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Produktbild: Die drei Farben der Liebe
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Die drei Farben der Liebe Roman

60

25,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

8813

Erscheinungsdatum

02.09.2026

Verlag

Hoffmann & Campe

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

1199 KB

Übersetzt von

Cornelia Röser

Sprache

Deutsch

EAN

9783455022049

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • sehr hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

8813

Erscheinungsdatum

02.09.2026

Verlag

Hoffmann & Campe

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

1199 KB

Übersetzt von

Cornelia Röser

Sprache

Deutsch

EAN

9783455022049

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  • Bellis-Perennis

    aus Wien

    5/5

    21.09.2026

    eBook (ePUB)

    Eine Leseempfehlung!

    „Sie war noch nie eine Sklavin festgelegter Vorgehensweisen, gleichzeitig betrachtet sie sich nicht als eine Frau, die es mit dem Heiraten eilig hätte. Aber plötzlich ist da dieser Gedanke, den sie nicht recht in Worte fassen kann: Seit sie erwachsen ist, sucht sie nach etwas, dem sie sich verschreiben kann, etwas, das radikalisiert, das mit wilder Kraft vorwärts drängt, das die Welt herausfordert, anders und authentischer zu sein. Künstler haben mehr Freiheiten als die meisten anderen Menschen, das weiß Amélie. Sie können jenseits der gesellschaftlichen Parameter existieren – mit allen Vor- und Nachteilen. Vielleicht wäre das auch ein Raum für sie selbst, mit ihren eigenen Ambitionen und ihrem Tatendrang. Sie verfügt über ausreichend finanzielle und intellektuelle Mittel, die verhindern, dass dieser Mann sie ins Verderben stürzen kann, und vielleicht, nur vielleicht, wäre sie eine Art Katalysator, um ihn zu mehr Wagemut anzutreiben.“ Eigentlich will die freigeistig erzogene Amélie Noellie Parayre (1872-1958) sich keinem Mann unterordnen, sondern ihm auf Augenhöhe begegnen. Nun, wie es häufig mit Vorsätzen so ist, wirft sie den ihren kurz nach der Hochzeit (1898) mit Henri Matisse (1869-1954) über Bord. Recht schnell haben sie zwei Kinder, aber kaum Einkommen. Während Henri verzweifelt, ist es Amélie, die das Heft in der Hand behält und ihn motiviert. Gleich nach der Hochzeit tritt Maguerite (1894-1982), die vier Jahre alte, uneheliche Tochter Henris aus einer früheren Liebschaft, in das Familienleben. Amélie nimmt das unterernährte Mädchen in die Familie auf. Marguerite wird neben Amélie eine lebenslange, wichtige Rolle in Henris Leben spielen. Als Jugendliche steht sie ihm Modell, während Amélie den Haushalt schupft, Verträge prüft, Einnahmen und Ausgaben managt, sowie die Launen ihres Mannes ertragen muss. Ach ja, auch Amélie muss ihm Modell stehen. (Eh klar, oder?) Also alles entwickelt sich genau so, wie sie nie leben wollte. Und dann, nach dem sie endlich zu ein wenig Geld kommen, erkrankt Amélie. Um sie zu entlasten werden diverse Dienstmädchen engagiert, die alle nicht lange bleiben, bis auf eine: 1931 kommt die junge Russin Lydia Delektorskaja (1910-1998), die trotz ihre Jugend ein entbehrungsreiches und gefährdetes Leben hinter sich hat, in den Haushalt, was längerfristig zu einem Fiasko führen wird. Denn Lydia ist neben Amélie und Marguerite die dritte starke Frau im Leben des Künstlers. Nachdem Amélie überzeugt ist, dass Lydia, trotz des großen Altersunterschieds von 41 Jahren. die Geliebte ihres Ehemannes ist, stellt sie ihn vor das Ultimatum: „Ich oder sie“. Er entscheidet sich für Amélie und Lydia überlebt einen Selbstmordversuch nur knapp. Amélie trennt sich dennoch von Matisse. Wenig später erkrankt Henri Matisse schwer und Lydia kehrt als Pflegerin bis zu seinem Tod zurück. Amélie wird ein eigenes Leben führen und wie Marguerite die Résistance unterstützen, verhaftet werden und überleben, weil die Alliierten sind inzwischen in der Normandie gelandet und Frankreich von der Nazi-Herrschaft befreit haben. Nach dem Tod von Henri Matisse werden Amélie und Marguerite sein Vermächtnis fortsetzen, indem sie Werke an Museen spendet und dafür sorgt, dass seine Kunst einem breiteren Publikum zugänglich ist. Meine Meinung: Ich habe vor kurzen das Buch „Unsichtbare Musen“ der Autorin Elisa von Hof gelesen, die über zahlreiche Frauen berichtet, die ihr eigenes Leben dem ihres Künstlergemahl oder Liebhaber völlig unterordnen und auf ihr eigenes verzichten oder vergessen. Die drei Frauen, die in „Die drei Farben der Liebe“ dargestellt werden und Henri Matisse zu seinen künstlerischen Höhenflügen verholfen haben, kommen in dem Buch über die Musen nicht vor und Matisse selbst wird nur am Rande erwähnt. Deshalb habe ich zu Sophie Hayducks Buch gegriffen, das eine Auseinandersetzung mit der Rollenverteilung im Leben von Henri Matisse verspricht. Ich bin nicht enttäuscht worden. Der Autorin ist es sehr gut gelungen, die Rollen die die drei Frauen in Henri Matisses Leben spielen, darzustellen. Passend zum jeweiligen Lebensabschnitt des Künstlers steht eine der drei Frauen, Amélie, Marguerite oder Lydia im Zentrum. Nun könnte man einwerfen, ein so großer Künstler wie Henri Matisse brauche einfach mehrere Lebensabschnittspartnerinnen, um seine Kreativität auszuleben. Ich habe Matisse eher als Zaudernden erlebt, der ohne die unkonventionelle Amélie gescheitert wäre. Ich habe nicht den Eindruck, dass Amélie ihren Mann auf ein Podest gehoben und ihn bedingungslos angehimmelt hätte. Eher hat sie ihn angetrieben. Bezeichnend ist, dass es auf Wikipedia keine eigene Seite für Amélie gibt. Nicht, dass ich Wikipedia für das Maß aller Dinge halte, aber das scheint bezeichnend für Ehefrauen von Künstlern zu sein: Sie werden oft als Muse gesehen, ihr eigentlicher Anteil an den Kunstwerken wird häufig verkannt. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Gut gefallen hat mir, dass Henri Matisse nicht im Zentrum des Romans steht, sondern die drei Frauen. Fazit: Gerne gebe ich diesem historischen Roman, der versucht, den Anteil, den Amélie, Marguerite und Lydia, im Leben von Henri Matisse gehabt haben, zu würdigen, 5 Sterne.

