Silent Whispers - Wie Stimmen im Wind
Roman | Bewegende Small Town-Romance mit Herzklopfen und einer besonderen Botschaft: das Debüt der SPIEGEL-Bestsellerautorin
Dunkle Geheimnisse, ein Neuanfang in der Kleinstadt und zwei Menschen, die nur gemeinsam heilen können
»Mein Leben war eine einzige Flucht, bis sie in deinen Armen endete«
Niemand weiß, wovor Giulia flieht, als Scott Collister sie verletzt in den Wäldern von Coker Creek findet. Und sie hat sich geschworen, dass das so bleibt. Scott nimmt sie mit auf die Farm seiner Familie, wo sie das alte Cottage am Waldrand bezieht. Während Giulia sich erholt, verliebt sie sich immer mehr in die idyllische Weite der Natur. Und schließlich in den verschlossenen Scott, der sie misstrauisch beobachtet, niemals lächelt und mit seinen endlos grünen Augen einen gewaltigen Wirbelsturm an Gefühlen in ihr auslöst. Hinter seiner Fassade erkennt Giulia eine Rastlosigkeit, die ihr vertraut ist. Was sie nicht weiß: Auch Scott ist auf der Flucht vor der Vergangenheit. Je länger Giulia bleibt, desto weniger können die beiden die aufkeimenden Gefühle füreinander leugnen. Doch obwohl Giulia versucht, endlich anzukommen, rücken die Schatten der Vergangenheit unaufhaltsam näher. Und diesmal könnten sie nicht nur ihr Leben zerstören.
Dies ist eine überarbeitete Neuausgabe, das Buch erschien erstmals 2018 unter dem Titel »Wie Stimmen im Wind«.
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Bewertung
5/5
18.10.2026
eBook (ePUB)
Berührend und tiefgründig
Mich hat schon das Cover direkt angesprochen. Es verbreitet eine angenehme Stimmung und auch die Farbkombination ist mir direkt ins Auge gestochen. Passt perfekt zum Buch.
Zwei Menschen, die so einige Verletzungen in sich tragen. Zwei Menschen, die mehr gemeinsam haben. als sie anfangs ahnen.
Eine sehr berührende und tiefgründige Story über den Mut, neu anzufangen und wieder Vertrauen zu fassen. In sich selbst und andere.
Der Schreibstil ist sehr gefühlvoll und voller Wärme und Emotionen. Die Geschichte hat mich sofort in ihren Bann gezogen und ich wollte gar nicht aufhören zu lesen. So sehr habe ich mit den beiden Protagonisten mitgefiebert und auch mitgelitten. Ich bin nur so durch die Seiten hindurchgeflogen.
Die Charaktere sind mir direkt ans Herz gewachsen. Beide haben so einiges erlebt in ihrer Vergangenheit. Das hat sie zu den Menschen gemacht, die sie heute sind. Und doch haben sie nicht aufgegeben und weiter gemacht. Sind immer wieder aufgestanden und haben sich nicht unterkriegen lassen.
Als die beiden das erste Mal aufeinandertreffen ist von beiden Seiten viel Vorsicht und auch Abneigung vorhanden. Niemand weiß, wer der andere ist oder ob er vertrauenswürdig ist. Doch mit der Zeit kommen sich die beiden näher und beginnen, einander zu vertrauen. Doch dieses zarte Band ist brüchig und kann schnell wieder Risse bekommen.
Doch kann man vor der eigenen Vergangenheit wirklich fliehen oder holt sie einen irgendwann doch wieder ein? Eine Zerreißprobe für beide Seiten.
Das Buch ist sowohl spannend als auch voller Gefühl und Wärme. Eine tolle Mischung und ich habe es geliebt, dieses Buch zu lesen. Eine klare Leseempfehlung!
Bewertung
5/5
02.09.2026
eBook (ePUB)
Eine gefühlvolle Geschichte
Eine gefühlvolle Geschichte über Flucht, Vertrauen, alte Wunden und die Frage, ob ein Mensch wirklich vor seiner Vergangenheit davonlaufen kann
Manchmal braucht es keinen großen Knall, um eine Geschichte emotional zu machen. Manchmal sind es gerade die leisen Momente, die am längsten nachhallen. Genau dieses Gefühl hatte ich beim Lesen von „Silent Whispers – Wie Stimmen im Wind“ von Sophia Como.
