Die Geschichte einer unmöglichen Liebe vor der rauen Kulisse SardiniensKurz vor Allerheiligen kehrt Iride Dessì zum Begräbnis des Vaters zurück in ihren Heimatort Padria. Nach ihrer Scheidung will sie hier nicht nur die Angelegenheiten der Familie ordnen, sondern ihr Leben wieder in selbstbestimmte Bahnen lenken. In der Villa Dessì lebt nun nur noch Tata Manuella, die seit jeher die Geheimnisse der Familie hütet. Als Iride dort auf die Spur ihrer Ururgroßmutter Mimì stößt, beginnt Tata zu erzählen: von Donna Mimìs unglücklicher Ehe, von einer ungewöhnlichen Frauenfreundschaft und von Emanuele Manca, einem damals auf Sardinien berüchtigten Banditen, in den sich Mimì unsterblich verliebte – bis sie spurlos verschwand. Gemeinsam mit ihrem Kindheitsfreund Piero begibt sich Iride auf die Spuren ihrer Ururgroßmutter. Als der 1. November näher rückt, spürt sie, dass der Abend der Seelen Mimì endlich Ruhe bringen und Iride die ersehnten Antworten zu ihrem eigenen Leben liefern könnte. »Eine fesselnde Geschichte, die bis zur letzten Seite Überraschungen bereithält.« Sette, Corriere della Sera»Der Roman verwebt Erinnerung, Spiritualität, Geschichte und Geheimnis mit einem sinnlichen Schreibstil, der die Leserinnen und Leser einhüllt.« La Gazzetta del Mezzogiorno »Ein wunderschönes Buch, in dem sich reale Elemente aus der Familiengeschichte der Autorin und jener Sardiniens mit Erfundenem verbinden.« RAI 3, GEO
Kundinnen und Kunden meinen
4.1/5.0
Bewertung
5/5
23.09.2026
Buch (Taschenbuch)
Sehr schöner Roman
Der Abend der Seelen – Eine Liebe auf Sardinien entführt seine Leserinnen und Leser auf eine wunderschöne Reise nach Sardinien – eine Insel voller Geheimnisse, Sehnsucht und ganz besonderer Atmosphäre.
Maria Laura Berlinguer verbindet in ihrem Roman Liebe, Schicksal und die faszinierende sardische Landschaft zu einer Geschichte, die zum Träumen einlädt. Besonders schön fand ich, wie die Insel selbst zu einem wichtigen Teil der Handlung wird. Man kann die Wärme, das Meer und die besondere Stimmung Sardiniens beim Lesen beinahe spüren.
Die Geschichte lebt von ihren Gefühlen und den Begegnungen der Figuren. Es geht um Liebe, aber auch um Vergangenheit, innere Veränderungen und die Frage, ob das Leben manchmal einen Weg für uns bereithält, mit dem wir selbst nicht gerechnet haben.
Der Schreibstil ist angenehm und bildhaft, sodass man schnell in die Geschichte hineinfindet. Für mich ist das Buch besonders etwas für Leserinnen und Leser, die romantische Geschichten mit einem Hauch von Geheimnis und viel italienischem Flair mögen.
Eine gefühlvolle Liebesgeschichte mit sardischem Zauber, die zum Abschalten, Träumen und Sich-Verlieren in einer anderen Welt einlädt. Besonders schön für alle, die Geschichten über Liebe, Schicksal und Neuanfänge lieben.
Seiten.sucht
5/5
21.09.2026
Buch (Taschenbuch)
Atmosphärischer Familien- und Liebesroman
Was mir direkt gut gefallen hat, waren die sehr kurzen Kapitel. Dadurch hat sich das Buch für mich angenehm und flüssig gelesen. Auch der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen. Warm, bildhaft und atmosphärisch, ohne dass ich das Gefühl hatte, dass es unnötig kompliziert wird.
Besonders mochte ich die Mischung aus Gegenwart und Vergangenheit. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen 2022 und 1899 und nach und nach versteht man, wie die Vergangenheit mit der Familiengeschichte von Iride verbunden ist.
Das Setting auf Sardinien hat mir ebenfalls sehr gefallen. Man bekommt nicht nur die Landschaft vermittelt, sondern lernt auch viel über die Kultur, Traditionen und Geschichte der Insel. Genau diese Mischung aus Familiengeschichte, historischen Elementen und Liebesgeschichte fand ich besonders schön.
