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Produktbild: Und der Wind steht still

Und der Wind steht still Ein Schicksal zwischen Schwarzwald und Bretagne

10

17,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

41703

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.07.2026

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,3/12,4/2,4 cm

Gewicht

282 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-8116-1

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

41703

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.07.2026

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,3/12,4/2,4 cm

Gewicht

282 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-8116-1

Herstelleradresse

Gmeiner Verlag
Im Ehnried 5
88605 Meßkirch
DE

Email: info@gmeiner-verlag.de

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  • Magdalena

    aus Köln

    5/5

    22.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Deutsch-französische Liebe in der Besatzungszeit

    Und der Wind steht still von Astrid Lehmann hat mich sehr berührt. Elsas Geschichte hat mich an „Stay away von Gretchen“ erinnert, dieses Buch verdient die gleiche Aufmerksamkeit. Schwarzwald, 1942: Elsa arbeitet als Magd auf einem Bauernhof, ihre Mutter ist gestorben, ihren Vater kennt sie nicht. Auf dem Bauernhof geht es ihr auch in Kriegszeiten gut, sie fühlt sich wohl im Kreise der Bauernfamilie. Nichtsdestotrotz wünscht sie sich ein eigenes Zuhause und eine Familie. Auf einer Tanzveranstaltung lernt sie Heinrich kennen, der ihr vom Fleck weg einen Heiratsantrag macht. Direkt im Anschluss an die Trauung muss er zurück an die Front. Elsa pendelt von nun an zwischen ihrem Arbeitsplatz auf dem Bauernhof und ihrem neuen Zuhause im Dorf hin und her. In Heinrichs Wohnung leben seine Schwester Cornelia und die kleine Marianne aus seiner ersten Ehe. Nach Kriegsende erfährt sie, dass ihr Mann in Russland vermisst wird. Derweil werden Freiburg und der Schwarzwald von den Franzosen besetzt. Elsa lernt den Elsässer Antoine kennen und lieben und wird von ihm schwanger. Als Heinrich aus Russland zurückkehrt, zerstört er ihr Leben. Nie wieder wird sie erfahren, was Glück ist. In einem zweiten Handlungsstrang lernen wir Alice kennen, die in der Bretagne lebt. Auch Alice ist in ihrem langen Leben nie glücklich geworden. Sie wurde als Kleinkind adoptiert, doch ihre Adoptiveltern trauerten ihr Leben lang ihrer verstorbenen Tochter nach, die Alice ihnen nicht ersetzen konnte. Zum 80. Geburtstag schenkt Alice‘ Tochter ihr eine Reise nach Deutschland, in das Land, in dem sie geboren wurde. Die Reise wird für Alice hochemotional, und die Lücken in ihrem Leben können nun endlich gefüllt werden. Das Thema Besatzungskinder kannte ich bereits aus „Stay away from Gretchen“. Im vorliegenden Buch geht es um die Liebesbeziehung und das Kind einer Deutschen und eines Franzosen. Wie wir im Nachwort erfahren, verfolgte Frankreich in den Jahren 1945-1949 die Politik des „Retour en France“. Les Enfants d’Etat sollten die nach den beiden Weltkriegen geschwächte Grande Nation stärken. Es gab Rechercheoffiziere, die in der französischen Besatzungszone regelrecht nach Kindern von Soldaten gesucht haben. Diese wurden ihren deutschen Müttern weggenommen und von französischen Familien adoptiert. Mich haben Elsas und Alice’s tragische Schicksale sehr mitgenommen. Wieviel Unglück kann ein Mensch ertragen? Am Ende habe ich mehr als ein Tränchen verdrückt. Die Figuren sind fiktiv, doch die Autorin hat mit Zeitzeugen gesprochen, deren Erlebnisse denen von Elsa und Alice sehr gleichen. Mit diesem Buch habe ich ein weiteres Jahreshighlight für mich entdeckt. Wenn ihr „Stay away from Gretchen“ gern gelesen habt, werdet ihr „Und der Wind steht still“ genauso lieben.