Die Geschichte verbindet eine wunderschöne Small-Town-Atmosphäre mit einer emotionalen Liebesgeschichte und ernsteren Themen. Im Mittelpunkt stehen Giulia und Scott – zwei Menschen, die auf ganz unterschiedliche Weise versuchen, mit ihrer Vergangenheit klarzukommen. Beide tragen Geheimnisse mit sich herum und haben gelernt, niemanden zu nah an sich heranzulassen. Gerade dadurch entsteht zwischen ihnen eine besondere Dynamik.
Eine Protagonistin auf der Flucht
Giulia ist von Anfang an eine Figur, bei der man merkt, dass etwas nicht stimmt. Sie ist auf der Flucht und möchte auf keinen Fall, dass jemand herausfindet, wovor sie davonläuft. Als sie verletzt in den Wäldern von Coker Creek gefunden wird, bekommt ihre Flucht plötzlich eine unerwartete Wendung.
Scott nimmt sie mit auf die Farm seiner Familie und ermöglicht ihr, sich in einem kleinen Cottage am Waldrand zu erholen. Für Giulia ist dieser Ort zunächst nur eine Zwischenstation. Sie möchte nicht bleiben und schon gar keine Beziehungen aufbauen.
Doch genau das passiert.
Je länger Giulia auf der Farm bleibt, desto mehr beginnt sie, sich dort zu Hause zu fühlen. Die Natur, die Ruhe und das Gefühl, zum ersten Mal seit langer Zeit ein wenig Sicherheit zu haben, geben ihr etwas zurück, das sie längst verloren geglaubt hat: Hoffnung.
Ich mochte besonders, dass Giulias Entwicklung nicht plötzlich passiert. Sie fasst langsam Vertrauen und öffnet sich Stück für Stück. Dadurch wirkt ihre Entwicklung glaubwürdig und emotional.
Scott – verschlossen, misstrauisch und trotzdem faszinierend
Scott ist zunächst alles andere als leicht zu durchschauen. Er beobachtet Giulia misstrauisch, wirkt verschlossen und scheint seine Gefühle lieber hinter einer ziemlich dicken Mauer zu verstecken.
Gerade dadurch wird er interessant.
Hinter seiner abweisenden Art merkt man schnell, dass auch Scott seine eigenen Dämonen mit sich herumträgt. Er ist ebenfalls vor etwas aus seiner Vergangenheit auf der Flucht. Und genau hier liegt für mich eine der großen Stärken der Geschichte: Giulia und Scott sind sich ähnlicher, als sie zunächst glauben.
Beide versuchen, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen.
Beide haben Angst davor, verletzt zu werden.
Und beide müssen lernen, dass man nicht ewig davonlaufen kann.
Die Beziehung zwischen ihnen entwickelt sich deshalb eher langsam. Es ist kein Kennenlernen, bei dem plötzlich alles perfekt ist. Stattdessen gibt es Misstrauen, Unsicherheit, unausgesprochene Gedanken und immer wieder Momente, in denen man als Leser merkt: Da sind Gefühle, aber beide haben Angst davor, ihnen nachzugeben.
Eine Liebe, die langsam wächst
Besonders gefallen hat mir das Slow-Burn-Element der Geschichte. Die Gefühle zwischen Giulia und Scott entstehen nicht über Nacht. Sie entwickeln sich aus gemeinsamen Momenten, Blicken, Gesprächen und kleinen Gesten.
Gerade diese leisen Momente passen wunderbar zum Titel „Silent Whispers“.
Die Liebesgeschichte fühlt sich dadurch weniger wie eine reine Romance an, sondern vielmehr wie ein Teil eines größeren Heilungsprozesses. Giulia und Scott müssen erst lernen, sich selbst und anderen wieder zu vertrauen, bevor sie wirklich eine gemeinsame Zukunft haben können.
Dabei fand ich es schön, dass nicht nur die romantischen Gefühle im Vordergrund stehen. Die Geschichte beschäftigt sich auch mit der Frage, wie schwer es sein kann, sich seine eigenen Ängste einzugestehen.
Die Farm und die Atmosphäre
Ein absolutes Highlight ist für mich die Atmosphäre.
Die Farm, das kleine Cottage, die Wälder und die Weite der Natur bilden eine wunderschöne Kulisse für die Geschichte. Gleichzeitig hat diese idyllische Umgebung etwas Melancholisches. Es ist ein Ort, an dem die Figuren zur Ruhe kommen könnten – aber ihre Vergangenheit lässt sich natürlich nicht einfach abschütteln.
Die Natur wird dadurch fast zu einem eigenen Bestandteil der Geschichte.
Während draußen Ruhe herrscht, sieht es in Giulia und Scott ganz anders aus.
Diese Gegensätzlichkeit hat mir sehr gut gefallen.
