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Produktbild: Mein Leben als Noiseband

Mein Leben als Noiseband Erzählungen

2

21,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

41343

Erscheinungsdatum

20.08.2026

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

383 (Printausgabe)

Dateigröße

2759 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518787441

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Verkaufsrang

41343

Erscheinungsdatum

20.08.2026

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

383 (Printausgabe)

Dateigröße

2759 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518787441

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  • Bewertung

    aus Thun im Kanton Bern

    3/5

    08.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    schwierig

    Die zweite Geschichte werde ich in guter Erinnerung behalten. Aber schon diese zweite Geschichte sowie alle nachfolgenden enthalten etwas „Schräges“ und wenig „Glaubhaftes“ in ihren Kernen. Das führt meiner Ansicht nach die Geschichten ins Reich des „Phantastischen“, in welchem alles möglich wird. Aus diesem Grund wird für mich, der ich gebunden bin an die Fesseln der Realität, das Erzählte etwas uninteressant und unglaubwürdig. Ich kann mit dieser Art Literatur nicht viel anfangen. Sie fesselt mich nicht.

  • Oliver_L

    aus Wien

    2/5

    18.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Viel Noise um wenig

    Als literarisch interessiertem Wahl-Wiener sagte mir der Name Clemens J. Setz durchaus etwas; gelesen hatte ich von ihm bisher noch nichts: Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass im deutschsprachigen Bereich Literaturpreise bevorzugt an unleserliche, uninteressante Bücher bzw. Autoren bzw. Autorinnen gehen, und Herr Setz hat schon viele, viele Preise erhalten. Da ich aber Kurzgeschichten liebe und dieses Format im Deutschen arg vernachlässigt wird, habe ich mir den neuen Erzählband von Setz als Einstieg in das Werk des Autors zugelegt. Um das Fazit vorwegzunehmen: Zu meinem neuen Lieblingsautor ist Setz nicht geworden. Gemäß Impressum sind zwei der 19 Geschichten schon vorher erschienen; alle anderen sind also Erstveröffentlichungen. Ein Zusammenhang zwischen den einzelnen Texten ist nicht zu erkennen; die Länge geht von drei Zeilen bis 111 Seiten; letzteres ist die titelgebende Geschichte. Womöglich handelt es sich um ein abgebrochenes Roman-Projekt, das dann mit ein paar weiteren Texten aufgefettet wurde, um ein ausgewachsenes Buch von knapp 400 Seiten zu füllen. Passend zu den Geschichten von sehr unterschiedlichem Charakter ist mein Eindruck zwiespältig. Um mal mit dem Positiven anzufangen: ›Signora Sander‹ ist das schriftstellerische Highlight des Bandes. Mit gut 20 Seiten ist es eine gute Länge für eine Kurzgeschichte, und auch das Thema ist dem Umfang angemessen: Ein Vater sammelt für den Geburtstag seiner (Scheidungs-)Tochter Andenken an frühere Fahrten und Erlebnisse ein. Das ist warmherzig und humorvoll erzählt, und es finden sich viele wunderbare, originelle Formulierungen: »Und da war der abendliche Himmel plötzlich, ganz ohne die Geburtshilfe eines Flugzeugs, voller Paraglider, was war das … Sie trudelten kontrolliert durch die Luft, beunruhigend ursprungslos, wie eine spontane Eiterbildung der Atmosphäre, Gerstenkörner im Augenwinkel der Erde …« (S. 254). Schön! Und, wichtiger noch: In diesem Fall passt es zur Atmosphäre der Story. Das heißt nicht, dass diese Geschichte perfekt wäre: Das Ende ist vorhersehbar, und wie so oft bei Setz, ist es eher ein Anti-Klimax. Manche Erzählfäden (wie um den Herrn aus Utrecht) tauchen auf und verschwinden ebenso unmotiviert wieder. Dennoch, da wir im Deutschen mit gelungenen Kurzgeschichten nicht verwöhnt sind, dachte ich: Geht doch! Warum nicht mehr davon? Denn die anderen Texte bleiben leider dahinter zurück. Oftmals hat der Autor zwar eine originelle Idee, wie etwa gleich bei der ersten Geschichte: Der Ich-Erzähler begegnet in der U-Bahn seinem erwachsenen Sohn – obwohl dieser infolge einer Fehlgeburt starb. Originelle Idee! Aber der Autor präsentiert sie gleich zu Beginn (daher spoilere ich hier nicht), redet dann einige Seiten um sie herum, weiß dann aber nichts mit der Idee anzufangen. Das Muster findet sich leider bei vielen Texten: Es wirkt so, als sei Setz von seinen Ideen, Einfällen oder Fundstücken (bevorzugt aus dem Internet) so fasziniert, dass er versucht, diese Faszination der Leserschaft zu vermitteln – worüber er das schriftstellerische Handwerkszeug liegen lässt. Irgendwann, so mein Eindruck, verliert er das Interesse oder die Lust, und dann endet der Text halt. Besonders ausgeprägt ist dies bei dem letzten, längsten und titelgebenden Text. Trotz des Titels ist er in der dritten Person erzählt: Es wird v.a. über Paul berichtet, einen (relativ) jungen Mann, der offenbar nur ein Interesse hegt und pflegt: Eben sein Leben als Noiseband, meistens als Ein-Mann-Band. Ich nehme an, dass dieses Thema auch den Autor interessiert. Mein Interesse wurde nicht geweckt; eher im Gegenteil. Die Erzählung plätschert so dahin; wir erfahren viel zu viel über jene hochgradig uninteressante Hauptfigur, und die einzige Überraschung besteht eigentlich darin, dass Paul eine Partnerin findet mit kompatiblen obskuren Interessen. Das alles ist zwar zumeist gut lesbar geschrieben, und es ist Setz hoch anzurechnen, dass er es versteht, seinen Stil zu variieren. Womöglich ist unter den Texten auch die eine oder andere Stil-Übung. Was Kurzgeschichten betrifft, so erreicht Setz aber leider auch nicht annähernd etwa das Niveau eines George Saunders.

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    Christoph Schmaus

    OSIANDER Wangen

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    5/5

    06.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Entsetzen und Erlösung

    „100% insane“ lautet eine Formulierung aus einer der insgesamt neunzehn Geschichten im neuen Band von Clemens J. Setz. Sie lässt sich trefflich auf die Erzählungen insgesamt anwenden. Die Abweichung von der Norm wird hier zur Regel: Abstrusität und dunkelste Phantasie, ob imaginiert oder ausgelebt, Wahnsinn, Verstümmelung und Perversion werden verhandelt. Man muss einiges wegstecken bei der Lektüre, und doch erschöpft diese sich keinesfalls in blankem Entsetzen. Vor allem in der letzten, titelgebenden Erzählung stößt man reihenweise auf Sätze und Beobachtungen, deren Schönheit zum Himmel schreit.

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