  • Bewertung

    5/5

    01.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend und emotional

    Schwarzwald, 1942. Elsa ist eine Magd und lernt beim Tanzen den Soldaten Heinrich kennen. Viel Zeit zum Kennenlernen bleibt ihnen nicht. Heinrich muss bald zurück an die Front. Kurzentschlossen heiraten sie, auch um Heinrichs Tochter versorgt zu wissen. Bald schon gilt Heinrich als verschollen und Elsa verliebt sich in einen französischen Soldaten. Bretagne, Gegenwart. Alice soll bald ihren 80. Geburtstag feiern. Da sie lieber allein und zurückgezogen ist, steht ihr nicht der Sinn danach. Als sie ihrer Tochter ein lange gehütetes Geheimnis erzählt, will diese ihr helfen Frieden mit ihrer Vergangenheit zu schließen. Ein großartiger Roman, der wahre Begebenheiten mit einer fiktiven Geschichte verbindet. Eine unglaubliche Faszination geht für mich von Büchern aus der Kriegs- und Nachkriegszeit aus. Auch Astrid Lehmann hat es geschafft, mich in diese düstere Zeit zu entführen. Menschliche Schicksale, die man sich kaum vorstellen kann. Meisterlich verwebt die Autorin Vergangenheit und Gegenwart miteinander. Beide Handlungsstränge haben ihren Reiz. Die Tragik in der Vergangenheit, sowie auch die Wunden in der Gegenwart. Die Sprache ist bildhaft und klar und schafft eine einzigartige Atmosphäre. Einfühlsam werden dem Leser Gefühle vermittelt, ohne jemals kitschig zu werden. Es geht um große Themen, wie Verlust, Heimat und Entwurzelung. Dieses Buch hat mich emotional unheimlich gepackt. Ich konnte es einfach nicht mehr weglegen. Auch das Nachwort ist super interessant. Wieder ein spannendes Thema, von dem ich bisher noch nichts gehört habe. Insgesamt ein feinfühliger und großartig erzählter Roman, den ihr einfach lesen müsst. In meinem Herzen bekommt er direkt einen Platz. Werde ich nie mehr vergessen.

  • Susanne Meyer

    aus Brockhöfe

    5/5

    29.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr emotionale Geschichte

    „Und der Wind steht still“ ist ein bewegender und emotionaler Roman, der tief unter die Haut geht. Die Geschichte ist von einem dunklen Kapitel der deutsch-französischen Nachkriegszeit inspiriert – den sogenannten „Staatskindern“. Beim Lesen ist mir mehr als einmal ein Schauer über den Rücken gelaufen. Es ist kaum vorstellbar, welche tiefen Spuren Verlust, Entwurzelung und die Trennung von der eigenen Familie im Leben eines Kindes hinterlassen können. Mit ihrer einfühlsamen und zugleich fesselnden Schreibweise verbindet die Autorin Vergangenheit und Gegenwart auf beeindruckende Weise. So entfaltet sich nach und nach eine Geschichte, die mich bis zum Schluss nicht mehr losgelassen hat. Alice lebt in der Bretagne und steht kurz vor ihrem 80. Geburtstag. Sie gilt als mürrisch und verschlossen und verbringt ihre Zeit am liebsten allein. Nur ihrer Hündin und wenigen engen Freunden schenkt sie Vertrauen. Tief in ihrem Inneren trägt Alice ein Geheimnis, das längst in Vergessenheit geraten zu sein scheint. Im Schwarzwald des Jahres 1942 lernt die junge Magd Elsa den deutlich älteren Soldaten Heinrich kennen. Schon nach kurzer Zeit bittet er sie, ihn zu heiraten. Für ihn ist es eine Vernunftehe – seine Tochter soll versorgt sein und Elsa ihm nach Möglichkeit weitere Kinder schenken. Auch für Elsa scheint diese Ehe zunächst Sicherheit zu bedeuten. Doch als Heinrich in Russland als vermisst gilt, verändert sich ihr Leben grundlegend. Elsa begegnet dem französischen Soldaten Antoine und verliebt sich in ihn. Doch kann ihre Liebe in einer Zeit voller Vorurteile, Krieg und Misstrauen überhaupt eine Zukunft haben? Dieses Buch hat mich sehr berührt. Es erzählt eine bewegende Geschichte voller Hoffnung, Schmerz und Menschlichkeit und zeigt eindrucksvoll, wie eng Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbunden sein können. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

  • Anna

    5/5

    23.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Emotional mitreißend!

    Was ist „Und der Wind steht still“ für ein emotional mitreißendes Buch?! Unmöglich, sich seiner Sogkraft zu entziehen. Zeit zum Luftholen bleibt hier nicht. Astrid Lehmann schreibt so intensiv und eindringlich, dass ich zwei Tage nur in diesem Buch gelebt habe. Protagonistin Elsa muss unheimlich viel aushalten und beim Lesen leidet man mit ihr. Wieder einmal zeigt ein Buch, wie rechtlos Frauen früher waren und wie sehr sie sich den Männern unterordnen mussten. Zudem handelt es sich um ein Spotlight auf ein Stück deutsch/französische Nachkriegsgeschichte, die weitestgehend unbekannt ist, dafür aber umso ergreifender.