Auch die Protagonisten waren mir sympathisch. Sie wirkten auf mich authentisch und realistisch, wodurch ich ihre Geschichten gerne verfolgt habe.
Für mich ist Der Abend der Seelen deshalb vor allem ein atmosphärischer Familien- und Liebesroman mit historischen Elementen, der gleichzeitig ein Stück sardische Geschichte und Kultur vermittelt.
Ein Buch, das mich mit seiner warmen Atmosphäre und der Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart wirklich abholen konnte.
Bewertung
5/5
21.09.2026
Buch (Taschenbuch)
Hat mir richtig gut gefallen
Der Abend der Seelen von Maria Laura Berlinguer ist für mich eine Geschichte, die vor allem durch ihre besondere Atmosphäre und die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart überzeugt. Schon die ersten Seiten haben mich neugierig gemacht, denn hinter der Geschichte von Iride und ihrer Familie scheint viel mehr zu stecken, als man zunächst vermutet.
Iride kehrt nach dem Tod ihres Vaters in ihren Heimatort Padria auf Sardinien zurück. Nach ihrer Scheidung steht sie ohnehin an einem Wendepunkt in ihrem Leben und möchte die Gelegenheit nutzen, ihr Leben wieder selbstbestimmter zu gestalten. Doch statt einfach nur die Angelegenheiten ihrer Familie zu regeln, wird sie mit der Vergangenheit ihrer Familie konfrontiert. Besonders die Villa Dessì und Tata Manuella, die seit vielen Jahren die Geheimnisse der Familie bewahrt, haben etwas Geheimnisvolles an sich.
Besonders interessant fand ich die Geschichte von Iride und ihrer Ururgroßmutter Mimì. Durch die Erzählungen von Tata Manuella wird nach und nach eine längst vergangene Geschichte lebendig. Mimì führte kein einfaches Leben, war in einer unglücklichen Ehe gefangen und verliebte sich ausgerechnet in Emanuele Manca, einen berüchtigten Banditen. Diese ungewöhnliche und offenbar unmögliche Liebe bildet einen wichtigen Teil der Vergangenheit und macht neugierig darauf, was damals tatsächlich geschehen ist.
Mir hat besonders gut gefallen, dass die Vergangenheit nicht einfach nur als abgeschlossene Familiengeschichte erzählt wird. Sie scheint vielmehr auch Auswirkungen auf Iride selbst zu haben. Gemeinsam mit ihrem Kindheitsfreund Piero beginnt sie, den Spuren ihrer Ururgroßmutter zu folgen. Dadurch entsteht eine spannende Suche nach Antworten, bei der man als Leser immer wieder das Gefühl bekommt, dass noch längst nicht alle Geheimnisse ans Licht gekommen sind.
Die sardische Kulisse fand ich ebenfalls sehr gelungen. Sardinien wirkt hier nicht einfach wie ein beliebiger Schauplatz, sondern scheint ein wichtiger Teil der Geschichte zu sein. Die raue Landschaft, die alten Traditionen und die besondere Stimmung rund um Allerheiligen und den „Abend der Seelen“ verleihen dem Roman etwas Mystisches. Gerade diese Mischung aus Familiengeschichte, Erinnerung, Spiritualität und Geheimnissen macht das Buch für mich besonders reizvoll.
Auch die Figuren haben mir gut gefallen. Iride ist eine Protagonistin, deren persönliche Situation nachvollziehbar wirkt. Sie muss sich nicht nur mit den Geheimnissen ihrer Familie auseinandersetzen, sondern auch mit ihrem eigenen Leben und der Frage, welchen Weg sie in Zukunft einschlagen möchte. Dadurch bekommt die Geschichte neben dem Familiengeheimnis auch eine persönliche Ebene.
Besonders schön finde ich außerdem die Idee, dass Iride durch die Geschichte ihrer Ururgroßmutter vielleicht auch mehr über sich selbst erfahren kann. Manchmal liegen Antworten auf die eigenen Fragen tatsächlich in der Vergangenheit – und genau dieses Motiv scheint hier sehr fein mit der Familiengeschichte verbunden zu werden.