  • Philiene

    aus Süsel

    4/5

    03.09.2026

    eBook (ePUB)

    Drei Frauen- ein Mann

    Die drei Farben der Liebe erzählt die Geschichte von den drei wichtigsten Frauen im Leben des Malers Henri Matisse. Seiner Frau Amelie, seiner Gefährtin Lydia und seine Tochter Maguerite. Das besondere hierbei ist das ihre Geschichten nicht parallel zueinander erzählt werden, sondern das jeder der drei Frauen ein eigener Teil gewidmet ist. Und sie stehen auch wirklich im Vordergrund, der Maler ist zwar Bestandteil des Romans, er ist schließlich die Schnittstelle, aber trotzdem bleibt er im Hintergrund. Und so erfahren wir von drei sehr unterschiedlichen Frauen, mit sehr unterschiedlichen Leben und jede von ihnen hat eine ganz eigene Art zu lieben.. Die Autorin gibt jeder von ihnen genug Platz um ihre Geschichte zu erzählen und erzählt so auch von der Geschichte Europas, etwa von den Kriegen des zwanzigsten Jahrhunderts und von der russischen Revolution. Mir hat das Buch sehr gefallen, eigentlich waren es ja drei Erzählungen in einer, auch wenn es natürlich immer wieder Begegnungen unter den Frauen gegeben hat und auch die Beziehungen unter ihnen Thema des Romans waren. Ich fand es aber sehr gut gemacht. Sophie Haybock hat mir jede der drei näher gebracht, auch wenn ich sagen muss das Lydia mich am meisten berührt hat. Ein vielschichtiger, emotionaler und sehr interessanter Roman über sehr unterschiedliche Frauen,

