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Neu

Nach Hause kommen Roman

5

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

32602

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.09.2026

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,5/13/2,3 cm

Gewicht

328 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1

Originaltitel

Du er hjemme nå

Übersetzt von

Ina Kronenberger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28838-6

Beschreibung

Rezension

»Per Pettersen ist mit diesem kurzen Roman ein berührendes, aber immer wieder auch amüsantes Kunststück gelungen – eine poetische Reflektion über die Melancholie und die Freude am bloßen Dasein.« Andrea Gerk, Deutschlandfunk Kultur, 28.09.26

Produktdetails

Verkaufsrang

32602

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.09.2026

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,5/13/2,3 cm

Gewicht

328 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1

Originaltitel

Du er hjemme nå

Übersetzt von

Ina Kronenberger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28838-6

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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  • Jürg K.

    5/5

    25.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine leise Herzgeschichte

    Dieser Roman berührt sofort. Weil er eine stille, aber tief eindringliche Frage stellt. Wann ist man im Leben angekommen? Kasper führt ein scheinbar geordnetes Dasein, Nachtbus, Fabrikschicht, Familie, Routine. Alles wirkt stabil, fast beruhigend. Doch genau in dieser Alltäglichkeit bricht etwas auf, als er von seinen Gefühlen für Signe überrascht wird. Es ist kein dramatischer Ausbruch, sondern ein leises, aber mächtiges Erschüttern, das zeigt, wie komplex Liebe sein kann, selbst in einem Leben, das längst festgeschrieben scheint. Besonders stark ist die Rückschau dreissig Jahre später. Kasper blickt nicht verbittert zurück, sondern mit einer Mischung aus Reue, Zärtlichkeit und dem Wunsch, zu verstehen. Die Frage, ob man zwei Menschen gleichzeitig lieben kann, wird nicht moralisch verhandelt, sondern menschlich. Per Petterson gelingt es, das Existenzielle im Alltäglichen sichtbar zu machen. Die Sehnsucht nach Nähe, die Angst vor Veränderung, die Schuldgefühle, die bleiben, und die Momente, die einen prägen, ohne dass man es merkt. Der Roman ist zärtlich, leise und dennoch voller Wucht. Er zeigt, wie ein einziger Sommer ein ganzes Leben färben kann und wie schwer es ist, Entscheidungen zu treffen, die niemanden verletzen. Für mich ist es ein tief menschliches Buch über Liebe, Verantwortung und die Frage, ob man je wirklich ankommt oder ob das Ankommen selbst eine Illusion ist.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    15.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zuhause

    Werbung | Rezensionsexemplar Liebe. Familie. Zuhause. Ein sehr ruhiges, unaufgeregtes und emotional tiefgehendes Buch. Mit „Nach Hause kommen“ ist dem Autor Per Petterson ein faszinierender Roman gelungen, der durch seine feine und ruhige Sprache die inneren Konflikte und zwischenmenschlichen Spannungen intensiv herausarbeitet. Die Handlung selbst kommt ohne große Dramatik aus. Gerade die leisen Töne sind die große Stärke dieser Geschichte. Im Mittelpunkt stehen Liebe, Familie und die Frage, was Zuhause eigentlich bedeutet. Es geht um Entscheidungen, Sehnsüchte und Emotionen, die nicht immer einfach zu deuten sind. Vor allem die inneren Konflikte verleihen der Geschichte eine spürbare Intensität. Die Charaktere wirken wie aus dem Leben gegriffen. Durch sie kommen ganz unterschiedliche Emotionen und Themen zum Vorschein: Liebe und Verliebtsein, Familie und Ursprungsfamilie, aber auch Resignation, Sehnsucht und Einsamkeit und schlussendlich die Frage, was Zuhause eigentlich bedeutet. Mich hat dabei besonders die Frage beschäftigt, was wirkliche Nähe ausmacht. Ganz gleich, ob in Elternschaft, Freundschaft oder Partnerschaft, ob bloßes Anwesendsein genügt oder ob es vielmehr darum geht, einander wirklich wahrzunehmen, einander zu sehen und eine tiefe Verbundenheit miteinander zu spüren. Für mich ist „Nach Hause kommen“ ein leiser und tiefgehender Roman, der viele Fragen aufwirft und keine leichten Antworten liefert. Ich fand diesen Roman sehr stark und deswegen gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung. Vielen herzlichen Dank an den Hanser Verlag und an NetGalley für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung bleibt davon wie immer unbeeinflusst.

  • Hornita

    aus Augsburg

    4/5

    15.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr fein und atmosphärisch, aber mit Leerstellen

    Für mich war es das erste Buch des Autors und mir hat der relativ sachliche Schreibstil sehr gut gefallen. Inhaltlich ist die Geschichte voller Emotionen, aber der Erzähler schildert trotzdem alles sehr nüchtern und dadurch wirkt es so nordisch wie das Setting. Der Beginn mit dem Reh hat mir gut gefallen, er ist genauso ungewöhnlich wie die Geschichte an sich. Der 70jährigen Kasper erinnert sich an eine Dreiecksgeschichte zurück und schildert seine Sicht sehr ausführlich bis in kleinste Alltagsdetails. Obwohl gar nicht viel passiert, ist es sehr atmosphärisch und gut zu lesen. Ich wusste lange nicht, wo das alles hinführen soll, und teilweise ist mir das auch am Ende noch nicht ganz klar geworden. Es gibt sehr viele Leerstellen, mir kommen die beiden Frauen einfach zu kurz, es gibt wenig Interaktion. Am Ende gibt es einen Abschluss, aber irgendwie auch nicht. Das war mir zu unklar, vielleicht habe ich es auch einfach nicht verstanden. Von mir gibt es daher vier Sterne.