Man bekommt beim Lesen ein starkes Gefühl für diesen kleinen Ort und die Abgeschiedenheit. Gerade für Fans von Small-Town-Romance ist das meiner Meinung nach ein großer Pluspunkt.
Geheimnisse sorgen für Spannung
Obwohl die Liebesgeschichte im Mittelpunkt steht, ist „Silent Whispers“ nicht ausschließlich eine ruhige Romance.
Die Vergangenheit von Giulia und Scott sorgt immer wieder für Spannung. Man möchte wissen, was Giulia zur Flucht gebracht hat und welches Geheimnis Scott mit sich herumträgt.
Dabei fand ich es spannend, dass die Vergangenheit nicht einfach nur als Hintergrundgeschichte dient. Sie beeinflusst die Entscheidungen der Figuren und ihre Beziehung zueinander.
Immer wieder hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass sich die Ruhe nur wie eine dünne Decke über die eigentlichen Probleme gelegt hat. Irgendwann müssen die Geheimnisse ans Licht kommen.
Und genau dieses Gefühl hält die Spannung aufrecht.
Schreibstil
Sophia Como schreibt flüssig und emotional. Besonders gut gefallen haben mir die ruhigeren Passagen, in denen Gefühle und Gedanken der Figuren im Mittelpunkt stehen.
Der Schreibstil passt sehr gut zu der Geschichte. Er wirkt nicht hektisch, sondern lässt den Figuren Zeit, sich zu entwickeln.
Allerdings gibt es auch einige Stellen, an denen man als Leser schon relativ früh erahnen kann, in welche Richtung sich bestimmte Dinge entwickeln. Für mich hat das die Geschichte aber nicht grundsätzlich schlechter gemacht, weil der Weg dorthin trotzdem interessant war.
Gerade bei einer Romance finde ich es nicht schlimm, wenn man ungefähr weiß, dass die Figuren irgendwann zueinanderfinden. Entscheidend ist vielmehr, wie sie dorthin gelangen.
Und dieser Weg ist bei Giulia und Scott emotional genug, um dranzubleiben.
Was mir besonders gefallen hat
Was für mich besonders gut funktioniert hat, ist die Kombination aus Romance, Geheimnissen, Vergangenheit und Natur.
Die Geschichte vermittelt außerdem eine schöne Botschaft: Heilung bedeutet nicht, dass man seine Vergangenheit vergessen muss. Manchmal bedeutet Heilung vielmehr, zu akzeptieren, was passiert ist, und trotzdem wieder nach vorne zu schauen.
Giulia und Scott müssen beide lernen, dass ein Neuanfang möglich ist. Aber dafür müssen sie sich ihren Ängsten stellen.
Das macht ihre Geschichte für mich emotionaler als eine reine Liebesgeschichte.
Kleine Kritikpunkte
Ganz ohne Kritik kommt das Buch für mich allerdings nicht davon.
An einigen Stellen hätte ich mir etwas mehr Tempo gewünscht. Manche Entwicklungen ziehen sich ein wenig, und bestimmte Dinge waren für mich relativ vorhersehbar.
Auch hätte ich mir bei einigen Konflikten gewünscht, dass die Figuren früher und offener miteinander sprechen. Gleichzeitig ist genau dieses Nicht-Aussprechen ein Bestandteil ihrer Charaktere und ihrer Vergangenheit.
Deshalb kann ich diesen Punkt nur bedingt als Kritik sehen.
Wer schnelle Handlung und ständig neue Wendungen erwartet, könnte sich stellenweise etwas gedulden müssen. Wer dagegen emotionale Slow-Burn-Romance mit Atmosphäre und Charakterentwicklung mag, dürfte sich hier sehr wohlfühlen.
Frau K
5/5
21.08.2026
eBook (ePUB)
traumatisiert findet Heilung ihren Weg;
Zitat:"Seine zerbrochene Seele passt perfekt in das große Loch in meinem Inneren..."
Als Person mit eigenem Trauma, hat mich diese Geschichte sehr berührt,daher möchte ich anderen nahelegen,sich vor dem Lesen zu informieren.
Sophia Como ist hier ein einfühlsamer und tiefgründiger Roman gelungen. Auf 232 Seiten (auf meinem Reader) startet man mit sehr bedrückende Gefühlen in die Handlung. Giulia ist auf der Fluch,tief verwurzelt in ihrer Angst als sie in Coker Creek/Tennessee strandet. Mit der Wahl, die angebotene Hilfe anzunehmen oder in der Wildnis zu sterben, entscheidet sie sich für die Hilfe und landet bei Scott und seiner Familie. Allerdings hat auch diese Familie Probleme.