  • Büchertanz.de

    aus Freiburg

    5/5

    10.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein emotionales Meisterwerk, das nachklingt

    In ihrem Roman „Und der Wind steht still – Ein Schicksal zwischen Schwarzwald und Bretagne“ erzählt Astrid Lehmann ein bewegendes historisches Drama, das eine verbotene Liebe im Jahr 1942 mit einer familiären Spurensuche in der Gegenwart verknüpft und dabei ein wichtiges, oft tabuisiertes Stück deutsch-französischer Geschichte in den Mittelpunkt stellt. Der Roman verwebt meisterhaft zwei Zeitebenen miteinander. In der Gegenwart begegnen wir der achtzigjährigen Alice an der rauen bretonischen Küste, in deren Innerem ein düsteres Geheimnis tobt. In der Vergangenheit, mitten im Kriegsjahr 1942, erleben wir die Magd Elsa im Schwarzwald, die nach dem Verschwinden ihres Ehemanns Trost beim französischen Soldaten Antoine sucht – eine Liebe, die in Zeiten des Krieges eigentlich nicht existieren darf. Für mich ist es unmöglich zu entscheiden, welcher der beiden Handlungssträngen mich mehr begeistern konnte. Die Schicksale von Elsa und Alice sind so untrennbar miteinander verwoben, dass die Geschichte erst durch diese Verbindung ihre volle emotionale Wucht entfaltet. Während ich Elsa in der Vergangenheit sehr tief kennenlernen durfte, hat mich Alices Weg im Hier und Jetzt ebenso intensiv im Herzen berührt. Es wird deutlich, wie die Traumata der Vorfahren in den nachfolgenden Generationen nachwirken. Die bedrohliche Atmosphäre des Zweiten Weltkriegs verleiht der heimlichen Liebe zwischen Elsa und Antoine eine ungemeine Tragik. Diese Beziehung stand unter ständiger Lebensgefahr, was jede Annäherung umso intensiver und herzzerreißender macht. Doch das Buch blickt noch weiter: Es beleuchtet schonungslos, wie grausam die unmittelbare Nachkriegszeit war, insbesondere für viele Frauen, die zwischen die Fronten verfeindeter Nationen gerieten, und für die sogenannten „Besatzungskinder“. Astrid Lehmann bricht hier feinfühlig, aber bestimmt das Schweigen über Themen, die viel zu lange tabuisiert wurden. Die Schauplätze sind absolut stimmig gewählt und spiegeln die innere Zerrissenheit der Protagonistinnen perfekt wider. Die stürmische Bretagne steht für Alices inneren Aufruhr, während der mystische Schwarzwald Elsas Heimat darstellt. Da das Buch teilweise auch in Freiburg spielt, war das Lesen für mich zusätzlich eine ganz besondere, magische Zeitreise in die Vergangenheit meiner eigenen Heimatstadt. Durch die detaillierten Beschreibungen hatte ich die vertrauten Straßen sofort vor Augen, was die Geschichte für mich noch realer und greifbarer gemacht hat. Astrid Lehmanns Schreibstil ist einfach wunderschön: Ungemein detailliert, bildhaft und doch kurzweilig und sehr poetisch. Sie schafft es, historische Fakten mit großen Gefühlen zu verknüpfen, ohne jemals in Kitsch abzudriften. Die wichtigste Botschaft, die ich nach der letzten Seite für mich mitnehme, ist, wie existenziell wichtig es für einen Menschen ist, seine eigenen Wurzeln zu kennen, um Frieden mit sich selbst zu schließen. Danke für dieses großartige Leseerlebnis. Fazit: Der Roman „Und der Wind steht still – Ein Schicksal zwischen Schwarzwald und Bretagne“ von Astrid Lehmann ist ein emotionales Buch, das mich zu Tränen gerührt und zum Nachdenken anregt hat und mit Sicherheit noch sehr lange nachklingen wird. Sehr lesenswert.

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Bewertungen (10)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Hannelore Wolter

    Hannelore Wolter

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Bewegend

    Eine Geschichte auf zwei Zeitebenen , von zwei Frauen und ihren bewegenden Schicksalen. Manchmal kann ich mich einer Geschichte nicht entziehen, sie entwickelt eine Sogwirkung... Spannend, berührend, empathisch wird das Leben von Elsa im Schwarzwald und Alice in der Bretagne geschildert, über Rechte von Frsuen und das Thema deutsch-französische "Kinder".
  • Zum Bewerterprofil von Beate Mildenberger

    Beate Mildenberger

    Thalia Pforzheim

    Buchhändler*in

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    4/5

    05.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    2 Frauen - 2 Schicksale

    Eine deutsch-französische Kriegs- und Nachkriegsgeschichte welche durchaus so möglich gewesen sein könnte. Man lebt, hofft und leidet mit den Protagonisten, möchte dem Geheimnis auf die Spur kommen welche beide verbindet. Nachdenklich und emotional, aber sehr lesenswert.

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