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Die Schnabels Mutter, Vater, 17 Kinder | Die Geschichte einer besonderen Großfamilie von den 1950ern bis heute

3

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

11731

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.10.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,7/12,9/2,6 cm

Gewicht

387 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28563-6

Beschreibung

Rezension

Interessant an der Familie ist unter anderem, wie exakt sie die frühe Geschichte der Bundesrepublik widerspiegelte.
In ihrem Buch beschreibt die Journalistin Katrin Hörnlein («Die Zeit») die Lebenswelt einer Großfamilie und gibt dabei gleichzeitig einen faszinierenden Einblick in ein Stück bundesrepublikanischer Gesellschaftsgeschichte zwischen Wirtschaftswunder und Mauerfall. ("dpa")

Produktdetails

Verkaufsrang

11731

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.10.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,7/12,9/2,6 cm

Gewicht

387 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28563-6

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Lesenswert

    aus Bielefeld

    5/5

    04.11.2026

    eBook (ePUB)

    Bildung als Erziehungsauftrag

    "Die Schnabels" sind eine wirklich außergewöhnliche Familie, besteht sie doch aus einem Vater, einer Mutter und 17 Kindern. Das Buch ist gleichzeitig Familienchronik wie geschichtlicher Rückblick in die Zeit ab den 50er Jahren bis in die späten 80er. Wir begleiten in diesem Buch die Familie Schnabel durch mehrere Jahrzehnte. Mutter Renate ist eine interessante Persönlichkeit. In den Augen ihrer Kinder ist sie eigentlich immer schwanger. Zu den 17 Kindern hat sie auch 7 späte Fehlgeburten erlitten. Daher müssen die Kinder sehr schnell lernen, Verantwortung zu übernehmen, sowohl im Haushalt als auch beim Kümmern um die kleineren Geschwister. Da beide Elternteile aus dem Bildungsbürgertum stammen, ist es besonders Mutter Renate wichtig, dass ihre Kinder Abitur machen. Für sie ist Bildung ein Erziehungsauftrag. Sie führt ein eisernes Regiment im beengten Zuhause, sie bezeichnet es als Leitung eines Familienunternehmens. Fast alle Kinder kommen in diesem Buch zu Wort. Um sie besser unterscheiden zu können steht hinter dem Namen immer Kind X (1-17). So erfahren wir unterschiedliche Sichtweisen auf die Großfamilie, Zustimmung aber auch Kritik., Gemeinschaft, aber auch Alleinsein. Die Autorin hat viele Quellen angeführt, unter anderem auch ein Link zur Website der Familie. Hier findet man noch mehr über diese außergewöhnliche Familie, ihr Leben und ihre Gefühle. Eine Antwort auf die Frage "Warum so viele Kinder?" geben weder Buch noch Anhänge. Selbst Mutter Renate kann es nicht begründen, es war halt so. . Ein absolut lesenswertes Zeitdokument, das den Lesenden die Zeit des Wirtschaftswunders, der Inflation, des Baus und Falls der Mauer, aber auch die 68er Aufstände nahe bringt, Es vermittelt aber auch die Geschlechterrolle, Vater verdient Geld, Mutter ist zuhause und kümmert sich um die Kinder. Ich habe dieses Buch verschlungen und kann es nur weiterempfehlen. Kinderreich darf hier nicht mit asozialen Verhältnissen gleichgesetzt werden.

  • Shilo

    aus Ulm

    5/5

    19.10.2026

    eBook (ePUB)

