, wie fesselnd Geschichte sein kann, wenn sie mit so viel Herzblut und Sachverstand erzählt wird. Vielen Dank, liebe Eva und liebe Kirsten.

  • Bewertung

    aus Oschersleben

    5/5

    28.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Teil 2

    Teil 2 einer Reihe hat mir sehr gut gefallen. Schon der erste Teil einer neuen Reihe hat mich gleich in seinen Bann gezogen. Im 2. Teil geht es wieder um einen Mordfall in Köln, der Rätsel aufgibt. Es werden Bonbons mit Gift verteilt. Da Belohnungen für die Ergreifung des Täters ausgesetzt sind, werden viele unschuldig verdächtigt und Bas Sello und Dr. Venedey müssen all ihre Künste einsetzen, um das zu verhindern. Das Buch bietet neben interessanten historischen Hintergrunden und einem wunderbaren Schauplatz der Handlung auch einen sehr spannenden Mordfall. Es gibt immer wieder überraschende Momente und durch den bildreichen Schreibstil findet man sich oft beim Lesen mitten im Geschenen wieder. Auch das Cover gefällt mir sehr. Die Figuren sind vielschichtig angelegt. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und empfehle das Buch und die ganze Reihe deshalb gerne weiter.

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Bewertungen (10)

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