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Neu

Ich bin deine Tochter, nicht deine Ehre Mein Aufwachsen mit Missbrauch, Scham und Schuldgefühlen von Rey Mani

18

19,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

757

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.09.2026

Verlag

Grau

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,5/15/3 cm

Gewicht

414 g

Farbe

Beige / Anthrazit

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8189-0029-8

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

757

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.09.2026

Verlag

Grau

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,5/15/3 cm

Gewicht

414 g

Farbe

Beige / Anthrazit

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8189-0029-8

Herstelleradresse

GRAU
Weyerstraße 88-90
50676 Köln
DE

Email: produktsicherheit@community-editions.de

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  • Jenny_CLB

    aus BW

    5/5

    09.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ausbruch aus der familiären Erwartung

    „Ich bin deine Tochter, nicht deine Ehre“ von Rey Mani ist ein beeindruckender und sehr bewegender autobiografischer Roman. Schon der Titel ist für mich eine unglaublich starke Aussage. Selten habe ich einen Buchtitel gelesen, der den Kern einer Geschichte so treffend auf den Punkt bringt wie dieser. Manchen Menschen gibt der Glaube Kraft, Halt und Orientierung, gerade in schweren Zeiten. Doch der Glaube kann auch als Mittel zur Unterdrückung missbraucht werden, um andere kleinzuhalten, Schuldgefühle zu erzeugen und Macht über sie auszuüben. Die negativen Seiten werden in diesem Buch auf eindringliche Weise sichtbar. Besonders beeindruckt hat mich, wie umfassend Rey Mani ihre eigene Geschichte reflektiert. Eine solche Vergangenheit so offen zu erzählen und dabei auch die eigenen Entscheidungen kritisch zu hinterfragen, erfordert unglaublich viel Mut. Wir begleiten ein kleines Mädchen das mit einer manipulativen Mutter aufwachsen muss und dabei keine Liebe, Anerkennung oder das Gefühl, innerhalb der eigenen Familie wirklich willkommen zu sein, kennenlernt. Das ist schwere Kost. Beim lesen sollte man zwischendurch immer wieder eine Pause machen, um das Gelesene und über die eigenen Gedanken und Gefühle dazu nachzudenken. Die Geschichte erzählt nicht nur von einer schweren Kindheit, sondern auch davon, wie tief traumatische Erfahrungen und psychischer Missbrauch einen Menschen bis ins Erwachsenenalter begleiten können. Es geht um fehlende Liebe, fehlende Anerkennung, Schuldgefühle, Erwartungen und um die Frage, wie viel Einfluss die eigene Familie auf das eigene Leben haben darf. Besonders gefallen hat mir, dass die Autorin zwischendurch immer wieder direkt den Leser anspricht. Dadurch entsteht eine besondere Nähe, und man fühlt sich beim Lesen noch stärker in ihre Gedanken und ihre Geschichte hineingezogen. Zum Ende des Buches konnte ich regelrecht aufatmen. Nicht, weil die Geschichte plötzlich leicht wird, sondern weil aus dem traurigen Kind eine Frau wurde die es geschafft hat, sich von den Erwartungen und dem Einfluss ihrer Familie abzugrenzen und ihren eigenen Weg zu finden. Einen Weg, der sicherlich alles andere als einfach war.

  • Bewertung

    5/5

    01.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Geht unter die Haut

    Wow, ich verneige mich vor diesem Mut, den es Rey Mani gekostet haben muss, dieses Buch zu schreiben. Ihre Schilderungen ihres Lebens, das durch Unterdrückung und missbräuchliche Erfahrungen geprägt war, sind so schonungslos ehrlich, dass ich schwer zu schlucken hatte und immer noch darüber nachdenke. Dieses Buch ist alles andere als ein Wohlfühlroman. Dafür liefert es einen ehrlichen und authentischen Einblick in eine mir verborgene Welt, die nicht auf fernen Kontinent, sondern direkt neben uns in der Gesellschaft existiert. Aufrüttelnd und ehrlich- danke für die Erweiterung meiner Wahrnehmung und Lebensrealität.

  • Öznur

    aus Bergisch Gladbach

    5/5

    30.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch, das mich noch lange begleiten wird

    „Ich bin deine Tochter, nicht deine Ehre“ von Rey Mani ist ein sehr persönliches und bewegendes Buch. Die Autorin erzählt eindrücklich von ihrem Aufwachsen mit Missbrauch, Scham und Schuldgefühlen und gibt dabei einen schonungslos ehrlichen Einblick in Erfahrungen, über die viel zu oft geschwiegen wird. Besonders berührend fand ich, wie offen die Autorin ihre Gefühle und ihren persönlichen Weg beschreibt. Das Buch regt zum Nachdenken an und macht deutlich, welche Spuren traumatische Erfahrungen hinterlassen können aber auch, wie wichtig es ist, die eigene Geschichte anzunehmen und sich von Schuldgefühlen zu lösen. Keine leichte Lektüre, aber eine wichtige und mutige. Ich würde das Buch allen empfehlen, die sich mit den Themen Missbrauch, Trauma, Aufarbeitung und persönlicher Entwicklung auseinandersetzen möchten. Ein sehr ehrliches Buch, das noch lange nachwirkt.