    Ein Alltag, den man sich kaum vorstellen kann

    17 Kinder in einer Familie. Das kann man sich heute kaum vorstellen. Wie muss das gewesen sein, wenn so viele Menschen auf engem Raum zusammenlebten und der Alltag jeden Tag organisiert werden musste? Beim Lesen bekommt man einen guten Einblick in das Leben der Familie Schnabel und in eine Zeit, in der vieles anders war als heute. Schon die alltäglichen Dinge müssen bei so vielen Menschen eine Herausforderung gewesen sein. Es musste genug zu essen geben, die Wäsche nahm kein Ende und auch die Kinder brauchten Zeit und Aufmerksamkeit. Die älteren Geschwister mussten bei der Betreuung der jüngeren mithelfen. Das gehörte damals zum Familienleben dazu. Sehr gefallen haben mir auch die vielen Fotos der Familie. Sie zeigen die Schnabels in ihrem Alltag und machen es leichter, sich das Leben mit so vielen Kindern vorzustellen. Beim Betrachten der Bilder bekommt man einen persönlichen Eindruck von der Familie. Für mich machen sie das Buch noch interessanter. Spannend fand ich auch, wie sich das Familienleben über die Jahrzehnte verändert hat. Dass der Vater arbeiten ging und die Mutter sich um Haushalt und Kinder kümmerte, war damals ganz normal. Doch auch die Mutter hatte eigene Wünsche und wollte mehr selbst entscheiden können. Immer wieder habe ich mich gefragt, wie viel jeder Einzelne zurückstecken musste, damit das Zusammenleben funktionierte. Bei so vielen Kindern konnte sicher nicht jeder Wunsch erfüllt werden. Gleichzeitig stelle ich mir vor, dass der Zusammenhalt unter den Geschwistern eine große Rolle spielte. Das Leben in einer so großen Familie muss seine eigenen Regeln gehabt haben. Das Buch zeigt, wie außergewöhnlich groß die Familie Schnabel war. Manches aus dem damaligen Familienleben kennt man vielleicht noch von den eigenen Eltern oder Großeltern. Anderes ist heute kaum noch vorstellbar. Beim Lesen wollte ich immer mehr über die große Familie und ihren Alltag erfahren. Es war interessant zu sehen, wie die Schnabels ihr Leben gemeistert haben. Gerade die Verbindung aus persönlichen Einblicken in das Familienleben und den vielen Fotos hat mir gefallen. Auf den Fotos sieht man die Familie einmal ganz anders. Dadurch bekommt das Gelesene für mich ein Gesicht. Von mir gibt es fünf Sterne für dieses interessante Buch über eine außergewöhnlich große Familie, ihren Zusammenhalt und die vielen Dinge, auf die man im Leben manchmal verzichten muss.

  • S. L.

    aus Berlin

    5/5

    08.10.2026

    eBook (ePUB)

    17 Kinder

    Ein sehr interessanter Gedanke: anhand einer 19köpfigen Familie die Geschichte der BRD über viele Jahre zu begleiten. Die Beziehung der Eltern beginnt Anfang der 50er Jahre. Natürlich gibt es Probleme: keine Wohnung, kein Geld, keine wohlhabenden Eltern. Und doch … viel Babyglück. Viele Fotos zeigen die Schnabels, mal einzeln, oft zu mehreren. Die Kinder berichten von Enge, Anderssein, Lärm, aber auch vom Selbständig-werden und Gemeinschaft. Ihnen ist sogar in den 60ern der Kauf eines Eigenheims möglich. Mit neun Kindern. Wohnungsbau, Selbstbedienungsgeschäfte, die „Fresswelle“ nach dem Krieg, spielen dort, wo kein Erwachsener ständig aufpasst - all das wird geschildert. Materielle Einschränkungen, klar, gibt es auch heute genug. Die Rolle der Eltern wird sehr unterschiedlich wahrgenommen. Besonders die Mutter ist sehr speziell. Glücklich waren wohl alle nicht wirklich. Aber: eine noch heute starke Gemeinschaft. Werte wie Verantwortungsbewusstsein, Pflichtgefühl, Leistungsbereitschaft und gegenseitige Unterstützung wurden vermittelt. Ein Vergleich zu heute drängt sich natürlich auf. Der Leser mag urteilen. Die Familienmitglieder haben viel zu erzählen, Interessantes, Authentisches. Viele Fotos vermitteln den Zeitgeist und lassen die Schnabels lebendig werden. Spannendes über eine sehr besondere und ungewöhnliche Familie.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Cornelia Dygatz

    Cornelia Dygatz

    Thalia Mayersche Bottrop

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unglaubliche Großfamilie!

    Es war richtig interessant, die Geschichte der Familie Schnabel zu lesen. Bei 17 Kinder braucht man gute Organisation und viel Kraft. Alle Kinder haben für das Buch den gleichen Fragebogen ausgefüllt und es war faszinierend, wie jedes Kind eine gleiche Situation unterschiedlich wahrgenommen hat. Lachen, Trauer, Sorgen - für die Eltern wie auch für alle Kinder war/ist das Leben nicht immer leicht (gewesen). Ich kann das Buch wirklich jeden ans Herz legen!
  • Zum Bewerterprofil von Hannelore Wolter

    Hannelore Wolter

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Big Family..

    Vater, Mutter, 17 Kinder - eine Großfamilie par excellence.... Deutschland und seine Geschichte, Wirtschaftswunder, Befreiung von alten Strukturen, Selbstbestimmung der Frau - hier ist vieles drin. Und ob viele Geschwister Segen oder Fluch sind, das kommt auf die Perspektive an.

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