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  • Produktbild: Mondblau
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Mondblau Debütroman der ARD-Moderatorin und SPIEGEL-Kolumnistin über Mutterschaft, Freundschaft und das Gefühl, nicht zu genügen.

Aus der Reihe Debütromane in der FVA
18

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

43112

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.09.2026

Verlag

Frankfurter Verlagsanstalt

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,7/13,1/3,2 cm

Gewicht

452 g

Farbe

Silbergrau / Schwarz

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-627-00353-1

Beschreibung

Rezension

»Fatma Mittler-Solaks Debütroman ist einfühlsam sowie fesselnd geschrieben und überrascht am Ende.«



ekz.bibliotheksservice






»Einmal angefangen, will man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, so tief berührend ist es.«



RNZ






»[…] In der plötzlichen Stille entstand ein Bild in meinem Kopf: eine Frau, die an einem Küchentisch sitzt, vollkommen erschöpft, und sich davor fürchtet, dass jede Minute ihre Kinder von der Schule kommen. […] Aus dieser Szene wurde nun mein Debütroman
Mondblau
. Nie hätte ich gedacht, dass aus einer Verzweiflung Kreativität entstehen würde und damit etwas völlig Neues in meinem Leben.«



SPIEGEL, Elternkolumne

Produktdetails

Verkaufsrang

43112

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.09.2026

Verlag

Frankfurter Verlagsanstalt

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,7/13,1/3,2 cm

Gewicht

452 g

Farbe

Silbergrau / Schwarz

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-627-00353-1

Herstelleradresse

Frankfurter Verlags-Anst.
Arndtstraße 11
60325 Frankfurt
DE

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  • Bewertung

    aus Ditzingen

    5/5

    12.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Freundschaft die ein Leben lang begleitet

    Mondblau hat mich insgesamt sehr berührt. Die Themen Mutterschaft, Herkunft, Druck und Selbstverlust sind stark erzählt, und Ayla als Figur ist intensiv und nahbar. Trotzdem gab es für mich einen Punkt, der sich seltsam angefühlt hat: ihr Verhalten gegenüber Victoria. Ayla ist in einer Krise, ihr Selbstbild wankt, und die Freundschaft zu Victoria entgleitet ihr immer mehr. Das ist nachvollziehbar und gut beschrieben. Aber dass sie anfängt, ihrer besten Freundin nachzuspionieren und sich in die Idee hineinsteigert, Victoria könnte ihre erste große Liebe daten, wirkte für mich irritierend. Diese Mischung aus Misstrauen, Eifersucht und fast schon obsessiver Kontrolle hat mich aus der Geschichte herausgerissen. Gerade weil Ayla und Victoria so eng verbunden waren, fühlte sich dieser Verdacht für mich überzogen und hat die Freundschaft in einem sehr schrägen Licht erscheinen lassen. Trotzdem bleibt der Roman stark: Die psychologische Tiefe, die postnatale Depression, der Druck der Herkunft und die Frage, wie leicht man sich selbst verlieren kann, sind eindringlich erzählt. Ich mochte die leisen, zärtlichen Momente genauso wie die beklemmenden. Nur Aylas Misstrauen gegenüber Victoria – dieses heimliche Beobachten und Hineininterpretieren – war für mich der Teil, der nicht ganz stimmig wirkte. Fazit: Ein intensiver, gut geschriebener Roman über Selbstverlust und Freundschaft. Für mich stark und berührend, auch wenn Aylas Verdacht gegenüber Victoria manchmal zu extrem und eigenartig erschien.

  • Bewertung

    5/5

    09.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leseempfehlung!

    Ein Buch, das etwas zu sagen hat! Feinfühlig, scharfsinnig und mit fesselnder Sprache schreibt die Autorin über eine Frau, die sich zwischen den verschiedenen Rollenerwartungen zu verlieren droht. Nicht bloß eine Geschichte, sondern auch eine nachdenklich machende Analyse unserer Zeit. Mich hat es von der ersten Seite gepackt! Absolut lesenswert!