Für mich war es wunderbar zu lesen,wie Giulia ihre Angst angeht, wie sie Vertrauen lernt und Selbstbewusstsein. Wie sie mit ihrer ehrlichen, liebevollen Art Veränderungen bei Scotts Familie bewirkt.
Effy
aus Frankfurt
4/5
19.10.2026
eBook (ePUB)
Wenn zwei verlorene Seelen endlich ankommen
„Mein Leben war eine einzige Flucht, bis sie in deinen Armen endete“ ist eine berührende Geschichte über zwei Menschen, die beide vor ihrer Vergangenheit davonlaufen und dabei ausgerechnet ineinander einen Ort zum Ankommen finden.
Giulias Geheimnisse und ihre verletzliche Art haben mich sofort neugierig gemacht. Man spürt, wie schwer es ihr fällt, Vertrauen zu fassen und sich auf ein neues Leben einzulassen. Gleichzeitig ist Scott ein Charakter, hinter dessen verschlossener Fassade so viel mehr steckt, als zunächst zu erkennen ist. Gerade seine geheimnisvolle und zurückhaltende Art macht die Entwicklung zwischen den beiden besonders spannend.
Die Atmosphäre rund um die Farm und das Cottage am Waldrand hat mir unglaublich gut gefallen. Die idyllische Natur bildet einen wunderschönen Kontrast zu den dunklen Schatten, die Giulia und Scott verfolgen. Zwischen den beiden entwickelt sich die Liebesgeschichte langsam und gefühlvoll, ohne dabei ihre Spannung zu verlieren. Besonders schön fand ich, wie sie sich gegenseitig immer mehr öffnen und erkennen, dass sie mit ihren Ängsten und ihrer Vergangenheit nicht allein sind.
Doch die Vergangenheit lässt sich nicht einfach abschütteln. Je näher sich Giulia und Scott kommen, desto bedrohlicher werden die Geheimnisse, die ans Licht zu kommen drohen. Dadurch bleibt die Geschichte nicht nur romantisch, sondern sorgt auch für Spannung und einige emotionale Momente.
Eine wunderschöne Geschichte über Vertrauen, zweite Chancen, Heilung und die Frage, ob Liebe stark genug sein kann, um die Schatten der Vergangenheit zu überwinden. Giulia und Scott sind zwei gebrochene Seelen, die sich vielleicht genau deshalb gefunden haben, weil sie einander verstehen können.
Eine gefühlvolle Mischung aus Romance, Spannung und großen Emotionen – für alle, die Geschichten über zwei Menschen lieben, die gemeinsam lernen, wieder zu vertrauen und endlich anzukommen. ❤️
Jürg K.
4/5
12.09.2026
eBook (ePUB)
Emotionale Geschichte mit viel Gefühl
Dies ist eine überarbeitete Neuausgabe. Das Buch erschien erstmals 2018 unter dem Titel »Wie Stimmen im Wind«. Dieses Buch fühlt sich an wie ein stiller Atemzug im Wald, warm, gefährlich, voller unausgesprochener Geschichten. Giulia ist eine Figur, die man nicht einfach liest, sondern behutsam begleitet. Ihre Verletzlichkeit ist kein erzählerischer Effekt, sondern ein leises Beben, das jede Szene durchzieht. Dass Scott sie findet, wirkt weniger wie Zufall als wie ein Moment, in dem zwei Menschen mit zerbrochenen Vergangenheiten kurz innehalten müssen, bevor alles wieder weiterstürzt. Die Farm, das Cottage, die Weite von Coker Creek, all das ist nicht nur Kulisse, sondern ein Ort, der Giulia langsam wieder atmen lässt. Ich mochte, wie die Natur hier nicht romantisiert wird, sondern wie ein Raum, der heilt, ohne zu fragen. Und Scott, dieser schweigsame Mann mit den grünen Augen, ist genau die Art von Figur, die mich berührt. Jemand, der Härte zeigt, weil er nicht weiss, wohin mit seinem Schmerz. Zwischen den beiden entsteht kein kitschiges Knistern, sondern ein vorsichtiges, fast scheues aufeinander zugehen, das sich anfühlt wie ein Geheimnis, das man nicht stören möchte. Gerade deshalb trifft es so hart, als die Vergangenheit sich wieder nähert. Man spürt, wie Giulia versucht, Wurzeln zu schlagen, wie sie sich nach einem Ort sehnt, der sie nicht weiterjagt. Doch die Schatten sind geduldig. Für mich ist diese Geschichte ein leises, intensives Drama über zwei Menschen, die lernen müssen, dass man nicht vor allem fliehen kann aber vielleicht gemeinsam stehen bleiben.
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