  • Bewertung

    5/5

    23.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ruhig und doch kraftvoll

    »Die drei Farben der Liebe“ geschrieben von Sophie Haydock, hat ein wunderschönes Cover, welches mich sofort in eine andere Zeit und an einen anderen Platz auf dieser Welt entführt. Das Bild strahlt Positives aus. Die Hauptprotagonisten sind drei Frauen, die Musen des weltberühmten impressionistischen Malers Henri Matisse, die Geschichte ist jene des Zusammenlebens mit diesem Mann, auf drei unterschiedlichen Ebenen, Ehefrau, Geliebte und Tochter. Die jeweiligen Charaktere sind großartig herausgearbeitet und dargestellt, mit viel Kraft und Stärke erfüllt, sodass man unglaublich gut und bildhaft mit leben kann. Nicht unerwähnt darf man die damalige Zeit und ihre Einflüsse auf das soziale Leben, Kunst und Kultur lassen. Das ist immer wieder spannend und interessant mit eingebaut und hat auf vieles nicht unerheblichen Einfluss. Eine Hommage an die (unterschiedlichen Arten der ) Liebe, sehr feinfühlig und berührend. Leiser, zurückhaltender, aber starker Schreibstil. Sehr bewegt hat mich Amèlie, seine Ehefrau, 40 Jahre seine Lebensgefährtin, beginnend in der Zeit, als Henri noch nichts war und nichts hatte. Egal, was kam, war sie an seiner Seite und hat alles mitgetragen. Dann kamen Ruhm und Geld…. Sehr bewegend, wie es oftmals in ihr drinnen aussah. Ich gebe hier 5 Sterne und eine Leseempfehlung für Freunde des eher ruhigeren Erzählens. Flüssig zu lesender, angenehmer ausdrucksstarker Schreibstil.

  • Bewertung

    5/5

    21.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vielschichtig, eindringlich, berührend

    Sophie Haydock erzählt in Die drei Farben der Liebe die Geschichte dreier Frauen, deren Leben eng mit dem französischen Maler Henri Matisse verbunden sind: seiner Ehefrau Amélie, seiner Tochter Marguerite und Lydia, die zunächst als Gesellschafterin in die Familie kommt und schließlich zum Lebensmenschen des Künstlers wird. Besonders gut fand ich, dass jede der drei Frauen eine ganz eigene Stimme bekommen hat. Die Perspektiven wechseln und nach und nach entsteht ein immer vielschichtigeres Bild der Familie und ihrer Beziehungen zueinander. Dabei gibt es keine einfachen Zuschreibungen. Ich konnte mich in alle drei Frauen hineinversetzen und ihre Gefühle und Handlungen nachvollziehen, auch wenn mir Amélie bis zum Schluss am nächsten geblieben ist. Überrascht hat mich, wie weit der Roman historisch ausholt. Neben der Kunst und dem Leben Matisses spielen auch die politischen und gesellschaftlichen Umstände eine wichtige Rolle. Einige Szenen, etwa jene in Russland zu Beginn des 20. Jahrhunderts oder später während der Zeit des Nationalsozialismus, waren für mich schwer auszuhalten. Gleichzeitig zeigen gerade diese Passagen, wie sehr die Erlebnisse dieser Zeit die Frauen und die gesamte Familie geprägt haben. Man merkt dem Roman die intensive Recherche der Autorin an. Trotzdem hatte ich nie das Gefühl, ein Sachbuch über Matisse und sein Umfeld zu lesen. Die historischen Hintergründe verbinden sich sehr selbstverständlich mit den persönlichen Geschichten der Figuren. Auch der ausführliche Epilog hat mir gut gefallen, weil darin noch einmal alle drei Frauen ihren Raum bekommen und ihre Geschichten zu einem Abschluss geführt werden. Ein vielschichtiger, hervorragend recherchierter historischer Roman, der mich bis zum Ende gefesselt hat.

  • Bewertung

    5/5

    21.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Henri Matisse und seine 3 geliebten Frauen

    Der Roman ,,Die drei Farben der Liebe" handelt von der Geschichte des alers Henri Matisse und seinen 3 wichtigsten Frauen im Leben: Amélie (seine Ehefrau), Maguerite (seine Tochter aus erster Ehe) und Lydia seiner beduetend jüngeren Muse. Die Geschichte fängt spannend an, wird aber kurz danach durch chronologische Reihenfolge in der Vergangenheit aufgerollt, zunächste Amélie, dann Lydia und dann Maguerite. Zunächst musste ich mich etwas an die Sprache gewöhnen, aber es ließ sich gut lesen. Es war spannend, einfühlsam und emotional geschrieben. Sicherlich hätte man einige Passagen ruhig abkürzen können und mich hätte bspw. auch das Leben von Maguerite zwischen dem Erwachsenwerden und der Kriegszeit sehr interessiert, aber dazu häten vermutlich nur Mutmaßungen angestellt werden können. Zudem hat mich zu Anfang der schnelle Meinungswechsel von Amélie und ihrer Einstellung zur Abhängigkeit des Mannes sehr gewundert, aber zu der Zeit auch nicht anders üblich. Ein atemberaubendes Buch, welches die Liebe zur Kunst und auch den Schmerz des Lebens widerspiegelt, wie kein anderes Buch. Ein wahres Meisterwerk!

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