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Offener Himmel Roman

1

30,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.08.2026

Verlag

Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

624

Maße (L/B/H)

21,6/15/3,9 cm

Gewicht

768 g

Farbe

Khaki

Auflage

1

Originaltitel

Åben himmel

Übersetzt von

Ursel Allenstein + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28863-8

Beschreibung

Rezension

»Wild, kühn und sinnlich erzählt Jonas Eika von frühen Formen weiblicher Solidarität, von Bestimmung und Autonomie und der unerhörten Möglichkeit, kollektives Leben zu gestalten.« Carsten Schrader, Kulturnews, 4.9.2026
»Eine konsequent wuchtige Fantasie für religiös Ausdauernde.« Martin Thomas Pesl, Buchkultur, 21.8.26

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.08.2026

Verlag

Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

624

Maße (L/B/H)

21,6/15/3,9 cm

Gewicht

768 g

Farbe

Khaki

Auflage

1

Originaltitel

Åben himmel

Übersetzt von

  • Ursel Allenstein
  • Stefan Pluschkat

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28863-8

Herstelleradresse

Hanser Berlin
Lehrter Straße 57 Haus 4
10557 Berlin
DE

Email: info@hanser.de

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    29.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dranbleiben lohnt sich

    Mit Offener Himmel von Jonas Eika habe ich mich am Anfang wirklich schwergetan. Ich bin nur langsam in die Geschichte hineingekommen und musste mich zunächst erst einmal an die besondere Sprache, die religiösen Vorstellungen und die mittelalterliche Welt gewöhnen. Teilweise wusste ich gar nicht so recht, wohin mich die Geschichte führen würde. Umso überraschter bin ich darüber, wie sehr mich das Buch inzwischen gepackt hat. Die Geschichte führt uns nach Lüttich ins Jahr 1233. Die junge Ida wird halb erfroren am Flussufer gefunden und von Clarisse in einen Beginenhof aufgenommen. Dort lebt eine Gemeinschaft religiöser Frauen, die weder als Nonnen noch als Ehefrauen leben, sondern versuchen, ihren Glauben und ihr Zusammenleben selbst zu gestalten. Gerade diese Gemeinschaft fand ich mit der Zeit immer faszinierender. Die Frauen versuchen, ihren eigenen Weg zu gehen und sich Freiräume zu schaffen, obwohl die Kirche zunehmend Druck auf sie ausübt. Auch Ida selbst wurde für mich immer interessanter. Ihre Visionen werden stärker und gewinnen für sie und die Menschen um sie herum zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig geht es in der Geschichte um so viel mehr: um Glauben und Zweifel, um Gemeinschaft und Solidarität, um Freiheit und Selbstbestimmung, aber auch um Macht und Ausgrenzung. Besonders spannend finde ich dabei, wie eine Geschichte, die vor fast 800 Jahren spielt, immer wieder Themen berührt, über die man auch heute noch nachdenken kann. Was mich inzwischen aber ganz besonders begeistert, ist der Schreibstil von Jonas Eika. Die Sprache ist außergewöhnlich, intensiv und unglaublich bildhaft. Manchmal ist sie fast poetisch und lässt Bilder entstehen, die noch lange im Kopf bleiben. Gleichzeitig verlangt das Buch einem auch etwas ab. Nicht alles erschließt sich sofort und manche Passagen brauchen Zeit. Genau das, was mir am Anfang den Einstieg so schwer gemacht hat, macht für mich inzwischen aber einen großen Teil des Reizes aus. Rückblickend glaube ich deshalb, dass meine anfänglichen Schwierigkeiten gar nicht unbedingt gegen das Buch sprechen. Man muss sich auf diese Geschichte und ihre besondere Sprache einlassen. Bei mir hat es eine Weile gedauert, aber dann war ich plötzlich mittendrin. Und eines weiß ich jetzt schon ganz sicher: Ich werde Offener Himmel noch einmal lesen. Dann aber wahrscheinlich mit Begeisterung ab Seite eins. Ich bin mir sicher, dass ich beim zweiten Lesen vieles ganz anders wahrnehmen und gerade auf den Seiten, die mir beim ersten Mal noch Schwierigkeiten bereitet haben, unglaublich viel Neues entdecken werde. Ein Buch, das es mir zunächst wirklich nicht leicht gemacht hat und das mich gerade deshalb am Ende umso mehr begeistert.

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    Selina Harder

    OSIANDER Stuttgart – Das GERBER

    Buchhändler*in

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    4/5

    01.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Weibliche Selbstbestimmung im Mittelalter

    Jonas Eika erzählt in seinem neuen Roman detailreich von den Beginen, einer religiösen Frauenbewegung des Mittelalters. Die Beginen führten religiöse, aber selbstbestimmte Leben ohne Gelübde abzulegen und wurden dadurch von der Kirche verfolgt. Auch Eikas widerspenstige Heldinnen trotzen dem Klerus und kämpfen darum, unabhängig zu leben und ihren Glauben frei zu praktizieren. Hat mich sehr an Lauren Groffs Matrix (eines meiner Lieblingsbücher!) erinnert, wenn auch deutlich weitschweifiger.

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