  • Nora

    5/5

    30.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Schockierend und eindringlich!

    Dieses Buch hat mich bis ins Mark getroffen. Ich hatte eine emotionale, aufwühlende und schockierende Geschichte erwartet, doch was ich letztlich gelesen habe, hat meine Vorstellungen um einiges übertroffen. Die Autorin nimmt uns in ihrem autobiografischem Roman mit in ihre Kindheit und ihr Aufwachsen in einer irakischen Familie, das vor allem durch ihre religiöse Mutter sowie durch Missbrauch und Manipulation bestimmt wird. Das Buch ist in meinen Augen eine sehr mutige Erzählung, die tief in die Seele der Autorin blicken lässt und den Leser mit schonungsloser Wucht entgegen prallt. Rey Mani erzählt direkt, ehrlich und unbeschönigt, ihre Worte treffen einen völlig unvorbereitet und lassen Schock und Fassungslosigkeit zurück. Nachdem der Leser auch immer wieder direkt angesprochen wird, erhöht sich die Sogwirkung des ganzen noch und doch ist es kein Buch, dass man eben schnell weg liest. Es ist harte Kost und hat in meinen Augen Zeit gebraucht, um zu wirken. Ich konnte nicht ein Kapitel nach dem anderen lesen, da ich erst einmal verdauen, verarbeiten und vor allem durchatmen musste. Als Außenstehender fällt es einem oft schnell leicht zu urteilen, doch gerade solche Bücher können dafür sorgen, dass man in Zukunft vielleicht öfter hinterfragt, bevor man mit dem Finger auf jemanden zeigt und dass man seine Hilfe anbietet, auch dann wenn keiner danach gefragt hat. Genau deshalb finde ich es unglaublich mutig, dass die Autorin uns einen derartig unbeschönigten Einblick in ihre Kindheit und ihr Aufwachsen gegeben hat. Als jemand, der sich solche familiären Strukturen nicht im geringsten vorstellen kann, wird man auch nach diesem Buch vermutlich nie gänzlich nachvollziehen können, was Rey Mani durchgemacht hat und wie sich ihr kontrolliertes Leben auf sie ausgewirkt hat. Und so knallhart und schmerzhaft dieses Buch auch war, ist es für mich unheimlich wichtig und Augen öffnend gewesen!

  • Laura

    5/5

    28.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Schonungslos, ehrlich und eindrücklich

    Dieses Buch war für mich ein richtiges Erlebnis zu lesen. Ich bin deine Tochter, nicht deine Ehre erzählt auf eine sehr ungeschönte und eindrückliche Weise davon, wie es sein kann, in einer Familie aufzuwachsen, in der Anpassung wichtiger ist als die eigenen Gefühle. Besonders beschäftigt hat mich, wie deutlich gezeigt wird, welche Folgen emotionaler Missbrauch und fehlendes Verständnis für die eigenen Probleme haben können. Dinge, die man als Kind erlebt und vielleicht zunächst gar nicht richtig einordnen kann, können einen noch viele Jahre später begleiten und das eigene Verständnis von Nähe, Schuld und Beziehungen beeinflussen. Beim Lesen musste ich deshalb immer wieder schwer schlucken. Es ist erschreckend, was ein Kind innerhalb der eigenen Familie durchleben kann und wie lange man die Folgen davon mit sich herumträgt. Gleichzeitig fand ich es beeindruckend zu sehen, wie schwer der Weg zurück sein kann und wie viel Kraft es braucht, sich aus solchen alten Mustern wieder herauszukämpfen. Dabei wird auch deutlich, wie leicht man auf diesem Weg in Extreme abrutschen kann. Gerade das fand ich sehr eindrücklich, weil nicht einfach erzählt wird: „Das ist passiert und irgendwann war alles wieder gut.“ Stattdessen bekommt man einen Einblick darin, wie kompliziert es sein kann, die eigene Vergangenheit aufzuarbeiten und überhaupt erst zu verstehen, was einem selbst passiert ist. Auch der Blick auf das deutsche Sozialsystem hat mich nachdenklich gemacht. Es stellt sich beim Lesen immer wieder die Frage, wie gut Menschen mit solchen Erfahrungen tatsächlich aufgefangen werden und was passiert, wenn die Unterstützung fehlt oder nicht dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Was mir besonders gefallen hat, ist, dass die Geschichte trotz all der schweren Themen nicht einfach nur schockieren möchte. Sie zeigt sehr eindrücklich, was solche Erfahrungen mit einem Menschen machen können und wie schwierig es ist, sich daraus wieder ein eigenes Leben aufzubauen. Für mich war dieses Buch deshalb keine leichte Lektüre, aber eine, die definitiv etwas bei mir hinterlassen hat. Ich habe beim Lesen viel darüber nachgedacht, was eine Kindheit mit einem Menschen machen kann und wie viel Kraft es braucht, sich irgendwann davon zu lösen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen. Eine sehr eindrückliche Biografie, die mich emotional berührt und noch lange über das Gelesene nachdenken lässt.

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