  • Bianka

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    15.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein sehr leises, atmosphärisches Buch über verpasste Chancen

    Ich durfte den neuen Roman von Per Petterson vorab als Rezensionsexemplar lesen. Da ich ruhige, nordische Geschichten eigentlich mag, habe ich mich sehr darauf gefreut. Am Ende bin ich allerdings etwas zwiegespalten und vergebe 4 von 5 Sternen. Worum geht es in dem Buch? Die Geschichte dreht sich um Kasper. Er führt ein eigentlich stabiles, unaufgeregtes Arbeiterleben. Er arbeitet Spätschicht in einer Fabrik, und abends bringt ihn der Nachtbus immer verlässlich nach Hause zu seiner Frau Inger und den beiden gemeinsamen Kindern. Alles plätschert in geregelten Bahnen vor sich hin, bis die Wucht der Gefühle alles umschmeißt. Kasper verliebt sich Hals über Kopf ausgerechnet in Signe, eine enge gemeinsame Freundin des Ehepaars. Das Besondere am Aufbau, Per Petterson lässt den gealterten Kasper drei Jahrzehnte später auf diese turbulente Zeit zurückblicken. Es entfaltet sich eine Beziehungsgeschichte voller moralischer Grauzonen, bei der sogar Kaspers Ehefrau Inger irgendwann vorschlägt, er solle Signe seine Gefühle gestehen, um die Sache endlich auf den Tisch zu bringen. Es geht um die große Frage, ob es möglich ist, zwei Menschen gleichzeitig zu lieben, und wann man im Leben eigentlich „richtig angekommen“ ist. Warum es mich trotzdem nicht ganz abgeholt hat Handwerklich schreibt Petterson stark. Die skandinavische Stimmung kommt richtig gut rüber. Obwohl mich die Grundthematik rund um das Fremdgehen und die emotionale Zerrissenheit interessiert hat, hat mich das Buch beim Lesen leider nicht mitgerissen. Die Handlung ist sehr entschleunigt. Gefühlt halbe Kapitel verbringt Kasper damit, im Nachtbus zu sitzen oder sich in alltäglichen Banalitäten und sehr kleinteiligen Erinnerungen zu verlieren. Dadurch zog sich die ohnehin recht kurze Geschichte für mich stellenweise ganz schön in die Länge. Auch zu den Charakteren konnte ich keine richtige Bindung aufbauen. Sie blieben mir bis zum Schluss zu distanziert, weshalb mir Kaspers Liebesdrama am Ende fast ein bisschen egal war. Mein Fazit Ein sehr leises, atmosphärisches Buch über verpasste Chancen, das handwerklich gut gemacht ist, dem es für mich aber etwas an erzählerischem Schwung fehlte. Wer ultraruhige, charakterfokussierte Romane mag, könnte mit diesem Buch sehr glücklich werden. Mir hat einfach der letzte Funke gefehlt. 4 von 5 Sternen

  • Lesenswert

    aus Bielefeld

    3/5

    15.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leise und verschachtelt

    Mit "Nach Hause kommen" von Per Petterson habe ich mich ehrlich gesagt etwas schwer getan. Der Roman hat mich zwiespältig zurückgelassen. Kasper fährt ein Reh an. Das Reh schleppt sich in den Wald, er findet es nicht. Das Erlebte ist für ihn Anlass zum Nachdenken: Über sein Leben, über die Liebe, seine Familie. Er hat immer in festen Strukturen gelebt, immer den gleichen Bus nach Hause genommen, immer seine Tasche im Bus vergessen, zu Hause fliegender Wechsel mit seiner Frau Inger, die meistens andere Schichten arbeitet als er selbst. Und dann trifft ihn die Liebe zu Signe. Signe und ihr Mann sind schon lange mit Kasper und Inger befreundet. Ich fand die Thematik spannend, trotzdem hat mich der mit 208 Seiten kurze Roman nicht vollständig einfangen können. Petterson schildert gut, bildhaft und atmosphärisch. Die Personen werden lebendig. Aber die teilweise sehr verschachtelten Sätze haben mir die Lektüre nicht gerade leicht gemacht. Ich habe während des Lesens oft darüber nachgedacht, ob es an mir liegt, dass ich nicht in den Roman eintauchen konnte, Nicht das Nachdenken über die Protagonist*innen stand im Vordergrund, passiert mir ganz selten! Daher bin ich nicht so ganz zufrieden, wohl aber eher mit mir selbst und nicht mit dem Roman. Vielleicht passte er aber auch gerade nicht zu meiner Stimmung. Ich werde den Roman mit etwas Abstand noch einmal lesen. Vielleicht auch ein anderes Werk des Autors? Seine Sprache ist leise und mir persönlich was es doch etwas zu leise. Nicht langweilig, aber zwischendurch immer wieder zu langatmig. Da ich den Roman auf meine Liste zum nochmal Lesen gelegt habe, bekommt er von mir trotz meiner Schwierigkeiten 3 Sterne. Ich werde ihn auch Freunden empfehlen, um mich mit Ihnen darüber austauschen zu können.

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