  • Bewertung

    5/5

    09.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein eindringlich erzählter Roman über Freundschaft, Mutterschaft, Erwartungen, Herkunft & psychische Krisen

    Ich mag es ja, wenn ich einer Hauptfigur gegenüber nicht nur Sympathie empfinde und genauso ging es mir mit Ayla. Es gab so viele Momente, in denen ich mit ihr mitgefühlt habe und ihr am liebsten zugeflüstert hätte, dass es schon irgendwann wieder besser wird. Und dann gab es andere, in denen ich sie gern wachgerüttelt hätte, damit sie endlich wieder klarkommt, denn da sind schließlich auch vier Kinder, die sie brauchen. Mit 42, nach der Geburt ihres vierten Kindes, steckt Ayla in einer Krise, die ihr ganzes Leben aus dem Gleichgewicht bringt. Sie kann keine Verbindung zu ihrem Baby aufbauen, entfernt sich immer mehr von ihrer Familie und verliert zunehmend den Halt. Gleichzeitig nimmt ihre beste Freundin Victoria einen immer größeren Raum in ihren Gedanken ein. Diese Freundschaft, die Ayla seit ihrer Jugend begleitet und ihr immer wichtig war, wird plötzlich zu etwas, mit dem sie sich immer intensiver beschäftigt, während alles andere um sie herum immer mehr in den Hintergrund gerät. Gerade die Rückblicke in Aylas Jugend fand ich dabei spannend. Man erfährt, wie eng die beiden Freundinnen einmal waren, aber auch, dass ihre Beziehung nie nur leicht war. Unterschiedliche soziale Hintergründe, Erwartungen und auch Missgunst spielen immer wieder eine Rolle. Auch Aylas Verhältnis zu ihren türkischen Eltern und der enorme Leistungsdruck, der sie schon früh begleitet, ziehen sich durch ihre Geschichte. Ayla versucht immer wieder Erwartungen zu erfüllen und bloß nicht zu scheitern. Und dann ist da die Frage, was eigentlich wirklich passiert und was sich vielleicht nur in Aylas Kopf immer weiter verselbstständigt. Genau dieses Psychologische fand ich unglaublich gut gemacht. Man ist so nah an ihren Gedanken, dass man ihre Verzweiflung und ihre Überforderung richtig spürt, auch wenn man ihr Handeln überhaupt nicht nachvollziehen kann. Ayla mich teilweise wahnsinnig gemacht und gleichzeitig unglaublich berührt hat, Kompliment an die Autorin Ich fand „Mondblau“ wirklich großartig und bin jetzt schon gespannt, was Fatma Mittler-Solak als Nächstes schreibt.

  • Schoko_und_Buch

    aus Friedberg

    5/5

    09.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erwartungsdruck, Familie, Einsamkeit

    Ayla wird Mutter ihres vierten Kindes. Mit inzwischen über 40 Jahren steht sie dabei allerlei Vorbehalten aus Familie und von ihrer Freundin gegenüber. Und die Geburt ist tatsächlich schwer, fur sie gar traumatisch. Sie verfällt in eine tiefe Wochenbettdepression, erkennt das Kind nicht als ihres an. Nach und nach kämpft sie sich zurück, doch funktioniert mehr oder weniger nur mechanisch. Währenddessen begleiten wir Ayla in Rückblicken in ihr altes Leben - als Kind einer Gastarbeiterfamilie schafft sie ein Abi als Schulbeste und möchte Jura studieren. Die Erwartungen der Familie sind hoch, doch Ayla zieht mit. Sie erkämpft sich einen Urlaub mit ihrer Freundin Viktoria, allein in der Türkei. Und sie verleibt sich umlernten Schuljahr. Doch ihr Herz wird gebrochen und Stück für Stück zerbricht sie daran und am Druck von außen. Ihr Körper sendet klare Signale. Und die Freundschaft zu Viktoria macht ihr ebenfalls zu schaffen. Viktoria war immer da, sie hat Ayla stets auf dem Weg begleitet, war fur sie da, war ein Strohhalm. Doch nach und nach entgleitet Ayla diese Freundschaft. Wann begann die Entfremdung? Ich habe das Buch sehr gern gelesen, der Stil ist sehr angenehm, nachvollziehbar und einfühlsam. Immer wieder kommt es zur Rückblicken, so dass sich Teile der Geschichte nach und nach zusammenfügen. Ayla leidet am Verlust ihrer Freundschaft, fast besessen wirkt sie am Ende. Und beim Lesen leidet man förmlich mit ihr mit. Es ist zu viel, der Druck, das Gefühl, alle enttäuscht zu haben, 4 Kinder… das Ende bleibt ein Stück weit offen und lässt Raum für eigene Gedanken. Ein sehr gelungenes Buch über den Druck aus Familie, Einblicke in die türkische Kultur auf eine sehr einfühlsame Weise, aber auch Einblicke in die Mutterrolle, und wie sich Freundschaft verändern kann.

