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Produktbild: Alice

Alice

3

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.08.2026

Verlag

Jung u. Jung

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/1,7 cm

Gewicht

251 g

Farbe

Mokka / Lachs

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99027-451-4

Beschreibung

Rezension

»Ein überaus gewitztes und kluges Leseerlebnis.« Aus der Begründung der Jury zum Theodor-Körner-Preis

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.08.2026

Verlag

Jung u. Jung

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/1,7 cm

Gewicht

251 g

Farbe

Mokka / Lachs

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99027-451-4

Herstelleradresse

Jung und Jung Verlag GmbH
Hubert-Sattler-Gasse 1
5020 Salzburg
AT

Email: office@jungundjung.at

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  • Bewertung

    4/5

    24.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wilder Ritt!

    Dieser Debutroman von Marlen Mairhofer hat mich ganz schön gefordert Ich war ständig hin und her gerissen zwischen freudigen Erinnerungen an meine eigene Kindheit und den schlimmsten Alpträumen und Selbstzweifeln, die einem jungen Mädchen passieren können. Gleich am Anfang hatte ich den Gedanken, dass man den Namen Alice durch Kerstin ersetzen könnte Ich war in meiner Kindheit zurück und baute Sandburgen am Strand von Riccione… Ja. Fünf Seiten später habe ich wortwörtlich ins erste Loch gestarrt Dieses Buch ist ein Wechselbad der Gefühle, im besten und im schlimmsten, im positiven wie im negativen Sinn. Ich fand es schräg, aber doch wieder klar. Ich war fasziniert von den Sichtweisen der einzelnen Kapitel, die zuerst den Blickwinkel eines Kindes auf eine Sache, eine Situation oder ein Erlebnis legen, um dann in die erwachsene Perspektive zu wechseln und den Blick auf ein ganz anderes Kaninchenloch zu richten – um mal in der Welt der Titelheldin zu bleiben. Das hat mich gleichzeitig herausgefordert, aber auch überfordert. Es hat mich begeistert, aber auch abgestoßen. Nach unserem ersten Leseabschnitt hatte ich Tränen in den Augen und habe gehofft, dass Alice das alles wieder hinkriegt, sich selbst und auch den Blick für die schönen Dinge nicht verliert. Die Kapitel sind so ambivalent und originell, so schön und dann wieder so traurig, so hoffnungslos und im nächsten Moment wieder so hoffnungsvoll… Manche Kapitel haben direkt mein Herz und auch mein Hirn getroffen, bei manchen blieb ich ratlos zurück. Und dazwischen so eine unglaubliche Sprachgewalt und so viele kluge Gedanken! „Manche können besser schauen als andere. Viele schummeln nämlich. Sie drehen nur den Kopf in die Richtung, in die sie schauen sollen, aber denken an etwas ganz anderes.“ (S. 22) ❔ Dieser Roman ist ein wilder Ritt. Ich hab mich selten in einem Buch so gut wiedergefunden und dann doch wieder nicht. Genau diese Widersprüchlichkeit hat mich begeistert. Ich ziehe einen Bücherwurm ab, weil ich anscheinend für manche unterschwelligen Hinweise zu dumm war Das hat mir aber nichts ausgemacht, weil ich die Sprache und die Idee hinter dem Buch einfach grandios finde – das Cover übrigens auch! Bitte bildet Euch unbedingt selbst eine Meinung!

  • Bewertung

    4/5

    23.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Herausfordernd

    Der Roman erzählt von einem Mädchen, das seine Kindheit und Jugend auf eine sehr eigene Weise erlebt. Dabei erinnert das Buch an „Alice im Wunderland“. Das „Wunderland“ ist hier aber die reale Welt der Kindheit und Jugend. Alice hat ungewöhnliche Ideen. Zum Beispiel gräbt sie ein tiefes Loch, weil sie glaubt, auf der andere Seite der Welt herauskommen zu können. Ganz einfache, alltägliche Erlebnisse bekommen aus ihrer Sicht etwas Fantastisches und Geheimnisvolles. Als Alice älter wird, verändert sich ihre Wahrnehmung. Sie setzt sich mit ihrem Körper, mit anderen Menschen und gesellschaftlichen Erwartungen auseinander. Das Erwachsenwerden und Freundschaft spielen hier eine wichtige Rolle. Eine ungewöhnliche und moderne Interpretation von „Alice im Wunderland“. Das „Wunderland“ von Alice wirkt auf den Leser humorvoll, fantasievoll und verstörend. Erzählt wird oft sehr sprunghaft. Das machte mir das Lesen gar nicht so leicht. Ich habe über die Hälfte des Romans gebraucht, um richtig anzukommen. Gerade der Anfang wirkte auf mich sehr experimentell und verspielt. Daran musste ich mich erstmal gewöhnen. Es ist keine unbeschwerte Kindheitsgeschichte, von der hier erzählt wird. Es geht um Themen, die authentisch sind und viele Menschen sicher kennen. Insgesamt ein eigenwilliger, sprachlich herausfordernder Roman. Manchmal braucht es ein Buch, um die Welt wieder mit Kinderaugen betrachten zu können.

  • Rina

    aus Mannheim

    3/5

    18.09.2026

    eBook (ePUB 3)

    Alice

    Das Buch ist recht kurz und lässt sich dadurch schnell lesen. Manche Kapitel wirken dabei sehr stakkatohaft, mit kurzen Sätzen und einigen Wortwiederholungen. Wir verfolgen Alice in verschiedenen Phasen ihres Aufwachsens, allerdings nicht in einer linearen Reihenfolge. Die Geschichte springt immer wieder zwischen den einzelnen Lebensabschnitten hin und her, was anfangs durchaus verwirrend war. Einen klaren Handlungsverlauf gibt es hier eigentlich nicht. Für mich geht es deshalb weniger um die Handlung als um Alices Perspektive und darum, wie sie die Welt wahrnimmt. Die Erzählstimme wirkt dabei durchweg kindlich, egal, in welchem Alter Alice gerade ist. Dadurch wirken manche ihrer Beobachtungen ziemlich bizarr und teilweise auch verstörend. In dieser Hinsicht hat mich das Buch ein wenig an „Lolita“ erinnert, vor allem durch die Kombination aus der kindlich wirkenden Erzählstimme und Erfahrungen, die eigentlich nicht in die Welt eines Kindes gehören. Insgesamt fand ich die Perspektive und die Art, wie die Geschichte erzählt wird, durchaus interessant. Es war mal etwas anderes und ließ sich gut lesen. Trotzdem hat mir das Buch im Endeffekt nicht so viel gegeben, wie ich vielleicht erwartet hatte.

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Bewertungen (3)

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  • Zum Bewerterprofil von Verena Peschke

    Verena Peschke

    Thalia Hagen

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    4/5

    20.09.2026

    eBook (ePUB 3)

    Eher Sprachkunstwerk statt Roman

    "Alice" erzählt... nun ja, von Alice. Alice ist weniger eine reale Person und mehr die Verbalisierung einer abstrakten Idee des Mädchen-Seins und Frau-Werdens. Das Buch begleitet Alice anachronistisch durch verschiedene Lebensphasen und gibt ihre Gedanken, Handlungen und Gefühle als sprachliches Staccato wieder. Vieles ist gleichzeitig sehr individuell und so universell, dass viele Ehemalig-Mädchen-und-Jetzt-Frauen einen Blick hinter den Spiegel erleben.

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