Der Schreibstil wirkt auf mich ruhig, atmosphärisch und bildhaft. Statt nur von einem Ereignis zum nächsten zu hetzen, nimmt sich die Geschichte Zeit für ihre Figuren, ihre Umgebung und die Geheimnisse, die sich langsam entfalten. Das passt meiner Meinung nach sehr gut zu einer Geschichte, die von Erinnerungen, alten Geschichten und familiären Verbindungen lebt.
Was mir besonders gefallen hat, ist die Mischung aus verschiedenen Elementen: eine Familiengeschichte, eine geheimnisvolle Vergangenheit, eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, sardische Traditionen und eine Protagonistin, die selbst auf der Suche nach einem Neuanfang ist. Dadurch ist Der Abend der Seelen für mich mehr als nur eine Liebesgeschichte. Es geht auch um Familie, Verlust, Erinnerungen und darum, sich selbst neu zu finden.
Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto mehr möchte man wissen, was mit Mimì wirklich passiert ist und welche Bedeutung ihre Geschichte für Iride haben wird. Gerade der nahende 1. November sorgt dabei für eine zusätzliche geheimnisvolle Spannung.
Insgesamt hat mich Der Abend der Seelen mit seiner besonderen Atmosphäre, den Familiengeheimnissen und der sardischen Kulisse überzeugt. Ich mochte die ruhige, gefühlvolle Erzählweise und die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart sehr. Besonders schön fand ich, dass die Geschichte nicht nur von einer vergangenen Liebe erzählt, sondern gleichzeitig davon handelt, den eigenen Weg zu finden.
Für mich ist Der Abend der Seelen eine atmosphärische und emotionale Geschichte, die zum Eintauchen und Miträtseln einlädt. Wer Familiengeheimnisse, besondere Schauplätze und Geschichten über vergangene Generationen mag, dürfte hier auf seine Kosten kommen.
Kaligrafin
5/5
21.09.2026
Buch (Taschenbuch)
Sardiniens Kultur
Der Roman "Das Geheimnks einer großen Liebe wird niemals ruhen: Eine Liebe auf Sardinien" von Matia Laura Berlinguer ist mehr als ein Liebesroman, der fast schon packender als ein Krimi ist.
Die Autorin selbst ist auf Sardinien geboren und mit der italienischen Insel verbunden. Das spürt man in dem Roman, der so liebevoll und detailliert geschildert dargestellt wird.
In dem Roman geht es um Iride, die nach ihrer gescheiterten Ehe Ruhe in der alten Villa auf Sardinien finden möchte, um den Nachlass ihres Vaters zu klären. Nur ihr Jugendfreund Piero ist ihr wohlgesonnen, was typische für viele Dorfbewohner auf Safdinien ist. In der Villa lebt noch immer Tata, deren Ururgroßmutter Mimi ein besonderes Geheimnis pflegte. Dank der verruchten Liebesgeschichte, die um 1899 spielt, und der heutigen Zeit findet immer wieder ein Wechsel statt. Zudem lernt man etwas pber die Rolle und Rechte der Frauen zu dieser Zeit.
Insbesondere der Abend vor Allerheiligen hat mir sehr gut gefallen, der die Rituale rund um das sardische Fest aufzeigt.
Fazit: Ein toller Roman, der facettenreich ist und dem Leser den kulturellen Wandel Sardiniens nahelegt.
Bewertung
aus Pfungstadt
5/5
21.09.2026
Buch (Taschenbuch)
Gefühlvolles Buch was einen berührt
In das Buch habe ich mich auf Anhieb verliebt. Bereits das Buchcover strahlt etwas Ruhiges aus. Die Farben, der gedeckte Tisch haben mich sehr angesprochen. Es hat eine besondere Stimmung.
Die Hauptprotagonistin Iride ist ganz klar mein Liebling. Beim Lesen hat man den Eindruck, sie ein Stück auf Ihrem Weg zu begleiten. Iride kehrt nach dem Tod ihres Vaters in ihren Heimatort Padria auf Sardinien zurück. Durch ihre Scheidung und dem Tod steht sie am Wendpunkt ihres Lebens. Sie reist nach Sardinien und wird mit der Vergangenheit ihrer Familien konfrontiert.
Besonders berührend fand ich die Geschichte von Iride und Ihrer Großmutter Mimi. Beim Lesen des Buchs ging es um Begegnungen, um Abschied und auch darum, welche Spuren Menschen in unserem Leben hinterlassen. Das hat sich berührt.
Von mir erhalt dieses Buch eine absolute Kaufempfehlung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.