  • Bewertung

    5/5

    08.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beklemmendes Psychogramm einer Frau, die zunehmend den Halt verliert

    Mondblau“, das Debüt von Fatma Mittler-Solak, hallt nach lange nach. Der Roman verbindet Themen, über die noch immer zu selten gesprochen wird: Die Rushhour des Lebens, kleine Kinder, psychische Krankheit, Karriere, Leistungsdruck und permanente Erschöpfung und den Anspruch, als berufstätige Mutter in jeder Rolle funktionieren zu müssen. Im Zentrum steht Ayla, deren Leben seit Kindheit von Fragen nach Migration, Herkunft und kultureller Identität geprägt ist. Ihre türkische Familiengeschichte und ihr Aufwachsen in Deutschland haben Spuren hinterlassen. Sie bewegt sich zwischen unterschiedlichen Erwartungen und Zugehörigkeiten, erlebt ihre Herkunft dabei auch als Quelle von Scham, Fremdzuschreibungen und Abwertung. Besonders quälend ist die Angst, nicht gut genug zu sein: zu dunkel, zu türkisch, nicht angepasst genug und zugleich nie vollständig zugehörig. Psychologisch besonders spannend ist Aylas Beziehung zu Victoria. Die Freundschaft aus Jugendtagen trotz soziokultureller Differenzen ist längst zu einer Hassliebe geworden, geprägt von Nähe, Konkurrenz, alten Verletzungen und gegenseitiger Abhängigkeit. In ihr spiegeln sich immer stärker Fragen nach sozialer Herkunft, Privilegien und Zugehörigkeit. Aylas zunehmende Fixierung auf Victoria nach der Geburt ihres vierten Kindes und schließlich das obsessive Stalking entwickeln einen starken Sog Richtung Abgrund. Auch die Beziehung zu ihrem neugeborenen Kind ist verstörend. Das so sehr gewünschte Kind wird wehement abgelehnt, weil Ayla in ihm auch sich selbst erkennt. All das, was sie an ihrer eigenen Identität abzuwehren versucht: Ihre Angst, nicht gut genug, zu dunkel oder zu türkisch zu sein, tritt ihr entgegen. Zugleich fürchtet sie, dass ihr Kind dieselbe offene oder subtile Ablehnung erfahren könnte wie sie selbst. Mutterschaft wird so zur Konfrontation mit der eigenen Herkunft und traumatischen Erfahrungen in der Vergangenheit. Zunehmend gerät Aylas Wahrnehmung ins Wanken. Depressionen, die sie bereits seit ihrer Jugend begleiten, enormer Leistungsdruck, Erschöpfung und Isolation verschärfen sich nach der Geburt durch eine postnatale Depression. Alte Konflikte brechen auf, Grenzen zwischen begründetem Misstrauen und psychischer Destabilisierung verschwimmen. Bald weiß man auch als Leserin nicht mehr: Ist ihr Misstrauen berechtigt? Was ist real und was ist Teil ihrer zunehmend verzerrten Wahrnehmung? Zum Ende hin entwickelt der Roman eine unerwartete Dramatik. Fast wie in einem Thriller bleibt bis zum Schluss offen, was als Nächstes geschieht. Über dem letzten Teil liegt permanent die Erwartung, dass etwas Schreckliches passieren könnte. Man rechnet mit einer Tragödie und liest atemlos weiter. Gerade diese Mischung macht „Mondblau“ zu einem gelungenen Roman. Es zeichnet das eindringliche Psychogramm einer Frau, deren nie wirklich gelöste Konflikte um Herkunft, Zugehörigkeit und Identität in einer existenziellen Krise mit großer Wucht wieder aufbrechen. Familiäre und soziokulturelle Prägungen, Scham und gesellschaftliche Zuschreibungen, Mutterschaft, Leistungsdruck und psychische Erkrankung greifen dabei ineinander. Der Roman zeigt, wie tief Vorstellungen davon, wer man sein darf und wie man zu sein hat, in das eigene Selbstbild eindringen können und wie schwer es ist, sich davon zu lösen. „Mondblau“ ist kein Buch, das man nach der letzten Seite einfach abhakt. Absolute Leseempfehlung!

Kundinnen und Kunden meinen

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